Jump to content
polar-chat.de  Der Hund
gast

Halti und Klappse auf die Schnauze?

Empfohlene Beiträge

Nachdem der Hundeverein, wo ich mit meinem Junghund war, zum Schluss für mich merkwürdige Ansichten vertrat, haben Hund und ich ja eine Pause gemacht und allein weitertrainiert, mit Tipps aus diesem Forum. Das klappt sehr gut. Bei Hundebegegnung geht er schon fast allein ins Sitz, wartet brav und holt sich danach seine Belohnung ab.

Nun sind wir doch noch mal zu unserer ersten Trainerin gegangen. Weil ich dachte, jetzt mit meinem Hund besser klarzukommen, auch wenn andere Hunde anwesend sind, und ich ja auch im Beisein von anderen Hunden üben möchte. Und abrufbar ist er ja auch noch nicht wirklich. Außerdem wollte ich den Hund nicht verwirren mit schon wieder anderen Trainern...

Nur sobald er den Platz nur riecht ( auf dem er zu Welpenzeiten war), ist er fast nicht mehr zu halten und sehr schlecht ansprechbar. dazu noch die Trainerin, die er ja seit Geburt kennt und 9 andere Hunde.

Ich habe ihn zwar viel öfter auf mich konzentrieren können als früher, trotzdem war natürlich nicht alles perfekt, mein Hund extrem aufgeregt.

Ich bekam dann ein Halti empfohlen und soll dem Hund auf die Schnauze schlagen, wenn er bellt ?!?

wie seht ihr das:

- Ist es Vermeiden des Konflikts, wenn man erstmal mit ruhigerer Umgebung trainieren will, statt mit großer Gruppe?

- will der Hund immer dominieren, wenn er an der Leine zieht? kann er nicht einfach zu aufgeregt sein um ruhig zu laufen?

- ist dieses von ihr immer wieder empfohlene seitliche Hinlegen nun schädlich und mit Alpharolle gleichzusetzen oder so wie sie meint was völlig anderes?!?

- macht schlagen auf die Schnauze nicht handscheu???

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

In meinen Augen hat dein Hund mit der ersten Trainerin und dem Platz etwas verknüpft, was ihn aufgeregt und unruhig werden lässt.

Warum verfolgst du nicht einfach deinen eigenen Weg weiter.

Da benötigst du weder ein Halti noch einen Schlag auf die Schnauze nch musst du deinen Hund auf die Seite legen.

Letzteres sollte man auf gar keinen Fall im Beisein anderer Hunde machen! Unnatürlicher geht es kaum für einen Hund, als beim Anblick fremder Artgenossen auf die Seite gedrückt zu werden!

Ist dein Hund zuhause sehr frech zu dir und lässt sich anders nicht beruhigen, kann man das machen. Allerdings dürfte es schwierig durchzuziehen sein, wenn der Hund so wenig Respekt vor seinem Halter hat, dass er ihn nicht durch ruhiges und bestimmtes Auftreten ruhig bekommt. Also sollte man es auch zuhause besser nicht probieren, weil es in einem Ringkampf enden könnte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Diesen Empfehlungen würde ich nicht folgen.

Was soll der Hund dadurch lernen?

WIE soll der Hund dadurch lernen?

Durch Zwang und Gewalt wird der Hund aus Angst (vor dir) vielleicht das ungewünschte Verhalten ablegen - oder ins Meideverhalten gehen oder agressiv reagiren.

Auf die Schnauze schlagen, auf die Seite legen... ist kein Führungstil, damit bekommst du nie den Respekt deines Hundes, und Vertrauen schon garnicht.

ICH würd da nicht hingehen!!!

Wenn der Hund zu aufgeregt ist, dann frag dich warum.

Weil die Reizlage zu hoch ist?

Weil er nicht ausgelastet ist?

Weil er unsicher ist?

Weil er Angst hat?

Vielleicht weil er sich ganz doll freut?

Und dann ergreife eine passende Maßnahme, die der Hund auch versteht und die er umsetzen kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ein Halti als vorübergehendes Hilfsmittel wenn es positiv eingewöhnt wurde ist ja ok aber die Klapse auf die Schnauze gehen ja mal gar nicht und was genau soll der Hund draus lernen

Gibt es denn nur dies HS bei euch ansonsten geh deinen Weg mit einem gutem Seminar weiter oder auch alleine

Lg Birgit

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

War er dort in einer dieser unsäglichen Welpengruppen ? ( Sozialisation in allen Ehren, aber oftmals ist es ja eher ein unkontrolliertes übereinanderherfallen von Sparringspartnern mit ungleichen Kraftverhältnissen) Evtl. verbindet das Hundetier den Platz jetzt mit Action,action,action.. zumindest meine Kinder würden in einem Inddospielplatz auch wenig "Lust" auf mathehausaufgaben haben..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

zumindest meine Kinder würden in einem Inddospielplatz auch wenig "Lust" auf mathehausaufgaben haben..

:klatsch: danke :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Du bist doch anscheinend auf einem guten Weg, weshalb willst Du denn unbedingt in eine Hundeschule?

Ich hab hier einen hundeschulenungeeigneten Hund - es ist ihm auf dem Platz einfach zu viel und viel zu eng.

Bei Fragen hab ich eine Trainerin, die sich dann die Zeit für uns alleine nimmt. Das reicht uns.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Meine Hunde werden nie in Kopregionen geschlagen oder geklappts.

Außer sie haben was im Maul. Dann lieber alles versuchen als ne Vergiftung zu riskieren.

Aber nicht erzieherisch.

Grad die Nase und Schnauze beim Hund sind sehr empfindlich.

Finde eine Trainerin nicht sehr gut wenn sie so was empfiehlt.

Der Halti kann gut sein, wenn perfekt und richtig angewendet.

Ich rate dir entweder alleine weiter zu machen oder in einer anderen Hundeschule.

So wie du es beschreibst hört es such nicht gut an für deinen Hund.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Du bekommst mit solchen erzieherischen Hilfsmitteln (Halti, Klaps auf die Schnauze, zur Seite legen) deinen Hund sehr schnell in eine gewünschte Schablone gepresst - aber damit bekommst du keinen zuverlässigen Hund ;)

Deine Bedenken sind da durchaus berechtigt.

Ich finde es ziemlich arm für einen Trainer, bei einem "erregten" Hund sofort mit solchen Hilfsmitteln zu kommen...entweder kannst du dich durchsetzen und diese Anweisungen NICHT befolgen - oder du besuchst diese Hundeschule nicht mehr.

Trainieren unter Ablenkung kannst du auch auf Spaziergängen, und dort auch den Schwierigkeitsgrad steigern, evtl. kannst du dazu auch andere HuHa einspannen, die sich auf gemeinsame kurze Lektionen einlassen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Hallo,

finde ich toll dass du alleine viel geübt hast!

UNd ich glaube heraus zu lesen dass du eigentlich selbst schon recht gut weißt wie die Lösung aussieht?

Ich übe immer alle neuen Dinge erstmal in ruhiger Umgebung( Wohnzimmer) wenn es gut sitzt gehe ich einen Schritt weiter( Hof, Spaziergang, Stadt).

Unter Stress und Angst kann mein Hund auch nicht mitarbeiten,und es bringt uns beiden ja nichts wenn er da Kunststückchen machen kann aber stress hat und die Übung nicht Freude macht-wichtiger ist es, seine Unsicherheit zu überwinden.

Ich denke mit den empfohlenen Massnahmen würdest du den Stress nur erhöhen.

Besser die Situation mit viel Positivem verbinden( öfters hingehen,Ansehen von Außen, Futter geben, Futter von Trainerin geben lassen etc).Und mit positivem um seine Aufmerksamkeit werben.

Aber eigentlich würde ich dort gar nicht mehr hingehen, weil ich wünsche mir eine Trainerin die individuell auf meinen Hund eingehen kann und sieht was er braucht.

Ich musste auch lernen dass es manchmal nötig ist körperlich auf den Hund einzuwirken.Aber dabei ging es darum dass der Hund mich ernst nimmt.

In einer extrem stressigen Situation würde ich niemals zu solchen Mitteln greifen, finde sie nicht Zielführend( verringern des Stresses).

( vermutliche Ausnahme der Hund würde mit agression reagieren)

Auf die Schnautze würde ich nicht schlagen sondern sie lieber umfassen.

Ich meine irgendwo gelesen zu haben das dieses Zwangsunterwerfen, runter drücken keinen so großen Sinn ergibt weil es der Hund eigentlich von sich aus tun sollte.Ob das so stimmt?

Ich kann nur bei uns Beobachten dass er es dann tatsächlich freiwillig macht wenn wir ( leider) Handgreiflich werden müssen.Und wir hören dann auch immer sofort auf.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.