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Hundeforum Der Hund
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Ob bei uns eine Kastration sinnvoll wäre?

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Hallo,

schon wieder ein Thema über Kastration. Ich habe auch schon fleißig die Suchfunktion genervt, aber nicht das gefunden, was ich wollte.

Vorweg möchte ich sagen, dass es der erste unkastrierte Rüde in der Familie ist, wir also keine Erfahrungen in dem Bereich haben.

Eigentlich wollte ich Odin nicht kastrieren lassen. 4 Jahre lang war auch alles okay, jetzt ist seit 2 Wochen seine Hundefreundin läufig und mein Hund wie ausgetauscht.

Vorher hat er immer nur kurz geschnüffelt und sich dann ihm wichtigeren Sachen zugewandt. Kein Liebeskummer zuhause und gefressen hat er auch normal. Ähnlich wie Silvie das von Joss unlängst beschrieben hat.

Das ist jetzt das erste Mal, dass Odin so reagiert. Mit ihm ist nichts anzufangen. Zuhause wandert er entweder herum oder er liegt lustlos irgendwo rum oder er sitzt wie angewurzelt im Raum und fiept. Und fiept. Und fiept. Und fiept.

Man muss aufpassen, dass man keine Wörter benutzt die ähnlich wie 'Monja' klingen, so heißt seine Angebetete. Da gehn die Ohren nach oben, er rennt fiepsend zur Haustür und tänzelt laut nörgelnd.

Sein Trockenfutter frisst er nicht mehr. Wir haben daraufhin Nassfutter gekauft, das nimmt er wiederwillig.

Vorhin habe ich mal wieder versucht mit ihm zu clickern. Er ist mit den Gedanken ganz woanders, arbeitet nicht mit und einmal musste ich ihn sogar anstupsen um seine Aufmerksamkeit zu erlangen.

Beim Gassi gehe ich schon gar nicht mehr den Weg, den Monja auch läuft. Da hat er die Ohren auf Durchzug und schnuffelt sich so fest, dass ich ihn jedesmal abholen muss.

Auf anderen Wegen ist er auch ziemlich träumerisch, aber da gehts. Versuche abzuhauen macht er zum Glück nicht. Bin da trotzdem sehr vorsichtig.

Gesundheitlich ist mit ihm alles okay, wir waren ja erst beim TA.

Ist so ein Verhalten beim unkastrierten Rüden normal? Wäre eine Kastration sinnvoll oder übertrieben?

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(bearbeitet)

Hallo, er verhält sich vollkommen normal.

Auch das er nicht frisst ist normal.

Unkastrierte Rüden, fressen nicht, fiepen ununterbrochen und geben auch Nachts keine Ruhe. All das ist aber vollkommen normal.

Wenn Du das abstellen möchtest hilft nur ein Implantat, das hält unterschiedlich lange vor oder die Kastration.

Oder Du machst das immer wieder mit, wenn er den Geruch einer läufigen Hündin in die Nase kriegt.

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Ich selber habe eine Hündin kann daher nicht selber aus Erfahrung sprechen. Kenne jedoch Rüdenbesitzer die das selbe erzählen. Die Hunde fressen nix, sind Lustlos, und fiebsen viel. Fergie hatte auch einen Verehrer dem erging es auch so, er hat sogar nachts vor unseren Balkon campiert.

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Danke für eure Antworten.

Das die Rüden dann nichts fressen und 'komisch' drauf sind, habe ich auch gehört. Aber dass er sich so stresst? Ganz so habe ich mir das nicht vorgestellt.

Ich weiß halt nur nicht, ob eine Kastration da egoistisch wäre. Oder ob sie gut wäre, weil er sich eben so einen Stress macht.

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Über kurz oder lang kann es zu Prostataproblemen kommen. Ich bin schon immer der Meinung, wenn der Hund eh nicht darf, warum ihn dann quälen. Unser letzter Rüde wurde mit 5 Jahren kastriert, da die Prostata ständig vergrößert war, und wenn läufige Hündinnen im Wald waren war's noch schlimmer .

Nach der Kastration war er wie ausgewechselt. Verspielter und nicht mehr nur auf Frauenjagd.

Meiner Meinung nach hatte er danach eine bessere Lebensqualität.

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wenn ich das so lese, finde ich sein verhalten völlig normal.

der rüde meiner tochter ist im verhalten ähnlich :) meine maus war auch erst läufig und er hat gesabbert und gefiept wenn er in ihrer nähe war.

bei anderen läufigen hündinnen benimmt er sich ähnlich.

wir haben ihn homöopathisch unterstützt, seitdem lies es sich für beide seiten, leichter ertragen :)

wäre vielleicht auch eine option für euch.

solange der hund keine körperlichen beschwerden hat, wäre eine kastration für mich kein thema.

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Muck, normalerweise sehe ich es ebenso wie du. Nur durch sein Verhalten bin ich stutzig geworden, ob das wirklich so normal ist. Das einzige körperliche 'Problem', was durch eine Kastration besser werden könnte, ist der ständige Vorhautkatarrh. Aber der ist eben nur lästig und unsere TÄ hat uns da schon ein tolles Mittel empfohlen, damit wir nicht immer die teuren Spülungen kaufen müssen.

Magst du mir Tipps (oder Internetseiten o. Buchvorschläge) zwecks der homöopathischen Behandlung geben? Oder sollte ich da lieber mal zum Tierarzt oder zum Tierheilpraktiker?

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ich hab dir eine pn geschrieben

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Danke dir :)

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Auch wenn das an sich weniger was mit dem Problem zu tun hat, bin ich bei solchen Themen immer wieder froh einen unkastrierten Rüden zu haben den das ganze ein Dreck interessiert ;)

Hilft dir jetzt nix aber ich drück euch 2 die Daumen das ihr das auch ohne Kastration in die Finger bekommt und dein Hundele in naher Zukunft stressfreier die Zeit übergehen kann :kuss:

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