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polar-chat.de  Der Hund
kuhhund

Konflikte und Begegnungen vermeiden durch Abwenden

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Hallo ihr :D ...

Ich hab da mal eine ganz doofe Frage.

Bisher bin ich mit Cleo ja nur Hunden so richtig aus dem Weg gegangen , bei allem anderen an die Seite. Da Madame derzeit ja RICHTIG schlecht drauf ist , hab ich heute beschlossen , meinem Hund deutlicher zu signalisieren , dass ich sie aus der Gefahrenzone von

gefährlichen Joggern

gefährlichen Spaziergängern

gefährlichen Reitern

gefährlichen Radlern bringe.

Dort wo wir derzeit laufen und ich sie per Autotransfer hinbringe, treffen wir höchstens mal alle paar Tage einen davon. Heute allerdings von allem etwas , so dass ich mehrmals umgedreht bin und in die andere Richtung marschiert. Bogen laufen klappt nicht auf 2 m breiten Feldwegen....

Beide Hunde - Yuma auch- haben sich noch ein paar mal halb umgedreht , sind aber ohne Faxen mitgekommen. Gerade Yuma schien mir erleichtert.

(Das ist auch eine Baustelle , Mann :Oo )

So , jetzt zum Wesentlichen :

Wenn mein Hund eh schon unsicher ist , signalisiere ich ihm damit nicht versehentlich , dass diese Wesen so gefährlich sind , dass ich lieber flüchte ??

Lacht mich nicht aus, wenn ich blödes Zeug frage - ich bin gerade dabei ,alles umzuwerfen , was bei Cleo seit Jahren halbwegs geklappt hat , weil mir eben halbwegs nicht reicht und wegen Yuma.

Martina mit Cleo & Yuma

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Nun ja was soll ich sagen.

Wer vor Problemen weg läuft wird sie nicht lösen.

Wie Du dich konkret mit deinen beiden Verhalten sollst kann ich Dir nicht sagen da ich ich euch nicht kenne.

Sicher wäre es aber von Vorteil wenn man beide Hund einzeln arbeitet um einen Grund zu bekommen und dann später mit beiden Hunden gemeinsam arbeitet.

Und Du fragst auch kein blödes Zeug. Es gibt nur dumme Antworten. :D

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(bearbeitet)

Martina, ich denke nicht: Eine Situation, die deinen Hunden Unbehagen bereitet, beendest DU, indem du sie sicher und souverän herausführst! :D

Das soll ja nicht bis an euer Lebensende so laufen, nur so lange, bis Fellnasen kapieren, dass DU durchaus in der Lage bist, das zu erledigen, entweder mit konfrontieren oder halt derzeit aus der Lage raus gehen! :D

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Ich habe das früher mit Apachi auch gemacht - Bogen laufen, wenn uns andere Hunde entgegen kommen. Wenn Bogen nicht möglich, dann bin ich auch schon mal umgedreht.

Der Cattledog lebt Emotionen stärker aus wie andere Hunde, daher gelangt er schnell in "Ekstase" - ein Bereich, in dem er nicht mehr ansprechbar ist. Da ist es auf jeden Fall besser, eine brenzlige Situation zu umgehen.

Ich bin damit auf ihren Konflikt eingegangen, habe ihr signalisiert, dass ich sie verstehe und dass sie sich auf mich verlassen kann. Parallel dazu haben wir in Trainingssituationen Hundebegegnungen trainiert - so konnten wir Schritt für Schritt daran arbeiten und ich war auf alles gut vorbereitet. Was im Alltag ja nicht so ist.

Es war aber auch ganz wichtig, dass ich mit Apachi allein - ohne Jayteeh - gearbeitet habe, da sich beide Hunde zu zweit anders verhalten. Einzelnd habe ich sie auch kräftemäßig besser im Griff, kann anders einwirken.

Heute brauchen wir nur noch ab und zu einen Bogen laufen. Ist Apachi mit mir allein, kommen wir gut an anderen Hunden vorbei. Das sie den einen oder anderen nicht leiden kann, akzeptiere ich.

Zusammen mit Jayteeh und im Umkreis unseres Hauses gibt es bei einigen Hunden noch immer Stress. Jayteeh ist sehr unsicher und Apachi verteidigt ihn. Da laufe ich dann wieder einen Bogen.

So wie Renate schon sagt, kannst du mit dem Bogen laufen, deinen Hund souverän aus einer für ihn brenzligen Situation herausholen und sagst ihm damit gleichzeitig, dass du auf seinen Konflikt eingehst.

Aber ich gebe auch Riko recht, du mußt einen Weg finden, nach und nachh über Training eine andere Lösung zu finden.

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Hallo,

also Maddox macht gerade Mätzchen wenn wir an der Kuhweide vorbeikommen.

Diese neugierigen Kühe kommen immer im Galopp an wenn wir an der Weide vorbeikommen. Dann trifft ihn immer der Schlag. Er reagiert mit Bellen und Knurren.

Ich habe für mich beschlossen ihn nicht komplett aus der Situation rauszunehmen. Wir haben an den Kühen geübt und es wird von Tag zu Tag besser.

Also ich laufe an der Weide entlang, Kühe kommen, ich blocke die Leine vor dem Bauch und laufe im gleichmäßigen Tempo einfach weiter. Von mir kommt kein Blick zu den Kühen noch zu Maddox. Ich gehe ganz regelmäßig und versuche Maddox zu signalisieren, alles ist gut, die tun uns nix, die sind es nicht wert beachtet zu werden.

Selbstverständlich rede ich kein Wort und es kommt auch kein Leckerlie. Auch nicht wenn wir an der Weide vorbei sind. Ich möchte ja, dass er das als was normales ansieht. Ob das alles so richtig ist, weiß ich nicht, aber es funktoniert, Maddox läuft mittlerweile ohne Bellen an den Kühen vorbei. Geheuer sind sie im allerdings immer noch nicht.

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Wenn mein Hund eh schon unsicher ist , signalisiere ich ihm damit nicht versehentlich , dass diese Wesen so gefährlich sind , dass ich lieber flüchte ??

genau davon bin ich überzeugt.

Und wenn Frauchen schon Angst hat und flüchtet, dann steht der arme Hund alleine da in einer bösen Welt.

Rein in die Situation und souverän durch. Ruhig und gelassen. Schutz gibt es nur, wenn es wirklich brennt.

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Also ich denke dass es sehr situationsbedingt ist.

Kalr kann ich das mal machen, aber ich bin eher der Meinung, dass der Hund pö á pö lernen muss mit der Situation umzugehen und das kann er nicht wenn ich die Situation nicht zu lasse.

Gruß,

Caro

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Wenn mein Hund eh schon unsicher ist ' signalisiere ich ihm damit nicht versehentlich , dass diese Wesen so gefährlich sind , dass ich lieber flüchte ??

genau davon bin ich überzeugt.

Und wenn Frauchen schon Angst hat und flüchtet, dann steht der arme Hund alleine da in einer bösen Welt.

Rein in die Situation und souverän durch. Ruhig und gelassen. Schutz gibt es nur, wenn es wirklich brennt.

Die Frage ist für mich an dieser Stelle "WIE" Frauchen flüchtet. Wenn ich mich ruhig umdrehe und eine andere Richtung beschließe, das mit Körpersprache signalisiere, dann flüchte ich nicht. Dann wechsle ich die Richtung, weil ich das so will.

Wenn ich aber innerlich ein "oh Gott, ein Jogger, nix wie weg" denke und untrainiert auf die eigene Körpersprache bin, und das sind leider die meisten Hundehalter, die ich kenne, dann ist es eine Flucht und der Hund wird nie vertrauen und die Führung annehmen.

So wie Kerstin es beschreibt, wäre es für mich ein guter Weg. Der geht im Leben aber nicht mit 2 Hunden.

Hätte ich einen Jungund wie Yuma und eine Hündin wie Cleo, dann würde ich wahrscheinlich seltenst mit beiden Hunden zugleich gehen... Die Gefahr, mir den Yuma auch noch zu versauen, wäre mir viel zu hoch. Und die Tendenzen sind meiner Meinung nach da.

Sorry, das ist einfach meine Meinung und auch ein Stück weit meine Beobachtung.

Liebe Grüße

Anja

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Hallo Martina

Ich finde anja sieht das richtig.

Niemals einen Leinenpöbler mit einem Junghund zusammen führen.

Der Junghund wird die schlechte Angewohnheit übernehmen.

ansonsten kann ich auch nur das Showtraining empfehlen ,was ich auch schon in annes Bericht getan habe.

L.G.

Wotan

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Rambo ist auch ein Leinenpöbler, Jeanny hat sich das aber nicht abgeguckt. Der kann sich noch so aufregen, das interessiert sie nicht.

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