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Hundeforum Der Hund
gnusmas

Ist ein kleiner Hund machbar für meine Lebensumstände ?

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Originalbeitrag

Nur habe ich in meinem Umkreis (NRW) nicht so viele Zuechter finden koennen. Da man die kleinen ja vor Abgabe am besten ein paar mal besuchen sollte, kommt eine Entfernung von 150 km und mehr ja eig. schon nicht mehr in Frage.

Unser Züchter ist fast 350 km entfernt und wir fahren auch 2x hin bevor wir den Welpen abholen (gucken, aussuchen, abholen :D ), dass sollte einem ein guter Züchter schon wert sein, wenn man im Umkreis nicht das Passende findet ;) Und gerechnet auf die vielleicht 15 Hundejahre, die du mit deinem tollen Gefährten dann verbringst, sind die paar Fahrten zum Welpen doch ein gutes "Tauschgeschäft". :) Mich würde die Strecke nicht abschrecken, schau wirklich, welcher Züchter und welche Tiere dir am Besten gefallen!

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so, ich werde mir nun am Samstag einen kleinen Kerl ansehen. Es wird nun doch wahrsch. anders als geplant / erwartet. Er hat es mir einfach angetan und ich kann ihm was gutes tun. Er sucht ein neues zu Hause, da seine vorherige Besitzerin ins Pflegeheim muss. Es ist also ein schon Erwachsener "Hund" :) Hündchen wohl eher...

Lt. derzeitiger Pflegefamilie, ein sehr lieber, anhänglicher und gut erzogener kleiner Kerl.

Hier der Link zu der Anzeige. Sollte es am Samstag passen, nehm ich ihn direkt mit Heim.

http://www.tiervermittlung.de/cgi-bin/haustier/details.pl?IDin=657304&session=&nh=3

gnusmas

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Na das ist doch auch mal was :)

Zwar kein ZP, aber ich find's toll, dass du dem lieben Kerli eine Chance gibst.

Viel Glück am Samstag!

Silvia

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tja also jetzt hab ich den kleinen mann... :) es ist der kleine "zergpinscher" vom tierschutz geworden.

er ist so drollig... seit samstag habe ich ihn und er ist nicht mehr von mir weg zu bekommen :)

er ist sehr brav, absolut stubenrein...

ich hatte vorgestern mal angefangen ihn eine std. allein zu lassen, dann 2 std. und heute 4 std. da ich wieder arbeiten muss. heute haben wir allerd. die beiden whg. tueren (meine eltern wohnen unter mir) auzulassen damit er sich alles ansehen kann. danach war er auch wesentlich ruhiger als vorher. da hat er manchmal etwas gejault der arme... ich denke er gewoehnt sich aber mit der zeit daran ? ich komme dann derzeit immer in der pause nach hause dass ich etwas mit ihm rausgehen kann. dann ist er nicht soooo lange am stueck allein. wie gesagt zu meinr mutter kann er auch gehen wenn er mag. ist es "schlimm" wenn er ab und an jault wenn man weg geht ? wird er sich daran gewoehnen ?

also alles in allem klappt es echt gut dafuer dass wir uns erst so kurz kennen und ich absoluter neuling bin. ich hoffe ich mach nich sooo viel falsch.

nun ist es so dass er schon am ersten abend am fussende geschlafen hat... lag zuerst im koerbchen dann kann er aber angetrappelt. mich stoert das ueberh. nicht. er ist soooo klein und rollt sich dann ein. ich kann nicht nein sagen... :(:) aber ich habe derzeit keine freundin, von daher kann es auch niemand anderen stoeren :)

mir ist sonntag das erste mal aufgefallen, dass er scheinbar ein wenig am hinteren rechten bein hinkt. einmal ist er sogar ein paar meter auf 3 beinen gelaufen. es lag schnee, ich dachte vllt. weil es so kalt ist, aber es ist immer nur das eine rechte hintere bein. er hat eh sehr stark ausgepraegte O-Beine :) das sieht sehr suess aus, und er kommt scheinbar auch gut damit klar. bis aus, dass eben das rechte hintere bein mir etwas sorgen macht. es wirkt beinahe dass der oberschenkel sich recht stark nach aussen bewegt beim gehen... habt ihr eine idee was das sein kann ? ich beobachte das mal und wuerde sonst freitag zum Tierarzt gehen, da habe ich naemlich frei. ansonsten rennt er damit und springt auch rum wie ein irrer wenn er sich freut dass ich wiederkomme...

ich habe gesehen, dass er an diesem bein (an der stelle wo an den vorderbeinen eine kralle weiter oben ist) eine art kleine laengliche "warze" hat. sieht aus als steht ihm da etwas aus dem beinchen raus. es ist weich und nicht verhaertet...

habt ihr eine idee ?

gnusmas

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Hi du,

das freut mich ja, dass es mit euch schon so gut klappt!

Jaja, diesen kleinen Tierchen kann man schlecht widerstehen in punkto "weich und warm schlafen".

Zum Jaulen kann man so nix sagen, aber wundere dich nicht, wenn er deine Mutter nicht so sehr als "Ersatz-Bezugsperson" annimmt. Sie müsste schon ein bissel was mit ihm machen, damit er da auch eine Bindung aufbaut. Einfach runtergehen und vergessen, dass Herrchen nicht da ist, das ist so gar nicht Zwergpinscher-Style ;)

Zum Knie. Es kann sein, dass er da eine leichte Patella-Luxation hat: die Kniescheibe springt sozusagen aus ihrer Führung, betroffene Hunde heben oft das Bein, schütteln es leicht, die Scheibe springt zurück und alles ist wieder gut. Tierärzte stellen durch Tasten fest, wie locker die Bänder sind und können dir da raten (je nach Schweregrad - Physiotherapie, Schwimmen, Nahrungsergänzung, in schweren Fällen - hört sich bei dir aber nicht so an - OP).

Es kann aber auch sein, dass er einfach an diesem Bein empfindlich auf Kälte reagiert. Einer meiner beiden läuft extrem auf drei Beinen, wenn er von drinnen nach draußen geht und Schnee/Eis liegt. Aber bei ihm ist es definitiv keine Patella, denn darauf ist er amtlich untersucht, und er schüttelt das Bein auch nicht, sondern hält es nur hoch.

Also guck nochmal genau hin und stell ihn ggf einem Tierarzt vor.

Vielleicht hat es auch was mit der O-Beinstellung zu tun, keine Ahnung?

Viel Spaß weiterhin mit dem Zwerg!

Silvia

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Super, dass du dich für einen "Gebrauchten" entschieden hast. Wieder ein kleiner Mann glücklich.

Alles Gute für Euch!

LG Angelika mit Ella, Sam und Brandl

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Originalbeitrag

Ich weiß, dass in diesem Forum eher pro Hundehaltung (also in fast allen Lebenssituationen) gedacht wird.

Ich bin da ja eher kritisch, aus Erfahrung.

Ich habe einige Jahre das gehabt, ich war 10h am Tag außer Haus meine Eltern haben sich um meine Hunde gekümmert (waren schon vorher da).

Ganz ehrlich, ich würde es nicht mehr machen. Du hast nicht viel vom Hund, auch wenn du Fremdbetreuen lässt, du hast nicht viel vom Hund.

Rechnen wir:

10h Arbeit und 8h Schlafen. Bleiben 6 h, Morgens 0,5 bis ne Stunde zum fertig machen, ebenso Abends. Bleiben also noch 4 bis 5 Stunden, und da hast du nicht geputzt, bist nicht einkaufen gegangen, hast kein bisschen Ferngsehen (oder am PC).

Das ist wenig.

4 h in denen du eigentlich bestenfalls 2h mit dem Hund draußen sein solltest und natürlich noch spielen, Üben USW. Bei jeden Wetter, nach jedem noch so bescheidenen Arbeitstag.

Ich habe es mitgemacht, es macht oft keinen Spaß, es wird zum zwang (ich muss noch raus, ich muss noch üben...)

In den 4h hat man sich noch nicht mit Freunden getroffen (nicht überall sind Hunde erlaubt).

Ich habe zudem noch Zeit "verloren" als den Hund bei meinen Eltern abgeholt habe, kurz schnappen und wieder los ist da auch nicht gewesen. Wie war dein Tag, noch 'nen kurzer Schnack und schon wieder eine halbe Stunde weg.

Seid mir nicht böse, ich weiß fremdbetreuung, Eltern sind ne tolle Lösung wenn der Hund zu lange allein ist, wenn die Umstände sich ändern und man plötzlich nicht mehr selber die Zeit hat.

Aber von vornherein, besonders wenn man kaum Hundeerfahrung hat und nicht weiß wie nervig Spaziergänge bei Regen und Matschewetter sein können. Wenn man wenig Spielraum hat, wenn der Hund eben nicht in wenigen Wochen fit fürs Alleinsein bekommt. Oder der Hund Probleme hat und besonderes Training braucht.

Wenn die Eltern auch einen Hund wollen, mit allen Konsequenzen und von vornherein klar ist, sie würden den Hund auch länger nehmen, sie wollen ihn auch, ist das sicher was anderes.

Aber dann ist die Frage wer Schaft sich den Hund an, deine Eltern, du, ihr alle zusammen?

Meinen ersten Hund haben meine Eltern mit angeschafft, es war klar sie würden ihn auch komplett behalten.

Besonders in Fragen Erziehung ist es wichtig, alles zu klären, denn idealer Weise ist der Hund ja 5 Tage die Woche mehr bei den Eltern als bei dir, also wird auch da eine Bezihung und Erziehung stattfinden.

Wie gesagt, ich hatte diese Situation und ich hatte damals zwischenzeitlich das Gefühl ich habe keine Hunde mehr, sondern ich Hüte Nachts die Hunde meiner Eltern. Ich würde mir unter solchen Bedingungen keinen eigenen Hund mehr anschaffen.

Ich kann diesen Beitrag nur unterschreiben!

Ich hoffe aber trotzdem dass für die TE und den Hund alles ok ist.

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Also erstmal. Fast jeder hat mal ohne oder mit wenig Hundeerfahrung angefangen, bis auf die wenigen Glückspilze, die damit aufgewachsen sind :motz:

Was allerdings auch nicht immer ein Garant für ein problemloses Zusammenleben ist.

Du solltest am Anfang für einen Hund nicht mehr als reguläre 4-6 Stunden alleins ein einplanen. Dass es mehr wird kommt manchmal leider vor. Hinzu kommt die Eingewöhnungs- oder Welpenphase, die du auf jeden Fall da sein solltest. Dann kommt Training, vielleicht auch Hundeschule dazu. Das nimmt Zeit in Anspruch und wenn du Abends Heim kommst ist da nicht mehr viel übrig.

Es gibt viele Singles die Hunde halten, man muss eben immer ein paar Steine aus dem Weg räumen.

So und damit bleibt mir nur noch euch beiden viel Glück zu wünschen :)

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Schön dass du den kleinen Kerl zu dir geholt hast - ich wünsche euch beiden ne tolle Zeit zusammen :kuss: (Fotos bitte :D )

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Hallo und guten Morgen zusammen,

Der Kleine haelt einen ganz schoen auf trab...

Bzgl. des Humpelns... Das ist schon wesentlich weniger bzw. seltener geworden. Auf 3 Beinen ist er gar nicht mehr gelaufen. Er hat sehr stark ausgepraegte O-Beine, vllt. kommt es auchetwas daher... Beim Tierarzt war ich noch nicht mit ihm. Ich muss die naechste Woche eh hin um die Impfung zu vervollstaendigen. Dann werde ich dennoch mal danach fragen. Wir 2 kommen also sehr gut aus miteinander. Er horcht auch schon sehr gut. Ich bin aber auch sehr konsequent muss ich sagen. Aber muss sein... Er ist ja auch nicht am Stueck 5 Std. alleine... Wir lassen die Türen im Haus (2-Familienhaus"), er kann also wenn er mag zu meiner Mutter runter gehen die eig. immer da ist. Er schaut sich dann auch zwischendurch immer mal um, aber ein Ersatz ist die Mutter fuer ihn ganz klar nicht... Bei Regen will er eig. ueberhaupt nicht raus gehen. Da muss man ihn schon fast zwingen. Aber das klappt schon alles ganz gut generell, dafuer dass er erst 2 Wochen hier ist.

Er heisst nun uebrigens nicht mehr "Mini" sondern "Etienne". Auch darauf hoert er schon. Scheint ein recht pfiffiges Kerlchen zu sein...

gnusmas

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