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Hundeforum Der Hund
Cony

Schwieriges Unterfangen - Schäferhundevermittlung

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Trotz mehrmaliger Inserate mit Bild und Internetvermittlung gelingt es unserem Verein momentan nicht, den idealen Platz für eine wunderschöne, reinrassige, deutsche Schäferhündin zu finden.

Haben die deutschen Schäferhunde allgemein ein Imageproblem? Interessieren sich nur die

"falschen" Menschen für den Hund?

Warum landen gerade so viele deutsche Schäferhunde oder Mischlinge daraus in den Tierheimen?

Wäre der Hund einer der angesagten Modehunde - man würde sie uns aus den Armen reissen.

Wie sind Eure Erfahrungen mit der Vermittlung deutscher Schäferhunde?

Liebe Grüße

Cony

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Im Tierheim Gießen wartet auch eine reinrassige Hündin seit 1 1/2 Jahren.

Schäferhunde haben es sehr schwer. Die sitzen leider oft extrem lange.

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Ich habe das Problem jetzt kennen gelernt.

Habe selber mit der DSH in Not Kontakt aufgenommen. Ein sehr netter Verein.

Leider konnte man mir auch nicht viel Hoffnung machen.

DSH sind leider sehr in Verrufung gekommen.So wird nochmals mehr Augenmerk bei einer Vermittlung gelegt.

Entsprechend der Problematik des Tieres fallen die Chansen noch geringer aus.

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Mein nächster Hund, ob Zweithund oder in 50 Jahren (so lange muss Lena mindestens leben xD) ist ein Schäferhund! definitiv! Und zu 90% aus dem Tierheim.

Ich denke das Problem ist, dass es sehr viele verkorkste Schäferhunde gibt (leider) und man eben bei einem "Gebraucht"hund nie weiß, in welchen Händen dieser vorher war und welche Probleme er mit sich bringt. Ein Schäferhund ist ja nun wirklich auch nicht ganz ohne wenn dieser ernsthafte Probleme hat.

Bei der Vermittlung ist es auf jeden Fall besser, direkt auf die Probleme hinzuweisen. Also ICH würde mir lieber einen Hund anschaffen, von dem ich weiß, wo das Problem ist als einen, der ein totales Überraschungspaket ist.

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Ja, diese Rasse hat ein Imageproblem.

Die meisten Schäferhunde werden abgegeben weil sie nicht so funktioniert haben wie sich das der Halter vorgestellt hat. Die "Aussortierten" sind die leidtragenden, traurig aber wahr.

Leider wird auf zu oft übersehen dass ein Schäferhund anspruchsvoll ist. Es passiert bei dieser Rasse dass mangelnde Beschäftigung und/oder fehlende Führung zu Verhaltensauffälligkeiten führen können.

Ich werde nie verstehen wie Hunde aus Leistungszucht als Anfängerhunde abgegeben werden können. So werden immer wieder viele unschuldige Schäferhunde als Wanderpokal oder im Tierheim enden :(

Sie sind doch so tolle Tiere in den richtigen Händen :)

Ich habe mich schon zum zweiten Mal für einen Schäferhund in Not entschieden und werde es auch immer wieder tun!

Viel Erfolg bei der Vermittlung, ich drück die Daumen dass der richtige Platz bald gefunden wird!!!

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Ich mag Schäferhunde sehr, aber ich habe auch (aus der Kindheit bedingt), etwas Angst vor ihnen.

Nein, nennen wir es nicht mehr Angst, sondern Respekt.

Eine mir wichtige Frage für die, die sich in der Vermittlung von Schäferhunden auskennen, ist:

sind es mehr kranke (HD-Hunde), die einsitzen müssen, oder sind auch gesunde dabei?

Kann es vorkommen, dass sogar Welpen abgegeben werden, weil sie evtl falsche Zuchtmerkmale (durch Hobbyzucht) aufweisen, oder aus den "Ups-Würfen" entstanden sind?

Und wahrscheinlich sitzen sie lange, weil sie dementsprechend Verhaltensprobleme haben, manche Menschen schlicht und einfach sich so einen Hund nicht zutrauen (selbst mit Hundeerfahrung), und einfach noch das typische Bild des wehrhaften Zwinger- und Hofhundes im Kopf haben, der unter Umständen immer bellend an der Kette/im Zwinger stand.

Ich weiß auch nicht, ob ich einen erwachsenen Schäferhund aus dem Tierschutz mit seinen Problemen und Unarten nehmen würde, weil ich nicht sicher wäre, diese in den Griff zu bekommen.

Klingt seltsam, wo ich doch eine Deutsche Schäferhund-Bordercollie Mischlingsdame als sie 13 Monate alt war, aus dem TH geholt hab, und sie nun 6 1/2 ist...

Ich hoffe, ich habe nicht zu sehr am Thema vorbeigeschrieben... :redface

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Guter Hinweis! Ich liebe Schäferhunde, habe sie mir aber als Ersthund nicht zugetraut.

Aber mein nächster Hund ( hoffentlich in vielen vielen Jahren erst) soll auf jeden Fall ein Shäferhind werden. Dann werd ich mal in den Tierheimen umschauen.

Ich hab mich auch schon gefragt wo eigentlich die ganzen Schäferhunde hin sind ( so vor 20 Jahren gab es wesentlich mehr, oder?).

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Bei Jule sehe ich es sehr realistisch.

Da sie keine durchgeknallte Hündin ist sondern auf Grund ihrer bestimmt sehr schlechten Erfahrung zum Problemhund wurde.

Sie gehört in eine verantwortungsvollen Hand. Somit sind ihre Chansen sehr gering.

Dies heißt nicht,das es diese Menschen nicht gibt.Nur meist befinden sich Kinder in der Familie oder in der näheren Umgebung.

So ergeht es vielen Hunden besonders DSH.

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Was ich mich immer frage, wo sind die ganzen Schäferhunde, die gezüchtet werden?

Ich sehe alles, nur kaum Schäfis, werden sooo viele ins Ausland verkauft?

Dazu im Vergleich mal die Welpenstatistik vom VDH:

http://www.vdh.de/welpenstatistik-liste.html?suche=&sort=akt&go=Go!

LG Birgit

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Die Rasse hat ganz klar ein Image problem, was durch falsche Haltung kommt.

Schäferhunde sind schon "IN" aber werden oft falsch gehalten. Nicht Rasse bedingt gefüht und gearbeitet,

Ein Schäferhund will arbeiten, aus manchen Zuchten sind sie sogar schier verrückt nach Arbeit und wenn man sie dann nur als Hasuhund hält hat man oft schnell ein Problem. Die Hunde werden dann abgegeben oder beschlagnahmt.

Ein Schäferhund im TH hat noch weniger Chancen, weil man die wo anders auch schon hinter her geschmissen bekommt und das als Welpe.

Wer will sich dann einen gebrauchten im TH holen der eventuel noch gestört ist-

Hier sitzen min. immer ein Schäferhund in jedem unserer TH meistens sind es aber mehrere und dann oft auch über Jahre oder ihr ganzes Leben.

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