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polar-chat.de  Der Hund
Bärenkind

Habe mich nun gegen den Zweithovi entschieden

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Puh, es ist ausgestanden...

Bin die letzten Wochen ziemlich rumgeeiert, was meine Gedanken zum Thema Zweithovi betreffen. Einige von Euch haben es mitbekommen.

Ausgelöst durch den Tierheimhovi aus der Schweiz, der ja anderweitig vermittelt wurde, suchte ich dann heimlich doch weiter. Obwohl ich nicht wollte. Und fand natürlich auch. Einen vier Monate alten, blonden Rüden, gar nicht mal so weit weg von hier.

Mit der Züchterin hatte ich schon Kontakt aufgenommen, über ein Hoviforum meine Gedanken laut geäußert und von vielen Seiten Tipps und Ratschläge bekommen.

Komischerweise ging es mir körperlich richtig schlecht ab dem Moment, wo ich aktiver an die Sache ran ging. Als Krönung bekam ich noch meine hektischen Bläschen an Händen und Füßen, die ich immer in Zeiten mit viel seelischem Druck bekomme. Spätestens da wurde mir klar, dass ich im Begriff bin, einen Fehler zu machen.

So hab ich der Züchterin freundlich abgesagt und ihr erklärt, dass ich fürs Erste von einem Zweithund Abstand nehmen möchte, weil es nur eine Flucht wäre. Eine Flucht in die Arbeit mit einem anstrengenden Junghund, um die Grenzen mit Sherlock nicht immer wieder zu berühren. Meine unbewussten Hintergedanken waren wohl, dass ich ihn dann nicht mehr überfordern würde, wenn ich ein Ventil für meine Arbeitswut in Form eines Zweithundes hätte.

Inzwischen denke ich, dass ich mir etwas vor gemacht hätte, dass ich zwar beiden irgendwie gerecht geworden wäre, aber dass es nicht das ist, was Sherlock und ich zum derzeitigen Zeitpunkt brauchen.

Bin sehr froh, dass ich trotz des Anblicks des wunderschönen blonden Hovies im www in der Lage war, auf mich und meinen Körper zu hören, und eine klare Entscheidung zu treffen.

Stattdessen habe ich mir vorgenommen, noch eimal mit Sherlok das Clicker-Thema anzugehen, und einfach noch mehr von dem zu tun, was bisher nie klappte oder was mich nicht interessierte.

Seit dem Tag der Entscheidung ist das Verhältnis zum Bären noch wieder besser geworden, als ob das noch mal einen kleinen Ruck zur Annahme seiner Krankheit war und keine Flucht vor ihr.

Wer bis hier her duchgehalten hat... danke... wir sind immer noch nicht wieder da, wo wir mal waren und es tut immer noch wieder sehr weh, wenn wieder mal ein blöder Tag war...

LG Anja

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Wow! :respekt:

Respekt für Deine Ehrlichkeit zu Dir und Deinen Gefühlen! Viele andere hätten schon längst ihrem Fluchtgedanken nachgegeben ohne je begriffen zu haben, dass es einer war!

Alle Achtung!

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Hallo Anja,

:respekt: vor deiner Entscheidung gegen den Zweithovi und für deinen Sherlock.

Und Kopf hoch - das Verhältnis zwischen dir und Sherlock wird wieder. Jetzt, wo dein Kopf und deine Seele für ihn sind, wird euer Verhältnis zueinander wieder stärker werden. Denn Tiere haben sehr sensible Antennen und merken, wenn etwas "im Busch" ist.

Hört sich zwar ein bischen komisch an, ist aber ehrlich gemeint. :D

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Hallo Anja!

Respekt vor Deiner Ehrlichkeit zu Dir selbst!

:knuddel :knuddel :knuddel

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Liebe Anja,

hast Du gut gemacht - so in etwa hatte ich Deine Entscheidung zum 2. Hund auch eingeschätzt , aber ich kenne Dich nicht gut genug , also hab ich mal ausnahmsweise meinen großen Mund gehalten. :)

Ich bin fest davon überzeugt , dass Du so die richtige Entscheidung getroffen hast und freue mich für Dich und den Bären , dass Eure Zukunft Euch wieder/ noch mehr zusammenführen wird....

Liebe Grüße

Martina mit Cleo & Yuma

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Jetzt, wo dein Kopf und deine Seele für ihn sind, wird euer Verhältnis zueinander wieder stärker werden. Denn Tiere haben sehr sensible Antennen und merken, wenn etwas "im Busch" ist.

Hört sich zwar ein bischen komisch an, ist aber ehrlich gemeint. :D

Da erinnere ich mich an eine Situation am Freitag. Ich war am Bügeln und in Gedanken am Rotieren, ob es richtig ist, den Hund zu holen. Sherlock kam ins Zimmer und wollte auf seinen Platz. Ich hab ihn abgefangen und ihm einfach laut erzählt, was mich bewegt. So einen richtigen Roman. Dabei hab ich ihn gestreichelt und geredet. Plötzlich drehte er sich relativ abrupt weg und ging außer Sicht. Reagierte auch nicht, gar nicht, als ich ihn zurück rufen wollte, weil ich mir so "verlassen" vor kam.

Komisch, das fällt mir jetzt grad wieder ein, wie ich diese Worte lese. Die Situation hatte ich verdrängt, weil sie mir weh getan hatte. Als ob er mir klar machen wollte, was er von der Idee hält. Spinne ich jetzt???

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Hallo Anja,

finde ich super wie ehrlich Du zu Dir selbst bist :respekt::respekt:

Ich denke Deine Entscheidung ist richtig :)

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Da erinnere ich mich an eine Situation am Freitag. Ich war am Bügeln und in Gedanken am Rotieren, ob es richtig ist, den Hund zu holen. Sherlock kam ins Zimmer und wollte auf seinen Platz. Ich hab ihn abgefangen und ihm einfach laut erzählt, was mich bewegt. So einen richtigen Roman. Dabei hab ich ihn gestreichelt und geredet. Plötzlich drehte er sich relativ abrupt weg und ging außer Sicht. Reagierte auch nicht, gar nicht, als ich ihn zurück rufen wollte, weil ich mir so "verlassen" vor kam.

Hallo Anja,

daran kannst du sehen - mit deinem Körper und deiner Stimme hast du dich in seinen Augen abgewendet.

Wenn du das nächste Mal mit ihm etwas ausprobierst stell dir doch einmal vor, wie Sherlock die Übung ausführt (im positiven Sinne :D ). Und wenn es auch so klappt dann freu dich in seiner Anwesenheit wie eine Schneekönigin.

Ich mache das auch immer so. Sobald ich beim Üben (egal ob beim Reiten oder mit Chicco) eine Übung in Gedanken negativ enden lasse, endet sie auch negativ. Geht es in meinen Gedanken positiv aus, endet sie auch positiv.

:party: Ansonsten Alles Gute für Eure neue Zweisamkeit. :D:party:

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Hallo!

Ich weiß nicht so recht, wie ich es schreiben soll... Ich habe ja noch nicht so ganz viel von euch mitbekommen, grob Bärchens Erkrankung, und eingebrannt hat sich mir dein Beitrag, in dem du von der Entfernung zwischen dir und deinem Hund erzählt hast. Das tat beim lesen weh :(

Ich versuche immer gerne, Leute vom Zweithund zu überzeugen, aber bei euch hatte ich irgendwo im Innersten ein dumpfes Gefühl. Jetzt freue ich mich richtig für dich und den Bären. Ich wünsche euch, dass jetzt der Weg frei ist und ihr wieder richtig ehrlich zueinander findet.

Ganz liebe Grüße,

Claudia

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Hallo Anja,

Du hast auf Dein Bauchgefühl gehört und das ist gut so. Wenn Du anders entschieden hättest, wäre es bestimmt nicht zu Eurer Zufriedenheit gewesen.

Ich habe das Gefühl, allein schon, dass Du mit dem Gedanken an einen Zweithovi Bär gegenüber ein schlechtes Gewissen hattest. Und das wäre denkbar schlecht für alle Beteiligten gewesen.

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