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Hundeforum Der Hund
Lemmy

Hundepöbeln - mache ich das richtig?

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Hallo

Ich bins, und mein Lemmy macht sich super.

Nur habe ich mein Problem mit dem alleinebleiben jetzt erstmal etwas nach hinten geschoben. Denn leider merkte ich, dass mein ansonsten sehr lieber Hund sich richtig in Rage steigert wenn wir andere Hunde sehen. Er hat ja nix gegen Hündinnen, aber grundsätzlich sind alle Hunde an der Leine "Feind". Ich wollte ja zuerst dem Konflikt ausweichen - tue das auch wo möglich - aber bin zu der Einsicht gekommen, dass mir das langfristig nicht hilft.

Meine Versuche, es etwas deeskalieren zu lassen laufen derzeit so ab:

Ich setze ihn - möglichst frühzeitig - hin, hocke mich daneben und lobe ihn so lange, bis er anfängt, zu brummen. Dann sage ich "Nein" und wenn er dann - was leider manchmal passiert - ausflippt, dann signalisier ich ihm (am Kragen packen, denn Halsband packen macht ihn nur noch verrückter) dass ich das nicht will. Wenn er wieder ruhig wird, wird wieder gelobt und gestreichelt.

Das ist so meine Idee. Aber bevor ich ihn mir noch ganz verhunze, meine Frage an alle Tiertrainer und anderweitig erfahrene Besitzer: ist das so richtig??

Neulich in der Sadt sind wir ohne Radau an drei Hunden vorbei, aber heute im Wald hat er sich wieder dermaßen aufgeregt, dass er nach mir geschnappt hat. (nicht erwischt)

Daher wird mein Griff in seinen Kragen auch immer fester (er hat aber auch meterweise Haut zuviel, da kann man gut noch nen Dackel draus basteln).

Aber jetzt verstehe ich, warum der Vorbesitzer sagte, er beisst. In so einem Wutausbruch (oder was ist das?) beisst er wirklich nach mir. Daher ist das jetzt meine größte Baustelle.

Würde mich über Tipps freuen - und wo wir schon dabei sind: kennt jemand ne gute Hundeschule in der Nähe von Sundern???

Viele Grüße

Lemmy und Friederike

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Hallo Friederike,

erst einmal wäre wichtig zu wissen warum Lemmy pöbelt...

Was ich auf gar keinen Fall machen würde, wäre mich zu hocken und mit ihm zu reden.

Falls er aus Unsicherheit/Angst pöbelt, vermittelst Du ihm in der Hocke keine Sicherheit und mit dem "Reden" bestätigst Du ihn ;)

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Hmm.

Das ist etwas schwer zu sagen, ich würde aber nicht sagen, dass er Angst hat. Wenn ich ihn mit Hunden zusammntreffen lasse (Hündinnen, und wenn es der Besitzer ausdrücklich wünscht (wie mein Chef zum Beispiel) dann auch Rüden), dann ist er bei Weibern neutral, bei Rüden ziemlich gleich am Kloppen.

Wenn ich raten müsste (ist ja ein Dritte-Hand-Hund): er kennt entspannten Kontakt mit Rüden nicht, und alle Hunde an der Leine sind anzupöbeln.

Ich rede ja nicht, wenn ich neben ihm hocke. Ich sage ganz klar "Nein" wenn er knurrt o.Ä. und lobe ihn nur, wenn er ruhig ist.

Also soll ich lieber stehen bleiben neben ihm? Das Problem ist nur, dass ich ihn dann nicht zu packen kriege, wenn er wieder abtickt. Und dann hängt er sich in die Leine, dass die anderen Hunde mitpöbeln und alles wird nur noch schlimmer.

Also lieber einfach vorbeigehen und nur mit "Nein" arbeiten?? In der Stadt hat ignorieren ja ganz gut funktioniert. Auch ohne Stehenbleiben.

Friederike

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Also ich bin wirklich kein Experte, aber wenn Du Dich hockst um ihn halten zu können, ist die ganze Situation ja schon total angespannt... Also der "Ärger" vorprogammiert ...

Ich würde, wenn es für Dich möglich ist, an den anderen Hunden normal vorbei gehen. Für das "Pöbeln" brauchst du halt ein Abruchsignal, welches am besten ein guter Trainer konditioniert. Dieser könnte Dir dann auch sagen, "warum" Deine Fellnase das macht.

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Weitergehen mit Abbruchsignal oder den Hund ins Platz und auf die Leine steigen. Hat den Vorteil, dass man sein Theater dann wunderbar ignorieren kann.

Bei kräftigen Hunden geht das natürlich nicht. Die binde ich an, sobald sie Theater machen und entferne mich. Meist gucken sie dann dumm aus der Wäsche.

Ganz kurz gefasst, weil ich schon bettreif bin.

Habe derzeit eine ähnliche Baustelle. Von daher kann ich mich gut in dich reinversetzen. Aber es wird. Es ist keine unheilbare Krankheit.

LG

Rosa

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Hallo,

da lässt sich schwer raten weil man Deinen Hund nicht live erlebt.

Auf jeden Fall musst Du mit Deinem Lob aufpassen....nicht loben solange Dein Hund noch seinen Feind im Kopf haben könnte - sonst verstärkt sich sein Verhalten noch! Das ist nicht so ganz einfach. Also nicht loben wenn er aufhört zu knurren, sondern wenn er sich entspannt hat und in der Lage ist "normal" weiter zu gehen. Weißt wie ich meine?

LG,

Karen mit Bonny + Isa

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Ja, erst loben wenn er den anderen Hund nicht mehr "fixiert" :)

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Danke, das sind ja schonmal wieder viele Tipps. Und nach dem ersten Vorschlag von Katja kam mir auch der Gedanke, dass ich, wenn ich mich hinhocke ja eventuell signalisier: "oh gott, da kommt ein Hund. Beschütz mich!"

Manchmal muss man doch einfach mal andere Meinungen hören, und schon erkennt man Fehlgedanken. Ich werde dass mit dem vorbeigehen noch weiter ausprobieren. Und die Sache mit Platz und auf die Leine stellen ist auch ine gute Idee.

Im Nachhinein bin ich mir auch nciht mehr sicher, ob er nicht vielleicht doch unsicher ist. Man sieht es ihm nicht an, aber z.B. macht er fast genauso ein Theater, wenn ein Laswagen, Trekker oder eine ähnlich große Maschine vorbeifährt. Wer weiß, ws da in Lemmylein vorgeht...

Also danke nochmal für die Ideen. Mit kleineren Hunden und solchen, di nciht bellen ist auch alles ganz easy.

Gruß

Friederike und Lemmy

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Oh je, meine Rechtschreibung war auch schon mal besser...

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Hallo Lemmy,

da scheint ja dein Wuffel ordentlich schlechte Erfahrungen gesammelt zu haben.Du "darfst" es jetzt ausbaden.Du sagst ja,daß er durchaus Kontakt zu Rüden hat oder hatte.Mit den Mädels scheint er sich gut zu verstehen.Die Auseinandersetzungen mit den Rüden: Wie laufen die denn so ab? Kommt es zu ernsthaften Verletzungen?

Meine Maus macht nämlich auch gern mal Terror.Ob Rüde oder Hündin ist ihr egal.Bei ihr ist aber alles nur mehr Schein als Sein.Von weitem 'ne große Klappe,aber wehe der Hund kommt näher.

Dann muß erstmal ein Lagecheck gemacht werden.Wenn alles ok scheint,bellt sie dem anderen die Ohren voll.Kleinere Hunde jagt sie auch gern mal weg mit einem tiefen Grummeln.

Meine hat einen Hang zur Dominanz.Nicht sehr stark ausgeprägt,aber spürbar.Alles gehört ihr,sie muß im Mittelpunkt stehen. Ein einziges Mal sind wir auf eine Neufundländerin gestossen,die ihr Paroli bot.Die beiden haben sich auch das fetzen gekriegt,wegen einem blöden Stock.Meine hat ganz schön blöd aus der Wäsche gekuckt.Danach gingen sie sich aus dem Weg.Ich bin auch nicht dazwischen gegangen.Ich hab es beobachtet,für alle Fälle.Aber es hat keine 5 Sekunden gedauert.

Liebe Grüße von

Bine und Leonie

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