Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
gast

Nachteile vom Mantrailing

Empfohlene Beiträge

Da ich mich immer noch mit der richtigen Beschäftigung für meine Amy (Malinois) beschäftige kamen mir halt auch Sachen wie "Mantrailing" in den Kopf. Ich denke, dass meine Amy daran Spaß haben würde.

Allerdings habe ich Sorge (die Sorge habe ich aber bei fast allen Beschäftigungsmöglichkeiten), dass sich wieder negatives Verhalten entwickeln könnte.

Also meine Frage: Habt ihr Nachteile/ unerwünschtes Verhalten bei euren Hunden verstellen können?

Eine Sorge ist beispielsweise, dass sie danach bei normalen Spaziergängen wieder nur an der Leine zieht. Wir haben ein Jahr gebraucht bis sie kapiert/ akzeptiert hat, dass sie Fuß laufen und nicht vor mir laufen darf.

Eine weitere Sorge ist, dass Amy dann bei dem normalen Spaziergängen oder beim Freilauf nur noch mit der Nase auf dem Boden hängt. (Das Verhalten hat sie zwar noch nie gezeigt aber die Sorge habe ich trotzdem)

(Amy ist ein Sichtjäger (eigentlich gut händelbar weil man sie gut lesen kann) und ein sehr temperamentvoller Hund. Unausgelastet ist sie ziemlich unkonzentriert und nervös, Gehorsam ist dann auch nicht so einfach. Sie ist ein ziemlich aufgedrehter Hund. Zu erwachsenen Menschen ist sie immer freundlich aber halt sehr wild.)

Ich habe keine schwerwiegenden Probleme mit ihr (nur ein paar Kleinigkeiten über die ich mich gerne aufrege weil sie halt nicht perfekt ist ;) ) aber ich habe einfach etwas Angst, dass bei ihr durch eine 'falsche' Beschäftigung irgendein negatives Verhalten hervorgerufen wird. (bei Agility hätte ich z.B die Sorge, dass sie davon noch nervöser und aufgedrehter werden würde .. bei Schutzhundesport, dass ich sie irgendwann nicht mehr richtig kontrollieren kann dadurch, dass ihre eh schon so starken Triebe noch stärker werden.. und so weiter)

Könnte es also so negativen Verhalten kommen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi!

die Befürchtung mit dem an der Leine ziehen hatte ich damals auch, allerdings verstehen die Hunde sehr schnell, das nur am Geschirr gearbeitet wird.

Der einzige Nachteil, den ich sehe ist der, das der Hund wenn es ihm Spaß macht regelrecht süchtig wird :D

Das ist zumindest bei uns der Fall :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das Leine-Ziehen hat sich bei uns bei keinem der beiden Trail-Hunde irgendwie verschlechtert. Higgins geht immer recht artig, Lemmy geht wie immer... gelegentlich artig :D

Wichtig ist, dass du wirklich das Trailgeschirr NUR zum Trailen nimmst. Nicht auch zum Spazieren gehen - andernfalls ist es für den Hund schwer, zu unterscheiden wann er "arbeitet" und wann nicht.

Ich will nicht sagen es gibt keine negativen Sachen, aber ich zumindest hab noch keine feststellen können.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

Hi!

die Befürchtung mit dem an der Leine ziehen hatte ich damals auch, allerdings verstehen die Hunde sehr schnell, das nur am Geschirr gearbeitet wird.

Der einzige Nachteil, den ich sehe ist der, das der Hund wenn es ihm Spaß macht regelrecht süchtig wird :D

Das ist zumindest bei uns der Fall :D

Diesen "Nachteil" kann ich auch bestätigen ;) Rayu ist beim trailen, also in den Pausen, wo er warten muß, total aufgedreht. Aber wenn es dann soweit ist, arbeitet er ruhig und konzentriert.

Dabei ist die Nase nicht immer am Boden sondern auch in die Luft gestreckt. Mantrailer suchen ja nicht nach Spuren, also Bodenverletzungen, sondern nach Geruchspartikeln, Hautschüppchen, die sich je nach Wetterlage/ Wind überall verteilen können.

in unserer Gruppe ist übrigens auch ein Malinos mit dabei.

Leider haben wir momentan "Winterpause", aber ich kann es auch kaum erwarten wieder loszulegen.

Sobald ich nur den Rucksack zum trailen packe, ist Rayu schon "aus dem Häuschen" und nach dem trailen sowas von müde, selten das ich ihn sonst so ausgelastet erlebe.

Ich kann's dir und deinem Hund nur empfehlen.

Du mußt halt zum trailen ein Geschirr benutzen, das er nur dann trägt, sie lernen sehr schnell das es nur dann heißt:"sie bestimmen die Richtung".

Wenn du nur ein Geschirr besitzt, kannst du auch ein anderes "Signal" zum trailen benutzen,in dem du ihm dann z.B. ein Schälchen/Tuch, Warnweste, oder ein anderes Halsband zusätzlich umlegst.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das Ritualisieren ist wichtig: bestimmtes Geschirr/Kenndecke/..., festgelegter Ablauf - damit Hund weiß, wann er arbeitet und wann nicht.

Mir haben im Vorfeld auch Leute gesagt, ich solle doch bloß nicht meinem Sichtjäger auch noch beibringen, die Nase zu benutzen. Daraufhin habe ich mit meinem Trainer gesprochen, der mich hinwies auf die Wichtigkeit des Rituals und allerdings bestätigte, daß es keine 100% Sicherheit gibt daß keine Probleme auftreten. Kann es ja auch nicht, aber seiner Erfahrung nach passiert das bei Hunden, die sonst nicht ausgelastet sind.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Magic tut sich mit der Leinenführigkeit ja etwas schwer (oder ich mich damit, mit ihrem Tempo mitzuhalten ;) ) Da hat aber das Trailen nichts verbessert und nichts verschlechtert :)

Ich sehe den Nachteil lediglich in dem Suchtfaktor (nicht nur für die Hunde ;) )

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Da das Mantrailing eine relativ ruhige Beschäftigung ist, wird Sie danach in der Regel nicht hochfahren, eher müde sein. Denn Nasenarbeit strengt sehr an. Ich mache erst seit kurzem mit Angel Mantrailing aber es macht Ihr und mir sehr viel Spaß und Angel ist auch eine echte Powermaus. Und das leichte ziehen verknüpft der Hund ja auch mehr mit dem Wort "Such" also kann der Hund normale Spaziergänge vom Mantrailing sehr wohl unterscheiden. Kann Dir nur zum Mantrailing raten, gerade auch für echte Powerhunde um etwas runter zu kommen. Schöne Sache!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Meine Tochter und ich sind seit fast 1 Jahr jede Woche mit allen 3 Hunden zum Mantrailing!

Bisher konnten wir keinerlei negative Auswirkungen feststellen.

Wie alle anderen auch schon schrieben, erkennt der Hund sehr schnell, wann ist "Arbeit" und wann ist "Freizeit" ... wichtig hierbei, dass das Geschirr sowie die Schleppleine NUR zum Trailen genutzt wird, nicht irgendwo in den Alltag integriert wird.

Ansonsten konnten wir nur positive Aspekte in unseren Hunden erkennen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Vielen Dank für die vielen Antworten!

Ich bin ja echt froh keine negativen Sachen zu lesen, besonders, dass sich bei euren Hunden die Leinenführigkeit nicht verschlechtert hat. Das ist nämlich meine größte Sorge da wir echt ewig gebraucht haben bis Amy vernünftig lief.

Das mit dem Geschirr und dem Ritual weiß ich.

Sie trägt auch so kein Geschirr. Außer früher als ich sie nur mit Schleppleine laufenlassen konnte. Bei normalen Spaziergängen wird sie am Halsband und ab und zu noch am Halti geführt.

Ihr konntet mir keine Angst schon ein wenig nehmen. Danke.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo, nach fast 5 Jahren RH-Arbeit gibt es natürlich Nachteile, diese lassen sich allerdings kompensieren oder man lebt halt damit. Ich verallgemeinere mit Absicht, da eins bei allen Sparten gleich ist: Förderung von Selbstständigkeit und Förderung von Entscheidungen über den HF hinweg.

Aber die Vorteile überwiegen auf jeden Fall.

Hast du schon mal über Obedience nachgedacht?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Das "Halti" - Funktionsweise, Vor-/Nachteile?

      @agathahat es im Zusammenhang mit ihrem Ramse zur Sprache gebracht. Viele haben sich mit dem Post beschäftigt. Was nicht 'rüberkam, ist, wie soll das Halti funktionieren? Kann man damit etwas richtig machen, verbessern? Oder ist es nur eins von diesen "aversiven" Hilfsmitteln, die nur HH anwenden, denen die positiv verstärkenden Ideen ausgegangen sind? @Renesis hat angeregt, diese spezielle Thematik vom Ramse Thread zu trennen. Finde ich gut und will diese Idee hiermit aufgreifen.   Kann das bitte mal jemand erklären, wie das Halti wirken soll und worauf diese Wirkungsweise beruht?

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Schleppleine mit/ohne Handschlaufe, Gewichtung der Vor- und Nachteile

      Ich hab jetzt seit ein paar Tagen eine 15m-Schlepp, erst beim Eintreffen stellte ich fest, daß diese keine Handschlaufe hat. Vorteile sind ja klar, geringeres Verhedderungsrisiko, potentiell weniger gefährlich. Nachteil ist, daß man keine Handschlaufe zur Absicherung hat. Wie sind da die Erfahrungswerte und welche Möglichkeiten gibt es, den Hund ohne Handschlaufe zu sichern? Wie gewichtet ihr die Vor-/Nachteile, wahrscheinlich auch abhängig vom Hund (Größe, Zieheigenschaften, etc.) ?   Die Begriffe  "Verhedderungsrisiko" und "Zieheigenschaftern des Hundes" werd ich mir patentieren lassen, irgendwie haben die was.  

      in Hundezubehör

    • mantrailing Gießen

      wir sind eine Hobbygruppe und treffen uns jeden Sonntag morgen in Gießen oder Umgebung zum trailen. Wir arbeiten ohne ausgebideten Trainer und wollen nur unseren Hunden eine artgerechte Beschäftigung bieten, die ihnen Spaß macht. Zwei Teams haben schon mehrere Jahre Mantrailing-Erfahrung. Wir suchen noch zwei Teams, die mittrailen  wollen. Auch Neulinge  sind und willkommen.

      in Spiele für Hunde & Hundesport

    • Mantrailing? Oder vielleicht was ganz anderes?

      Hallo ihr Lieben,    Heute benötige ich mal wieder eure Schwarmintelligenz    Erst einmal vorweg:    Es hat nun mehr oder weniger 1 1/2 Jahre gedauert und mit viel Training und Geduld hat sich Esmi zu einem einigermaßen souveränen Hund entwickelt. Einzige "Macken", die noch vorhanden sind, sind das allein bleiben und fremde Menschen. Allein bleiben... naja... ist schrecklich und grausam und eine unerhörte Frechheit von mir, aber wir kämpfen uns da einfach durch und üben weiter...   Fremde Menschen sind immernoch gruselig. Von hinten anschleichen und schnüffeln geht - ist sogar ausgesprochen interessant - aber wehe das Objekt der Begierde dreht sich um, spricht mit ihr oder erdreistet sich sogar, sie anfassen zu wollen. DAS GEHT GAR NICHT! Da legt sie sofort den Rückwärtsgang ein. Kinder gehen erstaunlicherweise. Die dürfen sie auch direkt anfassen, ohne dass sie zurückzieht. Ich finde das grundsätzlich okay. Esmi muss sich nicht anfassen lassen, wenn sie das nicht will. Und wenn die Leute sie noch so niedlich finden...    Nun taucht folgendes "Problem" auf: Esmi ist langweilig! Als sie damals zu mir kam, ganz eingeschüchtert und verängstigt, habe ich den täglichen Alltag so langweilig wie möglich gestaltet, um ihr Sicherheit zu geben. Das hat recht gut funktioniert. Irgendwann trottete sie beim Spaziergang nur noch unmotiviert hinter mir her und schnüffelte hier und da mal rum. Ich hatte zunächst Sorge, dass ihr irgendwas fehlt, sie Schmerzen hat o.ä. Das war aber nicht der Fall.    Als dann das Auto fahren endlich geklappt hat, merkte man, wie sie förmlich wieder aufblühte und gerade in unseren Wanderurlauben mit allergrößter Begeisterung vorweg lief und so richtig, richtig Spaß hatte. Nun kann man aber nicht ständig in den Urlaub fahren... Wenn ich eine Gassirunde hier in der Nähe zwei mal hintereinander laufe, taucht das Phänomen wieder auf. Ich glaube, ihr ist es echt zu langweilig. Spätestens am dritten Tag schlurft sie nur noch gelangweilt hinter mir her    Und nun suche ich also nach einer Beschäftigung, Sport o.ä., der uns beiden Spaß macht und Esmi auch fordert, im besten Fall sogar hilft, ihre restlichen Ängste weiter zu vermindern.    Esmi ist eher so der gemütliche, unaufgeregte Typ. Für Spiele mit Bällen, Stöckchen oder Zerrspiele ist sie überhaupt gar nicht zu begeistern. Habe ich oft und ausdauernd probiert - findet sie schlicht blöd und unnütz. Unnütz ist überhaupt das Stichwort - wenn es aus ihrer Sicht keinen Sinn macht, blockiert sie sofort, geht aus der Situation raus und legt sich irgendwo hin. Nützlich wäre Essen, vielleicht noch großes und überschwängliches Lob von mir. Mehr Motivation gibt es aber nicht. Daher denke ich, dass Sachen wie Unterordnung etc. ihr auch keinen echten Spaß machen würden.     Schnelle Sachen bzw. körperlich intensive Sachen, wie z.b. Agility möchte ich wegen ihrer "krummen" Beine nicht machen. Aktuell gibt es zwar keine Probleme, ich möchte es aber nicht herausfordern und lieber auf gelenkbelastende Sportarten verzichten.    Aktuell finde ich Mantrailing ganz interessant. Esmi kommt mir sehr "nasenorientiert" vor. Beispielsweise erkenne ich an ihrer Körperhaltung schon lange, bevor ich ihn überhaupt sehe, dass ein anderer Hund in der Nähe ist. Oder abends, wenn es dunkel ist (Wald beginnt direkt vor der Haustür), welches Wild da gerade neben uns im Busch steht. Ist es ein Wildschwein, ist sie nervös und schaut mich an, ist es ein Fuchs, will sie jagen, ist es ein Igel, ist sie freudig aufgeregt und hibbelig und will mal gucken gehen usw.   Ich stelle mir das beim Mantrailing ganz "romantisch" so vor, dass Hund suchen geht... in seiner eigenen Geschwindigkeit und ohne korrekt Befehle ausführen zu müssen. Wenn der Mensch gefunden wurde, gibt's n tolles Leckerli. Das könnte man ja vorab kommunizieren, dass Mensch sie nicht anfasst oder lobt (siehe oben - ansprechen gaaaanz schlimm), sondern einfach Dose mit z.b. Leberwurst hinhält. Sicher muss das aufgebaut werden, dass sie begreift, worum es geht, aber so grundsätzlich stelle ich mir das aber so in der Art vor. Ist das richtig?    Könnt ihr mir vielleicht Gruppen empfehlen in Berlin oder im Berliner Umland, die am Anfang vielleicht ein bisschen nachsichtig mit uns sind? Ich lese z.b. immer wieder, dass der Hund, wenn er nicht dran ist, im Auto warten soll. Das geht bei uns aktuell nicht, jedenfalls nicht ewig und schon gar nicht, wenn ich im Blickfeld bin. Da dreht sie durch und zerlegt mir das Auto (siehe oben - allein sein ist gaaaaanz schlimm). Ich müsste sie mitnehmen. Nun weiß ich nicht, ob das den suchenden Hund zu sehr ablenken würde, wenn Esmi mitläuft?! Eventuell ginge das zu einem späteren Zeitpunkt, wenn sie weiß, dass sie bald eine Aufgabe bekommt, oder eben kaputt ist, weil sie gerade eine Aufgabe gelöst hat und ohnehin Ruhe möchte... zum jetzigen Zeitpunkt aber eher nicht denkbar.    Oder vielleicht habt ihr eine ganz andere Idee, was ich mit ihr machen könnte. Gern in einer Gruppe mit anderen Hunden und Menschen. Da bin ich auch ein bisschen egoistisch - mir soll es ja auch Spaß machen - aber z.b. Leckerlis im Wald verstecken nur für uns allein füllt mich auch nicht so sehr aus.    Hui, sehr viel Text! Vielen Dank schon einmal vorab, wenn ihr bis hierhin überhaupt durchgehalten habt!   Über Tipps und Anregungen freue ich mich sehr! 

      in Spiele für Hunde & Hundesport

    • Mantrailing-Austausch-Thread

      Hallo ihr, aus gegebenem Anlass habe ich die Idee, diesen Thread zu eröffnen, wenn es bereits einen gibt bei dem es um Erfahrungsaustausch zum Thema Mantrailing geht, dann bitte ich die Mods, hier wieder zu löschen. Vorab die Frage an die Trailer: Habt ihr Lust auf so einen Thread?

      in Spiele für Hunde & Hundesport


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.