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Hundeforum Der Hund
FinleysWorld

Darmsanierung nach häufigen Narkosen?!

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Hallo!

Gerade hat sich Fine ihre "Quartalsdosis" Narkosemittel abgeholt. Dieses mal war es eine ziemlich schnell wuchernde Warze am Kopf, die entfernt werden musste.

In den letzten anderthalb Jahren war das nun schon ihre 5. Narkose, zwar immer nur kurz, aber immerhin.

Nun habe ich gehört, dass es besser wäre eine Darmsanierung zu machen, da sich Giftstoffe der Kurznarkosen in den Darmwänden ablagern würden und dann die Verdauung gestört sei?!

Kann jemand dazu was sagen?

Und mit was mache ich so eine Darmsanierung? Noch ne Chemiekeule will ich ihr nicht reinhauen...

Riecht euer Hund eigentlich wenn er Narkosemittel bekommt? Fine hat heute derartig nach Metall gestunken, meine Klamotten riechen immernoch, war mehr als unangenehm. Das war sonst nie so...

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Hallo,

ich kenne das mit der Darmsanierung z. B. wenn der Hudn entwurmt wurde oder nach Antibiotikum Einnahme, daher kann ich mir vorstellen, dass man das auch bei Narkosen so macht.

Meine Hündin bekommt gerade als Kur sozusagen Heilerde unter das Futter. Gibt es zum Beispiel bei Alnatu..a oder im Reformhaus. Ist von Luvos Heilerde 1 zur äußeren Anwendung. Andere hier nehmen wohl auch Sanofor oder Heilmoor. Ist alles ohne Chemie und schwemmt sozusagen Giftstoffe aus dem Körper/Darm. Heilerde ist z. B. Auch gut bei Durchfall, Sodbrennen, Übersäuerung auch beim Menschen :)

Ach ja und dann habe ich hier von einer sehr netten Userin Slippery Elm Bark (Ulmenrinde) empfohlen bekommen damals wegen meiner CNI kranken Katze. Ist gut wenn die Magenwände gereizt sind.

Hoffe konnte Dir etwas helfen, ansonsten habe ich Deinen Beitrag mal angeschubst :D

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Ich schwöre ja immer auf die feine Heilerde für Magen und Darm.

Die gibt es in den Drogerien für einen erschwinglichen Preis.

Dann solltest Du auch mal schauen das der Hund gut trinkt. So werden die Giftstoffe schneller ausgeschieden.

Alles Gute für deinen Hund.

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Ist von Luvos Heilerde 1 zur äußeren Anwendung.

Danke euch beiden!

Heilerde klingt gut. Aber wie muss ich das mit der "äußeren Anwendung" verstehen??

Nicht zum Fressen geben?

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Die feine Heilerde ist nur zum einenhmen. :)

Jule bekam tgl. 1 Meßl. drei Wochen lang ins Futter.

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Arghh :wall: Sorry meine Heilerde zur INNEREN Anwendung! War etwas zu schnell im schreiben, die Heilerde von dieser Marke gibt es nämlich auch zu äußeren Anwendung.

Sorry für das Mißverständnis.

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Hallo, Narkosemittel werden über die Leber und die Nieren abgebaut.

Der Darm hat im Normalfall keinen direkten Zusammenhang und bedarf keiner Sanierung (wie z.B. nach Antibiotika-Gabe). Lediglich nach tiefer gehenden Narkosen ist auch der Darm "lahmgelegt" und muss langsam wieder in Gang kommen.

Wenn du deinem Hund also etwas Gutes tun möchtest biete ihm viel zu trinken an, sobald es aus Tierärztlicher Sicht nach der Narkose erlaubt ist.

Eine innere Gabe von Heilerde schadet aber auf keinen Fall ;)

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Nun habe ich gehört, dass es besser wäre eine Darmsanierung zu machen, da sich Giftstoffe der Kurznarkosen in den Darmwänden ablagern würden und dann die Verdauung gestört sei?!

Kann jemand dazu was sagen?

Ja, ich kann was dazu sagen, obs allerdings auch gut klingt....

Es ist eine Fehlinformation, dass sich die 'Giftstoffe der Kurznarkosen in den Darmwänden ablagern würden und dann die Verdauung gestört sei'

wie sollte das auch vonstatten gehen? Wenn sich 'Giftstoffe' irgendwo im Körper 'anlagern' dann im Fettgewebe, der Leber oder den Nieren. Wobei Narkosen heutzutage ziemlich sicher sind, sie werden entweder intravenös, in den Muskel oder über die Atemluft gegeben und sind recht gut dosierbar.

Im Darm finden sich sicher keine 'Ablagerungen'

Bei längeren Narkosen kann es sein, dass durch die gleichzeitig gegebenen Muskelrelaxantien auch die Darmmuskulatur still gelegt wird. Dann muss darauf geachtet werden, dass nach der Narkose diese wieder gut in Gang kommt. Daher wird nach größeren OP's mit Schonkost langsam wieder aufgebaut und Krankenschwestern sind heftig an erfolgtem Stuhlgang interessiert. Aber das hat nichts mit Giftstoffen im Darm zu tun.

Wenn dein Hund normalen Kotabsatz hat sind da keine Probleme zu erwarten. Außerdem werden bei Kurznarkosen sowieso keine Muskelrelaxantien gegeben.

Zur Heilerde:

Wildtiere nehmen gelegentlich Erde auf um damit ihren Mineralienbedarf zu decken.

'Heilerde' besteht zu über 50% aus Silikaten (Sand), dann, je nach Herkunft zu unterschiedlichen Anteilen aus Dreischichttonmineralen, Feldspat, Kalzit und Dolomit. Schlüsselt man das nach den (ach so bösen) chemischen Element auf wären das: Sauerstoff, Silizium, Kalzium, Aluminium, Eisen und Kalium dann in geringen Anteilen Magnesium, Natrium, Titan und Wasserstoff.

Tiere haben Silizium nötig. Menschen nehmen es mit unterschiedlichen Nahrungsmitteln wie z.B. Kartoffeln, Vollkorngetreide oder auch Bier auf. In Fleisch ist zwar weniger Silizium enthalten, aber wahrscheinlich besser für den Körper zu verwerten. Ein Mangel an Silizium ist bei normaler Ernährung äußerst unwahrscheinlich und wird sicher nicht durch Narkosen verursacht

Wer nun per se 'Heilerde' füttern will, weil er sich dann besser fühlt, kann das tun. Sollte das aber nicht zusammen mit Medikamenten tun die der Hund vielleicht nehmen muss (z.B. Antibiotika, Thyroxin, Epilepsiemittel, Schmerzmittel...) denn, besonders feinkörnige Heilerde kann die Aufnahme behindern.

Alle positiven Wirkungen die Siliziumpräparaten nachgesagt werden konnten in Studien nicht bestätigt werden. Auch eine positive Wirkung auf Osteoporose,Haut, Haare, Nägel ist nicht belegt.

Bei einer hohen Zufuhr von Silizium konnte dagegen eine Erhöhung der Harnsteinbildung beobachtet werden. Weiter wurden Überempfindlichkeitsreaktionen beschrieben. Eine langandauernde Einnahme kann zu einer chronischen interstitieller Nephritis und zur Zerstoerung der Nierentubulie führen.

Und mit was mache ich so eine Darmsanierung? Noch ne Chemiekeule will ich ihr nicht reinhauen...

auch hier wieder: alles ist Chemie. Wenn etwas eine Wirkung haben soll muss es in irgendeiner Form reaktive Moleküle enthalten. Auch 'Heilerde' wäre Chemie. Nur weil etwas aus der 'Natur' kommt heißt das nicht, es wäre keine Chemie. Ich kann dir so 10 Pflanzen aus Deutschland nennen die dich locker umbringen - total chemisch.

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Zur Heilerde:

Wildtiere nehmen gelegentlich Erde auf um damit ihren Mineralienbedarf zu decken.

Wer nun per se 'Heilerde' füttern will, weil er sich dann besser fühlt, kann das tun. Sollte das aber nicht zusammen mit Medikamenten tun die der Hund vielleicht nehmen muss (z.B. Antibiotika, Thyroxin, Epilepsiemittel, Schmerzmittel...) denn, besonders feinkörnige Heilerde kann die Aufnahme behindern.

Bei einer hohen Zufuhr von Silizium konnte dagegen eine Erhöhung der Harnsteinbildung beobachtet werden. Weiter wurden Überempfindlichkeitsreaktionen beschrieben. Eine langandauernde Einnahme kann zu einer chronischen interstitieller Nephritis und zur Zerstoerung der Nierentubulie führen.

Meine Hündin bekommt seit ca 1 Woche Heilerde, die gebe ich ihr kurmäßig eine Zeit lang ins Futter. Und dann wird es eben wieder bei Bedarf gegeben.

Dass man Heilerde nicht mit Medis geben soll war mir bekannt, ist ja wie bei der SEB. Da es die Aufnahme im Körper stört bzw. die Wirkung beeinträchtigt.

Aber beim Futter war ich mir ehrlich gesagt nicht zu 100% sicher, sollte man das auch besser getrennt vom Futter geben wegen der Nährstoffaufnahme?

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Zu vermehrter Flüssigkeitaufnahme habe ich auch geraten.

Die feine Heilerde habe ich zur Magen und Darmsanierung genutzt.

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