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Hundeforum Der Hund
Jemmily

Allein Bleiben üben: ich/wir "hängen"

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Wir hatten beschlossen, das Allein Bleiben mit unserm Hund nochmal ganz neu aufzubauen, weil sie immer mal wieder Phasen hatte, wo sie übelst gebellt hat. Am Anfang war es damals glaube ich wirklich Stress und Verlustangst, aber irgendwann hatte ich einfach das Gefühl, dass sie empört darüber ist, dass wir sie nicht mitnehmen (wir machen sehr viel mit ihr, sie ist manchmal ein ziemlicher "Kontroletti" und eigentlich doch recht unsicher, aber das hat sich shcon sehr gebessert).

Jedenfalls bin ich momentan etwas ratlos und unsicher, wie ich weiter verfahren soll.

Hund kommt ins Schlafzimmer, wenn wir sie alleine lassen. Tür bleibt offen, ist aber durch ein Kindergitter abgetrennt.

Sie bekommt etwas zu kauen oder ihren heißgeliebten Kong Wobbler gefüllt. Radio im Bad, welches neben dem Schlafzimmer ist, lassen wir an.

Hund war vorher lange Gassi und wurde ausgelastet.

Habe das ganze jetzt ganz kleinschrifftig aufgebaut, also erstmal nur das Gitter schließen, dann ein Meter neben das Gitter setzen und sie nicht beachten usw.

Ach ja, wir haben sie seitdem nie alleine gelassen mehr und machen das natürlich auch nicht jetzt wo wir das ganze wieder neu üben.

Jasperxy (danke nochmal :kuss: )hatte mir ein ganz tolles Buch empfohlen, in welchem auch diese Schritte so drin stehen.

Tja und jetzt folgendes: es juckt meinen Hund NULL was ich mache, wo ich hingehe (ich kann Jacke anziehen und aus der Haustür rausgehen usw) solange sie etwas zu tun hat. Ich könnte unter ihr (wir haben eine Maisonettewohnung) quasi Party machen und sie guckt nicht mal. Sogar ihr absolutes "Aufbruchkommando" das zischen meines Haarsprays^^ wo sie sonst immer sofort parat steht interessiert sie in diesem Moment nicht.

Aber sobald sie aufgegessen hat stellt sie sich vors Gitter, fiept laut und empört und haut mit der Pfote dagegen. Ich bin darauf nicht eingegangen, bin extra erstmal noch im Wohnzimmer geblieben (sie hört ja auch dass ich da bin), bin dann nochmal zu ihr hoch, habe sie nicht beachtet, ihr nochmal etwas Futter in den Kong gefüllt. Sie wollte auch gar nicht durch das offene Kindergitter "fliehen", was sie ja eigentlich logisch wäre, wenn sie totale Panik hätte beim eingesperrt sein, sondern sie hat sich freudig wieder ihrem Kong gewidmet.

Ich habe das Gitter wieder zu gemacht, bin wieder ins Wohnzimmer, etwas später wieder hoch, habe das Gitter aufgemacht (alles ganz in Ruhe und ohne Stress und ohne sie zu beachten) und bin wieder runter gegangen. Sie wollte da auch erst gar nicht raus sondern hat mich angeguckt und ist erwartungsvoll zum Kong gelaufen nach dem Motto "los wieder voll machen" ;)

Naja ich wollte also fragen, wie ich weitermachen soll weil ich eben ratlos bin :/ Solang sie etwas zum fressen hat ist alles gut, aber was mache ich, wenn sie eben nichts mehr hat? Wenn sie am Gitter steht, rumfiept und evtl sogar iwann doch malwieder bellt?

Habt ihr Ideen wäre euch sehr dankbar :)

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Wie wäre das Ganze nochmal aufbauen OHNE Kong? Dann hast Du auch nicht das Probelm, dass sie nur beschäftigt Ruhe gibt.

Liegt sie auf einer Decke oder ihrem Platz?

Ich würde so beginnen, dass ich sie erstmal dahinschicke und dann das Zimmer verlasse, ohne dass sie folgt. Dann Gitter zu, weiter weg....wie Du es ja schon gemacht hast.

Im Prinzip ist es ja besser der Hund lernt, dass er einfach Ruhen soll wenn Du weg bist ( statt den Kong zu leeren ;) )

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Danke für deine Antwort :)

Sie liegt meist auf unserm Bett auf ner Tagesdecke wenn sie was zu kauen bekommt und wenn sie den Kong kriegt, dann rennt sie ja mit dem die ganze Zeit durchs Schlafzimmer und leert das Ding (ist ja so n Teil wo durch Bewegung die Leckerlies rausfallen).

Ich denke grundsätzlich hast du schon recht, aber ich befürchte, dass sie dann wieder in Stress verfällt und total angespannt ist :think

In dem Buch steht irgendwie, dass man die Zeit wo der Hund dann keine Beschäftigung hat (also aufgefressen hat) ganz langsam steigern soll. Aber wie genau das geht stand nicht so ganz drin....

Es stand noch als Möglichkeit drin, dass man den Hund ins Platz schickt und dann geht, weil der Hund dann quasi etwas hast, worauf er sich konzentrieren kann und woran er sich "festhalten" kann und eine Aufgabe hat. Wenn ich draussen bin mit ihr, kann ich sie auch ins Platz schicken und auch ausser Sichtweite gehn für mehrere Minuten da bleibt sie gut liegen, aber sie ist doch immer sehr angespannt. Ist ja so ähnlich wie du gesagt hast Schwarzertee.

Bin einfach unschlüssig wie genau ich weitermachen soll, weil ich will auf jedenfall vermeiden, dass sie irgendwie Stress bekommt und bellt etc.

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Hmm also ich möchte gern mal was einwerfen.

Für mich klingt es so, als wenn das Grundproblem nicht das allein bleiben ist, sonst würde sie z.B. nicht fressen wenn du weg bist (was ein Zeichen von Stress ist). Tut sie aber!

Ich würde jetzt einfach mal behaupten, so wie es sich für mich liest, das dein hund einfach nie richtig gelernt hat wirklich zu ruhen. Das heißt daliegen abchillen und nix machen und entspannen. Das ist wichtig für Hunde. Ich würde also nicht grundsätzlich beim allein bleiben aufbauen sondern dahingehend das sie wirklich lernt was es heißt zu entspannen.

Wir hatten dieses Problem nämlich auch bis wir dahinter gekommen sind wo es eigentlich hakt. Ich würde ihr in deinem Beisein eine Beschäftigung geben, ist sie damit fertig soll sie nicht weiter suchen und fordern sondern sich auf ihren Platz legen und ne Runde pennen oder so. Das ist ein wirklich aufreibendes UNterfangen am Anfang, aber es lohnt sich.

Unsere Hündin ist uns anfangs auch immer hinterher gewackelt. Ist jedes Mal aufgesprungen sobald sich einer bewegt hat und kam auch nie wirklich zur Ruhe. Wir haben dann das ganze Aktionprogramm in der Wohnung absolut wegfallen lassen (böse wir sind ^^ jaja). Bespaßt, gespielt und ausgelastet wurde nur noch draußen. Drinnen wurde dafür absolute Ruhe gefordert! Wir handhaben das heute noch so. In der Wohnung muss nicht gespielt werden. Erst seit wir wissen, dass es funktioniert (was durchaus ne ganze Weile dauerte) haben wir ihr ab und an Sachen gegeben mit denen sie sich ruhig beschäftigen kann.

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Originalbeitrag

Ich würde jetzt einfach mal behaupten, so wie es sich für mich liest, das dein hund einfach nie richtig gelernt hat wirklich zu ruhen. Das heißt daliegen abchillen und nix machen und entspannen. Das ist wichtig für Hunde. Ich würde also nicht grundsätzlich beim allein bleiben aufbauen sondern dahingehend das sie wirklich lernt was es heißt zu entspannen.

Deine Gedanken verstehe ich gut Vuk. Aber sie schläft drinnen eigentlich sonst immer und sehr viel. Gespielt wird draussen beim Gassi gehen das einzige was ich mit ihr drinnen mache momentan ist clickern, sonst nichts.

Ihr Tag sieht so aus: laaange schlafen, kurze Gassirunde (10min), dann fressen, schlafen, große Gassirunde (ca 1-2std), was zum kauen, schlafen, fressen, Gassi (ca halbe Std-Std.), schlafen, manchmal noch etwas clickern, kurze Gassirunde (5min), schlafen.

Das ist jetzt so ein Standardtag, der aber natürlich noch flexibel gehalten wird was Uhrzeiten etc. angeht (haben jeden Tag etwas anderes Zeiten wg Uni), und Hundesport ist ja auch noch 1x die Woche (da wird dann dementsprechend kürzer Gassi gegangen), aber im groben ist das so ihr Tag.

Sie schläft immer sehr tief und fest, träumt öfters etc.

Aber sobald sie merkt, dass wir iwie gehen wollen, steht sie parat sogar ausm Tiefschlaf raus :(

Auch morgens ist es so: sie weiß ganz genau, ob ich gleich gehe. Sie schläft noch und ich mach mich fertig im Bad und frühstücke. Wenn ich dann nicht weg muss, sondern dableiben will um zu lernen, bleibt sie liegen und schläft weiter. Wenn ich jedoch gleich nach dem Frühstück weg muss (obwohl ich alles genau so mache, wie wenn ich nicht weg muss) steht sie schon parat, während ich noch frühstücke egal wie müde sie auch sein mag.

Mir ist klar, dass man, obwohl man denkt dass alles ist wie sonst, irgendwas ausstrahlt woran der Hund bestimmt merkt, dass man gleich gehen muss. Aber das kann ich ja nicht abstellen :(

Und Vuk: es ist genau wie du unten geschrieben hast: wenn sie was zu kaufen bekommen hat und fertig ist, dann geht sie auf ihren Platz und schläft. Ja es gab mal Zeiten am Anfang wo sie ankam und beschäftigt werden wollte danach, aber da habe ich sie einfach nicht beachtet und dann wars ihr zu doof und sie ist schlafen gegangen und das war ok so für sie.

Das einzige was ich anscheinend ja wirklich machen kann ist, dass ich sie nicht beachte wenn sie fertig ist mitm kauen (so wie ichs heute ja gemacht habe) und darauf warte dass sie zur ruhe kommt und sich von alleine hinlegt oder? Und fiepen etc. ignorieren? Ich werde mich so in der Wohnung bewegen dass sie zwar noch merkt, dass ich da bin, aber nicht zu ihr hingehen.

Weil ja das stimmt sie brauch immer eine gewisse Zeit, auch nach dem langen Gassi gehen, bis sie wieder "runter" kommt. Ich tippe so auf 10-15 Minuten, muss ich nochmal genauer die Zeit stoppen die nächsten Tage.

Es ist ein Ansatz wo ich jetzt mal weitergucken kann danke für den Denkanstoß Vuk trotzdem :)

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Gut dann war mein Ansatz verkehrt ;) kommt vor.

Aber sobald sie merkt, dass wir iwie gehen wollen, steht sie parat sogar ausm Tiefschlaf

Klingt für mich als würde sie nicht wirklich schlafen sondern irgendwie (auch wenn sie träumt) immer mit einem Ohr hören ob irgendwo Party abgeht ^^

Vllt liegt es auch einfach daran das du ein zu großes Tratra darum machst, das soll jetzt nicht böse gemeint sein. Aber anscheinden läuft es ja nicht sooo schlimm. Sie zerpflückt dir nichts wenn du nicht da bist - immerhin.

Ein Tipp den ich von vielen zwecks des Bellens bekommen habe. Bring dem Hund bei dies zuverlässig auf Kommando zu machen und so kannst du es auch besser unterbinden. Half bei uns auch etwas, zwar nicht 100% aber ne Besserung ist auf jeden Fall da.

Ansonsten würde ich einfach wirklich mal die Tür zumachen und nicht mit dem Gitter rumhantieren. Ich vermute mal es geht euch um die Nachbarn zwecks des Gebelles oder?! Sonst könnts euch ja egal sein sag ich mal so.

Da würde ich einfach die Tür schließen und Ruhe ist. Radio kann man auch ins Schlafzimmer bringen (haben wir übrigens auch immer an). Wenn die Tür offen ist kommt doch mal das ein oder andere Geräusch eher durch vom Hausflur.

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AAAAlso, ich würde dabei bleiben, dass ganze ohne Fressen aufzubauen , dann gibt es auch keine Probleme wenn es alle ist :) .

Um den "Stress" zu minimieren, habe ich das Alleinsein so aufgebaut, dass ich zu Beginn 100x hintereinander ausgegangen bin....und sofort weder rein. Am Anfang war Jala auch noch aufgeregt, aber irgendwann ist sie garnicht mehr aus ihrem Körbchen aufgestanden.

Das ging ziemlich schnell. Dann hab ich die zeit etwas ausgedehnt und vor der Tür morgens meinen Kaffee getrunken :kaffee: und dann ging's auch schon.

Für mich war der Trick die wirklich häufigen Wiederholungen UND das absolute ignorieren beim Gehen: keinen Kong, kein Platz, kein Eididei...ich gehe einfach, als wäre das das normalste der Welt.

Platz als Kommando finde ich komisch. Der Hund wird ja kaum 4 h am Stück im Platz liegen, d.h. Er löst das Kommando irgendwann selbstständig auf. Das ist blöd.

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Auch morgens ist es so: sie weiß ganz genau, ob ich gleich gehe. Sie schläft noch und ich mach mich fertig im Bad und frühstücke. Wenn ich dann nicht weg muss, sondern dableiben will um zu lernen, bleibt sie liegen und schläft weiter. Wenn ich jedoch gleich nach dem Frühstück weg muss (obwohl ich alles genau so mache, wie wenn ich nicht weg muss) steht sie schon parat, während ich noch frühstücke egal wie müde sie auch sein mag.

Ich kann dir zwar nicht helfen, aber das von dir beschriebene Geschehen finde ich auch bei meinen Hunden jedes Mal wieder beeindruckend.

Ich nehme an, dass Hunde einfach das nötige Feingefühl haben.

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Dany´s letzter Beitrag hört sich jetzt für mich - spontan - auch sinnig an.

Mich würde interessieren : wie ist Eure gemeinsame Vorgeschichte generell (und speziell auch in punco alleine sein)? Habe Deine bisherigen Beiträge mal schnell überflogen, aber hilf mir, wenn ich was überlesen habe :???

Gundi

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Hallo zusammen  :-)

 

Und zwar folgende Thematik ich und meine Partnerin haben uns nach langem Überlegen einen kleinen Begleiter angeschaft :-D der kleine wird diesen monat 1 jahr alt und ist ein ganz

 

ruhiger lieber kerl der nur hin und wieder mal kurz anschlägt wenn er etwas hört was nicht unbedingt das Problem ist .Als wir den  Tag nur das Haus verlassen wollten  machte er Theater und

 

fing an zu winseln und zu bellen was nach kurzer Zeit endete und dann wieder anfing Worauf hin wir in zu unserem Termin mitnehmen mussten .Obwohl uns beim kauf gesagt wurde das er

 

eine kurze weile alleine bleiben kann. Ich muss dazu sagen das der kleine kerl jetzt seit einer Woche bei uns ist und sehr auf Nähe bedacht ist ,nun wollte ich euch mal Fragen wie man es

 

ihm Beibringen kann das er auch mal allein bleiben muss für einen kurzen zeitraum ?????

 

Ich würde mich über Antworten freuen :-)

 

MFG

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