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Hundeforum Der Hund
Thor

Kastra-Chip oder nicht?

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Hallo,

vielleicht mögt Ihr mir helfen meine Gedanken zu sortieren?

Unser Odin, fast 1 Jahr alt, interessiert sich sehr für die Damenwelt. Mittlerweile sehr stark.

Heißt wenn er den Duft in der Nase hat ist er weg und lässt sich nicht mehr abrufen (ohne Leine), angeleint schnüffelt er wie ein Irrer, zerrt an der Leine und reagiert auf mich überhaupt nicht mehr.

Lässt alle Spielkameraden links liegen wenn er einen interessanten Duft in der Nase hat.

Einige kastrierte Rüden riechen für ihn auch anregend.

Nachdem er nun ein paar Mal abhaute, zuhause jammert, schlechter frisst und dann einfach nicht mehr zugänglich ist überlegen wir ihn chippen zu lassen.

Vor 2 Tagen begegnete uns ein gechipter Hund. Odin ging ab wie "Schmidts Katze", als wäre eine willige Hündin vor seiner Nase. Die Besitzerin sagte, das Problem hat sie seit dem er gechipt ist.

Nun ist mein Mann dagegen ihn chippen zu lassen, weil er nicht will, das Odin als läufige Hündin angesehen und eventuell "angerammelt" wird.

Heute war mein Herr Hund mal wieder weg. Ohren auf Durchzug, null Reaktion auf mich. Laut Besitzerin ist die Läufigkeit 3 Wochen her.

So langsam habe ich die Nase voll und überlege doch wieder den Chip setzen zu lassen.

Kennt Ihr Rüden, die mit Chip als läufige Hündin angesehen wurden? Oder ist das vielleicht doch eher die Ausnahme?

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ALso unser Dicker hat den Chip vor nem guten Jahr bekommen und uns ist soetwas nie passiert... Er war genau so drauf wie dein Hund, er hatte permanenten Stress und wir hatten garkeinen Einfluss mehr auf ihn. Alles ist mit dem Chip besser geworden! Die Wirkung müsste schon längst verflogen sein aber wir haben momentan garkein Problem mehr...

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Ich finde es (noch) zu früh - Buca haben wir später chippen lassen... etwas älter als 1,5 war er.

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Ich kenne sowas wirklich gar nicht - hier wird kein kastrierter Rüde gerammelt - also, das ist eher so ein Erziehungsding ;)

Würde ihn jetzt auch einfach erstmal nicht mehr ohne Leine laufen lassen, denn jede Möglichkeit, die er hat zum Abhauen, bestätigt ihn nur in dem Spaß, den das bereitet ;)

Den Chip habe ich bei Joss setzen lassen, da war er 13 Monate alt - und er wurde nicht auf einmal von allen anderen Hunden bestiegen :)

Ich habe eher das Gefühl , dass ich dadurch ein wenig Zeit hatte, auf ihn einzuwirken, er war sogar weniger nervös - ich konnte erzieherisch gute Erfolge erzielen :)

Der Chip ist mittlerweile abgelaufen und ich bin im Moment noch nicht geneigt, ihn kastrieren zu lassen, weil er so, wie er ist, total toll ist :)

Also - last but not least: Versucht es doch mit dem Chip - er kann Euch nur neue Erkenntnisse bereiten und nach einem halben Jahr ist der Spuk vorbei :)

Ich habe nur gute Erfahrungen damit gemacht.

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Ich habe den Chip vor 6 / 7 Wochen setzen lassen, meiner ist jetzt 3 Jahre alt.

Wenn er Hunden begegnet ist stand er total unter Stress, war es eine Hündin wurde gegickelt gedient usw war es ein Rüde, naja da hat er geprollt ( ging aber aus dem Weg). Waren mehr Hunde unterwegs konnte er keinen klaren Gedanken fassen und hat sofort Flitzkacke bekommen. Allerdings ist er nie abgehauen usw.

Mit Chip ist der Stress weniger geworden, er ist anhänglicher, hat sogar mal wieder mit Hunden gespielt. Er steht nicht komplett unter Strom wenn er einen Hund sieht.

Bei uns ist der Hund nur eine Entscheidungshilfe ob unser kastriert wird oder nicht. Mehr sollte der Chip auch nicht sein. Es ist also keine Dauerlösung.

Bei uns steht es langsam für pro Kastra, da unser Bratz viel mehr Lebensqualität gewonnen hat. allerdings würde ich warten bis er ausgewachsen ist solange der Leidensdruck nicht zu riesig ist.

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Ach ja, gerammelt wird mein Rüde nicht. Er wird von den anderen Hunden weder besprungen, noch gemobt. Er ist aber auch eher ein sehr, äh..... Sicherer, dominanter, ach weiß nicht wie ich das beschreiben soll, Hund.

Daher sollte der Hund erwachsen sein bei der Kastra, auch vom Kopf her.

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Hi,

genau für derartige Zweifel ist der Chip ja da. Zum ausprobieren inwieweit der Hund sich

durch eine Kastration ändert.

Alles ist möglich, nichts muß ;)

Mein Tierarzt hat abgeraten. Dylan ist zwar auch verrückt nach läufigen Hündinnen, aber nur wenn sie wirklich in der Nähe sind.

Er jammert also nicht tagelang oder frisst schlecht.

In deinem Fall würde ich chippen. Wenn es zu schlimm wird, hört die Wirkung ja irgendwann auf.

Ich glaube Männer haben da eher ein Problem mit. Meiner stand auch ganz bedröppelt neben mir beim Tierarzt und war ganz erleichtert als dieser abriet. :Oo

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Originalbeitrag

Ich glaube Männer haben da eher ein Problem mit. Meiner stand auch ganz bedröppelt neben mir beim Tierarzt und war ganz erleichtert als dieser abriet. :Oo

Seltsamerweise nur bei Hunden, da aber immer ;)

Bei Pferden sind sie die ersten, die schreien "Klöten ab!!!" :D

Zum Thema: generell finde ich persönlich es zu früh mit einem Jahr, ich würde eine komplette Entwicklung abwarten.

Wenn es möglich ist!

Wenn aber der Hund wirklich unter Dauerstreß steht, würde ich eher chippen.

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Männer :Oo

Meiner hat nun schon den Tierarzt gefragt, ob man bei der Kastra Implantate einsetzten könnte...

Nun ist Freitag die Kastra OHNE Implantate ...

Der Chip ist auch nicht mal eben so und ganz ohne Risiken, aber wir waren froh, dass wir es ausprobiert haben. Das hat uns die Entscheidung leichter gemacht, aber er war halt vom Kopf her weiter

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(bearbeitet)

Ich finde es zu früh mit noch nicht mal einem Jahr. Erstmal die Leine dran lassen und dann durchaus auch mal mitteilen das sein Verhalten so gerade nicht geht.

edit

Ich vergaß, bei uns findet Hundeschule auch mit läufigen Damen statt ... man merkt deutlich am Verhalten der Rüden wie weit die sind und die Rüden können lernen damit umzugehen und trotzdem mit zu machen. ;)

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