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Hundeforum Der Hund
K9-Sam

Pro/Contra Zweithund

Empfohlene Beiträge

Bevor ihr euch erschreckt: nein, ich plane nicht, mir in nächster Zeit einen Zweithund zuzulegen ;)

Ich hab nur gedacht, dass ich mal nachfrage, warum ihr euch für einen zweiten Hund entschieden habt und was so dafür und dagegen spricht?

Ich wollte eigentlich schon immer gerne zwei haben, bisher war mir das aber nicht möglich.

Lucy, meine erste Hündin, möchte eigentlich keine Artgenossen und ich habe mit ihr zuerst noch zu Hause gelebt (meine Mutter hätte nie einen zweiten Hund erlaubt) und später dann in einer kleinen Wohnung und ging noch zur Schule. Hätte nicht gepasst.

Als sie im Sterben lag, war mir klar, dass zu meinem nächsten Hund irgendwann ein zweiter dazu kommen würde. Dann kam Sam. Die ersten Jahre mit ihm habe ich noch studiert und im Ausland gelebt, mit viel hin und her Gereise, da hat das auch nicht so wirklich gepasst. Im Idealfall hätte ich einen zweiten haben wollen, als er so sechs wurde, aber Sam war so dermaßen auf Menschen (mich) fixiert und so anhänglich, dass mir davon abgeraten wurde. Meine Tierärztin sagte, das würde ihn "traurig" machen und - ohne ihn vermenschlichen zu wollen - irgendwie glaube ich das. Sam und ich waren so ein tolles Team, da konnte ich mir dann auch keinen zweiten Hund "dazwischen" vorstellen.

Im Dezember ist Sam viel zu früh verstorben...

Dann kam Finn. Er ist jetzt 18 Wochen alt und ein Golden Retriever. Nun bin ich mir eigentlich sicher, dass ich in ein paar Jahren (so 2-4) gerne einen zweiten Hund dazu hätte.

Am liebsten einen

Cocker

Toller

Aussie

oder braunen Labbi.

Ich möchte einen personen- und familienbezogenen Hund, der aber trotzdem genung Energie hat um viel und lange spazieren zu gehen und Sport zu betreiben. Was das genau sein wird, wird sich erst noch herauskristallisieren, wenn ich weiß, was Finn so gerne macht.

Ich heirate im August und werde dann wahrscheinlich nur noch sehr wenig arbeiten (bin selbstständig und arbeite von zu Hause aus). Ich glaube, erstmal werden wir die "Operation Menschenbaby" angehen, bevor an einen zweiten Vierbeiner gedacht wird ;)

Aber: es ist früh am Morgen und ich kann nicht schlafen, da dachte ich, es kann ja nicht schaden, so ein Thema zu eröffnen und mir mal eure Meinungen/Erfahrungen mit dem zweiten Hund anzuhören :D

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Morgen,

mit dem Thema gehe ich auch schon lange schwanger :). Beim Vorgänger von Orka wäre es nicht gegangen.

Aber sie ist total nett mit allen anderen Hunden und immer wenn ich Hundebesuch hatte, sage ich zu meinem Mann, wir brauchen noch einen. Jetzt ist es mal ins Auge gefaßt und ich denke, es wird auch heuer so im Herbst so weit sein. Da ich ja ein Schäferhundefreak bin, kommt natürlich wieder ein kleiner Schäfi und es muss dann halt auch passen. Dh einer meiner bevorzugten Züchter muss auch einen Wurf haben, wo mir die Elterntiere passen etc etc.

Und heuer haben wir bis Juli noch richtig viel vor, also bis dahin wäre es zeitlich nicht möglich, aber dann wäre für ein Baby alles richtig. Denn, es macht schon gerade am Anfang viel Arbeit, ein erwachsener Hund, der Beschäftigung braucht und dann der kleene, der nochmal mehr Zeit benötigt anfangs.

Viele Überlegungen sind da notwendig und wenn denn dann alles passt, ja dann........

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Hm, dann stürze dich doch erst auf das Projekt Menschenbaby und lass das andere ruhen. Ich denke, dann wirst du merken, wie aufwendig schon, Mann, Baby und ein Hund sind, in dieser Zeit noch einen Welpen zu erziehen stelle ich mir schwierig, aber auch nicht unmöglich vor. Mir selbst wäre der Stress zu gross!

Auch hast du bis jetzt immer geschrieben, dass ihr nicht sooo viel Geld habt und auch deswegen würde ich mir einen Zweithund gut überlegen.

Zu den Rassen, ich musste etwas schmunzeln, du weisst schon Bescheid über einen Toller :) , klasse Hunde, aber durchaus auch laut und arbeitswütig, die Toller die ich kenne werden im Rettungshundbereich geführt. Ein klassischer Familienhund ist ein Toller für mich nicht.

Ebenso der Aussie, da kenne ich sehr viele und nur einer ist der total chillige Familienhund, die anderen sind super tolle Hunde, leben auch in Familien mit Kindern, aber brauchen eine ganz andere Auslastung.

Labbi, ist ähnlich wie ein Goldie und über den Cocker weiss ich aus eigener Erfahrung null, weil keiner einen hat in meiner Umgebung :) !

Lass es auf dich zukommen und warte mal ab, wenn das oder die Babys erst mal da sind, wie du dann darüber denkst. Vielleicht bleibt es ja sowieso nicht bei einem Kind ;)

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Naja, das sowieso, ich sage ja, dass ich das Thema mehr aus Langeweile angesprochen habe ;) In naher Zukunft kommt bestimmt kein zweiter Hund ;)

Toller und Aussie kenne ich beide aus dem Bekanntenkreis und die kommen super als Familienhunde durch. Der Toller ist eigentlich genau wie ein Goldie und der Aussie macht auch "nur" Agility.

Cocker hatte ich schon, Sam war ein Mix :)

Was das Geld angeht: "Wir" also mein (zukünftiger ;) ) Mann und ich haben schon genug, also wahrscheinlich rechnungsmäßig "eher" viel als wenig (er verdient gut). Ich selber verdiene nur nicht soviel, weil ich mich gegen eine Festanstellung und für die Selbstständigkeit entschieden habe. Familiäre Kosten sind daher überhaupt kein Problem, wenn ich sage, dass ich "pleite" bin, dann meine ich eher so Sachen wie Hobbies. Z-B. die neue Kamera, die lasse ich mir ja nicht von meinem Freund finanzieren ;)

Zweithund und Kind sind in jedem Fall in unserem Budget, zumal er in den nächsten Jahren (Gott sei Dank) auch noch immer mehr bekommen wird.

Aber klar, erstmal kommt das Kind (das hoffentlich nicht so anstrengend wird, wie ich es war ;) ). Und auch das ja bestimmt frühestens nächsten Sommer.

Aber man kann sich ja schon mal Erfahrungen anhören ;)

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:D deine Langweile, ist jetzt nicht böse gemeint, überhaupt nicht, bringt mich nur zum schmunzeln!

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Ich habe bisher gute Erfahrungen mit zwei Hunden gemacht. Als mein Mann und ich uns kennenlernten, hatte ich einen pubertierenden Hovawart (nicht so einfach die Rasse) und er einen schon älteren Rottweiler (sehr pflegeleicht). Wir zogen zusammen und hatten 2 Hunde, das klappte sehr gut, obwohl die beiden total unterschiedlich waren. Der Hovawart mußte mit 4 Jahren eingeschläfert werden und 2 Monate später kam ein Colliewelpe dazu, also wieder 2 Hunde. Dann starb der Rottweiler mit 13,5 Jahren und der Collie war dann viele, viele Jahre alleine.

Seit einem halben Jahr haben wir uns zu dem jetzt 10-jährigen Collie einen Whippetwelpen dazugeholt, das war am Anfang schon stressig. Es ist eine Sie und unsere erste Hündin, dazu eine für uns völlig neue Rasse.

Trotz der Probleme die ich mit Nele habe, stehe ich doch hinter dem Projekt "Zweithund". Ich bin absolut dafür.

Gruß Mary

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Originalbeitrag

:D deine Langweile, ist jetzt nicht böse gemeint, überhaupt nicht, bringt mich nur zum schmunzeln!

Hab ich auch nicht als böse empfunden.

Naja, wenn Baby und Zweithund da sind, ist mir bestimmt nicht mehr langweilig. Schon gar nicht um diese Uhrzeit :klatsch::klatsch::klatsch:

Ob ich das dann immer so toll finde... :Oo lol

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Für uns kam nie ein zweiter Hund in Frage :)

Wir hatten von unserer Orga, von dem wir unseren Dicken haben, eine tolle Hündin entdeckt, die wir gern als Pflegestelle genommen hätten.

Unser Glück war, dass sie vor dem Ausreisen tierärztlich gecheckt wurde, sie hatte Herzwürmer. :(

Sie wurde dann in ein Tierheim gebracht, um dort behandelt zu werden, da stellte sich heraus, dass sie futterneidisch u. freiheitsliebend war. Sie griff einen Hund an, der ihr und ihrem Futter zu Nahe kam und sie kletterte über einen sehr hohen Zaun.

Wir waren sehr traurig, weil wir sie echt toll fanden.

Kurze Zeit später wurden wir von unserer Orga gefragt, ob wir einen anderen Hund als Pflegehund nehmen könnten.

Nach langer Überlegung haben wir es gemacht, nach zwei Tagen stand fest, dass Naomi bei uns bleibt, denn sie passte prima zu uns und Pinto.

Geplant war es aber nicht.

Wenn ihr ein Baby haben möchtet, dann empfehle ich euch, dieses erstmal auf die Welt kommen zu lassen und euch dann nach einem zweiten Hund umzusehen.

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Ich habe bisher gute Erfahrungen mit zwei Hunden gemacht. Als mein Mann und ich uns kennenlernten, hatte ich einen pubertierenden Hovawart (nicht so einfach die Rasse) und er einen schon älteren Rottweiler (sehr pflegeleicht). Wir zogen zusammen und hatten 2 Hunde, das klappte sehr gut, obwohl die beiden total unterschiedlich waren. Der Hovawart mußte mit 4 Jahren eingeschläfert werden und 2 Monate später kam ein Colliewelpe dazu, also wieder 2 Hunde. Dann starb der Rottweiler mit 13,5 Jahren und der Collie war dann viele, viele Jahre alleine.

Seit einem halben Jahr haben wir uns zu dem jetzt 10-jährigen Collie einen Whippetwelpen dazugeholt, das war am Anfang schon stressig. Es ist eine Sie und unsere erste Hündin, dazu eine für uns völlig neue Rasse.

Trotz der Probleme die ich mit Nele habe, stehe ich doch hinter dem Projekt "Zweithund". Ich bin absolut dafür.

Gruß Mary

Von deinen Erfahrungen hatte ich schon gelesen :)

Mein Hauptbedenken ist immer, dass die Bindung zu den einzelnen Hunden dann nicht mehr so stark ist, weil sie sich eher aufeinander konzentrieren und mich dann nicht mehr so lieb haben :( Aber das ist wahrscheinlich ein Laiengedanke und tritt nicht unbedingt so ein.

Naja, wie gesagt, mir schwebt es eh nur im Kopf herum und bis es soweit ist, wird es noch lange dauern. In unserer momentanen Wohnung fände ich zwei eh nicht so angebracht, schon gar nicht, wenn dann auch noch ein Baby da ist. Aber irgendwann ziehen wir ja mal um.

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Ich finde es toll zwei Hüne zu haben. Gemeinsames rumtoben im Garten, anschließend auf der Couch kuscheln und dabei vergessen, wie groß man eigentlich ist! Aber, es gibt auch eine ganze Menge Nachteile, die ein Zweithund mit sich bringt, wie Kosten oder Urlaub usw.

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