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Hundeforum Der Hund
steffie666

Baby ist da! Unser Hund wie ausgewechselt, Hilfe!

Empfohlene Beiträge

Hallo miteinander,

wir haben ein sehr großes Problem mit unserem Spitz-Collie Mischling ( 3 Jahre alt, nicht kastriert),

vor drei Tagen ist unser Neugeborener Sohn bei uns Zuhause eigezogen. Da ich drei Tage im KH war, wurde unser Hund in dieser Zeit zu den Schwiegereltern gebracht, wo er sich auch sehr wohlfühlt.

Am Tag als wir als Familie das erste mal alleine Zuhause waren, beachtete uns der Hund sehr wenig, es schien als sei er unzufrieden, mein Mann sprach ihn gut zu und wollte ihn streicheln und beugte sich zu ihm runter, da knurrte der Hund plötzlich, er wurde auf sein Platz geschickt, er reagierte nicht, ich stand auf und nahm ihn am Geschirr, wollte ihn auf sein Platz bringen, da knurrte er heftig, schnappte nach mir!

Ich war so geschockt! Ich hielt ihn am Geschirr am Hals und drückte ihn runter, er hörte nicht mehr auf mit dem Schnappen!

Ich war (bin ) fix und fertig, die Beziehung zu meinem Hund und mir war immer gut, niemals knurrte er mich auch nur einmal an, niemals!

Am zweiten Tag war der Hund wieder ganz normal und ungestresst.

Er lies sich von uns beiden ausgiebig streicheln usw.

Er lag mit dem kleinen zusammen auf der Couch, schnüffelte an ihn und leckte am Strampler.

Es gab keine besonderen Vorkommnisse.

Wir waren froh das die Situation sich beruhigt hatte...

Dann heute Morgen, wir lagen mit Baby auf der Couch, holten wir den Hund zu uns hoch, er legte sich dem Baby zugewannt zu uns, mein Mann sprach liebevolle Worte zu ihm und wollte ihn stricheln, da fing er plötzlich wieder an zu knurren, wir schickten ihn auf sein Platz, wo er seehr langsam hin ging ( provokation??)

Wie sollen wir agieren, woran liegt es?

Ich muss noch dazu sagen das der Hund sich in der SS verändert hat, er wich mir nicht mehr von der Seite, wurde terretorial, bellte Leute auf der Straße oder im Treppenflur an ( Unsicherheit?)

Die Aggressionen gegenüber meinem Mann kamen bereits vor einigen Wochen das erste mal vor, in Situationen wo sich mein Partner dem Hund zuwendet und runterbeugt, wurde er angeknurrt. Ich jedoch nie!

Ich habe den Hund immer blind vertraut, das Blatt hat sich gewendet, mein Mann spricht schon von Tierheim, ich kann das nicht über das Herz bringen, ich liebe meinen Hund und möchte uns helfen lassen!

Hat jemand Erfahrung mit solchen Situationen, was können wir machen?

Über Hilfe würden wir uns sehr freuen, danke!

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Das pasiert sehr oft ...

Alleine Rumprobieren würde ich nicht ... ich würde mir schnellsmöglich einen Guten Hundetrainer ins Haus holen !

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(bearbeitet)

Ich würde auch einen guten Hundetrainer suchen.

Und ich weiß auch nicht ob es gut ist den Hund so nah an das Baby heranzulassen... Da hätte ich Angst

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Hund und Kind niemalsnienicht zusammen lassen.

Bitte, gerade wenn ihr das Verhalten im Moment nicht einschätzen könnt. Das ist so super.gefährlich!

Und dann am besten schnellstmöglich einen Trainer holen. Jetzt ist es früh genug. Je länger ihr Wärter desto schlimmer wird es womöglich!

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Abgesehen davon, dass ich auch Kind und Hund nicht so dicht zusammenbringen würde und einen guten Trainer engagieren würde, würde ich erstmal die Situation entspannen!

Sicher, ihr habt geglaubt, Hund kommt nach 3 Tagen nach Hause, freut sich wie Bolle und liebt das Kind als "neues Rudelmitglied". Aber der Hund reagiert gestresset!

Wie auch nicht? es ist eine völlig neue Situation für ihn und dadurch dass ihr versucht, ihm das Kind nahezubringen, verstärkt ihr den Stress. WAS genau das Baby für "sein Rudel" bedeutet, kann ihm niemand erklären!

Behandelt den Hund wie vorher, kein "Schau mal, da ist das Baby!" kein "Nun komm, schau es Dir an, das tut Dir doch gar nichts!" , sondern einfach normal mit dem Hund (jetzt halt incl. Kinderwagen) spazieren gehen, Spielen, Kuscheln... halt so, wie ihr es vorher gemach habt.

Das Baby wird der Hund deswegen trotzdem kennenlernen. Eben auf seine Art, wenn er dazu bereit ist :)

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Der Hund hat nach dir geschnappt und du läßt ihn in Augenhöhe mit dem Baby???

Du kannst daneben sitzen und trotzdem kann der Hund nach dem Baby schnappen, wenn er neben ihm liegt.

Finde ich mehr als unverantwortlich.

Da gibt es nur Hund und Baby strikt trennen und Hilfe holen.

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Ein guter Hundetrainer ist jetzt wirklich das Beste, was ihr tun könnt.

Bis dahin wäre ich eindeutig für eine Hausleine. So könnt ihr eingreifen, ohne direkt ans Geschirr zu müssen.

Und hab ich das jetzt richtig verstanden, das die Probleme oft auftreten, wenn dein Mann sich ÜBER den Hund beugt? Bis ein Fachmann sich das anschaut, solltet ihr solche bedrohlichen Haltungen vermeiden.

Nicht wenige Hunde entwickeln in einer SS und der Geburt einen Beschützerinstink, mit dem sie selber nicht immer klar kommen. Das kann (muss nicht) sich noch steigern, deshalb lieber nicht selbst rumdoktern.

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Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs!

Bitte sucht euch schnell einen Trainer, der sich das Verhalten des Hundes genau ansieht.

Dass ihr Kind nicht mit dem Hund allein lasst ist sowieso klar, hoffe ich.

Ansonsten macht euch nicht verrückt, vielleicht braucht euer Hund einfach nur eine Gewöhnungsphase. Es ist neu, es ist laut. Das könnte einfach ungewohnten Stress für ihn bedeuten.

Sobald der Hund verstanden hat, dass das Baby ein neues Rudelmitglied ist, er aber nachwievor seine Aufmerksamkeit bekommt, sollte sich das Problem legen.

Mein Hund war damals anfangs auch nicht gerade begeistert vom Familienzuwachs.

Er hat schnell verstanden, dass das Baby keine Konkurrenz für ihn ist. Glücklicherweise hatte er allerdings nicht geknurrt oder geschnappt. Das ist wirklich mit Vorsicht zu genießen.

Ich denke einfach, dass dein Hund unsicher ist und daher so reagiert.

Aber weil Ferndiagnosen immer schwierig sind, lasst jemanden drauf schauen der sich auskennt.

Ich wünsche euch alles Gute für das neue Familienglück und hoffe sehr dass ihr das Problem in den Griff bekommt. Es ist einfach toll wenn Kinder mit Tieren aufwachsen können :)

LG

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Herzlichen Glückwunsch zu eurem Sohn :)

ich kann mich den Anderen nur anschließen, sucht schnellstmöglich den Kontakt zu einem GUTEN Hundetrainer. Dieser kann sich die Situation vor Ort anschauen und euch mit Hilfe zur Seite stehen.

Außerdem würde ich den Hund ebenfalls nicht mehr auf Augenhöhe mit dem Baby lassen und natürlich niemals unbeaufsichtigt! Den Vorschlag von der Hausleine finde ich auch eine ganz gute Idee ;)

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Ja, Hundetrainer weil man sich sowas vor Ort angucken muss.

Ich denke nicht mal, dass der Hund ein Problem mit dem Baby hat. Sondern mit deinem Mann.

Das ging ja schon in der Schwangerschaft los - Hunden entgeht der veränderte Hormonstatus ihres Menschen nicht.

Und wenn innerhalb eines Rudels Nachwuchs ansteht, wird alles ein wenig aufmerksamer.

Vielleicht hatte dein Hund schon immer eine schwächere (unklare) Beziehung zu deinem Mann und nahm diesen vlt nie tatsächlich für voll? Und die Schwangerschaft/Geburt lässt dies nun erst so richtig zu Tage treten, weil er nicht duldet, dass jemand, den er nicht ernst nimmt (oder vielleicht auch nur nicht einschätzen kann) zu nah an den Nachwuchs ran kommt.

Und stimmt. Das ist gar nicht so ungewöhnlich.

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