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Hundeforum Der Hund
Crispis

Nicht allein bleiben können die Tausendste...oder: Ich weiß nicht mehr weiter!

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(bearbeitet)

Und wieder ein Thread zum Thema "Hund kann nicht alleine bleiben" werdet ihr sagen...jaaaaa, ich weiß, dass das Thema schon x-mal durchgekaut wurde und ich weiß ja auch, wie man vorgehen muss/soll, um das Alleinsein zu üben, aber ich würde gerne eure Meinung zu meinem konkreten Hund hören, denn ich weiß nicht mehr weiter.... :wall:

Nala wird jetzt nächstes WE 7 Monate alt. Bisher war ich nie darauf angewiesen sie alleine zu lassen, denn aufgrund von Prüfungsvorbereitungen war ich fast immer zu Hause oder sie konnte bei meinen Eltern bleiben.

Sie kommt ja aus Mexiko. Dort habe ich sie regelmäßig mal alleine gelassen (zugegebenerweise ohne großes Üben weil meine Übungseinheiten auf null Verständnis vor Ort gestoßen sind u ich mit meinem Freund deswegen schon fast vor dem Beziehungsaus stand.... :kaffee: ) Je älter sie wurde desto schwieriger wurde das allein sein bei ihr: während sie es als Welpe gut meisterte, jaulte sie immer häufiger (aber alles noch im Rahmen) aber nun ist sie auf dem Höchststand ever.....u das macht mir jetzt langsam Sorgen weil ich ab April ins Referendariat gehe und meine Eltern beschlossen haben, dass sie sich nicht für diese Übergangszeit um Nala kümmern werden, wovon ich eigentlich ausgegangen war..... :kaffee:

Nala und ich ziehen erst am 11.03 in meine neue Wohnung um, d.h. unabhängig davon, dass sie jetzt noch gar nicht alleine bleiben kann, wird sie es durch den Umzug ja eher noch weniger können, dh. bis April kann ich mir das nun abschminken.....da meine Eltern nun beschlossen haben, dass sie mir nicht (mehr) helfen wollen, muss ich jetzt also sehen, wo ich bleibe mit Nala.....einen Hundesitter auf Stundenlohnbasis kann ich natürlich nicht bezahlen...im April bin ich zum Glück nur 3mal die Woche für ca 5 Std weg....also eigentlich ne gute Eingewöhnungsphase, aber ab Mai sieht das schon wieder anders aus.

So, nun zur Beschreibung der Situation:

Im Haus folgt sie mir auf Schritt und Tritt. Wenn ich dann mal eiskalt die Badezimmertür hinter mir zu ziehe heult sie wie ein Wolf...... :kaffee: immerhin nur ein bis zweimal und ist ruhig....

Wenn ich das Haus verlasse (meine Eltern sind noch da! also sie ist nicht wirklich alleine!) hat sie bei den ersten Malen viel geheult (wie ein wolf) und gejault.

Dann ist es soweit besser geworden, dass sie es nur noch einmal gemacht hat u dann zu meinen Eltern gegangen ist und zwar oft unten an der tür wartete aber recht ruhig war.

Nun war sie 2 Tage mit meinen Eltern alleine weil ich eine wichtige Abschlussprüfung hatte und da sie nicht allein bleiben kann, sie nicht mitkonnte.....und in den 2 Tagen hat sie mich wohl nicht allzu sichtlich vermisst, hat also nicht mehr mir nachgejault, aber dann angefangen zu Jaulen als meine Eltern mal das Haus verließen bzw ins Bad wollten.... :Oo

Jetzt bin ich wieder da u war heute morgen kurz weg (meine Eltern waren da) und sie muss mehrmals gejault, geheult, gebellt haben in meiner Abwesenheit. jetzt jault sie also nur wieder wenn ich es wage sie allein zu lassen, meine Eltern sind erstmal abgeschrieben.

Heute in der Welpenstunde, haben wir "Anbinden vor dem Geschäft" geübt und Nala war die Einzige, die kurz davor war sich aus dem Halsband zu winden und schrie u bellte dabei als ich um die Ecke ging während alle anderen gleichaltrigen Hunde recht gelassen waren bzw kaum mit bekamen, dass Frauchen kurz weg war.......Da wurde mir klar, dass ich ihr Problem nicht aufs Alter schieben kann, denn die anderen reagierten komplett anders!

heute hab ich ca 20mal geübt Nala für ein paar Sekunden alleine in meinem Zimmer zu lassen......also raus, Tür zu, ins Nachbarzimmer, Sekunden zählen (ca 10 Sekunden am Anfang) und wieder rein.

Hatte ihr ein Schweineohr gegeben in der Hoffnung, es würde sie ablenken u es gab den Lichtblick, dass ich ca 4mal ins Zimmer rein und raus konnte u einmal sogar ca 3 Minuten das Zimmer verlassen konnte und sie hat nicht gejault, sondern ihr Schweineohr weiter berbeitet.

Beim 5. mal draußen sein erinnerte sie sich wohl daran, dass ich jetzt weg war u das Geschrei ging wieder los und von da an auch wieder durchgehend....Heulen wie ein Wolf, etwas bellen, etwas gequietsche und wieder heulen....

Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Heute in der Welpenstunde habe ich ja auch gesehen, dass andere gleichaltrige Hunde nicht so reagieren.

Ich frage mich halt, ist es Verlustangst bei ihr? Kontrollzwang? Oder einfach nur Wut darüber alleine zu sein?

Ich seh einfach kein Licht am Ende des Tunnels denn anstatt Fortschritten wird es immer schlimmer......während sie beim ersten Mal üben vllt noch ruhig ist, ist sie beim 6. Mal rausgehen schon am Jaulen während ich die Tür öffne.... :wall:

Was habt ihr für Tipps und wie soll ich nun weiter vorgehen?

Und wie finde ich am besten eine Betreuung für Nala, die nicht 14 Euro Stundenlohn möchte, sondern einfach eine Person, die viel zu Hause ist, vllt selbst nen Hund hat oder mal einen hatte und somit gerne tagsüber mal wieder einen für ein kleines Entgelt aufnehmen würde......Einen 14-Euro/Std-Hundesitter kann man stundenweise bezahlen, aber nicht 6 Std/Tag/5 tage die Woche.....das wären ja fast 2000 Euro im Monat oder so...... :wall:

Ich weiß grad echt nicht mehr weiter und verstehe einfach nicht warum sie so ist! Sie ist extrem auf mich fixiert und ich beschäftige mich ja täglich mit ihr und wir waren seit ihrer 10. Lebenswoche jeden Tag mindestens 22 Stunden zusammen...sie muss doch wissen, dass ich wieder komme :???

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Also erstmal hört sich das für mich nicht nach Verlustangst an, eher eine ARt Empörung das du es "wagst" zu gehen ohne Sie mitzunehmen.

Hunde mit wirklicher Verlustangst rühren nämlich in der Regel nichtmal Leckerchen und co. an wenn sie alleine sind.

ich hatte (HATTE!) auch einen Hund der nicht alleine bleiben kann bzw. KONNTE.

Mit nen bissken Stolz ;) kann ich heute sagen mittlerweile bleibt er völlig entspannt alleine, ich hab dazu hier auch ein Thema aufgemacht hier:

Alleine bleiben - das war unser Weg zum Ziel

Vlt. liest du dich da und auch in den vielen anderen Themen hier zum alleinesein einfach mal ein und versucht für dich das rauszuziehen was dir sinnig erscheint.

Nach Hundesitter und co, kannst du unter

www.betreut.de oder

www.tierhelden.de oder

www.gassi-gassi.de

Mal gucken.

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Und vorallem beim üben dann aufhören wenn es am schönsten ist!!! Also eventuell einmal am Tag üben und das mit Erfolg als 5 Mal und der Hund fällt ins halte Verhalten zurück. ;)

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Nur mal als Tip für eine Unterbringung für den Notfall: Hundepension kostet bei uns z.B. 19 € am Tag. Wenn man den Hund nun 15-20 Tage im Monat hinbringt (weiß nicht, ob du täglich arbeiten musst), dann kann man nochmal über den Monats-Preis reden.

Da ist Dein Hund gut untergebracht, kann vielleicht mit anderen Hunde spielen und ist gut müde danach. Und es ist leidlich bezahlbar, der Hund lernt, dass Du gehst und wiederkommst.

Zu Hause würde ich mal mit einem Kindergitter anfangen, den Hund von Dir zu trennen. So sieht oder hört er dich noch, kann aber weder dauernd hinterher, wenn Du Dich mal von Raum zu Raum bewegst, noch sich selbst dauernd wach halten durch dieses ewige aufmerksam sein müssen. Das ist ja sehr anstrengend für die Hunde, sie kommen nie zur Ruhe, weil sie immer aufpassen, wer wohin geht. Sie sollte einen Raum haben, wo sie sich wohlfuehlt, wo nichts passiert und sie zur Ruhe kommen kann. Nicht verrückt machen lassen durch ihr anfängliches Gejammer.

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hallo ihr Lieben, danke für die Tipps.

@schwarze Kiwi: werd mich direkt mal in deinen Thread einlesen :)

@Cartolina: das mit dem Gittergitter habe ich mir auch schon überlegt, hier im Haus meiner Eltern, wo wirf zur zeit unterkommen etwas schwierig, aber in der neuen Wohnung ist es eingeplant. hab das Gitter auch schon gekauft :D

Da es ja "nur" referendariat ist werde ich wohl nicht koonsequent täglich 8 h außer Haus sein, sondern auch sehr viel von zu Hause aus arbeiten die nächsten 2 Jahre. Darum war für mich das Timing für nen Hund jetzt so gut weil sie wohl max. mal 5 h alleine bleibt u in Ausnahmefällen länger und dann käme ein Hundesitter zum Einsatz. Nun klappt das alles aber ja leider nicht so wie geplant ;)

Die Idee mit der Tierpension ist wirklich gut und besser bezahlbarer als die nach Stunden bezahlten Sitter.

Danke für die Tipps. Ich werde weiter üben und nicht die Hoffnung verlieren ;)

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Zum Alleine-sein-Üben kann ich dir leider nicht weiterhelfen, aber ich habe 2 Jahre lang als Hundesitter gearbeitet und es gibt da auch die Möglichkeit, ne Monats-/ oder Wochenpauschale auszumachen.

Ich bekam ne Monatspauschale, die der Besitzer vorher veranschlagt hatte.

Am Tag waren da 2 Gassigänge drin und ansonsten war sie bei mir zu Hause in der Wohnung.

Und ich bin nicht reich geworden davon :kaffee:

Du musst nicht diese horrenden Stundenlöhne zahlen, sondern kannst dir überlegen, was du erübrigen kannst, was Nala in der Zeit braucht und ob der Sitter zu dir kommt oder du Nala hinbringst.

Dann ne Anzeige schalten, den Interessenten deinen Plan und deinen Monatsbetrag mitteilen und entweder sagen die zu oder nicht ;)

War bei mir genauso ;)

Und es gibt viele Leute, die das auch für kleinens Geld machen, weil sie sich gerade keinen Hund leisten können, sich aber um einen kümmern möchten... :kaffee:

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Hallo und mein Beileid ;)

ich kenne diese Situation und weiss, wie verzweifelt man ist, wenn es einfach nicht

klappen will.

Auch Jasper konnte nicht alleine bleiben, bekam dann Panik, rannte im Haus rum

(immer zwischen Vorder-und Hintertür) und räumte die Fensterbänke ab,

sass irgendwann auf dem Ceranfeld in der der Küche (um rauszusehen), oder auch

mal auf dem Esstisch. :Oo

ich habe hier mal einen ganz ähnlichen Thread eröffnet, mit ganz ähnlichem Titel :D

da war ich auch gerade mal wieder am Verzweifeln.

Aber....aus dem Jammer-Thread wurde dann ein Erfolgs-Thema....also durchlesen

lohnt....vielleicht hilft es Dir ja auch ein wenig weiter?

http://www.polar-chat.de/topic_83051.html

Ich will Dir allerdings nicht verschweigen, dass die Übungsphase wirklich mehrere

Monate gedauert hat und nicht in 1-2 Wochen erledigt war.

Aber dafür hab ich heute einen Hund, der völlig entspannt auf seiner Decke liegt,

wenn ich das Haus verlasse und noch genauso entspannt ist, wenn ich nach Stunden

zurückkomme.

und vielleicht geht es bei Euch auch viel schneller, dranbleiben! ;)

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Ich hatte im Referendariat ein ähnliches Problem und habe eine nette Nachbarin gefunden, die beide Hunde genommen hat, wenn es nötig war. Geld wollte sie nicht.

Ich würde an deiner Stelle Aushänge in deiner Gegend machen, v. a. bei Tierärzten. Du kannst solche Aushänge auch in der Nähe deiner Schule machen, vorausgesetzt, dein Seminar ist nicht am anderen Ende der Stadt.

Und ganz wichtig: Andere Hundebesitzer anprechen. Da sind bestimmt welche darunter, die tagsüber zuhause sind und gegen ein Taschengeld/eine Aufwandsentschädigung deinen Hund stundenweise zu sich nehmen würden.

Ich kenne eine, die das so macht und 5 Euro pro Einsatz zahlt, egal, ob der Hund eine Stunde oder 6 Stunden bei der Sitterin ist.

Und dann kannst du das Alleinbleiben ganz in Ruhe und ohne Druck üben.

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Jaaaa das wäre wirklich ein Traum Fusselnase solche Leute zu finden! Werde mal im Intetnet aber vor allem auch mal vor Ort Anschläge machen u der absolute Glücksgriff wäre natürlich ein hundefreunlidcher Nachbar! Ich hoffe, ich finde wen! Dann kann ich das Allein sein ganz ohne Zeitdruck üben u vllt wird es mit der Zeit ja auch einfacher wenn sie selbst auch souveräner geworden ist!

@Jasperxy, werd mich auch in deinen Thread mal einlesen u hoffentlich wird meine Horrorgeschichte auch noch zu einer Erfolgsstory ;)

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