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Hundeforum Der Hund
Ginger2009

Frust wegen Kindergarten

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Heute brauch ich mal ein paar liebe, aufmunternde Worte.

Inzwischen bin ich schon total verzweifelt.

Ich versuche es mal so kurz wie möglich zusammen zu fassen.

Meine Tochter ist 3,5 Jahre alt und geht seit September 2012 in den Kindergarten.

Vorher ging sie in die Kinderkrippe. Sie war dort superglücklich, am liebsten wär sie sogar am Wochenende hingegangen.

Und jetzt zum eigentlichen Problem.

Sie ist im Kindergarten so furchtbar unglücklich. Seit mittlerweile 6 Monaten haben wir jeden Tag ein Drama. Sie weint so bitterlich weil sie nicht in den Kindergarten möchte. Sie kommt dort einfach nicht zurecht. Sie hat bis heute keinen Anschluss zu den anderen Kindern gefunden. Auch zu den Betreuerinnen hat sie kein Vertrauen. Sie beschäftigt sich dort überwiegend allein und wartet einfach nur darauf dass ich sie endlich abholen komme.

Zudem bin ich selbst auch nicht zufrieden mit dem KiGa. Meine Süße trägt immernoch Windeln. Toilettentraining findet dort gar nicht statt. Die Windel wird nicht gewechselt!! Jeden Tag wenn ich sie abhole, trägt sie die Windel die ich ihr morgens angezogen habe. Oft ist sie schon komplett durchgenässt und niemand bemerkt es. Meine Kleine ist dauerwund! Aus dem Grund gab es auch schon ein Gespräch mit den Erzieherinnen, was bewirkt hat, dass etwa zwei Wochen lang die Windel gewechselt wurde. Das wars dann auch schon wieder.

Der nächste Schritt war der Gang zur Leitung. Die hat sich der Sache persönlich angenommen.

Wieder lief es für zwei oder drei Wochen besser und schlagartig ist wieder alles vorbei.

Ich habe keine Lust mehr mich ständig mit denen anzulegen, es führt ja zu nichts.

Ich hab jeden Morgen ein schlechtes Gewissen wenn ich sie dort zurücklassen muss. Sie tut mir so furchtbar leid. Weil ich Teilzeit arbeite hab ich aber leider keine andere Möglicheit.

Ein Platz in einer anderen Einrichtung ist auch nicht zu bekommen, es ist alles voll. Selbst eine Tagesmutter ist nicht zu bekommen.

Ich bin einfach so frustriert und machtlos!!

Das musste jetzt einfach mal raus.

LG

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Ist das ein staatlicher oder kirchlicher Kindergarten? da würde ich dann - nachdem das Gespräch mit den Erzieherinnen wohl nicht fruchtet, direkt zum Träger gehen. Es kann wohl nicht sein, dass das Kind den ganzen Tag in nassen Windeln rumläuft.

In unserem Kiga wurde regelmäßig Windeln gewechselt, ein Kind nach dem anderen kam da dran, wie am Fließband ;) Aber das finde ich normal, das andere grenzt ja fast schon an Körperverletzung ...

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Ist ein katholischer Kindergarten, also ein kirchlicher Träger.

Einen Versuch ist es Wert, werde da nacher gleich mal anrufen und mir einen Termin geben lassen.

Trotzdem befürchte ich, dass ich mich damit im Kreis drehe.

Hab ganz vergessen dass Argument der Erzieherin zu erwähnen: "Kinder in diesem Alter tragen im Normalfall keine Windeln mehr, deswegen ist es wohl untergegangen"

Frechheit!

Wenn ich nur eine alternative Betreuungsmöglichkeit hätte :(

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Ich bin völlig geschockt :o

In unserem Kindergarten hier wurde schonmal per se kein Windelkind mehr aufgenommen!

Also - mal einen Gang zurück:

Sollte es medizinisch indiziert sein, dann werden Ausnahmen gemacht.

Aber ein Kindergarten - bitte nicht verwechseln mit Kinderkrippe! - ist hier in unserem Ort und auch im Nachbarort NICHT zuständig für Windeltraining - wie gesagt: Es wird sogar explizit darauf hingewiesen, dass ein Kind bis zum Kindergartenalter keine Windel mehr zu tragen hat!

Weiterhin finde ich es auch gar nicht gerechtfertigt, den Kindergärtnerinnen ein Windeltraining anzulasten, ehrlich gesagt finde ich es schade, dass ganz oft sehr viel den Erziehern überlassen wird, was eigentlich Teil des häuslichen "Trainings" und der eigenen Erziehung sein sollte :think:

Ich an Deiner Stelle würde, um bei diesem Thema noch kurz zu verweilen, dem Kind aber ganz schnell die Windel abgewöhnen :) Es ist wirklich nicht böse gemeint, Ginger, aber Du tust dem Kind doch auch keinen Gefallen, wenn es mit 3,5 Jahren noch Windeln trägt, meinst nicht auch?

Wenn andere Dinge nicht passen - ok, dann wende Dich entweder an die Kindergartenleitung oder an den entsprechenden Träger, um eventuell eine Besserung herauszuarbeiten.

Wenn es die Möglichkeit gibt, ansonsten, dann wechsele den Kiga, sollte dies möglich sein. Manchmal ist aller Anfang schwer - ist ja fürs Kind auch eine Umstellung :)

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Das stimmt: Kindergärten nehmen oft gar keine Kinder auf, die noch nicht trocken sind, und Toilettentraining gehört nicht zu den Aufgaben der Erzieherinnen, sondern zu Deinen!

Aber etwas anderes: wenn Du nicht glücklich bist mit der einrichtung, wird dein Kind das auch nicht sein. Das merkt doch, dass Du nicht zufrieden bist, und natürlich fühlt es sich dann auch nicht wohl.

Also: denk noch mal über Deine Haltung nach, in Bezug auf die Windeln und in Bezug auf die Erzieherinnen.

Natürlich geht es nicht an, das Kind den ganzen Tag in der nassen Windel zu lassen - aber Deine Tochter könnte längst trocken sein, wenn Du Dich drum gekümmert hättest.

(Bei kleinen Unglücken, die dann natürlich immer noch passieren, wird jede Erzieherin gern das Kind umziehen!)

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Liebe Silvi, danke für dein Statement.

Hier noch ein paar zusätzliche Infos.

Ich hätte sie gern noch ein weiteres Jahr in der Krippe gelassen, wegen dem Windel-Problem.

Es gibt leider tatsächlich einen gesundheitlichen Hintergrund.

Da Krippe und KiGa im selben Haus sind gab es ein Gespräch mit der Leitung.

Diese versicherte mir, dass es in diesem KiGa gar kein Problem ist wenn Kinder noch nicht sauber sind. Es gibt dort einige davon und deshalb auch extra eine Wickelstation.

Auch ein Toilettentraining findet dort ebenfalls statt.

Zuhause machen wir selbstverständlich Toilettentraining, aber in der Zeit in der sie in der KiTa ist muss sie dort einfach ausreichend versorgt werden. Ich finde nicht dass das zuviel erwartet ist.

Und glaub mir, ich arbeite wirklich intensiv daran meiner Kleinen die Windel abzugewöhnen. Es nervt mich ja selbst ;) Allerdings kann sie ihren Stuhlgang nicht kontrollieren aufgrund der Medikamente, die sie nehmen muss, damit sie überhaupt absetzten kann. D.h. zur Sicherheit wird sie die Windel leider noch eine Zeit tragen müssen.

LG

P.S. Meine große Tochter war pünktlich zum 3. Geburtstag absolut sauber.

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Originalbeitrag

Sollte es medizinisch indiziert sein, dann werden Ausnahmen gemacht.

Aber ein Kindergarten - bitte nicht verwechseln mit Kinderkrippe! - ist hier in unserem Ort und auch im Nachbarort NICHT zuständig für Windeltraining - wie gesagt: Es wird sogar explizit darauf hingewiesen, dass ein Kind bis zum Kindergartenalter keine Windel mehr zu tragen hat!

Ich bin mal so frei, da dies ja meinen beruflichen Zweig trifft: Traurig! Kinder entwickeln sich individuell. Das betrifft auch den Toilettengang. Und beim Toilettengang kommt noch ein Faktor hinzu: Man kann durch Training keine schnellere "Reifung" erreichen. Man erreicht nur, dass das Kind alle 30min/1h auf die Toilette geht - trainiert es so gesehen (daher auch dieses schlimme Wort Toilettentraining).

Manche Kinder sind mit 2 Jahren trocken, andere mit 5 noch nicht. In Studien (nachzulesen in Largo - Kinderjahre) wurde ausgewertet, dass Toilettentraining keine Auswirkung auf die Reifung des Darmtraktes hat. Die Kinder mit Toilettentraining werden genauso schnell sauber wie Kinder, die sich in dieser Hinsicht frei entwickeln durften bzw. selbst den Stein ins Rollen gebracht haben.

Weiterhin finde ich es auch gar nicht gerechtfertigt, den Kindergärtnerinnen ein Windeltraining anzulasten, ehrlich gesagt finde ich es schade, dass ganz oft sehr viel den Erziehern überlassen wird, was eigentlich Teil des häuslichen "Trainings" und der eigenen Erziehung sein sollte :think:

Traurig, dass solch ein Training immer noch als normal angesehen wurde. Medizinisch schaut man erst ab circa einem Alter von 5 Jahren drauf. Vorher nur wenn ein "Verdacht" vorliegt wie mehrmals dünn abgesetzter Stuhlgang o.ä. Dann wird zum Teil auch ein bestimmtes Toilettentraining verschrieben - das aber mit einem ganz anderen Hintergrund als dieses "man muss das ganz oft so üben"-Zeug.

Ich an Deiner Stelle würde, um bei diesem Thema noch kurz zu verweilen, dem Kind aber ganz schnell die Windel abgewöhnen :) Es ist wirklich nicht böse gemeint, Ginger, aber Du tust dem Kind doch auch keinen Gefallen, wenn es mit 3,5 Jahren noch Windeln trägt, meinst nicht auch?

Man tut auch einem Kind keinen Gefallen, wenn man es zu etwas zwingt wozu es rein psychisch und physisch noch nicht in der Lage ist. Ganz im Gegenteil! Ich empfehle sich von den gängigen Praxen mal abzuwenden (das ist sehr ähnlich der Hundererziehung - viele überholte Ammenmärchen kursieren und jeder Laie meint Ahnung zu haben).

Zum Rest: 6 Monate würde ich meinem Kind eine solche Behandlung nicht zumuten. 6 Monate sind für ein Kind ein unüberblickbarer Zeitraum. Gefühlt "ewig" fühlt es sich also nicht wohl. :( wie schlimm muss das sein.

Ich würde bei so massiven Fehlverhalten (ignorieren des Kindes - Kind fühlt sich unwohl - kein achten auf Körperhygiene - auch bei anmerken von Fehlverhalten nur kurzfristige Besserung) nicht mehr länger reden. Beschwerde bei der Leitung und anschließender Kindergartenwechsel. Ich sehe da Eltern IMMER in der Pflicht für die psychische Gesundheit ihrer Kinder einzustehen - und die sehe ich dort gefährdet. Massiv. Es fehlt dort an den einfachsten Grundlagen im Bezug auf Kinderbetreuung.

Das Kind ist noch sehr klein - im Endeffekt soll es weitere 3 Jahre dort betreut werden und ich glaube nicht, dass die jetzige Situation sich positiv auf die weiteren Jahre auswirkt.

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Miemingborders, vielen Dank für dein Verständnis und ein paar klärende Worte!

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hm darf ich fragen, warum sie noch Windeln trägt ? Tut sie sich da so schwer oder du ( nicht bös gemeint - es kann ja auch noch andere Gründe haben, warum das noch nicht klappt) Es ist nicht fair das man jetzt dir den schwarzen Peter zuschiebt.. *findeich* ein wenig Zuspruch und evtl. sofern gewünscht/nötig Tips zum Training wäre vielelicht hilfreicher..

edit ok sowas hatte ich vermutet :):kuss:

Ich habe selber ein Kind das sich später als ein "Besonderes" herausgestellt hat ( Erik ist Asperger Autist und Hyperaktiv) der kam zwar im Kindergarten recht gut zurecht zwar etwas zurückgezogen und explosiv- aber ok) In der Schule ging dann plötzlich garnix mehr erstrecht nach dem Umzug und der anderen ( scheiss) Schule hier im Ort. Die Anfeindungen und Unterstellungen bis ich meine "Unschuld" an dem verhalten bewiesen hatte, waren unter aller Kanone, vor allem seitens der Lehrkräfte.. dabei war die "Befragung" meiner Tochter nach meinen Bestrafungsmethoden noch das harmloseste..

Inzwischen geht er auf eine Förderschule, im Zweifelsfall würde ich immer wieder einen Wechsel einem ewigen Kampf vorziehen, auch wenn das evtl. einen weiteren Weg bedeutet.

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Ich antworte mal als Erzieherin aD.

Wir hatten auch immer wieder "Reibungspunkte" mit Eltern, deren Kinder mit über 3 noch Windeln getragen haben.

Es war für die Kinder und für uns Erzieherinnen Stress, da wir nicht mal einen Wickeltisch hatten.

Wir mussten dann mit den Kindern den Raum verlassen und in die Krippe gehen um dort die Kinder zu wickeln.

Ist man alleine, kann man schlecht alle anderen Kinder ohne Aufsicht in der Gruppe zurück lassen.

Vielleicht ist Deine Tochter auch einfach noch nicht so weit, um bei den "Großen" zurecht zukommen.

Ist die Krippe, wo sie vorher war, mit im Haus? Denn dann würde ich es noch weniger verstehen, warum sie schon in den Elementarbereich wechseln musste, auch wenn sie vom Alter her bereit gewesen wäre. Manche Kinder brauchen halt länger.

Damit es nicht noch weiter eskaliert, kann ich Dir auch nur empfehlen die Kleine trocken zu kriegen, damit wieder Ruhe einkehrt. Das ist aber nicht immer so einfach.

So lange Du aber keine andere Lösung hast, übertrage Deinen Frust nicht auf die Kleine. Sie kann nicht wirklich was dafür, dass sie noch Windeln trägt und sie kann auch nichts dafür wenn es ihretwegen Stress gibt.

Wenn es noch mehr Reibungspunkte gibt, bleibt Dir nur ein Wechsel in eine andere Einrichtung.

Höre Dich doch einfach mal um und lass die Kleine auf die Warteliste setzen.

Manchmal stimmt auch einfach die Chemie zwischen Kind- Erzieher, Eltern -Erzieher nicht.

Ist zwar blöd, aber so etwas kommt leider vor.

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