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Hundeforum Der Hund
Ginagirl

Hilfe, Hund erbricht ständig beim Auto fahren

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Hallo,

ich habe, wie in der Überschrift schon steht, das Problem das mein Hund beim Auto fahren in 98% immer erbricht.

Aber von vorn:

Ben ist 1 1/1 Jahre alt und seit nem halben Jahr bei mir (ich habe ihn als angeblichen Fundhund aus dem Tierheim). Er ist ein Kangal- Mix und kannte so gut wie gar nichts als er bei mir einzog. Selbst lose Blätter die im Wind vorbei flatterten waren furchteinflößend für ihn.

Genauso war Auto fahren ein absoluter Horror (er wollte weder rein ins Auto, und er hat sich mehrmals Übergeben), aber irgendwie musste ich ihn ja vom Tierheim zu mir bekommen.

Nach der Eingewöhnungszeit habe ich mich nach Absprache mit der Hundeschule an die Arbeit gemacht und Schritt für Schritt ihm die "Welt gezeigt"

Da Auto für ihn offenbar ein einschneidendes Erlebnis zu sein schien und er nicht mal in die Nähe des Kofferraumes wollte (mit ihm irgendwo hin fahren ging nur mit rein tragen ins Auto, 32 kg die auf dem Rücken liegen und sich wehren puh) habe ich ihn in den ersten zwei Wochen ausschließlich im Auto gefüttert. Die Ersten 2 Tage Napf vorm Auto gestellt und Kofferraum auf. Die darauf folgenden Tage Napf immer ein bissel mehr in den Kofferraum.

Er hatte super schnell begriffen und das Auto auch erstaunlich schnell angenommen. Mittlerweile ist es so das ich aufpassen muss wenn ich das Auto nur öffne.... schwub und er sitzt drin.

Nun war es an der Zeit für den nächsten Schritt, Füttern bei laufendem Motor--- kein Problem. Und auch Kofferraum schließen während er drin sitzt und die ersten Meter fahren waren kein Problem.

Weiter ging es, ich wohne im Dorf sprich mitten auf dem Lande, Hund rein ins Auto und 500 -900 Meter bis zum Feld und ausgiebig Gassi gegangen (für den positiven Abschluss ;) ). Die Steigerung ging so weit das wir zum nächsten Dorf (6 km) fahren konnten zu einer Freundin um dort mit ihrem Hund zusammen eine schöne Gassirunde zu gehen.

Nun ist es aber so, und es gab keine schlechten Erlebnisse, das er seit neustem wieder anfängt während der Fahrt zu erbrechen :( . Meist aber auf der Rückfahrt. Ich kann mir das nicht erklären. Er springt nach wie vor super gern ins Auto und legt sich brav hin, er wartet auch immer brav wenn ich das Auto öffne das ich ihn erst Anleinen kann. Also diesbezüglich zeigt er kein Fluchtverhalten. Aber er fängt laaaaange lange an zu speicheln und dann passiert das Malheur.

Ich wollte ja irgendwann auch die nächsten Schritte gehen mit ihm und mal in die nächste Kleinstadt fahren und ihm Busse bzw Bushaltestellen zeigen, etwas größere Menschenansammlungen (wenn man das so nennen kann) naja und halt so Dinge. Ich möchte einfach einen Hund aus ihm machen der alles mal gesehen hat und gelassen entgegen Treten kann.

Bringt mir aber nichts wenn er schon völlig fertig von der Fahrt ist, falls er das ist.

Wie kann ich ihm das Erbrechen "abgewöhnen" wenn sowas geht? Bzw was mache ich falsch oder was kann ich abändern damit er damit keine Probleme mehr hat. Er ist ja noch jung. Wenn ich mich an meinen alten Hund erinnere den ich mit 9 Wochen bekam, der hat ja auch bestimmt das erste Jahr ständig erbrochen und mit einem mal war es weg. Ja und der liebte auch das Auto fahren.

Muss er vielleicht einfach die Routine bekommen?? Ich hab auch das Gefühl er fängt mit dem Speicheln erst ab ner gewissen Km- Anzahl an :D .

Ich würd meinen Dicken gern überall mit hin nehmen und das geht momentan einfach schon allein wegen dem Auto fahren nicht.

Bitte bitte helft mir und gebt mir Tipps.

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Tipps kann ich dir kaum geben, ich kenne das von der Hündin meines Vaters, ein Schäfi/Rotti-Mix riesig groß, beim Autofahren hat sie immer gespuckt, ob kurze Strecken oder lange. IMMER.

Wenn mein Vater lange Strecken gefahren ist, hat sie immer eine Reisetablette bekommen

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Was erbricht er denn? Futter oder nur so, das heißt Speichel oder Wasser?

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@ Mixery:

Sollten es bei uns Fahrten sein die evtl bissel Länger sind (bisher aber nie länger als 12 km) dann schaue ich das ich ihm das Futter vorher weg lasse. Sonst ist es halt tatsächlich je nach Mageninhalt. Manchmal noch kleine Reste vom letzten Futter, und sonst halt Speichel und Magensäure (wenn sonst nix im Magen von ihm ist).

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Ich denke, der Kotzt nicht weil er das Autofahren nicht mag, sondern weil ihm von dem Geschaukel schlecht wird..

Eibe hat mir anfangs auch das Auto ständig vollgeko.. auf jeder Fahr min. 3mal besser ist es erst geworden, seit sie rausgucken konnte, und zwar nach Vorne.

Evtl. probierst du mal die Box anders hinzustellen, evtl. hilft es auch sie abzudecken.. ist unterschiedlich warum denen schlecht wird, how ever - ist ne Gewöhnungssache.

Heute kotzt sie nur noch bei Stop and Go im Stadtverkehr.

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Ich glaub auch, dass die Hauptursache Übelkeit ist, wie bei der Seekrankheit. Das Psychologische kommt erst in zweiter Linie, weil ihm vom Auto immer so schlecht wird, mag er es nicht.

Frag den Tierarzt nach Medikamenten gegen Reisekrankheit und experimentiere mit seiner Sitzposition bzw. probier ob es ihm hilft, wenn er rausschauen kann.

SG

Viktoria

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Wo sitzt er denn?

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Also ich kann dir nur berichten, wie wir es geschafft haben. Janosch hat sich früher im Auto auch immer erbrochen. Als wir dann mal eine größere Tour vorhatten die wir ihm nicht ersparen konnte, haben wir unseren Tierarzt um Rat gebeten und den Tipp bekommen, es mit Vomex zu versuchen. Circa ne halbe Stunde vor der Fahrt eine Vomex geben. Neben dem das sie die Übelkeit bekämpft, hat sie auch eine leicht beruhigende Wirkung. Das hatte den angenehmen Nebeneffekt das der Hund gelernt hat, sich beim Autofahren zu entspannen. Denn meist ist es ja eine Kombination: voller Magen, Auto fahren ohnehin schon nicht mögen...da wird einem schneller übel. Und so haben wir ihm dann vor größeren Fahrten 2-3mal Vomex gegeben und dann bei kürzeren Fahrten gemerkt, das er nicht mehr so speichelt, einfach sichtlich entspannter ist und wo er sich dem Auto vorher gar nicht nähern wollte, ist er dann mit der Zeit auch freiwillig eingestiegen. Das Auto fahren hatte seinen negativen Beigeschmack für ihn verloren. Inzwischen steigt er problemlos in jedes Auto und ist auch bei längeren Fahrten völlig entspannt, ganz ohne Medikamente und selbst wenn er ungünstigerweise vorher gefressen hat :)

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Vielen Hunden hilft es, wenn man ihnen die Sicht nach Draußen nimmt und sie vorher nicht füttert.

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Siehst, das is bei Janosch z.B. anders, der muss rausgucken können um sich wohler zu fühlen hab ich bemerkt :)

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