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polar-chat.de  Der Hund
kentucky

Welpen? Und schon alten Hund zu Hause

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Hallo,

wir sind gerade am Überlegen, ob wir uns einen Zweithund (Boxerwelpe) zulegen. Wir haben bereits eine 12 jährige alte Rottweiler-Schäferhundmix Dame. Sie ist eigentlich ganz normal zu anderen Hunden, oder ignoriert sie. Wir haben jetzt bedenken, dass sie den kleinen Kerl nicht akzeptieren wird, da sie zu Hause ihr Revier verteidigt. Kann ich meinen Hund auf den Kleinen vorbereiten? Danke schon mal im Voraus für Eure Antworten :)

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Falls ihr euch endgültig für einen Zweithund entscheidet, würde ich euch empfehlen den Zweithund gemeinsam mit eurem ersten auszuwählen. So seht ihr gleich wie euer Ersthund damit umgeht. Meine persönliche Erfahrung ist allerdings, dass man dem Ersthund in dem Alter keinen Gefallen tut. So ein Welpe bedeutet doch sehr viel Stress für eure Hündin. Und wenn ihr jetzt schon Bedenken habt, dass sie ihr Revier verteidigt würde ich eher von der Anschaffung eines Zweithundes abraten. LG

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(bearbeitet)

Ich würde es nicht machen. Ich kenne deine Hündin nicht, aber alle meine Hündinnen wären sicher alles andere als begeistert (gewesen), wenn ich ihnen einen Welpen vor die Nase gesetzt hätte. Hinzu kommt, dass Boxerwelpen nicht gerade als Schlaftabletten verschrieen sind.

Überleg sehr gut, ob du deiner Hündin einen Gefallen damit tust und berücksichtige auch, dass es manchmal recht schnell geht, dass alte Hune gebrechlich werden.

Es kann auch anstrengend werden, die völlig unterschiedlichen Bedürfnisse eines Junghundes und eines Senioren zu vereinbaren.

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War sie immer schon Einzelhund?

Wie geht sie mit fremden Hunden im Haus um?

Vorbereiten kannst du sie nicht, weil selbst Besuche bei den Züchtern ihr ja nicht vermitteln können, dass einer der dortigen Welpen bald schon ihr Hausgenosse sein wird.

Das Alter des Ersthundes finde ich übrigens unerheblich bei der Frage nach einem Zweithund.

Mir wäre wichtig, wie fit, sozialisiert und erzogen der Ersthund ist, ob ihr eine gute Bindung zu ihm habt und wie ihr das fortschreitende Alter mit den dazugehörigen "Handycaps" mit den Bedürfnissen eines Welpen/Junghundes verbinden wollt und könnt.

Sowohl die Akzeptanz als auch eine Beziehung zu dem neuen Hausgenossen entwickelt sich im Laufe der ersten Wochen, daran ist das Handling des Menschen maßgeblich dran beteiligt - auch das Handling gegenüber dem Ersthund in der Vergangenheit.

Oberste Priorität bei einem "Rudelzuwachs" ist aber, dass der ERsthund nicht vernachlässigt wird (und damit ist die Sicht des Hundes gemeint und nicht unser menschliches Empfinden) und seine Bedürfnisse auch im Umgang mit dem Welpen berücksichtigt werden.

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ich würde es auch nicht machen.

Das Thema Zweithund spukt mir auch dauernd im Kopf herum und wenn, dann jetzt (sie ist jetzt vier Jahre alt) und die nächsten zwei Jahre. Später würde ich ihr das nicht mehr zumuten wollen, erst recht nicht wenn sie schon "in Rente" wäre.

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Wenn eure alte Hündin ihr ganzes Leben bei euch Einzelhund war, wurde ich ihr jetzt in ihrem Alter keinen Welpen vor die Nase setzen.

Und schonmal garnicht, wenn ein Hund, wie du schreibst, zuhause sein Revier verteidigt

Genieß die letzten -hoffentlich noch Jahre- mit dem alten Mädchen und macht euch eine schöne Zeit

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Und ich schließe mich wie so oft Moni an :)

Habe gerade jetzt ein Beispiel vor der Nase, 11 - jähriger Goldie, kleiner Schäferhund - Welpe.

Klappt!

Wioe da natürlich mit dem Revierverteidigen ist - das solltet Ihr natürlich vorher herausfinden.

Besuche beim Züchter bleiben nicht aus - ABER auch, wenn es denn irgendwie möglich ist, Besuche zuhause mit dem Welpen :think:

Interessant ist wirklich die Frage: Wie verteidigt sie ihr Revier?

Hattet Ihr schon Besuch von Freunden mit Hund und wisst, wie sie reagiert?

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Wir haben es gemacht. Wir haben vergangenen Herbst zu unserem 10-jährigen Collie einen Windhundwelpen dazugeholt. Die ersten Wochen waren etwas kritisch, da braucht man viel Fingerspitzengefühl und Nerven, aber es hat sich gelohnt. Der Collie hatte sich doch schon sehr auf sein Altenteil zurückgezogen, das hat sich geändert. Er spielt wieder, und das mit Begeisterung. Sehr schön, das ungleiche Paar beim Spaziergang zu beobachten. Mittlerweile ist die Kleine fast 7 Monate alt und die Spaziergänge werden jetzt aufgeteilt, um beidem Hunden gerecht zu werden. Es geht, wenn man sich die Arbeit zu zweit teilt. Einer macht einen ausgiebigen Spaziergang mit Spiel, Sport und Spaß mit dem Whippet, der andere macht den ruhigen Spaziergang mit dem Senior. Auch im Haus klappt es bestens, jeder hat seinen eigenen "Ruhebereich", gefressen wird getrennt. Wir haben es nicht bereut.

Gruß Mary

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Ich wuerde es auch nicht machen.

Dem alten Hund tut man keinen Gefallen und es ist einfach schwierig, beiden Hunden gerecht zu werden ... Spaziergänge mit einem 12 jährigen sind eben was anderes als die mit einem Junghund, man muss dauernd auf den einen achten und der andere läuft nur noch nebenher, sofern er dazu noch fit genug ist. Ganz ehrlich - wenn man mal einen Hund hat gehen lassen, dann denkt fast jeder "ach, hätte ich die letzte Zeit mal intensiver gelebt".

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Gina ist bei uns bis jetzt mit jedem Hund bei uns zurecht gekommen, auch schon mit Welpen. Das war kein Problem für sie. Sie verteidigt ihr Revier eher fremden Menschen gegenüber. Ich denke aber, das liegt an Ihrer Rasse. Man kann doch aber den Hund so integrieren, dass es einfach selbstverständlich ist. Er ist da und gut ist. Meine Kinder musste sie auch akzeptieren, da nahm ich auch keine Rücksicht auf ihr Alter. Ach ich weiß auch nicht.....

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