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Hundeforum Der Hund
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"Sprechender" Junghund

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Hallo,

Hier tut sich gerade ein Problem auf:

Es gibt des Öfteren Situationen, wo Hucky irgendwas machen soll, wie auf seiner Matte bleiben, oder ins platz gehen, und er mich dann anschaut, ganz genau weiss, was ich von ihm will, und es dann NICHT macht. Auf ein nachdrückliches "Hey!" Fängt er dann an, rumzumotzen ( so hört es sich für mich an): beginnt zu jaulen, jammen, in allen Tonlagen, und dann recht schnell laut zu bellen.

Ich führe in dann in einen anderen Raum, er darf sich beruhigen, und nach kurzer Zeit hole ich ihn wieder rein, und er bekommt den " Befehl" noch mal. Manchmal ist er dann sofort kooperativ, manchmal müssen wir das Ganze noch ein paar Mal wiederholen. Macht er es dann, wird er natürlich gelobt und ich löse die Situation recht schnell auf.

Draußen bin ich dann ein bisschen planlos mit meiner Methode...

Entweder warte ich einfach, sag und zeige dann nochmal, oder ich hak's ab, geh ein Stück weiter und sag's dann nochmal. Hab allerdings auch schon mal nachgeholfen.

Meine Mutter fand das sehr witzig, als sie hier war, meinte, sie habe noch nie so einen "sprechenden" Hund gesehen.

Mir reicht's aber gerade.

Dazu kommt, dass Mann und Sohn völlig entnervt sind und so gar nicht wissen, was sie tun sollen. Da passieren dann so Dinge, dass sie dem Hund sagen, er solle auf seinen Platz gehen, Hund verweigert und motzt, wird in den Flur gebracht, dort quasi vergessen und schläft dann irgendwann dort ein...

Heute morgen hängt hier echt der Haussegen schief...

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Warum gehst du mit ihm aus der Situation raus? Er lernt so, dass er mit seinem Maulen weiter kommt.

Wenn du ihm sagst, dass er sich hinsetzen soll, dann setze es durch bis er sitzt. Ignoriere das Maulen.

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Musste gerade scharf nachdenken ;)

Also, er mault inzwischen gern, wenn er auf seinem Platz bleiben soll, während wir essen. Ging eigentlich immer gut, in der letzten Zeit oft eben nicht mehr. da das alle Anwesenden wahnsinnig nervt, habe ich ihn dann meist kurz rausgebracht, Ziel war halt, dass er wie vorher auch ruhig auf seinem Platz bleibt...

Außerdem hat er angefangen, meinen Mann und Sohn auffordernd und laut anzubellen.

Meine Mutter war eine Woche hier, hat ihn bei jedem kleinen Winseln angeschaut/angesprochen, ihn auch oft beim Kochen gefüttert, da ist das alles zum ersten Mal aufgetreten.

Sind wohl im Gründe zwei Sachen.

Einmal, dass er Dinge manchmal verweigert, das andere das auffordernde Winseln, Motzen, Bellen.

Bei kurzen Dingen wie Sitz und Platz kann ich das eher durchsetzen, bzw stört mich draußen auch Motzen und Bellen nicht so sehr...

Ist wohl so, dass mir das Gebell und Geheul peinlich ist vor den Nachbarn, seufz :wall:

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(bearbeitet)

Planlos = Inkonsequent

Das ist mein erster Gedanke gewesen - die "Ratlosigkeit" deiner Familie incl. der Genervtheit tut ihr übriges dazu....

DAS mekrt dein Hund und stellt ALLES in Frage...wenn ihm danach ist...

Du hast in einem anderen Faden geschrieben, dass dir ein selbständiger Hund eigentlich gut gefällt - aber Selbständigkeit heißt, GRENZEN erkennen und in diesem Rahmen selbständig agieren zu dürfen; dazu müssen die Grenzen/Regeln aber erst einmal verinnerlicht sein.

Selbständig agieren ohne vorheriges Abstecken der Grenzen nannte man früher bei Kindern mal "antiautoritäre Erziehung"... :Oo

DAS ist für einen Hund nicht angebracht weil es seine kognitiven Fähigkeiten überschreitet 8und die vieler Kinder und deren Eltern auch... ;) ).

Wie wäre es, wenn du dich mal mit deiner Familie zusammensetzt und die grundsätzlichen Regeln im Umgang mit eurem Hund gemeinsam festlegst?

So spielt euer Hund euch gegenseitig aus...

Ein gutes Beispiel für deine eigene Inkonsequenz ist z. B., dass dich das Gemotze und Gebelle im Haus stört, Draußen dagegen nicht bzw. weniger - DAS ist für den Hund nicht nachvollziehbar, entweder es stört und er lernt dies zu unterlassen wenn du das wünscht - oder du nimmst es hin.

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Hmm, also ich denke, ich erziehe weder meine Kinder noch meinen Hund antiautoritär.

Hucky darf weder im Haus noch außerhalb wahllos bellen.

Ich reagiere nur unbewusst im Haus, wo es Nachbarn stören könnte, stärker darauf als draußen. Heißt nicht, dass er draußen kläffen darf, falls das so rübergekommen sein sollte.

Und weil ich unsicher bin, wie ich richtig darauf reagieren soll, frag ich doch hier nach, auch damit ich meinem Mann klarmachen kann, wie wir es besser handhaben sollten ???

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Pubertät lässt grüßen, würde ich sagen

Einfach konsequent bleiben.

Soll er nicht bellen, müsst ihr ihm das klar mache

Soll er auf seinen Platz, müsst ihr den längeren Atem haben usw

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Bin halt gerade sehr frustriert, denn das Thema hatten wir eigentlich schon durch. Als er hier als Welpe einzog, hat er bei allem und jeden gebellt. Bei der Türklingel, bei der Futterzubereitung, bei Hundesichtung, bei unserer Katze, Liste lässt sich endlos fortsetzen.

Inzwischen zuckt er beim Türklingeln nicht mal mit der Wimper, er bleibt ruhig liegen, wenn die Katze vorbeigeht, wartet still auf sein Futter ( wenns denn mal drinnen was gibt ), bleibt an der Leine ruhig bei anderen Hunden.

Also so ganz grenzenlos ist es hier wirklich nicht.

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Hallo Geeesche,

ich würde das Bellen einfach ignorieren. Meine Gina hat das auch eine Zeit lang immer versucht um auf sich aufmerksam zu machen. Ich habe sie dann prinzipiell ignoriert und mich anderen Dingen zugewandt. Jetzt bellt sie nur noch auf Kommando, oder wenn es klingelt. Auch da kann ich sie mit einem einfachen Ignorieren schnell zur Ruhe bringen.

Wenn wir essen liegt sie immer neben mir, oder unter den Tisch. Auch da "ignorieren". Das dauert zwar seine Zeit, aber er wird es irgendwann begreifen, dass überhaupt kein Grund besteht zu bellen.

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Ich würde den Hund auch nicht aus der Situation rausnehmen. Wenn es das Kommando "Sitz" gab, dann wird das Kommando durchgesetzt und wenn es 30 min dauert. Wenn man von vornherein weiß dass der Hund ein Kommando nicht ausführen wird, gibt man keins. Denn jedes Kommando welches vom Hund nicht ausgeführt wird, "versaut" das Kommando ein Stück weit. Das geht manchmal so weit, dass selbst einfachste Kommandos nicht mehr ausgeführt werden.

Wenn der Hund auf seine Matte soll, dann geht der Hund auf seine Matte! Notfalls wird er gebracht aber man setzt seinen eigenen Willen auf jeden Fall durch. Wenn der Hund dann meint meckern zu wollen gibt es 2 Möglichkeiten. Man kann es einfach ignorieren oder man setzt dem Gemecker mit einem Abbruchsignal "Aus" etc. ein Ende.

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Originalbeitrag

Da passieren dann so Dinge, dass sie dem Hund sagen, er solle auf seinen Platz gehen, Hund verweigert und motzt, wird in den Flur gebracht, dort quasi vergessen und schläft dann irgendwann dort ein...

Nicht böse gemeint,.......du weißt schon dass ihr dem Hund gerade beibringt, dass er, wenn das Kommando auf seinen Platz kommt, in den Flur gehen soll?

Deswegen schrieb ich dass Kommandos immer durchgesetzt werden müssen. Wenn es heißt auf den Platz, dann muss der Hund auch auf den Platz und nicht in den Flur.

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