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polar-chat.de  Der Hund
Silene

Eure Erlebnisse

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben,

wir "Hundemenschen" haben so viele Erlebnisse und Gecshichten zu erzählen, ob sie traurig, lustig oder lehrreich sind. Hier soll nun Platz dafür sein. Wer Lust hat und etwas von seinem Leben mit seinen Fellmonstern teilen möchte, haut in die Tasten. LG =)

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Hier ist das Frauchen, dass immer die Angewohnheit hat, vor dem Spazierengehen Kaffee zu trinken, mit dem Ergebnis es muss unterwegs Pipi machen.

Mal wieder im Wald, die Hundis kennen es mittlerweile. Frauchen sitzt da und ca. 20 m weiter kreuzen ein Keiler und seine Sau den Weg.

Die Hundis waren zum Glück ruhig.

Das nächste Mal ist es etwas dringender, viele Knöpfe Reisßverschlüsse usw. - keine Zeit mehr, die Hunde richtig festzumachen. Es raschelt und die Hundis wollen unbedingt gucken gehen - es war schwierig hinterherzukommen, aber Frauchen hats geschafft - sah wahrscheinlich etwas komisch aus.

LG Angelika mit Ella, Sam und Brandl

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Oh Nein, ich hasse es, wenn ich im Wald muss! Zum Glück kamen keine anderen Spaziergänger vorbei :D

Für alle die gern viel Lesen, poste ich Euch jetzt mal eine Story. Das ist uns wirklich alles so passiert und ich schreibe unsere Erlebnisse alle auf, vielleicht gibts mal ein Buch :D Freue mich über Kommentare!

Hier ein Auszug/Leseprobe (darf nicht kopiert werden!!!)::megagrins

Bei einem sonntäglichen Spaziergang, alles war bis dato super, begegneten wir einem Herren mit einem alten Jagdhund. Die Schnauze des Hundes war schon grau und sein Herrchen war mit einem Fernglas für den Spaziergang ausgestattet. Vorbildlich machte Jua auf Zuruf Sitz und ließ sich von uns anleinen. Als der Herr an uns vorkam, sah er uns schon böse an und schaffte zumindest ein leises „Tag“. Wir hatten gute Laune, Ilse war gut drauf, also Leine wieder ab und weiter ging´s. Auf dem Rückweg jedoch bekam das Dobermannmonster etwas in die Nase und hüpfte ins Gebüsch, wo doch tatsächlich ein Reh stand und nun natürlich im Schweinsgalopp davon rannte. Reh vorne weg, Hund hinter her. Da Rufen nix bringt und Sonntags nur andere Spaziergänger aufmerksam macht, gingen wir einfach ganz langsam weiter, sie kommt ja direkt wieder. Kam sie aber diesmal natürlich nicht. Da ich sehr nervös werde, wenn Jua-Lisa sich verabschiedet, haben wir uns aufgeteilt und sind ihr nach. Sehr intelligente Idee, wenn keiner von beiden ein Handy mit hat und auch kein Treffpunkt bei Erfolg oder eben Misserfolg ausgemacht wurde. Ich hatte die Leine mit und ging einen schmalen Trampelpfad quer durch den Wald und wer kommt mir entgegen, der blöde Typ, der nicht ordentlich grüßen konnte. Obwohl ich versucht habe jedem Blick auszuweichen, konnte ich ihm nicht entkommen, der Weg war einfach zu schmal. „ Hund abgehauen?“ „Jaaaa, blödes Reh!“ Und genau das hätte ich nicht sagen dürfen. Er hatte natürlich schon von weitem gesehen, dass ich zwar eine Leine, aber weder meinen Partner, noch unseren Hund dabei hatte und so konnte er sich ja schon auf seine Predigt vorbereiten. „Die armen Tiere, die haben sowieso so wenig Energie, weil sie ja kaum was zu fressen finden im Moment.“ (Es war Mai und nicht nur die Wiesen waren grün, sondern auch die Bäume hatten viele leckere Sprösslinge. Der Überlebenstyp aus dem Fernseher hätte Wochen damit überleben können.) „Noch dazu kommt, dass die Rehe alle hoch tragend sind und jetzt jagt ihr Hund so ein schwangeres armes Tier, was eh kaum noch Kraft hat, quer durch den Wald. Wahrscheinlich bekommt das dann eine Fehlgeburt und dann sterben nicht nur das Kitz, sondern auch die Mutter und ihr Hund ist das alles Schuld. Sie mögen wohl keine Tiere, dass sie so etwas machen!“ Ich wurde immer kleiner, wollte den Kopf in den Boden stecken. Mein Hund ist ein Bambi-Mörder. Meine gesamte Freizeit werde ich von nun damit verbringen müssen, Heuraufen im Wald zu bauen und jeden Tag mit den leckersten Dingen, die Mutter Erde zu bieten hat, zu füllen, damit ich in 60 Jahren doch noch an Gottes Tür klopfen darf. Die Standpauke ging noch weiter und jeder Versuch ihm irgendwie klar zu machen, dass unser Hund schon nur frei laufen darf, wenn wir uns sicher sind, dass kein Wild in der Nähe ist und wir auch viel mit der Schleppleine arbeiten, machte ihn nur noch wilder und er erzählte und schimpfte. Hätte ich doch nur gesagt, mein Freund ist ein Arsch und nun geh ich allein nach Hause und er kann mit seinem blöden Hund die Runde allein gehen, ohne Leine! Die hatte ich ja dabei. Oder noch besser, ich habe mein Handy verloren und jetzt suchen wir das alle drei, haben uns dabei aber aufgeteilt, damit wir es schneller wieder finden. Auch schön wäre gewesen, dass wir ein Spiel spielen. Wir mussten bis 10 zählen und Jua hat sich versteckt. Leider fiel mir natürlich sowas Lustiges nicht ein, als der Möchtegernförster vor mir stand und unseren Hund zum Rehkiller erklärt hat. In der Zwischenzeit war Jua an den Start ihrer Tour zurückgekehrt und während ich in den Boden gerammt wurde, warteten die beiden und entwarfen schon einmal ein Suchplakat. „Frauchen im Wald verloren“ Als ich nach gefühlten 3 Stunden mit gesenktem Kopf wieder bei meinen Liebsten ankam, kam die nächste Meckerei, wo ich denn so lange war. Als ich ihm erzählt hatte, dass Jua nie wieder ohne Leine laufen darf, weil wir sonst der Wilderei und Rehausrottung angeklagt werden, lebenslang ins Gefängnis müssen und Jua ins Tierheim kommt, lachte er nur und schüttelte dabei den Kopf. Warum ich den Typen nicht einfach hab stehen lassen und weiter gegangen wäre. Mhm…gute Frage, warum eigentlich? Natürlich weil meine Mutti mich so gut und freundlich und höflich erzogen hat. Ich lasse die Menschen aussprechen. Und naja, ein ganz klitzekleines Bisschen hatte er ja auch Recht, das arme Reh hatte zumindest etwas Stress wegen unserer wilden Maus.

Aus Angst vor einer erneuten Begegnung, hatte ich einen Plan entwickelt: Hund bleibt im Wald an der Leine und wir gehen nur noch die ganz große Runde. Da kommen wir nämlich an einer schönen großen Wiese vorbei und werfen dort einfach ein bisschen Ball mit ihr. Die Idee hat auch eine ganze Woche gut geklappt. Man muss immer das Positive sehen. Wir störten kein Wild mehr und verbesserten die Leinenführigkeit unseres Temperamentsbündels. Alles lief gut. Bis zu einem Donnerstag. Ich hatte sowieso schlechte Laune und so standen wir wieder mal am Rand der großen Wiese und Niko warf Ball, während ich ihn voll laberte. Auf einmal seh ich in weiter Ferne zwei Leute mit Hund in unsere Richtung kommen. Normalerweise ist das gar kein Thema, Jua geht da nicht hin und rennt lieber weiter dem Ball nach. Obwohl ich es auf die Entfernung noch gar nicht richtig sehen konnte, wusste ich, dass das der Rehretter mit seiner Frau war. Sofort gingen alle Alarmglocken an. Der Tag war sowieso mies und jetzt noch der, wenn er was Falsches sagt muss ich ihn treten, oder anschreien oder wegrennen oder heulen. Ich hatte wirklich schlechte Laune. Da mein Göttergatte ja letztens meinte, dass er sich den Mist von dem gar nicht angehört hätte, sollte er dies doch nun beweisen. Jua und ich verabschiedeten uns in die Mitte der großen Wiese. Niko sollte mitkommen, wollte aber nicht und war auch der Meinung, dass es diesmal ja auch nichts zu meckern gab. Gefehlt! Diesmal bekam er die Predigt. Haha! Wir waren nun nicht nur Waldwilderer, sondern auch noch Wiesenzerstörer. Unser Hund wiegt nämlich 150kg und wenn der bremst um den Ball zu fangen, entstehen Gräben von 1m Tiefe. Mein Guter rief mir dann zu, ich solle den Hund an die Leine machen, wir würden die Wiese zerstören. Pflichtbewusst tat ich dies natürlich sofort und bis wir bei Herrchen angekommen waren, war der Naturschützer in Zivil auch schon weiter gegangen. Diesmal musste ich lachen. Die Sache mit dem Jagen, ok, aber die Wiese war ganz kurz und was macht der Hund denn kaputt, wenn das Gras so kurz ist, dass man nichts platt treten kann. Jetzt, nach einem halben Jahr fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Grashüpfer, Spinnen, Würmer und sonstige kleinste Lebewesen könnten durch die Erschütterungen, die ein Dobermann beim Laufen erzeugt, stolpern und sich verletzen. Nein mal im Ernst, der Bauer ist schon mehrere Male an uns vorbei getraktort und hat nichts gesagt. Hätte es ihn gestört, dass unser Hund glücklich und leicht über seine Wiese schwebt, hätte ein kleiner Hinweis gereicht und wir wären nie wieder auf seine Wiese gegangen!

Ein paar Wochen später war ich mit Jua und dem Fahrrad unterwegs. Ja, kein Freilauf im Wald, kein Balljagen auf der Wiese, also was blieb uns noch viel übrig für größere Touren. Ortswechsel? Er könnte überall sein. Eineinhalb Jahre nie gesehen und dann direkt 2 mal zur Schnecke gemacht. Aber alle guten Dinge sind drei und so war es auch. Seh ich den Waldmenschen doch tatsächlich mit einer anderen Frau und insgesamt 3 Hunden. Keiner der Hund angeleint und alle drei sprangen lebensfroh und munter und vor allem jagdlustig durch ein Getreidefeld, welches kniehoch und noch nicht reif war. Sie sahen mich nicht, aber ich sie und so beobachtet ich das Ganze ein bisschen. Es wurden Fasane aufgescheucht, Gerste umgeknickt und viele Kleinsttierchen gestört, wenn nicht sogar zertreten. Na der sollte mir noch einmal begegnen. Ob er hunderassistisch wäre hätte ich ihn gefragt und warum sein Hund glücklich Felder kaputt machen darf und unserer nicht mal auf der Wiese laufen. Den gesamten Heimweg durfte Jua ohne Leine, auch gerne 10m vor dem Fahrrad nach Hause laufen. Er sollte ruhig kommen, ich war vorbereitet. Wir sahen ihn übrigens nie wieder, werfen wieder Ball auf der Wiese und machen auch wieder, wenn es kontrollierbar erscheint, die Leine im Wald ab.

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:kaffee:

OOO so schön geschrieben, das könnte doch schon der Anfang zu Deinem Buch werden. :klatsch:

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also als wir Merlin bekommen haben (ein Am.-Staff) sind wir zur Welpengruppe. Am ersten Tag waren wir natürlich vieeel zu früh. Eine ältere Dame (60+) kam mit ihrem Dackel auf uns zu und verwikelte uns in ein Gespräch. Ales ganz nett. Die Hunde haben angefangen zusammen zu spielen, richtig toll!! Nach ca 5 min. hat sie gefragt was der süße Fratz denn für eine Rasse sei.

Wir "ein American Staffordshire..."

Sie keischt los "EIN KAMPFHUND??!!"

Sie hat ihren Hund weggerssen und uns mit Hassbeschimpfungen übersüttet.

Merlin und ihr Dackel waren total verstört...

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Ich nutze diesen Thread jetzt um mir etwas von der Seele zu schreiben was schon lange in mir arbeitet. Irgendwie kommt das traurige Erlebnis immer wieder hoch.

Vor etwa 3 Jahren lief ich mit meinem Rüden wie so oft um einen nahegelegenen Fischweiher.

Plötzlich ertönte ein Schrei, der durch Mark und Bein ging. Es muss ein Tier gewesen sein. Nach kurzem Zögern liefen wir also los, in die Richtung aus der der Schrei kam. Es dauerte bestimmt ein paar Minuten, bis ich am anderen Ende des Weihers einen sehr betagten Mann am Ufer entdeckte. Wir liefen also zu ihm und als ich nah genug dran war sah ich dass er mit einem Stock im Wasser fischte. Noch bevor ich fragen konnte was passiert war, sah ich einen leblosen Hundekörper im Wasser treiben. Ohne zu überlegen, bin ich komplett angezogen ein paar Schritte ins Wasser und hab den Hund da raus gezogen. Der arme Mann war vollkommen hilflos und überfordert mit der Situation. Leider war ich zu spät :( Ich konnte dem Hund nicht mehr helfen. Der Mann erklärte mir, sein Hund hätte einen Krampf gehabt und wäre sofort untergangen. Es tat mir so unheimlich leid, dass ich nicht schneller da war! Das einzige was ich noch tun konnte war, ihm zu helfen den Hnd in sein Auto zu bringen.

Ach, es tut gut dass ich mir das von der Seele schreiben konnte.

Das einzige was mich etwas beruhigt, ist zu wissen dass der Hund schon ein schönes langes Hundeleben hatte mit 13 Jahren :)

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:kaffee:

OOO so schön geschrieben, das könnte doch schon der Anfang zu Deinem Buch werden. :klatsch:

Danke :D Hab schon 104 Buchseiten zusammen :D

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oh wie schrecklich!

Ich hab vorhin einen Mann beim Gassigehen getroffen,der war ganz angetan von den dreien obwohl die beiden Zwerge erstmal ganz schön Terror gemacht haben.

Er sagte sein Hund sei mit 15 letztes Jahr im Dezember gestorben.Er hat ihn hier im Wald begraben und war ihn besuchen.

Er erzählte wie einsam er doch ohne Hund ist,und jeden Tag seinen Labbi x Golden vermisst.

Er überlegt jetzt sich wieder einen anzuschaffen.

Mich hat das grad berührt.

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@ Ginger Oh Mann, echt blöd gelaufen...Was so alles passieren kann! Aber immerhin bist du hingegangen und hast dich vergewissert! Die meisten interessiert sowas gar nicht...

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(bearbeitet)

Ich kann gar nicht anders - Helfersyndrom ;)

Wenn ich in so einer Situation wäre, würde ich mich auch freuen wenn mir jemand helfen würde...

Aber leider ist das nicht selbstverständlich.

@tyrr88

Deine Story ist ja mal ein Paradebeispiel für eingeschränktes Denken. Solche Leute wie diese Dame kann man nur bemitleiden und ihren armen Dackel erst recht

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