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polar-chat.de  Der Hund
asti

Dr. Ralf Unna zur Frage, ob man den Rassehund noch retten kann

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(bearbeitet)

Der VDH - eine reine Marketingveranstaltung?

Der Artikel wird in der nächsten DogTalking erscheinen und gibt einen kleinen Vorgeschmack:

http://kyno-logisch.de/wp-content/uploads/2012/11/DT_Unna.pdf

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Danke für den link, ich find Dr. Unna toll! :rock:

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Mir hat er schon in der Doku zum Thema gefallen. Endlich mal einer der die Gusche aufmacht.

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Ja, der Rebell unter den Veterinären.. :D

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Der Mann ist nicht up to date.

Bei jeder Ausstellung unter Regie des VDH ist immer schon ein Veterinärdienst vor Ort gewesen. Egal wo die Ausstellung ist/war.

Ebenso ist seit dem Vorfall auf der damaligen Crufts und dem damit verbundenen Umdenken, auch ein Umdenken in BRD entstanden. Seit damals sind auch hier auf Ausstellungen bestimmte Rassen unter dem Focus der Veterinäre und bei extremen Dingen können die auch eingreifen.

Seine Aussage bezgl. z.B. der DSH bei den Behörden, liegt nicht nur daran, dass es keine gesunden DSH gibt, sondern eher daher, dass die Behörden selten noch entsprechend benötigte triebstarke Hunde zum kauf angeboten bekommt. Zudem nicht zu den Preisen, die eine Behörde für Hunde aus dem Ausland zahlt.

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Vom Ansatz her hat Dr.Unna schon Recht, die Ausstellungen sind reine Schönheits-Veranstaltungen. Wer sieht den Hunden, Qualzuchten ausgenommen, ihre Krankheiten an?

Was mir nicht gefällt, ist dieses pauschalisieren, was den VDH angeht.

Der VDH ist ein Dachverband, und die Funktionäre stellen ihren Verein gerne als die Elite der Hundezüchter heraus.

Aber jeder Verband ist nun mal nur so gut wie seine Mitglieder und da gibt es eben auch alles, was der menschliche Tiergarten so hergibt.

Tolle, engagierte Züchter und die berühmten schwarzen Schafe, wie überall. Da nützen auch die angeblich strengsten Zuchtregeln zum Schutz der Hunde nichts, es gibt Mittel und Wege, wenn man Schmu machen will, geht`s auch im VDH.

Ich züchte nicht im VDH, könnte es aber, da ich auch Hunde mit VDH und FCI Papieren habe.

Und mein Verband hat bei meiner Rasse sogar strengere Zuchtauflagen als der VDH, was hätte ich davon zu wechseln? Nur um zu sagen, ich züchte unter dem VDH? Ich würde alles so machen, wie ich es jetzt mache.

Mich ärgert hier im Forum öfter mal die Meinung, nur vom VDH-Züchter bekommt man gute, gesunde Hunde, da der Verband so gut darüber wacht, was die Züchter machen. Wenn mir ein Züchter, nach persönlichem Kontakt, gefällt, kann er züchten unter wem er will.

Die Zucht-und Haltungsbestimmungen eines Verbandes zu erfüllen, reicht noch lange nicht, um so Hunde zu halten und zu züchten, wie ich es mir vorstelle. Da gehört noch viel mehr dazu und das finde ich beim VDH-Züchter oder beim XYZ-Züchter, oder nicht.

LG Birgit

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Man sieht den Hunden die Qualzuchten natürlich an !

Chow Chow, Mops, Englische Bulldogge, Dackel, Ridgebacks, Schäferhund,

Ich könnte entlos weiter machen.

Macht man sich mal die Mühe und guckt wer in einigen Clubs mit redet und guckt dann was für Platzierungen die Hunde haben, da muss man nicht mehr viel überlegen.

Was ich für Chow gesehen habe die so zerknautschte Gesichter haben das sie kaum was sehen können und die besten Plätze abräumen... *hust undmischenbeimclubmit hust*

Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Ich hab nicht perse was gegen die Zucht. Es gibt zum Glück auch noch die jenigen, die eine Rasse wieder Gesund züchten wollen und der Rassenerhaltung und nicht des Geldes wegen züchten.

Aber die Gewinnen meist kein Aschenbecher.

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Ich frage mich, wo man die tierärztliche Messlatte anlegen soll :think:

Gerade bei Crufts - die ja jetzt wohl nach Aussagen von Dr. Unna unter tierärztlicher Überwachung stehen - sieht man ja immer noch geballt die Crufts-prämierten Auswüchse der Showlinien...

Ich halte dies nicht für den richtigen Weg, denn hierbei würde von Tierärzten ein Expertenwissen verlangt, welches weit über die allgemeinen tierärztlichen Kenntnisse hinausgeht (ich denke hierbei an zu kleine Schädel und die neurologischen Auswirkungen, an zu kurze Schnauzen und die tatsächlich zu vererbenden Atemwegsprobleme und an die aus Orthopädensicht verursachten Auswirkungen von extremen Zuchtzielen des Bewegungsapparates...nur mal als Beispiele).

Hm..."...ein Rebell unter den Veterinären..." (Zitat von Anja und die Meute)...

Ich habe einige Tierärzte gesprochen, die sich begründet vehement gegen den Import von Auslandshunden aus dem Tierschutz aussprechen...würden die hier auch als "Rebellen" beklatscht?

EDIT:

Aber die Gewinnen meist kein Aschenbecher.

...und die meisten wollen auch keinen Aschenbecher oder mehr gewinnen...sondern einfach nur 2 Mal eine gute Formnote für ihren Hund bekommen - diese gehört nämlich zu den Zuchtzulassungsvoraussetzungen, um innerhalb eines anerkannten Verbandes züchten zu DÜRFEN.

Aber nur Gewinner auf einer Austellung zu sein reicht für eine Zuchtzulassung nicht aus.

Bei Weitem nicht ;)

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Frage zur Überschrift: Was ist DER Rassehund?

Es gibt sooo viele Hunderassen. Einige davon haben sicherlich keine Chance, sich weiter zu entwickeln, wenn die momentane Richtung beibehalten wird. Aber auch DER Rassehund kann wieder auf vernünftiges Exterieur zurückgezüchtet werden. Dafür bräuchte es nur entsprechendes Interesse. Von Seiten der Züchter (selbstverständlich!), aber auch von Seiten der Käufer!

Denn wenn auch der letzte begriffen hat, dass ein Mops mit zu kleiner Nase, zu großen Augen und zu krummen Beinen nicht niedlich, sondern schlichtweg leidend ist, gibt es auch für die "schwarzen Schafe" unter den Verbandszüchtern keinen Markt mehr, den sie bedienen können.

Aber das menschliche Wesen ist so: Man möchte alles extrem haben, deswegen wird es diese Züchter, denen die Rasse an sich schnurz ist, die nur den Markt bedienen wollen, weitergeben.

Schade für einige Hunderassen, die sicher wieder ganz tolle gesunde Hunde werden könnten, wenn da ernsthaft zurückgezüchtet würde!

Zu den Ausstellungen: Das ist nur ein kleiner Teil des VDH, auf den er aber gerne reduziert wird. Für einige Züchter ist das Ausstellen ein Hobby. Solange sie ihre Hunde ansonsten anständig beschäftigen etc, sehe ich da absolut kein Problem, ich gönne ihnen ihre Bob- und Champion- etc. Titel! Da haben Hunde und Menschen schließlich auch hart für gearbeitet und trainiert!

Aber nicht jeder Züchter ist ein Ausstellungs - Freak!

Meine Hunde werden auch nur soviel ausgestellt wie unbedingt nötig für die ZZL, ansonsten habe ich lieber so Spaß mit denen, als in diesen Haifischbecken mitzuschwimmen ;)

Das muß aber jeder selber entscheiden. Für sich und für seine Hunde.

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@ Moni

Mir ging es nicht darum ob sie wollen, sondern ob sie könnten :)

Und einige tretten an.

Und mit den Crufts hast du recht.

Bei Youtube gibts einen ganzen Kanal von den Crufts 2012 und diesen Monat dann 2013.

Kann sich ja jeder selbst angucken wer da abgeräumt hat.

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