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Hundeforum Der Hund
Cony

Wenn Herrchen ins Krankenhaus muss

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Schrecklich ,wenn die Menschen,die helfen sollten,schon so "abgebrüht" sind.

Toll,noch solche wie dich im Umfeld zu haben!

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Das ist klasse was du da getan hast, Cony.

Leider sind solche Menschen wie du sehr rar geworden.

Ich habe auch immer wieder ein Auge auf ältere Mitmenschen und gehöre zu den leider wenigen Menschen die für die ältere Generation aufstehen damit diese sich setzen müssen. Musste mir deswegen teilweise schon dumme Kommentare anhören, aber habe letztendlich nur darüber gelacht.

Aber das ist letztendlich ein anderes Thema.

Das mit dem Hund ist natürlich eine Zwickmühle, einem Menschen seinen einzigen angehörigen, den Hund, zu nehmen ist für diesen sicherlich ein Weltuntergang. Wiederrum kann man diesen auch in der derzeitigen Situation nicht reinen gewissens in diese Situation zurück geben.

Vielleicht kann man die Hilfeleistung vom Sozialdienst in gewisser Weise mit dem Hund verbinden? Wie hat der Hund den vorher gelebt, war er verwahrlost oder soweit i.O.?

Aber zu diesen Hilfsorganisationen, wir hatten ein Haus leer geräumt wo noch viel Kleidung und auch einige Möbel dabei waren. Alles super in Ordnung! Die Kleidung war nicht verschleißt, dreckig oder sonst was. Aber letztendlich ist die Kleidung im Container gelandet, da wir keine Transportmöglichkeiten hatten und die Organisationen nicht bereit waren diese ab zu holen.

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Hallo Cony,

erst einmal finde ich es wirklich super, dass du dich so kümmerst. Das ist wirklich nicht die Regel heutzutage.

Andererseits kann der Sozialdienst nur Hilfe anbieten. Wenn sie abgelehnt wird, sind ihnen die Hände gebunden. Sicherlich, Klamotten besorgen ist schon eine Sache. Aber wenn er ansonsten Hilfe ablehnt, können die fast nichts tun.

Wenn der Sozialdienst bei ihm nachschauen will, sind sie darauf angewiesen, dass er sie auch reinlässt. Vielleicht kannst du da noch einmal behilflich sein.

Wir haben das hier hautnah selbst erlebt bei meinen Schwiegereltern. Wir hatten mit ihnen gemeinsam besprochen, dass ein Pflegedienst täglich bei der Pflege meines Schwiegervaters helfen soll. Das ging eine Woche gut. Dann hat er sie rausgeworfen.

Bei meiner Schwiegermutter später war es das Gleiche. Eine kurze Zeit lang kam der Pflegedienst, bis auch sie das Ganze wieder abgebrochen hat. Solange sie nicht unter amtliche Aufsicht gestellt werden, können die Leute ihre eigenen Entscheidungen treffen.

Das ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite verstehe ich vollkommen, dass alte Menschen ihre Freiheit auf eigene Entscheidungen behalten wollen. Andererseits sehen sie oft auch nicht, dass sie eben nicht mehr mit allem allein fertig werden können. Das ist so schwierig.

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Cony, Du hast schon sehr viel für den Mann getan, und das finde ich wirklich toll von Dir! Danke dafür.

So etwas kommt im Laufe der Jahre leider immer weniger vor, Groß- oder Kleinstadt nehmen sich da nicht viel. Gerade in den Hochhäusern mit vielen Parteien herrscht fast immer eine große Anonymität, die auch noch geschätzt wird... :Oo

Hat der Mann einen Betreuer/eine Betreuerin? Oder ist er noch komplett mündig?

Eigentlich hätte sich das KH anständig darum kümmern soll, aber wenn er alles nicht will, kann man es sich recht schnell auch bequem machen.

Aber wenn man die genauen Hintergründe nicht kennt....

Ganz offensichtlich ist der Mann nicht fähig, alleine zu leben: stark sehbehindert, dadurch evtl. erhöhte Sturzgefahr ohne die Fähigkeit, alleine wieder aufzustehen; Vermüllung der Wohnung; artgerechte Versorgung des Hundes nicht gewährleistet?; eigene Versorgung mit Lebensmitteln, Getränken? Kochen? Essen auf Rädern?; ect.

Ist der Mann geistig noch in guter Verfassung, oder zeigen sich schon Anzeichen von Demenz?

Eigentlich müsste man (der Sozialdienst vom KH, wobei die jetzt keine rechtliche Verantwortung mehr dafür haben) den Hausarzt des Mannes anrufen, und um einen Hausbesuch bitten.

Wenn es ein guter Hausarzt ist, wird er es machen, einige Hausärzte drücken sich vor Hausbesuchen.

Man kann den ambulanten Pflegedienst nicht "einfach so" informieren, dass da ein Mensch wohnt, der offensichtlich hilfebedürftig ist, und dann kommen die.

Frag mich, wie die Frau vom Sozialdienst das gemacht haben will...

Erstmal muss bestimmt werden, was der Patient an Pflege braucht, ihn evtl in eine Pflegestufe einstufen, macht normalerweise der medizinische Dienst der Krankenkassen.

Es muss also ein Antrag an die Pflegekasse für die Feststellung der Pflegebedürftigkeit gestellt werden. Das wird der Mann selbst nicht machen können/wollen, daher sollte man den Hausarzt mit einbinden, damit der alles Weitere in die Wege leiten kann.

Meiner Meinung nach ist das momentan das Dringlichste, damit die Dinge überhaupt ihren Gang gehen können.

Unbekannterweise wünsche ich dem Mann, dass er bald umfassend und richtig versorgt wird.

Nachsatz @Wolly, genau aus diesem Grund kommt man um eine Betreuungsvollmacht, die gerichtlich festgelegt wird, nicht herum. Zum Schutz mancher Menschen vor sich selbst....

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Hallo!

Es gibt keinen Bevollmächtigten für den Mann. Er hat jemand, der für ihn zum Einkaufen geht.

Der Hausarzt schickte die Rezepte per Post :???

Der Hund ist erst 4 Jahre alt, in einem guten körperlichen Zustand, ist auch nicht verängstigt

(keine Anzeichen dahingehend, dass er mal geschlagen worden wäre). Er vermisst sein Herrchen - andererseits genießt er momentan auch, dass er regelmässige ausgeführt wird und freut sich über viele Streicheleinheiten. An der Grunderziehung mangelt es - wie soll er das aber als Sehbehinderter auch kontrollieren? Er frisst nur aus der Hand - vielleicht kennt er aber auch kein

Trockenfutter, was er momentan aus Futterspenden bekommt.

Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt. Die nächsten Tage wird der Hund noch auf der Pflegestelle versorgt. Wir werden sehen, wie schnell sich der Besitzer meldet wegen dem

Hund, wenn er wieder daheim ist.

Liebe Grüße

Cony

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