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Hundeforum Der Hund
Vetho

Positiv Beispiele in der Hundezucht?

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Foris,

in einem anderen Thread wird ja leider wieder das Thema Qualzuchten diskutiert. Ein Thema, was mich persönlich einfach nur traurig macht und ich mir wünschen würde, dass die betreffenden "Züchter" mal selber mit solchen Einschränkungen leben müssen um zu verstehen, was sie ihren Hunden damit antun.

Ich habe mir aber die Frage gestellt, ob es eigentlich auch positive Beispiele in der Rassehundezucht gibt? Sprich, wo die Zucht gewisse Merkmale im Sinne des Hundes verbessert hat.

Mir ist spontan nichts eingefallen, allerdings beschäftige ich mich auch noch nicht so lange mit dem Thema.

Kennt ihr also Hunderassen, bei den die Zucht etwas gutes bewirkt hat?

LG Vetho

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Wenn man sich Rassen in ihren Ursprungsländern anschaut vor allem die sehr alten Rassen sieht man viele positive Beispiele der Hundezucht.

Wenn ich das am Beispiel der Orientalischen Windhunde und da im speziellen der Saluki ähnlichen sehe, von denen ich etwas Ahnung habe, dann braucht man sich nur anzusehen das es diese "Rasse" mit ihren verschiedenen Schlägen schon seit ca. 4000 Jahren gibt und sie vom Aussehen bis Heute fast unverändert ist. Auch die typischen "modernen" Erbkrankheiten findet man in den Ursprüngen dieser Rasse so gut wie nie.

Das alles trotz zum teil enger Zucht wodurch erst die Entstehung der einzelnen Schläge möglich war und das alles ohne irgend welcher Auflagen, Untersuchungen und Ahnentafeln die viele Jahrzehnte zurückgehen.

Aber das funktioniert nur wenn die Hunde konsequent nach ihrer Arbeitsleistung zur Zucht ausgewählt werden.

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Soweit ich weiß gabs bei der Rasse Landser sowas wie ein "Sanierungsprojekt", bei dem gezielt ausgezüchtet und das ganze wissenschaftlich begleitet wurde. Was der Gesundheit der Rasse wahrscheinlich zuträglich war. Ich glaub das ist aber eher passiert, weil es da schon fünf vor zwöf war.

Dann gäbs da noch den Retromops, der eine längere Nase hat als der Normalmops.

Generell halte ich Rassen, die noch eine Aufgabe zu erfüllen haben, also als Arbeitshunde eingesetzt werden, für gesünder, weil da verstärkt auf Leistung, Intelligenz usw. selektiert wird und weniger nach dem Aussehen. Das sind aber meistens Hunde, die nur schwer als reine Familienhunde durchgehen.

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Generell halte ich Rassen, die noch eine Aufgabe zu erfüllen haben, also als Arbeitshunde eingesetzt werden, für gesünder, weil da verstärkt auf Leistung, Intelligenz usw. selektiert wird und weniger nach dem Aussehen. Das sind aber meistens Hunde, die nur schwer als reine Familienhunde durchgehen.

hmm kann ich leider so nicht unterschreiben,DSH auch aus Leistungszucht viel zu oft Hüfte,ED,CES

und Spondylose.

Malinois mittlerweile auch nicht mehr gesund Spondy nur als bsp.

Dobermann mit Herz und Nieren,Nerven.

Hovawart gibt es kaum noch gute IPO Hunde

Nur vier Beispiele,ich frag mich wenn ich in ca 10-15Jahren nochmal nen Hund kaufen möchte was ich da noch nehmen soll :(

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Mal eine andere Frage, woher weiss man, das die Rassen früher gesünder waren?(Klar wenn man die Fotos von den Kurznasenrassen *g* anschaut, dann kann man es sich denken) Ich glaube nicht, das man früher mal schnell eine CT gemacht hat bei einem Hund um nach der Hüfte etc. zu schauen.

Vielleicht gab es diese Krankheiten früher auch, jedoch hat sie niemand entdeckt, weil einfach die Technik gefehlt hat und die Leute haben sich sicherlich nicht so einen "Kopf" gemacht, wenn ihr Hund mal krank war, dann wurde er halt durch einen neuen ersetzt.

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Naja, das der Schäferhund Probleme hat ist ja hinlänglich bekannt, beim Mali war mir das noch nicht so bekannt. Aber abgesehen vom Malinois arbeiten die von Dir genannten Rassen nur noch selten, schon gar nicht in dem Einsatzgebiet für das sie ursprünglich mal gezüchtet wurden. Ich kenne jedenfalls keinen noch hütenden Schäferhund.

Ich meinte eher Rassen wie Schweißhund, Deutsch-Kurzhaar usw. , die halt bis auf wenige Ausnahmen noch für den ursprünglichen Gebrauch gezüchtet werden.

vier Beispiele,ich frag mich wenn ich in ca 10-15Jahren nochmal nen Hund kaufen möchte was ich da noch nehmen soll zitieren

Das frag ich mich allerdings auch. Aber so lange mich keine Rasse wirklich überzeugt, werde ich immer auf Promenadenmischungen aus dem Tierschutz aufnehmen.

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(bearbeitet)

Mir fallen spontan ein:

Altdeutsche Hütehunde

Pastor Garafiano

Wolfhunde

Zumindest sind das robuste Rassen, soweit ich weiß :)

Und es gibt doch einige Züchter, die auch einen gesunden deutschen Schäferhund mit geradem Rücken etc. ziehen und denen die Gesundheit besonders am Herzen liegt.

Ich denke, Modehunde sind immer ein Problem :-/

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Mal eine andere Frage, woher weiss man, das die Rassen früher gesünder waren?(Klar wenn man die Fotos von den Kurznasenrassen *g* anschaut, dann kann man es sich denken) Ich glaube nicht, das man früher mal schnell eine CT gemacht hat bei einem Hund um nach der Hüfte etc. zu schauen.

Vielleicht gab es diese Krankheiten früher auch, jedoch hat sie niemand entdeckt, weil einfach die Technik gefehlt hat und die Leute haben sich sicherlich nicht so einen "Kopf" gemacht, wenn ihr Hund mal krank war, dann wurde er halt durch einen neuen ersetzt.

Warum man weiß das Rassen früher gesünder waren. Weil z.B. Hunde die schon mit jungen Jahren Probleme mit der Hüfte hatten die geforderte Leistung nicht bringen konnten und deshalb schnell aussortiert wurden und schon gar nicht in die Zucht kamen.

Denn was nützte ein Jagdhund der nicht rennen kann oder ein Schäferhund der nicht in der Lage ist den ganzen Tag Schafe zu hüten.

Klar kamen diese Hund dann weg weil unnütze Fresser konnte sich kaum einer leisten, aber das war auch eine Garantie das solche vorbelasteten Hunde nicht in die Zucht kamen.

Heute gibt es für die wenigsten Rassen noch richtige Leistungstests wo der Hund zeigen muss was er kann.

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(bearbeitet)

Ich habe letzt gelesen, dass fast alle Weimeranerzüchter ihre Hunde ausschließlich an Jäger abgeben.

Auch als Rettungshund in der Flächen- und Trümmersuche wird er wohl gerne eingesetzt, also auch nur als Arbeitshund, als der er ja gezüchtet wird.

Zumindest dürfte dadurch der Rassestandard erhalten geblieben sein.

Gibt aber bestimmt auch unter diesen Züchtern schwarze Schafe...

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Ich sehe hier viele Weimaraner in Nicht-Jägerhand und gearbeitet wird mit ihnen meist auch nicht.

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Ein kleines 119g schweres kleines Würmchen und unsere Roxy mit schmerzen. Die nächsten Nächte waren endlos. Im Zweistundentakt standen wir auf um die kleine zu füttern. Roxy wurde aggressiv und knurrte wenn man den Welpen zu ihr legte. Die kleine hingegen schrie die ganze Zeit nach ihrer Mama. Irgendwann akzeptierte sie ein kleines Plüschtier als Ersatz und kuschelte damit. Am Nächsten Nachmittag holten wir den kleinen Mann. Er hatte erstmal überlebt. Ein Erfolg.  Unsere Tierärztin sagte, dass Roxy eine sehr enge Bindung zu uns hat und dass wir diese vielleicht ausnutzen können um ihr die Welpen schmackhaft zu machen.  Nun da waren wir wieder. Jetzt mit 2 Welpen. Der Kleine wog gerade mal 84g. Wir hatten immer Angst die beiden kaputt zu machen, aber sie waren stabiler als sie aussahen. Schlaf war nun ein Fremdwort. Die Welpen brauchten die Muttermilch, also legten wir die kleinen an. Roxy war alles andere als begeistert. Wir machten winzige Fortschritte, aber sie nahmen nicht genug zu. Also fütterten wir stündlich. Roxy ließ sich das Anlegen immer besser gefallen und die Welpen bekamen die so wichtige Muttermilch. Trotzdem wusste ich nicht wie wir in 7-10 Tagen ihr Gewicht verdoppeln sollen. Aber das nächste Problem kam sofort. Das Mädchen setzte trotz allem massieren keinen Stuhl ab. Ich telefonierte wieder mit der Tierklinik. Am Nachmittag sollte ich mich nochmal melden. So lange wartete ich nicht und fuhr wieder hin, da sie nur noch schrie. Sie bekam ein Medikament wie Sabsimplex nur für Hunde. Gabe nach bedarf. Und es half.   Roxy wollte allerdings immer noch nichts von den Welpen wissen. Wir versuchten alle möglichen Tricks. Von Leberwurst auf den Rücken schmieren um unsere Mama zum putzen zu animieren bis zu kot vorhalten, nichts half. Es folgten viele weitere schlaflose Nächte. Ich habe keine Ahnung wie wir überhaupt noch funktionieren konnten, aber irgendwie ging es.  Dann eines Tages der Durchbruch. Die Welpen schrien wieder nach Mama und diese stand auf. Ging hin. Legte sich zu ihnen. Öffnete die Milchbar. Die kleinen dockten an. Und Mama schloss schützend die Beine. Wir waren erleichtert. Von nun an lief alles einfacher. Aber es war auch schwer plötzlich die Kontrolle anzugeben, doch wollten wir Roxy auch nicht im Mama sein stören.  Inzwischen erfuhr ich auch wie unsere Roxy schwanger wurde: wir ließen sie kurz mit den Nachbarskindern im Hausflur spielen (sie hatte auch ein Höschen an). Was wir nicht wussten, die Kinder holten den Nachbars Hund (ihren besten Freund) dazu und zogen Roxy das Höschen aus und ließen sie decken. Naja nun wissen wir wenigstens wie es passiert ist. Helfen tut es trotzdem nicht    Inzwischen sind aus ihnen 2 kerngesunde Welpen geworden, die jetzt fast ein halbes Jahr alt sind. 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      Sie haben unendliche Geduld.
      Dann reicht es irgendwann und es wird gemassregelt.
      Der Welpe macht nach kurzem Innehalten weiter.
      Wieder Geduld.
      Erneutes Kurzes Massregeln.
      Vielleicht ermüdet der Welpe hier schon, ist vielleicht etwas irritiert und zueht sich von selbst zurück.
      macht er weiter, dreht er noch mehr auf, dann kommt vom erwachsenen Tier die ganz eindeutige Ansage "Stopp - bis hierher und nicht weiter".
      Oft überreagiert dann auch der Welpe, schreit, ist irritiert, aber überlegt sich meist sein weiteres Vorgrhen und trollt sich - bis er bei den anderen oder alleine in einer Ecke einfach einschläft.

      Da wird nichts getauscht.
      Da wird nicht abgelenkt.
      Die Hündinnen haben sehr viel Geduld und setzen eindeutige Grenzen.

      in Körpersprache & Kommunikation


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