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Hundeforum Der Hund
shensihund

Trotz zahlreicher Anzeigen ist der bissige Hund immer noch ungesichtert unterwegs!

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Hallo

Hier im Block gibts einen Beißer ( hat 10 Hunde schwertst verletzt, mein Dingo war auch unter den Opfern). Die Halterin hat schon zahlreiche Anzeigen bekommen und auch schon vor Zeugen ( Polizist ) zugegeben das ihr Hund andere Hunde gebissen hat. Dieser Hund wurde wieder freilaufend gesichtet.

Wenn ein Halter zum Anleinen auffordert zeigt diese Dame einen den Vogel oder Stinkefinger, wenn der Hund beißt ( geht alles ohne Drohgebaren ) verbeißt sich dieser im Nacken des Opfers und läßt nicht mehr los und die Halterin verschwindet ohne einen Rückruf zu geben durchs Gebüsch.

Ich selbst habe am OA eine Anzeige geschaltet vor 9 Monaten, und diese wäre erfolglos verlaufen wenn ich denen nicht mit den Anwalt gedroht hätte. Aber nun gab es wieder eine Sichtung von diesen Hund und da war er ungesichert.

Wie sollte ich mich dann im Fall, wenn dieser Hund meinen angeht korrekt verhalten?

Grüße Andi

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oh Gott, das ist ja wirklich schrecklich. Schlimm genug, dass der Hund so verhaltensgestört ist, aber wieso ist die Frau so uneinsichtig und kaltherzig? Fürchterlich!

Also hat dieser Hund bereits Leinenpflicht? Vllt würden dann Fotos, videos helfen, um es der Polizei zu melden, sodass die Ordungsbehörde erneut tätig wird?!

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Wenn es schon eine Leinen- oder Maulkorbpflicht gibt, Foto und Anzeige!

Den Hund würde ich nicht in die Nähe meiner Hunde lassen. Da er die anderen Hunde nicht getötet hat, konnte er anscheinend vertrieben werden. Also vertreibe ihn, sobald er auf euch zusteuert.

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Hier hatten wir vor ca. einem Jahr einen ähnlichen Fall mit einer Dogo Canario, die zwei Hunde verletzt hat, einem davon, einem Schäferhund, den Schädel mit einem Biss eingedrückt hat! (Hund hat wie durch ein Wunder überlebt).

Die Gemeinde hat sich schon gekümmert (Leinen- und Maulkorbpflicht), aber die Halterfamilie war uneinsichtig.

In dieser Zeit trug ich ein Pfefferspray bei mir (das mit dem direkten Strahl wegen dem Nebel, der einen sonst selbst treffen kann)

Der Hund (mind. 50kg schwer) wurde teilweise von einer 40kg Person an einer Flexi spazierengeführt.

Sorry, aber wie soll ich so ein großes Tier sonst abwehren, wenn der auf mein 12kg "Handtuch" losgeht mit eindeutigen Absichten?

Darum Pfefferspray.

GSD musste ich es nicht einsetzen, die Halter haben mehrmals extrem empfindliche Geldstrafen bekommen, wenn der Gemeinde wieder eine Sichtung ohne MK bzw. Leine gemeldet wurde.

Die haben die Zeugenaussage schriftlich aufgenommen (auch ohne Beweisfoto) - so auch meine, darum weiß ich das so genau -und gleich gehandelt.

Die Besitzer haben jetzt wohl wegen der vielen Meldungen ihre Spazierwege geändert, da der Hund schon länger nicht mehr gesehen wurde (sie haben ihn aber noch).

Ob sie einsichtiger geworden sind bezweifle ich stark, in ihren Augen war er immer das Opfer, dass sich nur gewehrt hat :wall:

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Immer wieder erneut anzeigen, andere HH auch dazu ermutigen. Reagiert das Amt nicht oder nicht entsprechend, kannst du Dienstaufsichtsbeschwerde bei der vorgesetzten Dienststelle einreichen. Manchmal wirkt auch eine Schilderung an die Presse Wunder, damit Beamte tätig werden.

Bei einem direkten Angriff hast du auf jeden Fall rechtlich die Möglichkeit, diesen Angriff gegen dich oder dein Eigentum ( Hund ) abzuwehren. dazu musst du natürlich auf die Wahl deiner Mittel achten, es muss "verhältnismässig" sein. Grundsätzlich darfst du aber jeden Schaden an dir oder deinem Hund versuchen zu verhindern oder zu schwächen.

Wie das in der Praxis aussieht, möchte ich hier nicht beschreiben. Zudem weiss ich weder wie der andere Hund tatsächlich ist, noch kenne ich seine Grösse und Möglichkeiten. Ebenso bei dir.

Bestimmte Dinge können bei dem Einen zu guter Abwehr führen, Andere vielleicht noch stimulieren. Das ist auch immer etwas individuell.

Grundsätzlich aber: versuche den anderen Hund zu fixieren ( Halsband, Fell o.ä.). Ideal hinter dem Kopf, so dass du gegen rumschnappen geschützt bist. Hebe ihn nach Möglichkeit vorne hoch. Versuche ihn irgendwie aus dem direkten Bereich zu bekommen um einen erneuten Angriff zu verhindern ( über einen Zaun werfen, ins Wasser usw.) oder ihn irgendwo anzubinden ( ist alleine natürlich kaum möglich ).

Wenn er dich beissen will und du das gar nicht verhindern kannst, versuche ihn in Körperteile zu bekommen, wo am wenigsten Schaden angerichtet wird ( Oberschenkel, Fuss ), bzw. lass ihn nicht in Kopfbereich, Weichteile oder Hände. Wenn er zubeissen sollte, zieh ihn in die Bissstelle rein und halte ihn fest. Nicht gegen ziehen ( Reisswunden ).

Es ist in der Theorie und schriftlich schwer zu beschreiben.

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Solche miesen Erfahrungen habe ich mit meinem Dickmors auch in einem Dorf bei Bremen gemacht (Künstlerdorf...). Dort lebten wir vier Jahre, Jago wurde ständig attackiert von freilaufenden Rüden, Otto (Boxer eines Zahnarztes), Joschi (Schäferhund-Lab Mix eines Gaststätteninhabers), Yago (Golden Retriever einer "Dorfschamanin" - sic, die Frau spinnt da in einer Praxis mit indianischen Meditationsriten rum, ist aber haltlos cholerisch...), Paule, (Collierüde, der sich jedesmal tobend mit der Leine um seine "Leute" gewickelt hat, wenn er andere traf), zwei Jagdhunde und ein Dackel eines Jägers, der "seine" Opfer, Reh, Fuchs und Hase an der Wäscheleine aufhing, vor dem Zwinger seiner Hunde, ein Schäferhund auf dem Nachbargrundstück, der jedesmal über den Zaun sprang, wenn man den Weg davor passierte.

Bei dem "Joschi" hatte ich den einen Abend GOTTSEIDANK meine schwere Maglite-Taschenlampe und konnte ihn von meinem Jago wegprügeln, bevor er ihn im Nacken greifen konnte. Dabei flog ich aber vom Rad, bin halt beintechnisch nicht mehr der Schnellste.

Bei dem Boxer war Jago zum Glück auch immer neben mir und ich konnte den Boxer am Halsband halten, bis der Herr Doktor endlich nachkam und seinen tobenden Hundeschulenhund ("Der hört sonst aufs Wort. OTTO PLATZ OTTO PLATZ!!!") von mir übernahm.

Bei dem Schamanenhund (Retriever) war ich leider nicht schnell genug, der sprang spontan und ohne Vorwarnung im Dunkeln meinem Jago in den Nacken und hat sofort zugebissen.

Mein Dickmors hatte vier "Einschußlöcher", Bißwunden 2-3 cm tief, die mussten tagelang gespült werden. Die Schamanenhalterin schrie mich noch an am nächsten Tag, als ich sie damit konfrontieren wollte. Hielt mir das Handy hin, mit ihrem Anwalt dran.

Ich bekam nur die Hälfte der Tierarztkosten ersetzt, aber egal, Hauptsache, mein Jago war wieder okay!

Die konnten diesen Retriever bei Begegnungen mit anderen Hunden nur halten, indem sie sich über den Hund stellten und ihn mit den Beinen einklemmten.

Das sah immer Klasse aus...war sicher eine schamanische Übung...

das Dorf haben wir dann letztendlich verlassen, GottseiDank...

Es ist immer eine Gradwanderung, aber ich bin nur froh, dass ich mehrmals in der Lage war, meinen Dickmors zu schützen. Er ist...(war) der friedlichste Hund der Welt, hat nicht einmal nach diesen Begegnungen ablehnend gegenüber anderen Rüden reagiert, war nur bei bestimmten "Erscheinungsbildern" vorsichtig, kam an mein Bein, Kontakt herstellen.

Versuch "einfach", Deinen Huckleberry-Hundebruder zu schützen.

Eine Anzeige mit Auflagen ist die grundsätzliche Maßnahme, wird das nicht eingehalten, nächste Anzeige.

Ansonsten muss man versuchen, sich und seine Lieben schützen, so gut man es eben vermag.

Liebe Grüße

Jonny mit Jago im Herzen

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Klasse, Gerhard, sehr gut beschrieben!!

Jonny mit Jago im Herzen

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Hallo

Hier im Block gibts einen Beißer ( hat 10 Hunde schwertst verletzt, mein Dingo war auch unter den Opfern). Die Halterin hat schon zahlreiche Anzeigen bekommen und auch schon vor Zeugen ( Polizist ) zugegeben das ihr Hund andere Hunde gebissen hat.

Kann ich mir nicht so Recht vorstellen,sorry. Oder,wo wohnt Ihr denn,Deutschland?

Waren die Anzeigen anonym?

Bei der Masse die da schon passiert ist geh ich mal von aus das schon Auflagen vorliegen und diese schlicht,nicht eingehalten werden.

Dann könnt Ihr wenig tun ausser wieder melden,nicht anonym!

Weiß nicht,wie oft triffst Du den Hund denn? Zu der Zeit dann nicht alleine mit Deinem Hund Gassi gehen,erstens zum sichern,zweitens das jemand als eventueller Zeuge dabei ist.

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Meine Güte, ich bin so froh, in einem Gebiet zu wohnen, in dem weder mit Taschenlampen, noch mit Pfefferspray oder sonstigem auf Hunde eingeprügelt oder gesprüht werden muss !!!!

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Ich bin auch froh, dass diese Dogo Canario nicht mehr bei uns seine Runden dreht, das darfst du mir glauben!

Ich habe den schwer verletzen Schäferhund, einen Tervueren, den Hund meiner Freundin mit seinen schweren Kopfverletzungen gesehen - ein Wunder, dass er diese Bissverletzung überhaupt überlebt hat.

Die Dogge hat ihm mit einem einzigen Biss in den Kopf die Schädeldecke eingedrückt.

Ohne Vorwarnung und ohne irgendeinen Laut zu geben, ging der Rüde auf den Schäfi los. Der hatte keine Chance. Sein Herrchen auch nicht.

Den zweiten HUnd, einen kräftigen Entlebucher, ein ganz freundlicher Rüde, ist er an die Kehle und hat ihn ebenfalls schwer verletzt, die Halsschlagader nur um Millimeter verfehlt.

Da hat die Dogge sein Frauchen an der Flexi einfach mitgeschleift zum Entlebucher hin. Dessen Besitzer hat dann verzweifelt versucht, das Maul der Dogge zu öffnen, um seinen Hund zu retten. Hat er nicht geschafft.

Erst als ein mutiger Passant mit seinem Fahrrad !!! auf die Dogge eingeschlagen hat, hat diese losgelassen.

Ich weiß nicht, was ich in dieser Situation gemacht hätte!

Das war keine schöne Zeit, immer mit diesem mulmigen Gefühl unterwegs zu sein, evtl. diesem Hund zu begegnen.

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Gast
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