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Hundeforum Der Hund
AgiSunny

Wir möchten 30 Tage vegan leben - es gibt Hürden!?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo,

ich hoffe das Thema paßt hier am besten rein.

Mein Mann und ich sind begeistert von dieser 30 Tages Challenge von Attila Hildmann und würden es einfach gerne mal ausprobieren.

Vorneweg muss ich sagen, das wir Fleisch- und Fischesser sind, Milchprodukte und Käse lieben wir auch.

Nun achte beim beim Einkauf schon immer bei Eiern, Milchprodukten und Fleisch schon immer auf Qualität, Herkunft und so gut es eben geht auf Haltung.

Allerdings essen wir insgesamt doch nicht so gesund. Heißt viel Teilchen vom Bäcker, trinken zu wenig Wasser und Tee, essen eher wenig Obst und Gemüse und auch die gute TK-Pizza und Co. kommt zu oft auf den Teller. Zeit etwas zu ändern!

Unser Ziel ist es aber nicht, hinterher komplett vegan oder vegeatrisch zu essen, sondern mehr Bewußtsein dafür zu entwickeln, komplett andere Lebensmittel auszuprobieren, um zu sehen, was geht an Mahlzeiten ohne Käse überbacken, Sahne, etc. Einfach neugierig :klatsch:

Nun würden wir gerne sofort mit dieser 30 Tages Challenge "Vegan for fit" starten. Darin sind dann auch Nudeln, Reis, Kartoffeln, Zucker und Weißmehl tabu.

Nun fallen in diese 30 Tage Ostern und wir feiern das mit der Familiy. Soll heißen Karfreitag Fisch und Sonntag Spargel mit Sauce Hollandaise, Kartoffel und Fleisch.

Meine Eltern haben für solch Aktionen leider wenig Verständnis und neigen dazu dann auch mal schnell beleidigt zu sein. Kurzum es gibt Diskussionen. Somit stehen wir unter Zugzwang.

Kennt das einer und kann uns nachfühlen? Wir geht ihr mit solchen Situationen um?

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Huhu :winken:

Oh ja, ich kenne das.... :kaffee:

Hab vor einigen Jahren auch mal so eine Phase durchgezogen :D

Bei Familienfesten hab ich mir immer nen grossen Salatteller mit Tofu geordert.Zum Nachtisch einen Obstsalat.

Dasselbe bei Restaurantbesuchen, wobei du natürlich aufs Joghurtdressing verzichten musst ;)

Wenn es denjenigen zu aufwendig war, hab ich mir mein Essen selber zubereitet und auch selber mitgebracht.

Ist bei einigen gut, bei anderen weniger gut angekommen, aber ich habe einfach zu meiner Entscheidung gestanden und das durchgezogen :D

Die Sprüche hab ich irgendwie ignoriert, einfach an mir vorbei sausen lassen. Diskussionen hab ich geblockt oder auf Massentierhaltung verwiesen. Genauso das Argument vertreten, ich wollte einfach mal ausprobieren, wie es ist ganz ohne tierische Produkte zu leben.

Auf Reis und Kartoffeln hab ich nicht verzichtet,da kannst du mit Gemüse auch herrliche Salate herstellen und nimmst genug Kohlenhydrate auf.

Genauso würde ich dir die zusätzliche Aufnahme von Bullrich Vitalsalz empfehlen, weil bei dieser Art von Ernährung doch Gift- und Abfallstoffe freigesetzt werden, die zu Kopfschmerzen u.Ä. führen können. Abgebaute Säuren werden dadurch neutralisiert und ausgeschieden ;)

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Hört sich doch nach einer interessanten Erfahrung an und sich bewusster mit den Lebensmitteln zu beschäftigen kann nie verkehrt sein.

Aber wenn ihr ja nun schon wisst, dass es an Ostern schwierig werden dürfte, erspart euch den Stress und die Debatten und fangt später mit euer Challenge an ;)

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(bearbeitet)

Wäre zwar mit etwas mehr Stress verbunden - aber ich würde vielleicht einen Tag die Familie selber einladen??

z.B. Spargelessen - denen ruhig mit Sauce hollandaise und euch etwas abgewandelt....

Spargel mit einer Sauce aus Sojacuisine (Sojasahne) und statt Fleisch oder Schinken Räucheraufschnitt oder Seitan. Finde das so ganz praktisch, dann hat keiner das Gefühl der völligen Absonderung oder Extrawurst. Dafür müssen sie euch am anderen Tag eben auch mitberücksichtigen (am besten sorgt ihr vielleicht selbst für das was für euch zubereitet werden kann/darf).

Ich kenne es halt, daß manche "empfindlich" reagieren, wenn man so total was anderes auf dem Teller hat.

Bin nicht vegan und nur zu sagen wir mal 98% Vegetarisch (wieder seit einem halben Jahr). Aber ich war früher 9 Jahre fleischlos und habe durch meinen Mann wieder (zu) viel Fleisch gegessen ohne das mit mir und meinem Gewissen vereinbaren zu können.

Und ihm hat dann halt die Gemeinschaftlichkeit gefehlt. Deshalb kochen wir nun prinzipiell das gleiche (Wochenende - unter der Woche geht das eh nicht), nur in zwei Töpfen. Wenn er Gulasch will bitte - mache ich auch. Burger - kein Problem etc.etc. Das heißt Beilagen essen wir gemeinsam, den Rest abgewandelt.

Und z.B. an Weihnachten esse ich Fleisch.....

Wünsche euch viel Erfolg!!!!!!!!!!!!! Und wenn's doch zu stressig wird, würde ich den Tipp mit dem warten befolgen ;) Aber es kommt ja immer was, dann Geburtstag, dann dies.......

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Ja das kenne ich, aber das ist nur ne Phase, und die Menschen um dich herum gewöhnen sich schnell daran. Das erste Jahr war schwierig aber dann geht es ganz leicht. Ich bin seit ein paar Jahren Vegetarierin mit einer veganen Richtung. Heisst kein Fleisch, kein Fisch....nie.... dann, wenn ich koche, immer vegan, zuhause nur Sojamilch, Sojasahne, Tofu, Tempeh, Seitan und co.... einzige Ausnahme mache ich wenn ich auswärts esse, dann konzentriere ich mich nur auf vegetarisch, denn vegan ist es schwer etwas zu finden, bzw wenn man eingeladen ist, stösst man bei vegan noch mehr auf Unverständniss.... ich habe alle Atilla Kochbücher und koche sehr gerne daraus, ich habe eine ganz neue Welt an Lebensmitteln gefunden und bin echt froh darüber....

Durchhalten ist das A und O....wenn man bis drin ist, ist es gar nicht so schwer....aber zuerst muss man seine Lebensmittel suchen (in den meisten Chips zum Beispiel ist Milch drin).... gut ist, dass immer mehr Marken drauf stehen haben ob vegetarisch oder vegan.....

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Andere Leute wären für mich keine Hürde....

Ich würde dann halt mein eignes Essen mitbringen oder nur das essen was vegan oder zumindest vegetarisch ist.....

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Hm also wenn man komplett umstellt dauert es ca. 4 Wochen, bis man die Lebensmittel kennt die "ok" sind und welche nicht davor nervt etwas die ewige Leserei Supermarkt.... ich war früher (1994-1999) vegan.. bis ich immer mehr das DRINGENDE Bedürfnis verspürte mich von diesen Leuten sehr deutlich zu distanzieren... egal..

So ein Experimant ist sicherlich spannend, vor allem das bewusste Studium von Inhaltsangaben ... aber im Grunde denke ich das es ein falsches Bild vermittelt, denn wie gesagt nach ca. 4-6 Wochen ist es eigentlich genau so wie "normal" essen, nur das einem Fleisch und Käsetheken einen Brechreitz bescheren, der Geruch wird von Tag zu Tag unangenhmer.. ( das war bei allen so die ich kannte)

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Hallo,

erstmal vielen Dank für eure Antworten.

Wir wollen ja nicht dauerhaft vegan/vegetarisch leben, sondern einfach mal einen gewissen Zeitraum.

Heute gabs schon mal vegan. Mal sehen, wie es weitergeht.

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Also vegan können wir uns so nicht vorstellen...

Als wir mal eine Party gemacht hatten wollte ich für unsere Veganen Gäste kochen,

aber da bin ich schnell ins schleudern gekommen. Vegetarisch geht ja noch...

Aber ich hatte die Gäste angeschrieben und denen gesagt das ich Probleme mit der Herstellung der Speisen habe.

Das war für die gar kein Problem,

die haben sich das Essen selber mit gebracht und gleich soviel gemacht das auch wir was probieren konnten.

Und ich muß sagen es war lecker,

aber auf Dauer könnte ich es mir (erst mal) nicht vorstellen.

Verstehe irgendwie nicht das andere Leute damit Probleme haben das manche Menschen sich vegetarisch bzw. vegan ernähren.

Die sollen doch jeden so leben lassen wie er es für richtig hält....

Was ich allerdings schlimm finde,

wenn veganer einen fast dazu zwingen wollen auch veganer zu werden, weil sie meinen das ist die einzig richtige Art zu leben.

Wünsche Euch weiterhin auf jedenfall viel Erfolg dabei :)

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Originalbeitrag

Was ich allerdings schlimm finde,

wenn veganer einen fast dazu zwingen wollen auch veganer zu werden, weil sie meinen das ist die einzig richtige Art zu leben.

:)

das finde ich auch so richtig schlimm ;)

Wir haben aber grad schon die erste Unterbrechnung, denn Göga scheint grad die Grippe zu bekommen und wünscht sich Griesbrei :kaffee:

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