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Hundeforum Der Hund
Annabellchen

Mali-Herder-Mix, 16 Monate, sucht Menschen um die Welt zu entdecken

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

[w][ALIGN=center]Neues Zuhause gesucht[/ALIGN][/w][lh]

Eintrag vom: 09.03.2013

Geschlecht: Rüde

Rasse: Mali-Herder

Alter: *16.10.2011

Kastriert: nein

Größe: >40cm

Farbe: hellbraun mit schwarzer Maske

E-Mail / Telefon: morena_gaarz@yahoo.de

[/lh]Besondere Merkmale / Wesen:

Obwohl Aragon schon 16 Monate alt ist, muss er die Welt erst noch richtig entdecken. Der liebe und von seiner Art her wirklich sehr ruhige Rüde wuchs bis vor kurzem in Zwingerhaltung auf. Bei mir hat er nun eine Bleibe gefunden, bis er die passenden eigenen Menschen für sich findet.

Trotz seiner Rassen ist Aragon eher kein Hund für den Sport. Er ist in seiner ganzen Art sehr ruhig und sehr führig. Obwohl er wenig kennt, gibt er sich große Mühe, alles richtig zu machen. Ein „Nein“ als Abbruchsignal akzeptierte er beispielsweise von Anfang an. In den richtigen Händen wäre Aragon wohl bei einer Person, die etwas Erfahrung mit Hunden hat. Er ist aber durchaus als „Erstmali“ geeignet.

Aragon geht gern spazieren. Alleine zieht er an der Leine quasi nicht, wenn wir im Rudel laufen, will aber jeder gern der Erste sein. Hundebegegnungen an der Leine sind problemlos, allerdings lasse ich meine Hunde auch generell nicht zu fremden Hunden, sondern leine an und nehme sie auf die andere Seite. Mit freundlicher Überredung sind wir auch schon über Baumstämme geklettert und unter Bänken durchgerobbt. Rassetypisch lernt Aragon so etwas schnell, wenn er auch von selber jetzt nicht auf die Idee kommen würde. Aufgrund der langen Zwingerhaltung ist er noch nicht sonderlich geschickt mit seinem Körper. Spielen kennt er nicht so richtig, aber er versucht meinen Malirüden hier und da bereits nachzuahmen.

Bei uns muss sich Aragon mit einem Zweierrudel arrangieren. Zu der Hündin sowie der Hündin einer Freundin ist er sehr sanft. Da Aragon in Vielem noch ein großer Welpe ist, sich aber trotzdem energisch zu verhalten weiß, würde ich ihn eher nicht zu einem vorhandenen Rüden geben wollen. Eine nette und lockere Hündin wäre für ihn nett, er bindet sich aber auch sehr stark an einen Menschen als Bezugsperson. Frauen gegenüber wird Aragon schneller warm, Männer dürfen auch Leckerchen verteilen, er bleibt jedoch wesentlich länger skeptisch. Ein eingezäunter Garten wäre perfekt. Kleintiere werden interessiert betrachtet, bringen Aragon aber nicht aus der Ruhe. Meine Katzen kann er bisher wegen räumlicher Trennung (gerade frisch kastriert) nur riechen, auch das stört ihn nicht. Sind Katzen im zukünftigen Haushalt, so würden wir dies hier aber auch vorab probieren.

Aragons Herz bekommt man am besten über reichlich Futter. Wer sich als vertrauensvoll erwiesen hat, darf quasi alles mit ihm machen. Wo er nicht vertraut geht er bzw. zieht sich zurück, wenn er angefasst wird. Futter ist überhaupt kein Problem, Aragon frisst problemlos auch unterschiedliche Sorten (Trockenfutter) und hat auch bei einer Umstellung keine Probleme. Beim Füttern der Mahlzeiten trenne ich die Hunde sicherheitshalber räumlich. Reicht man Leckerchen (Hobby meines Mannes), gibt es jedoch keinen Futterneid.

Baustellen gibt es natürlich bei Aragon auch. Er löste sich anfangs nur sehr ungern an der Leine. Das wird mittlerweile besser, man sollte aber eben nicht meinen, dass er gar nicht raus muss, nur weil er seine Geschäfte nicht erledigt. Wie bei einem Welpen muss man mitunter schnell sein mit dem Gassigehen. Vor allem nach dem Fressen landet sonst gern mal ein Haufen in der Wohnung, gepinkelt hat er hier aber von Anfang nicht.

Seit Aragon ein Wohnungshund geworden ist, bleibt er nur sehr ungern allein. Er heult und bellt dann zeitweise und hat auch schon mal eine Decke zerlegt. Hier sollte mit ihm in Ruhe ganz von vorne geübt werden.

Weitere Fragen zu Aragon beantworte ich gern und ich freue mich auf Interessenten, die das Kerlchen gern kennenlernen möchten.

Geimpft, entwurmt und gechippt ist Aragon, kastriert nicht.

Die Vermittlung erfolgt privat über mich, also nicht über einen Verein. Dies bedeutet, dass Aragon bei einer Vermittlung auch in das Eigentum des neuen Halters übergeht. Sollte er aus irgendwelchen Gründen nicht bleiben können, wird er aber jederzeit von mir zurückgenommen. Die Abgabe erfolgt bei unserem Seelchen selbstverständlich auch nach einer Platzkontrolle und gegen eine Schutzgebühr.

Zuhause ist Aragon derzeit in in Detmold/NRW (PLZ 32...)

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      Haben wir Besuch, klären wir diesen erst mal auf, er solle den Hund nicht direkt anschauen bzw. ihn gleich angreifen oder streicheln. Unser Hund tritt dann auf die Person zu und wir beobachten wie er sich verhält. Sieht alles gut aus darf der Besuch ihn dann auch gerne streicheln, was er auch sehr genießt. 
      Ist ihm der Mensch nicht sympathisch, schicken wir den Hund auf seinen Platz, dann haben wir auch meistens ruhe. So funktioniert es daheim ganz gut. Nur draußen siehts schon wieder anders aus. 
      Mein Hund ist generell gegenüber fremden misstrauisch, mit ausreichend Abstand können wir in 9 von 10 Fällen an anderen Menschen normal an kurzer Leine vorbei gehen. Manchmal hat er jedoch wieder einen Ausreißer und er bellt und knurrt die Person an. Oft versucht er diese dabei auch anzuspringen. Wir warnen deshalb auch jeden vor, das der Hund es nicht mag wenn er angegriffen wird, jedoch ists heute in unserem Wohnhaus trotzdem passiert. 
      Eine Nachbarin hat ohne zu fragen ihm einfach auf den Kopf gegriffen, bevor ich überhaupt reagieren konnte hatte mein Hund schon nach ihr geschnappt. 
      Zum Glück ist nicht viel passiert, eine Wunde war nicht da, aber ich fürchte ein blauer Fleck wird es trotzdem. Ich schätze die Situation auch so ein, das sich mein Hund bedroht gefühlt hat.
      Mich hat das natürlich total geschreckt. Ich passe immer gut auf, aber eine solche Situation kann trotzdem wieder passieren, was mir ehrlich gesagt angst macht.   Ein weiteres Problem, mein Hund reagiert auf gewisse andere Hunde, im speziellen auf Rüden oft sehr aggressiv.
      In der Nachbarschaft gibt es ein paar, die er garnicht leiden kann. Sobald er diese sieht und nur noch eine gewisse Distanz zwischen ihnen ist, rennt er gegen die Leine und beginnt richtig zu knurren. 
      Er macht das nicht bei jedem Hund, meistens wissen wir sehr schnell ob er nun gleich wieder das Verhalten zeigt oder nicht. 
      Mit Weibchen haben wir ihn bereits zusammen gelassen, da hatten wir kein Problem.
      Mit unserem Trainer haben wir auch schon versucht das Problem anzugehen, Augen zu und durch ists bei ihm nicht. Das einzige mit dem wir da bisher erfolg hatten, war mit einer großzügigen Distanz stehen bleiben und ihn sitzen lassen. Je nach Distanz bleibt er dann brav sitzen und macht nichts, das belohnen wir natürlich. Es ist aber nicht immer möglich beim Gassi gehen so viel Abstand zu halten (aktuell gehen wir ca. 10 Meter zur Seite). Uns haben auch schon viele angesprochen, das sie ähnliche Probleme mit ihrem Rüden hatten, als dieser noch so jung war. Ich glaube nur vor nichts kommt nichts. Einfach so wird sich das auch nicht im Alter geben. Dazu möchte ich auch noch sagen, mein Hund wurde nicht kastriert und wir habe es auch nicht vor. Ich denke eine Kastration löst keine Probleme.   Mich würden dazu einfach eure Meinungen und Erfahrungen interessieren.    

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