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Hundeforum Der Hund
Diaz

Schilddrüsenunterfunktion?

Empfohlene Beiträge

In einem anderen Forum wollte ich mir Tipps holen wie ich am besten Diaz Gewicht reduzieren kann, uns traf fast der Schlag als er gut 29kg auf der Waage hatte...

Nun wurde ich dort auf die Schilddrüsenunterfunktion aufmerksam gemacht.

Diaz bekommt wirklich nicht viel zu essen, nimmt trotzdem innerhalb von weniger als 6 Monate etwa 5kg zu.

Zudem ist Diaz ja nicht wirklich aussietypisch und sehr ruhig, er will nur dann erbeiten wenn er Lust hat, was ja auch nicht wirklich typisch ist.

Was gibt es noch für Symptome an denen man erkennen kann ob eine Unterfunktion vorliegen könnte oder nicht?

Am Mittwoch bin ich sowieso beim Tierarzt und werde sie dann mal um Rat fragen, ich denke aber das wir um eine Blutuntersuchung nicht rum kommen.

Kann mir einer sagen was das testen der Schilddrüse kostet?

Ist der Schilddrüsenwert in einem kleinen/großen Blutbild enthalten?

Was sollte man mittesten wenn man schonmal Blut abnimmt?

Danke für Tipps!

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also... wieviel die Untersuchung kostet kann ich dir aus dem Kopf raus grad gar nicht sagen... aber es haelt sich noch im Rahmen auf :)

Generell wuerde ich immer wenn schon Blut abgenommen wird einfach mal einen grossen Check-Up machen, das heisst: Organwerte und Blutbild...

die Werte fuer die Schilddruese sind da aber normal nicht mit drin... die muessen nochmal extra... aber das erklaert dir alles dein Tierarzt ganz genau :)

Helena

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(bearbeitet)

Folgende Werte brauchst du ( die meisten TÄ machen das falsch )

T4 µg/dl

Normwerte (referenzbereich) : 1,4 - 3,5 Mittelwert :2,45

freies T4 ng/dl

Normwerte : 0,85 - 2,3 Mittelwert : 1,575

T3 ng/dl

Normwerte : 35 - 70 Mittelwert : 52,5

freies T3 pg/ml

Normwerte : 1,6 - 3,5 Mittelwert :2,55

und TSH

Sympthome u.A:

Lethargie, Haarausfall, belecken von Körperteilen, Gewichtszunahme,nervöses, unsicheres, ängstliches Verhalten, Verhaltensauffälligkeiten, mangelnde Konzentrationsfähigkeit....etc.

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Danke!!! :)

Trifft alles bis auf Haarausfall zu... nervös unsicher und ängstlich war er aber ja schon immer deswegen ist das so schwer einzuordnen.

Ich werde es auf jeden Fall testen lassen und der Tierärztin die Werte sagen.

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Also als bei Leyla die Schilddrüsenwerte getestet wurden, hats glaub ich so ca. 70 euro gekostet.

Ihre Werte waren leider viel zu hoch :/

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Bei Gondi sind sie im unteren Bereich , er nimmt schlecht zu , ist für

einen Kuvasz viel zu hibbelig und steht irgendwie ständig unter Strom .

Obwohl die Blutwerte besser geworden sind , hat sich am Verhalten

nicht wirklich was verändert .

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Tatsächlich relevant sind eigtl nur TSH, fT4 und fT3 wobei fT4 beim geriatrischen Profil dabei sein dürfte. Einfach mal deinen Tierarzt genau dazu fragen.

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(bearbeitet)

Feeli stand unter Dauerstress. Sie kam in aufregenden Situationen ewig nicht mehr runter, fand selbst in der Wohnung nicht zur Ruhe. Auf der anderen Seite war sie oft total fertig und apathisch, völlig abwesend. Sie hat auf jeden noch so kleinen Reiz reagiert und war immer schlechter ansprechbar, je reizvoller die Umgebung war. Konzentration war kaum vorhanden, sie hat sich die Pfoten wundgeleckt.... Habe es zum Glück nur einige Monate nach ihrer Ankunft überprüfen lassen.

Ich habe ein großes Blutbild machen lassen, inkl. (f) T4, (f) T3, TSH und TAK. Die anderen Werte des Blutbildes können neben den Hormonen Hinweise auf eine SDU geben, daher wäre es wichtig diese mitbestimmen zu lassen. Viele Tierärzte testen nur das T4 und wollen anhand dessen eine Aussage machen.

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Pfoten hat er sich auch des öfteren mal wundgeleckt, und in der Wohnung ist er entweder nur am schlafen oder läuft nervös hin und her durch die ganze Wohnung...

Ich werde es auf jeden Fall testen lassen, irgendwie wird immer mehr deutlich dasda was nicht stimmen kann..

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      Ein anderes Typisches Verhalten ist bei ihm das "Fliegenschnappen". Auch hierzu habe ich ein Video gefunden. Bei Tricky entfällt oft Phase 1. 
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      Er ist währenddessen nicht abrufbar oder zu beruhigen oder zu stoppen, oft schnappt er auch nach uns und die Steigerung in Aggressionen ist ebenfalls nicht aufzuhalten.
      https://www.youtube.com/watch?v=Dn-ZpfCcl88 Video 3:
      Manchmal beginnen seine Anfälle auch, wie in dem folgenden Video, leider wird das hier als lustig dargestellt, der Hund steht aber unter großem Stress. Tricky verhält sich so, wenn einer von uns heim kommt oder weg geht, also positiver oder negativer Stress. Aus diesem Kreiseln wird dann oft - nicht immer - das "Fliegenschnappen" wie in Video 2 und er schraubt sich manchmal weiter hoch bis in Schnappen und zubeißen.
      https://www.youtube.com/watch?v=kby3j6cU7vI Video 4:
      Kleinere, leichte Anfälle kann ich mehrmals am Tag beobachten, nicht immer knickt ein Bein weg wie in diesem Video:
      https://www.youtube.com/watch?v=zpud7FtrpoY Video 5:
      Auch das ständige Lefzen-Kratzen mit Pfoten lecken ist ein schwacher Anfall. Er kann kaum damit aufhören. Das ist bei ihm so, wie in diesem Video:
      https://www.youtube.com/watch?v=46YvOoGi-i0 Trickys Schilddrüsenwerte sind im unteren Grenzbereich, durch Medikamente hat sich dies leicht gebessert. Seine Unterfunktion der Schilddrüse (SDU) zeigte folgende Symptome:
      -Körperzittern
      -offene Ohrspitzen
      -sehr dünnes Fell, fast fehlendes Bauchfell, allgemein schlechte Fellqualität, schuppige Haut
      -trauriges, faltiges Gesicht
      -Gangart nur eiliger Trab mit angespanntem, aufgezogenen Rücken (Kann auch von der Epilepsie kommen)
      -friert schnell
      -leichte Reizbarkeit
      -nervöses, hibbeliges Verhalten
      -ängstliches, schreckhaftes Verhalten, Panisches Verhalten
      -Angstagression, kreischendes Bellen, Schnappen
      Durch Medikamente sind viele Symptome verschwunden, er ist aber noch nicht richtig eingestellt. Dazu kommt noch teilweise "manisches" Kauen auf Gegenständen (Kauknochen, Knoten, Kong). 
      Im Normalzustand kaut er friedlich und langsam, lässt sich auch alles wegnehmen; im "Anfallzustand" ist er nicht von dem Kauobjekt weg zu bekommen, verteidigt es durch Umdrehen oder Weggehen, um gleich darauf wieder wie irre zu kauen. Er deutet dann auch Schnappen an, beißt aber nicht. Zusätzlich bekommt er ein Präparat gegen die Epilepsie, seitdem hat er bisher keinen starken Anfall mehr gehabt, nur noch leichte, die ein außenstehender nicht mal bemerken würde. Familie und Freunde sind entsetzt, wenn sie sehen oder mitbekommen haben, dass Tricky uns wieder so heftig gebissen hat, dass wir im Krankenhaus behandelt werden mussten. Oft kamen Worte wie "zurückbringen", "zeigen, wer der Herr im Hause ist", "einen auf den A...geben" usw. Zurück ins TH wäre sein Todesurteil, da er nicht vermittelbar ist. Den Hund zu schlagen ist niemals eine Option.
      Natürlich kamen auch Kommentare von Bekannten oder Nachbarn wie "einschläfern lassen". Natürlich gab es auch viel Zustimmung und Freunde, die uns verstehen.
      Sollten alle Behandlungen nicht anschlagen und der Hund dauerhaft leiden, müssen wir das erwägen, aber erst dann, wenn nichts anderes hilft und es dem Hund immer schlechter geht. Um Stress zu vermeiden, ist Tricky ein "Gelber Hund" (http://www.gulahund.de/), auch, wenn seine Anfälle bisher nur zu Hause aufgetreten sind.
      Zusätzlich trägt er gelegentlich Maulkorb (z.B. beim TA), Besuch ist für ihn tabu, da bleibt er in seiner Box, um ihm den Stress zu nehmen. Ansonsten ist er ein lernbegieriger, verschmuster, kleiner Hund, der viel Bewegung, abwechslungsreiche Spaziergänge und viel Körperkontakt braucht. Klare Strukturen in den Tagesabläufen helfen ihm ebenfalls, sich besser zu entspannen. Er ist ein kleiner Dickkopf, ziemlich quirlig aber ein lieber Kerl. Wir werden ihn nicht aufgeben und alles tun, damit es ihm besser und gut geht.
      Eine genaue Diagnose kann nur ein TA stellen - nicht jedes ungewöhnliche Verhalten ist einen Krankheit. Im Idealfall ist der TA spezialisiert, was Diagnostik und Behandlung angeht. Ich habe das jetzt so zusammengefasst, um anderen, denen es ähnlich geht, zu helfen und Mut zu machen und allen, die auf meine vorherigen Posts geantwortet haben, durch meine Erklärungen und diese Videos einen Einblick zu gewähren, was bei uns so tagtäglich abgeht. Mehr über Tricky findet Ihr hier: http://www.facebook.com/Tricky.dog Wir bleiben dran!

      in Hundekrankheiten

    • Hat jemand Erfahrung mit physischen und psychischen Symptomen bei SDU (Schilddrüsenunterfunktion)?

      Hallo an alle, Ich bin am Verzweifeln! Unsere Dobidame, die wir im September vom Tierschutz bekommen haben, hat mittlerweile diverse "Symptome", die mich darauf gebracht haben, sie könnte eine Schilddrüsenunterfunktion haben. Abgesehen von ihrer kaum vorhandenen Ansprechbarkeit draussen (was ich bisher auf die noch nicht lange Zeit für eine Bindung geschoben habe) und starken Überreaktionen auf viele Reize, verliert sie zunehmend Fell. Und zwar am ganzen Körper. Ich habe die tollen Links hier zum Thema SDU gelesen, würde aber gerne von jemandem mit eigener Erfahrung und Hund mit ähnlichen Symptomen Wissenswertes erfahren. Unser Tierarzt hat sie bisher auf Milben behandelt, da sie sich die Ohren kratzt und nachts schüttelt. Auch eine seit dem Tierheim (oder davor?) bestehende Augenentzündung wurde mit Cortison, Antibiotika und jetzt homöopathischen Tropfen behandelt und wurde etwas besser. Da in ihren Ohren aber kein Milbenbefall feststellbar ist, habe ich langsam die Vermutung, dass die hier nur oberflächlich beschriebenen Symptome evtl. zusammenhängen... Erziehungsmässig arbeiten wir mit einem Einzeltrainer, der mir zwar gute Ratschläge zum Thema Aufmerksamkeit und Auslastung gibt (was nur sehr kurzfristig hilft, z.B. beim Fährtensuchen), aber viel bringt´s nicht. Unser Hund frisst nachwievor gerne und hält auch sein Gewicht. Werde wohl eine umfassende SDU - relevante Blutuntersuchung machen lassen, aber falls mir jetzt schon jemand irgendetwas Interessantes schreiben kann, wäre ich sehr sehr dankbar! Liebe Grüsse, Gundi

      in Hundekrankheiten


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