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Hundeforum Der Hund
Ute R.

Sehnenverletzung ... was tun?

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Hilfe ....

Mitte Januar zog sich unser DSH bei einem Spaziergang eine Schnittverletzung oberhalb des Karpalballens am Vorderlauf zu. Er wurde vom Tierarzt behandelt, Antibiose auch innerhgalb der Wunde, dann geklammert und erstmal gut.

Auf Dreh/Streckbewegungen des Mittelfuss-Gelenkes und des gesamten Vorderlaufes zeigte der Hund keinerlei Schmerzreaktionen!

Nach 10 Tagen kamen die Klammern wieder heraus - leider haben sich die Wundränder nicht geschlossen sodass er noch weitere 8 Tage mit Antibiose und Wundversorgung zu tun hatte. Der Schnitt verschloß sich aber zusehens und nach 3 Wochen normaler Bewegung und keinerlei äußerer Anzeichen ging es dann auch wieder auf den Hundeplatz.

Leider nur für einige Minuten ... der Hund begann wieder zu lahmen, jedoch ohne äußere Anzeichen wie Schwellungen, heiße Stellen usw ....

Dann in eine andere Tierklinik (FTA für Chirurgie) - ein Röntgenbild (digital) wurde erstellt, Dehn- Streckuntersuchungen des gesamten Vorderlaufes - auch da ohre Schmerzäußerung und der Tierarzt war sich eigentlich sicher .... keinerlei Verletzungen im Bereich Sehnen/ Muskel/Bandapparat. Es handelt sich höchstwahrscheinlich an verwachsen von Narbengewebe.

Der Hund wurde in Vollnarkose gelegt - die Stelle wurde mit einem Cortisondepot gespritzt.

14 Tage lang wieder Leinenzwang, normale Bewegungen usw ....

Und nach weiteren 14 Tagen trat die Lahmheit nach kleiner Belastung erneut auf!

Somit sofort wieder in die Tierklinik ... und nur auf unser Drängen hin wurde jetzt eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt mit dem Ergebnis ... an 2 Stellen wurden Risse der TIEFEN BEUGESEHNE entdeckt !

Was noch zu bemerken ist ... nach kurzfristigen Lahmheiten ist/war der Hund zwischenzeitlich immer mal wieder "Lahmfrei" (ohne Schmerzmittel!) .... nach Belastung aber wieder lahm!

Nun meine Fragen ....

Hat schon mal Jemand bei seinem Hund diese Art einer Verletzung gehabt?

Wie hat sich das bei euren Hunden gezeigt? Waren diese bei Dreh-Streckuntersuchungen auch unauffällig ?

Müsste der Hund nicht bei den tierärztlichen Untersuchungen durchgängig schmerzAUFFÄLLIG sein ?

Das der Hund etwas hat ist klar ... aber müsste der Hund nicht bei einer Verletztung der "tiefen Beugesehne" eher durchgäng eine leichte Lahmheit anzeigen ... nicht nur nach kleiner sportlicher Aktivität ?

Nach der Abheilung des Schnittes zeigte er ja selbst beim Anspringen und/oder leichten Sprüngen ZWISCHENDURCH keinerlei Lahmheiten mehr (ohne Schmerzmittel) - wir hätten sonst doch niemals wieder mit leichter sportlicher Aktivität begonnen?!!!

Wie lange dauert in etwa der Genesungsprozess?

Vorstellung bei THP (Blutegel) und Physiotehrapei bereits begommen .... was kann man vielleicht noch fördernt tun ?

Ach noch was .... HD und ED normal!

Der Hund wird im VPG Sport geführt ...

Hoffe hier auf Erfahrungsaustausch und ggfl. Tipps ?!?! :???

Vielen Dank schon mal im Voraus

Ute

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Hallo Ute!

Habe leider keinen Vorschlag für dich, aber es würde mich interessieren, was für Vorschläge du bekommen hast. Ich habe nämlich das gleiche Problem mit meiner Border-Hündin. Nur bei ihr ist es an einer Zehe.

Liebe Grüße

Ute

( Heiße auch Ute, unser Problem wird ja wohl nicht am Namen liegen ;-) ? )

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(bearbeitet)

http://www.polar-chat.de/topic_105091.html

Ich reihe mich mal ein. Butsch (Mix,33kg) hat sich die Bänder und/oder Sehnen in den beiden mittleren vorderen Zehen angerissen.

Bei uns hat man auf dem US nichts gesehen da dort die Weichteile einfach zu klein sind. Aber laut TÄ und seiner Zehenstellung kann es eigentlich nichts anderes sein.

Eine OP in dem Bereich so gut wie unmöglich.

Wir waren seitdem jede Woche beim TA um überprüfen zu lassen ob es besser wird. Physio hat er auch bekommen, bekommt er auch wieder da er sehr verspannt ist.

Butsch humpelt nun seitdem, war zwischenzeitlich auch kurz FAST symptomfrei.

Seine Zehen stehen Plan. Er kann sie zwar noch bewegen (beim Strecken) aber nicht mehr krumm aufstellen und darauf laufen.

Momentan hat er duch eine Woche Tape-Verband (der keine Besserung brachte) auch noch eine offene Stelle. Die war erst nur winzig,eine kleine Reizung aber der Herr hat sich da ein schickes Leckeckzem zugelegt.

Ich habe hier vor längeren mal Tipps in Richtung Hyaloronsäure bekommen und das werden wir nun ausprobieren.Blutegel wollte ich für seine Schultergelenksarthrose eh bestellen und werde auch da mal welche ansetzen.

Sowas ist langwierig und kann sich Monate/Jahr hinziehen.

Ich könnte heulen, ganz ehrlich. Denn durch die Mehrbelastung wird seine Arthrose natürlich schlimmer. Die behandeln wir mit Zeel und Futterzusätzen.

Achso, Butsch wird jetzt erstmal Dauerschuhträger (nur vorne) um zu gucken ob es dann besser wird mit dem Laufen. Da er ja jetzt kein Zehengänger mehr ist, läuft er auf unwegsamen Untergrund sehr schlecht, stolpert, spürt scheinbar jeden Stein.

Mit Schuhen geht das einigermaßen.

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Wir machen seit Mitte Februar mit einer heftigen Zerrung rum...

das dauert!!!

2, eher 3 Monate kann man da kalkulieren.

Und bei Blaze ist es auch so: er geht manchmal normal, ein Fremder würde nix bemerken (ich Adlerauge schon ;) ).

Heute waren wir ca. 1,5 Stunden sehr gemütlich, ohne Springen oder Rennen - und das war eindeutig die Grenze.

Um deine Frage zu beantworten:

habe Geduld! Und dann noch Geduld. Und noch mehr Geduld.

Gute Besserung!

Ach ja: Schmerzen zeigt meiner auch höchst selten. Auch bei Untersuchungen, die schmerzhaft sein müssen - kein Ton.

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