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Hundeforum Der Hund
Myrna

Hund unverträglich mit Anderen, solange Mensch dabei...??

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Hallo!

Heute mal mein Problem:

seit ca. 3 Monaten macht mein Rüde Cit einen auf dicken Larry, sobald er andere Hunde sieht. Knurrt, bekommt ne Bürste und würde sie am liebsten maßregeln und zwar auf die sehr direkte Schäferhundart.

Nun sind mir gestern Cit und Genie stiften gegangen (hier bitte jetzt nicht ausdiskutieren, das Problem ist erkannt und es wird daran gearbeitet). Und zwar so stiften, dass ich mich an die Polizei wenden musste, nachdem ich 1 1/2 Stunden an der Stelle gewartet habe, ohne Erfolg.

Glücklicherweise hat eine nette Dame die beiden aufgelesen und in ihre Pferdebox verfrachtet, wo ich sie dann abholen konnte.

Nun erzählte sie mir, meine Hunde seien ja sooooo freundlich gewesen und hätten mit allen Hunden in der Nachbarschaft total super gespielt - sogar mit einem Rüden - bevor sie sie eingefangen hat...

SO WHAAAAT????????

Kann mir bitte jemand erklären, wie es kommt, dass, bin ich dabei, mein Rüde sich aufführt, wie ein blutrünstiges Monsterlein, aber sobald ich nicht da bin, mit allen Hunden freundlich spielt???

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Huhu Myrna,

Kurze Frage: Hast Du es schon getestet ob Dein Hund trotz "Bürste, Kamm & Knurren" und Dir am anderen Ende der Leine eventuell trotzdem gut mit anderen Hunden kann? Ich frage nur, weil meine Emily das generell macht, wenn wir einem anderen Hund begegnen.

Sobald sie dann aber Nasenkontakt hat kippt das Ganze sofort in Schwanzwedeln und Spielaufforderung.

Mir hat mal jemand gesagt, dass die Bürste und der Kamm + Knurren auch ganz normal einfach nur Aufregung bedeuten können ohne, dass der Hund aggressiv ist....

Ich dachte früher auch immer mein Hund wäre aggressiv. Dabei ist sie das in keinster Weise. Man muss halt aufpassen, wie das Gegenüber reagiert. Ich warte dann immer ab und spreche mit dem anderen Hundehalter ab wie sein Hund so drauf ist. Bisher gab es noch keinen Hund, bei dem Emily böse wurde oder auch umgekehrt....

Liebe Grüße...

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Warum Deine Beiden sich so verhalten kann ich nicht wirklich beantworten, außer dass sie vielleicht der Meinung sind Dich beschützen zu müssen, bzw. meinen, dass Du der Aufgabe nicht gewachsen bist sie zu beschützen :???:???

Da könne Dir bestimmt Fachleute bessere Antworten drauf geben, aber ich habe hier schon das gleiche erlebt.

Hier läuft eine Frau mit zwei Hunden die so aggressiv an der Leine sind, dass sie schon mehrfach hinter ihnen hergeschliffen wurde.

Vor einiger Zeit sehe ich einen Ihrer Hunde ganz alleine über die Felder Rennen. Von der Frau war weit und breit nichts zu sehen. Der Hund kam geradewegs auf uns zu gerannt und wedelt freundlich mit Schwanz. Der hat nicht mal gebellt, oder irgendwie Anzeichen von aggressionen gezeigt. Der war einfach nur lieb.

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Nun ,

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Kann mir bitte jemand erklären, wie es kommt, dass, bin ich dabei, mein Rüde sich aufführt, wie ein blutrünstiges Monsterlein, aber sobald ich nicht da bin, mit allen Hunden freundlich spielt???

...ein Mangel an "Bindung " sieht anders aus..... :D

Bist du dir sicher , das du deinen Hund derartig emotionsfrei führst ,

das er seine Sicht auf andere Hunde unbeeinflusst entfalten kann ?

LG jörg

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Nun erzählte sie mir, meine Hunde seien ja sooooo freundlich gewesen und hätten mit allen Hunden in der Nachbarschaft total super gespielt

In dem Wissen, was manche Leute alles als "spielen" bezeichnen, würde ich auf diese Aussage erstmal gar nix geben.

Um dazu Genaueres aussagen zu können, bräuchtest du schon mehr Beobachtungen -mit dir, ohne dich, mit Leine, ohne, in gewohntem Territorium, in fremder Umgebung, ein Hund allein, der gleiche Hund mit Kumpel dabei....

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Es gibt Hunde, die es nicht mögen, wenn sich Artgenossen "ihrem" Menschen nähern.

Ob das zutrifft und wie du damit umgehst, falls dem so sein sollte, musst du selbst herausfinden.

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Bist du dir sicher , das du deinen Hund derartig emotionsfrei führst ,

das er seine Sicht auf andere Hunde unbeeinflusst entfalten kann ?

LG jörg

Nein, sicher nicht. Eher sogar emotionsgeladen. Nämlich schon von vornherein mit der Angst, der Dicke "könnte" ja wieder mal Theater machen. Und ja, ich glaube durchaus, dass sich das auf ihn überträgt.

Bin mir aber absolut nicht sicher, wie ich das abstellen kann. Ist halt schlecht, wenn es um Emotionen geht.

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Nun,

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Und ja, ich glaube durchaus, dass sich das auf ihn überträgt.

Gut .

LG jörg

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Jaaa Kristin so eine Hündin hatte ich auch mal(schon was länger her in den 9o er Jahren)

sie war mit allen Artgenossen friedlich aber kamen sie in meiner Nähe,machte sie auf dicke Hose und meinte mich beschützen zu müssen.Ob es nur der Schutz war,wer weiß.

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Bist du dir sicher , das du deinen Hund derartig emotionsfrei führst ,

das er seine Sicht auf andere Hunde unbeeinflusst entfalten kann ?

LG jörg

Nein, sicher nicht. Eher sogar emotionsgeladen. Nämlich schon von vornherein mit der Angst, der Dicke "könnte" ja wieder mal Theater machen. Und ja, ich glaube durchaus, dass sich das auf ihn überträgt.

Bin mir aber absolut nicht sicher, wie ich das abstellen kann. Ist halt schlecht, wenn es um Emotionen geht.

Also gehst Du mit dieser Erwatung in diese Begegnung rein. Das ist blöd, Stimmungen übertragen sich schnell über die Leine- man nimmt sie unbewusst kürzer, schaut auf seinen Hund, schaut in die Richtung des "Feindes" und dann ist es auch schon passiert.

Wenn es Dir hilft, dann probier einfach mal, um selbst ruhig und gelassen zu werden, mit dem Buben ein Stück auszuweichen und Dich vor ihm zu stellen, mit dem Blick zum Fremdhund. Will er aus der Position nach vorne gehen wollen, könntest Du ihn stimmlich oder Via körpersprache/Blickkontakt einschränken und ihn damit signalisieren, dass Du das Ganze im Griff hast. Wenn Du merkst, dass er noch Zeit braucht zum runterkommen, würde ich diese Position nicht zu schnell verlassen. Das wichtige wäre erst mal, dass Du ruhig und gelassen wirst. Dein Hund ist an der Leine, es kann daher nichts passieren.

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