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polar-chat.de  Der Hund
NemoNelly

Brauche bitte Tipps (beginnende Aggression)

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Hallo,

ich frage euch mal nach Hilfe wegen meinem Dobermann, 4 Jahre, kastrierter Rüde.

Früher, die ersten 2 Jahre etwa, hat er sich mit fast jeden Hund vertragen, ich habe ihn sehr oft Hundekontakte gegeben und es gab eigentlich kaum Probleme.

"Dominant" wollte er jedoch immer sein, hat öfter versucht aufzureiten (was ich immer versuchte zu unterbinden) und hat sich anderen Hunden eigentlich nie "unterworfen".

Richtig böse Beißerein gab es auch nie, meistens war alles ehr wilderes Spiel.

Es wurde dann aber immer etwas ungestümer, die Hunde, die wir trafen waren oftmals kleiner, ruhiger oder älter, weniger beweglich ect.

Deswegen kam es zu immer wenigeren Hundekontakten.

Dann kam mein Kind. (Mein Hund war da 2 1/2 Jahre alt).

Seiddem habe ich das Gefühl, das er sich nochmals verändert hat. Er beschützt vermutlich das Kind vor fremden Hunden, dazu kommt, das er bei den allermeisten Hundebegegnungen von mir an die Leine genommen wurde und keine Kontakter mehr haben konnte.

Aktuell ist es so:

-er darf mit 2-3 ausgewählten Hunden spielen (2 davon sind Dobermänner) mit denen er sich eigentlich problemlos versteht

-bei anderen Hunden wird er angeleint und ohne Schnüffelkontakt vorbeigeführt. Das Vorbeigehen ist eigentlich problemlos, er ist jedoch höhchst aufmerksam und angespannt dabei, bellt aber eigentlich fast nie dabei. (auch beim Radfahren kann ich problemlos vorbeifahren)

-kommt jedoch ein unangeleinter Hund zu uns, um an meinen Hund zu schnüffeln, wird er verrückt, dann bellt er bzw. schimpft sehr laut, schappt ihn weg und ist angespannt.

(hätte ich ihn ohne Leine, gäbe es eine ziemliche Auseinandersetztung)

So, nun möchte ich das Problem gern in den Griff bekommen, das er einfach entspannter wird, merkt, das er uns nicht mehr beschützen muss, und nicht nicht aggresiver wird.

Er fixiert einen Hund auf weiter Entfernung, wenn er uns entgegen kommt.

Das möchte ich schonmal wegbekommen.

Wie stelle ich das am besten an?

Soll ich ihn einen Maulkorb draufmachen und öfter ohne Leine trainieren, damit er wieder öfter Kontakt mit anderen Hunden hat und alles wieder entspannter sieht?

Was kann ich noch tun?

Ich bin gespannt, was ihr für Antworten habt, ich würde mich freuen, wenn gute Tipps kommen.

Vielen Dank schonmal vorab :)

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schubs!

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Hallo,

Das problem solltest du mit einem Trainer angehen. Der muss sich das vor ort anschauen.

einfach wieder mehr Kontakte , kann nach hinten los gehen und kan Blutig enden , wenn er euch so Beschützt !

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Hallo,

vorweg ich bin kein Profi.

Meine Hündin (Labi-Border-Collie) muckt auch manchmal rum.

Sie spielt super mit anderen Hunden.

An der Leine wirds schon schwieriger.

Sie zickt bei manchen Artgenossen mehr.

Mir ist aufgefallen dass sie besonders bei den "ängstlicheren" Hunden

vermehrt mobbt. Fordert stark zum spielen auf und hört bald nicht mehr

auf zu bellen.

Sie hat auch schon einen kleineren Hund unter sich gehabt was

auch schon recht bedrohlich wirkte. Die kleineren Hunde kuschen schon und

liegen auf dem Boden mit eingezogenen Schwanz, aber meine Hündin findet kein Ende.

Fehler der Halter der ängstlichen Hunde, sie nehmen ihre kleinen auf den Arm.

Was ich tue fängt an zu wirken:

bellt meine Hündin einen anderen doller an, schubse ich sie in die Seite. Solange bis meine

Hündin mich fragend anschaut und merkt dass ich das nicht möchte.

Habe ich sie an der Leine und sie fixiert schon vom weiten einen Hund, rucke ich an ihrem Halsband, welches sehr hoch am Kopf dann sitzen muss. Solange bis sie abgelenkt ist und

auf mich achtet.

Ich schubse sie ab und zu auch mal in die Flanke oder am Hals. Sie wird dann in ihrem Vorhaben gestört.

Am Fahrrad klappt es super. Sie achtet kaum auf andere Hunde. Sollte ich merken dass sie doch mal einen fixiert, rucke ich sie zu mir und sie entspannt sich.

Einmal zog sie ohne vorwarnung zur Seite, da waren Enten im Graben...aber auch da ruckte ich dann stärker an der Leine und jedes mal wenn sie sich zu den Enten erneut umdrehte...

das half.

Wenn ich mit meiner Hündin demnächst wieder auf den kleinen ängstlichen Hund treffe,

und meine Hündin wieder "nervt" werde ich sie mal auf den Rücken legen müssen (oder Seite)

solange bis sie sich entspannt.

Problem ist nur wenn das ganze 50m weit weg passiert. So schnell kann man dann gar nicht eingreifen.

Ansonsten habe ich eine tolle gehorsame Hündin.

Und ich merke wie sie trotz ihrer 4 oder 5 Jahre gut zu korrigieren ist.

Vielleicht konnte ich ja ein paar Tipps weitergeben wie ich es mache :)

Ich bin aber auch für andere oder weitere Tipps offen.

LG

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Na, solange du es zulässt, dass unangeleinte Hunde in ihn hineinlaufen, kann er nicht entspannen, denn schließlich muss er die Sache ja auch regeln. :kaffee:

Zum "wilden Spielen" sage ich mal lieber nix. :so

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Danke Thi, für deine lange Antwort.

Ich versuche jetzt immer, ein langes fixieren zu unterbinden, indem ich ihn anstupst, einen leichten Leinenruck mache oder anspreche. Klappt auch gut.

@kritinmitPoldi: solche Antworten sind wirklich total hilfreich :Oo Die tollen Smilies auch :Oo

Warum sagst du zum "wilden" spielen nichts? Vielleicht habe ich mich ja auch falsch ausgedrückt, aber was ist an wilden spielen jetzt so falsch? Ich weiß nicht, ob du schonmal Dobermänner spielen sehen hast? Also "soft" spielen die, die ich kenne alle nicht, trotzdem ist es keine Rauferei oder ein ständiges dominieren oder ähnliches. Sie spielen mit vollem Körpereinsatz und bei ca. 36-40kg in Bewegung wirken da nunmal Kräfte.

Das meine ich mit wilden spielen. Meinst du etwas anderes?

Genau deswegen lasse ich ihn nicht mehr mit viel kleineren Hunden spielen, oder betagteren und gesundheitlich angeschlagenen Hunden.

Allerdings gibt es dann auch nicht mehr sooo viele, die übrig bleiben und deswegen sind die Kontakte immer weniger geworden.

Wie soll ich direkt verhindern, das andere Hunde in ihn hineinlaufen? Wenn ein Hund zu ihn will und schon nicht auf sein Herrchen hört, wird er kaum auf mich hören. Mich wie wild dazwischen werfen, den fremden Hund anpacken oder festhalten tue ich auch nicht. Ich verhalte mich ruhig, gehe normal weiter und versuche die Aufmerksamkeit meines Hundes zu bekommen.

Was wäre jetzt deine Variante?

Was ich noch sagen will:

Seit ein paar Tagen klappt es schon wieder besser, er trifft sich jetzt sehr regelmäßig mit 2 anderen Dobis und ich merke, er wirkt entspannter, auch wenn zwischendrin ein anderer Hund vorbei kommt, ist die Aufmerksamkeit nicht mehr so stark auf den fremden gerichtet.

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Originalbeitrag

Na, solange du es zulässt, dass unangeleinte Hunde in ihn hineinlaufen, kann er nicht entspannen, denn schließlich muss er die Sache ja auch regeln. :kaffee:

Tu das nicht ab,dieser Kommentar ist absolut richtig!

Wie du das verhinderst?

Erstens kommen viele Hunde schon nicht so nahe,wenn sie komolett von euch ignoriert werden und ihr euch entfernt = kein Interesse an Kontakten.

Ansonsten lassen sich viele vertreiben indem man einen Schritt auf sie zugeht und sie wegschickt.

Du solltest deinem Hund beibrigen hinter dir zu bleiben.

Und ,so mancher Hundehalter bemüht sich mehr seinen Hund einzufangen,wenn du ihm zurufst,dein Hund hätte Sarcoptes oder Flöhe ;)

Der Vorschlag von Thi kann zweierlei Folgen haben.

Erstens ,der Hund vergisst seine Emotionen (evtl auch Unsicherheit,die meisten souveränen Hunde haben es nicht nötig permanent aufzureiten) und alles wird gut oder aber (und das halte ich für fast warscheinlicher) er hört mit dem fixieren auf und geht sofort nach vorne ,weil er lernt,dass beim Anblick von anderen Hunde auch von deiner Seite unangenehme Reize zugeführt werden,die er mit dem Hund verbindet.

Erziehst du ihm das fixieren auf die Art ab KANN es sein,dass er zur nächsten Agressionsstufe übergeht.

Mit der Methode at sich schon so mancher Hundehalter einen erstklassigen Leinpöbler rangezogen.

Ganz erlich,bei so einem leichten Fehlverhalten würde ich dem Hund einfach ein gutes Fuss,mit Blickkontakt beibringen,dieses bei Begegnungen ensetzen,durch hochwertige belohnung wird er den Anblick von Hunden positiver besetzen.Die bestehenden Kontakte so lassen wie sie sind und fertig,ehe ich Fehlverknüpfungen riskiere.

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Das wilde Spielen ist kein harmloses nettes sinnfreies Spielchen, sondern ein Kräftemessen.

Kräftemessen in einem gesunden Rahmen wäre ja nicht schlimm, aber die Hunde pushen sich beim wilden Spielen total hoch, was ihnen nicht gut tut.

Hunde, die so spielen dürfen, pushen sich hoch, sobald si einen Artgenossen erblicken, und wollen hin, schnell dahin.

Das hat mit gesundem Sozialverhalten nichts mehr zu tun. Die Hunde verlernen die höfliche Annäherung, so wie sie sein sollte, durch solches Spielen völlig.

Normalerweise rennen Hunde nicht aufeinander zu, sondern versuchen aus der Ferne bereits zu erkennen, welchen Hund sie vor sich haben. Da nicht jeder Hund jeden gut findet, vermeiden Hunde, die es noch nicht verlernt haben, den Kontakt zu unpassenden Hunden.

Daher ist es kontraproduktiv, mit Junghunden dauernd zu großen Hundetreffs zu gehen.

Ebenso ist es kontraproduktiv, seinen Hund an der Leine weiter zu ziehen, wenn er einen fremden Hund erblickt hat und kurz innehalten möchte, um sein Gegenüber aus der Entfernung einzuschätzen.

Kontraproduktiv ist es ebenso, seinen Hund absitzen zu lassen und seinen Menschen anschauen zu lassen, dadurch unterbricht man diesen wichtigen Vorgang.

Wildes Spielen setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Dass daraus beim erwachsenen Hund Aggressionen entstehen, finde ich gar nicht erstaunlich.

Bei friedfertigen Rassen mag man Glück haben, sie bleiben dann halt lebenslang wilde Spielkinder, aber bei Schutzhundrassen wundert es mich gar nicht.

Fremde heranstürmende Hunde wehre ich ab, indem ich ihnen mit einem lauten " Ey" ein Erdbrocken oder Stein vor die Füße ballere, wenn sie noch einige Meter entfernt sind. Meist stoppt es die Hunde oder verlangsamt sie wenigstens und vor allem aktiviert es die Besitzer. Manchmal greift dann auch der Besitzer an, das ist aber eher selten.

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@kristinmitpodi

ziehst du all das aus diesem teil des Postes? Oder weisst du mehr als ich?

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"Dominant" wollte er jedoch immer sein, hat öfter versucht aufzureiten (was ich immer versuchte zu unterbinden) und hat sich anderen Hunden eigentlich nie "unterworfen".

Richtig böse Beißerein gab es auch nie, meistens war alles ehr wilderes Spiel.

Meine "Boxermixe" spielten auch immer eher rabiat und wild,das ist auch ein Stückweit Rasse und Typsache.

Ein Podenco spielt sicher anders als ein terrier oder Dobermann.

Zu wildes Spiel sollte man unterbrechen,ja,vor allem deswegen,weil meist ein Hund untergebuttert wird und so schlechte Erfahrungen macht und einer die Erfahrung macht,andere Niedermachen zu können,aber in einem ausgelichenen Spiel unter gut bekannten Hunden sehe ich diese gefahr weniger.

Hunde, die so spielen dürfen, pushen sich hoch, sobald si einen Artgenossen erblicken, und wollen hin, schnell dahin.

Da der Hund ja scheinbar gar keinen Kontakt zu fremden Artgenossen hat,halte ich das eher für unwarscheinlich,als Begründung.

Zumal er Kontakte,wenn sie stattfinden doch scheinbar eher abwehrt.

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NemoNelly,

wie lastest du deinen Hund denn aus?

Wenn du mit Kleinkind/Kinderwagen und Hund rausgehst... ist er zumindest erstmal an der Leine, vermute ich.

Aber WAS machst du mit ihm während des Spaziergangs?

Oder beschäftigst du ihn kopfmäßig zuhause, hast evtl. einen Garten für Such-und Schnüffelspiele, ein bischen UO oder so?

Erzähl mal :)

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