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polar-chat.de  Der Hund
Sabali

Ganz nah oder ganz fern - ein kleines Erziehungsproblemchen

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Hallöchen.

Ich habe ein kleines... naja, Problem kann man es eigentlich nicht nennen. Aber es stört mich :D

Es geht um Ali, seines Zeichens Dobermann-Bracken-Mischling, 10 Jahre alt und ziemlich aktiv. Normalerweise sehen/sahen Spaziergänge so aus, dass Ali in seinem sehr großen Radius bleibt, in der Regel gut abrufbar ist (es sei denn, er hat mal wieder die Ohren irgendwo im Mauseloch) und da eben Mäuse sucht oder rennt. Das ist okay für mich, allerdings fände ich es ab und an doch schön, mal was von meinem Hund zu sehen.

Also habe ich angefangen, ihn immer irgendwie zu belohnen, wenn er freiwillig rankam. Nicht nur mit "so isser fein", sondern dann gab es mal ein Leckerchen, mal ist der Dummy geflogen etc. etc. Immer wenn er also zu mir kam, hat sich das für ihn gelohnt.

Der Stand jetzt ist so, dass er regelrecht an mir klebt, wenn wir alleine unterwegs sind. Er springt vor meinen Füßen rum, stupst die Hand an, starrt mich an und entfernt sich gar nicht mehr. Ziel auch irgendwie verfehlt *lach*

Gehen wir zusammen mit anderen ist er übrigens noch der alte, nur alleine nervt es mich mittlerweile wirklich. Wegschicken funktioniert nicht, dann schleicht er wie geprügelt hinter mir her. Ignorieren funktioniert auch nur so bedingt, wenn man wirklich einen laaaangen Atem hat und es schafft, ihn wirklich eine halbe Stunde zu ignorieren auch wenn er immer penetranter nervt, dann entfernt er sich. Allerdings kommt er dann auch sehr schnell wieder und klebt mir wieder an der Backe.

Mein "Idealzustand" ist eigentlich ein Hund, der im Grunde genommen "sein Ding" macht, schnüffelt, rennt, was-auch-immer-tut, dabei aber immer mal wieder bei mir vorbeischneit und guckt, ob ich was für ihn zu tun habe oder nicht.

Soweit der Stand der Dinge. Jemand eine Idee, die ich dem Hund einen guten Mittelweg beibringen kann?

LG

Sabrina

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Wenn du ihn konsequent ignorierst dann gibt sich das wieder. Aber ich würde es nicht tun. Lass ihn bei dir bleiben. Mit 10 Jahren begannen meine beiden Setter langsam taub zu werden und dann wars vorbei mit der Freiheit, da sie meine Pfeiffe nicht mehr hörten, mussten sie an der Leine bleiben.

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Nun ,

Originalbeitrag

Jemand eine Idee, die ich dem Hund einen guten Mittelweg beibringen kann?

...du könntest dich auf seine Ideen einlassen.

An den Mauslöchern schnüffeln , mit ihm über die Qualität der Löcher beratschlagen und

evtl. findet sich ja manchmal ein Leckerlie im Mausloch welches du vor ihm beschnuffelt hast...

;)

LG jörg

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Wirf ihm doch ab und zu den Dummy, damit er ihn holen kann. Anstatt ihm ein Leckerli zu geben schmeiss es ihm in die Wiese usw. Da ist er dann ne Weile damit beschäftigt das Leckerlil in der Wiese zu suchen, hat ne sinnvolle Schnupperaufgabe und du ihn in der Zeit nicht an "der Backe" :D Du kannst ihm ja einen Teil vom Trockenfutter (falls du ihm Trockenfutter fütterst) auf die Weise füttern... Ist für ihn sicher spannender als einfach nur nebenher zu laufen!

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So wie du versucht hast ihn näher zu holen hättest du idealer Weise auch gleich das wegschicken aufbauen können, das ist bei uns eines der häufigsten KOmmandos weit vor sitz platz oder sonstwas ^^

Ich kann Yumi also einfach so wegschicken oder auch in eine bestimmte Richtung, klappt auch auf Entfernung ganz gut.

Aufgebaut haben wir das von klein auf jedesmal wenn ich sie abgeleint habe musste sie ja sitzen bleiben und auf Freizeichen warten. Wenn dann "ab" kommt sieht man nur noch eine Staubwolke ^^. Zwischendrin hab ich sie immermal rangerufen, belohnt und aber auch wieder weggeschickt da ich es auch net möchte das die an mir klebt wie ein Kaugummi.

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