Jump to content
Hundeforum Der Hund
moonlight04

... und dann ist wieder der Hund schuld...

Empfohlene Beiträge

Und muss ich wirklich damit rechnen, dass sich die anderen HH auf meinen Hund stürzen?

Ja, genau damit musst Du rechnen. Auch damit, dass sich jeder Nichthundehalter auf Deinen Hund stürzt.

Wenn Du einen Hund hast, musst Du damit rechnen, dass der Rest der Menschheit keinen gesunden Menschenverstand besitzt.

Selbst wenn Du an einen Menschen vorbei gehst und Dein Hund interessiert sich nicht die Bohne für ihn und ist sogar an der Leine, doch dieser Mensch erschrickt sich in dem Moment, musst Du damit rechnen, evt. haftbar gemacht zu werden, falls dieser Mensch sich durch einen Sturz oder ähnlichem verletzt.

Kurz: Du musst prinzipiell mit jeglicher menschlichen Verträumtheit, Nachlässigkeit und Dummheit rechnen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Guten Morgen...

@ Dota

Super *Daumenhoch* genau so is es.

Heute auf der Hunderunde haben wir wieder mal so ein Exemplar von HH getroffen, wo ich echt nur noch mit dem Kopf schütteln konnte.

Mein Hund ist eigentlich nicht "niedlich" und geht auch nicht gleich auf Fremde Menschen zu. Hunden begegnet er immer freundlich.

So eben auch heute als uns ein Mann mit seinem Labrador entgegen kam. Mein Hund also freundlich zu dem anderen Hund und wird von dem gleich mal angezickt. Ist aber kein Problem, denn damit kann er gut umgehen.

In diesem Absatz sehe ich erst einmal das Fehlverhalten bei Dir und nicht beim anderen HH.

Ich finde es unmöglich, egal ob mein Hund ohne Leine ist (was bei Jack nicht vorkommt, sobald andere Hunde in der Nähe sind, bei Luke aber sehr wohl) oder angeleint, dass ein anderer Hund einfach hin laufen darf.

Zusätzlich würde ich meinen Hund nicht voraus zu Menschen laufen lassen (auch wenne er "nur" auf dem Weg stand), sondern zurück zu mir rufen.

Allein dadurch, dass der Labbi Deinen "gleich mal angezickt" (allein schon die Wortwahl, als ob das das Vergehen schlecht hin ist. Andere zicken nicht, die flicken gleich), war doch schon klar, dass ein Kontakt hier nicht sinnvoll ist.

Spätestens hier wäre der klare Rückruf nötig gewesen.

Was macht jedoch das Labbi-Herrchen? Beugt sich von vorne über meinen Hund und versucht ihn mit beiden Händen gleichzeitig am Kopf zu tätscheln. Abgesehen davon, dass mein Leo von Fremden nicht gleich angefasst werden will, ist das ja wohl die dümmste und mitunter gefährlichste Art auf einen Hund zuzugehen.

Da mein Wauzi jedoch Pazifist ist, geht er rückwärts und versucht seitlich auszuweichen. Was macht Labbi-Herrchen? Versucht's gleich noch mal. Hund weicht wieder zurück und läuft schnell seitlich vorbei. Labbi-HH hat aber noch immer nix gelernt und versucht Leo jetzt auch noch hinten zu tätscheln. Das war meinem Tier dann zu viel und er kam hilfesuchend zu mir gelaufen.

Armer Hund, dass er sich nach "so viel" ausgesetzt werden selbst zu Dir flüchten muss.

Eigentlich wäre hier eindeutig DEIN Handeln gefordert gewesen- absolut und total unabhängig davon, ob der andere HH nun "richtig" oder "falsch" gehandelt hat.

Früher hab ich in solchen Situationen immer versucht zu erklären, dass Leo eben nicht gerne von Fremden angefasst werden will usw. Das hab ich mir aber mittlerweile abgewöhnt, weil ich denke, dass jeder HH eigentlich wissen sollte, wie man auf einen fremden Hund zugeht.

Du verlangst von anderen HH, dass sie auf erst einmal Dein Fehlverhalten (Hund, der von fremden Menschen nicht angefasst werden möchte, zu fremden Menschen ohne Absprache hin laufen lassen) auch noch in Deinem Sinne adäquat reagieren? :o

Da war ich heute aber mal wieder fassungslos, wie wenig Ahnung manche HH tatsächlich haben. Der hatte Glück, dass es mein Hund war. Es gibt doch Hunde, bei denen spielt er mit solchen Aufdringlichkeiten mit seiner Gesundheit. Und zum Schluß ist dann natürlich der bedrängte Hund schuld, weil er sich bedroht gefühlt und gewehrt hat und bekommt dann den Stempel "Beisser!" aufgedrückt.

Und ich bin fassungslos wie wenig Ahnung Du anscheinend bezüglich Rücksichtsnahme auf andere Menschen (mit oder ohne Tier) hast.

Wie verhaltet ihr euch denn, wenn ihr solchen Leuten begegnet? Soll man diese Leute drauf aufmerksam machen, dass der Hund das nicht mag? Wobei sie das als HH eigentlich erkennen sollten.

Nur weil jemand anderes auch HH ist, bedeutet es noch lange nicht, dass er Deinen Hund auch lesen kann. Der Umgang mit fremden Hunden hat auch sehr viel mit dem eigenen Erfahrungsschatz und dem eigenen darüber Nachdenken zu tun.

Wie ich auf Menschen reagiere, die meinen Hund anfassen wollen?

Nunja, erst einmal läuft mein Hund und vorher meine Hunde, niemals zu fremden Menschen.

Demnach gehe ich sehr, sehr aufmerksam spazieren und rufe Jack sofort zu mir, wenn mir Menschen begegnen- und das auch nicht erst kurz vor knapp, sondern sobald es absehbar ist, dass sich unsere Wege kreuzen.

Komme ich mit Menschen ins Gespräch, als dass wir "dichter" etwas länger beieinander stehen und sie wollen Jack anfassen, verneine ich das freundlich und sage, dass er nunmal von anderen Menschen nicht angefasst werden möchte.

Da ich Jack auch an der Leine nicht zu anderen "nach vorne" lasse, auch nicht zum Schnubbern, kommt mir da gar kein Unverständnis entgegen.

"Muss" ich an Menschen dichter vorbei zB auf schmalen Wegen, dann nehme ich Jack immer auf die vom fremden Menschen abgewandte Seite und lasse ihn auch eine handbreit hinter mir gehen.

So hab ich ihn im Blick, hab den anderen Menschen im Blick und verringere das Risiko ungemein, dass er "im Vorbeigehen" angefasst wird- denn, wie Dota so schön oben schrieb, das kann (leider) auch vorkommen.

Da mein Luke immer ein Hund war, der auf 95% aller Menschen freundlich reagierte und sich sehr gerne anfassen und streicheln lies, habe ich lange versucht Jack auch in diese Schiene "zu pressen"- der Hund muss doch mal verstehen, dass fremde Menschen toll sind...

DAS war definitv ein großer Fehler von MIR.

Jack möchte das nicht, also warum soll er das "ertragen" lernen?

Klar, MUSS er Menschen um sich herum akzeptieren und tollerieren, was für mich bedeutet, er geht an Menschen vorbei ohne zu pöbeln, zu motzen, hinzuzerren, zu knurren...

Er geht einfach an ihnen vorbei.

Das mein Hund, das aber souverän meistern kann, muss erst einmal ICH souverän mit meinem Hund und der Situation umgehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Man könnte böse sein und sagen: Labbihalter ;) (wie der Herr so's....)

Aber das wäre ein wenig unfair.

Man muss schon sehr blind sein als HH einen Hund weiterhin anfassen zu wollen, auch wenn der schon den Rückwärtsgang drin hat.

Erinnert an Kinder, die es nicht besser wissen und dem flüchtenden Hund (Arme voran) hinterherlaufen, um ihn zu streicheln.

Frag beim nächsten mal, ob er das nicht sieht, wie der Hund zurück weicht. Mach ihn darauf aufmerksam, was die Körpersprache angeht. Das geht auch ganz fix und muss nicht in eine ewige Erklärung ausarten.

Am besten ist es, wenn man es schafft, dabei freundlich zu bleiben. Kann man das nicht, weil man genervt ist von sowas, muss man vielleicht tatsächlich den Hund in Zukunft bei sich halten, um sowas zu entgehen.

Ich finde aber, dass es als Hundehalter selbstverständlich sein sollte zu erkennen, wenn ein Hund (wie in diesem Fall) keinen Kontakt wünscht. Es ist vermutlich kein Zufall, dass solche betriebsblinden HH, die Hunde haben, die sie haben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es soll tatsächlich Hunde geben, denen macht es nichts aus, auch wenn Fremde sie am Kopf, nach unten gebeugt und mit beiden Händen anfassen. Da vergisst man dann halt im Laufe der Jahre, dass es auch andere Hunde gibt. Wenn ich erlebe, dass jemand so auf meinen Hund zugeht, dann rufe ich sie entweder zu mir und lasse das gar nicht zu (wenn ich gerade keine Lust und Zeit habe für Erklärungen) und wenn ich gerade Muse habe dazu, dann erkläre ich, wie sie die Hand halten müssen und wie sie sich hinstellen sollen damit die Maus Steicheln zulässt - und ja, das ist sowohl bei HH wie auch nicht-HH nötig.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

So nah wären sich das andere Herrchen und mein Hund ohne meine ausdrückliche Zustimmung nie gekommen! (Wenn ich die Möglichkeit habe, das zu vermeiden!)

Warum lieferst Du Deinen Hund dieser Situation aus?

Ich würde sagen: Beide Hundehalter haben gepatzt

Genau so sehe ich das auch!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also ich versteh das auch nicht. Wenn ich nicht möchte, dass mein Hund zu anderen Hunden oder auch Menschen geht, dass halte ich ihn davon ab. Bei Benny hat da ein Wort genügt, Gipsy ist derzeit noch an der Leine, weil Menschen allgemein sehr toll für sie sind.

Wenn ich doch aber weiß, dass mein Hund mit Menschen Probleme hat, dann lass ich den doch auch nicht einfach so auf Leute zugehen. Du kannst nicht erwarten, dass alle Menschen entsprechend reagieren und deinen Hund in Ruhe lassen, weil er Menschen nicht mag. Das kann keiner Wissen!

kopfschüttelnde Grüße

Rosi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hm naja, wer kennt solche Situationen nicht... Ich persönlich ruf Pepples erstmal immer ab wenn ne Begegnung droht - ob mit oder ohne Hund, einfach um mehr 'kontrolle' darüber zu haben und damit frau Hund lernt nicht einfach auf alles was sich bewegt hinzurennen sondern erst wenn ich es 'erlaube'...

Da sie ja noch sehr Welpenhaft ist will sie so ziemlich jeder betatschen - die mag das auch, aber wie 'bösen, bösen Leute' lassen nur diejendigen dran die vorher Fragen. Werden freundliche hinweise ignoriert kann ich auch sehr sehr schorf werden... Ich betatsch auch auch nicht ungefragt jeden Hund.. (ich frag immer ! Bevor ich den Hund anfasse obs in Ordnung wär, ich frag auch immer obs ok is wenn die beiden Hunde miteinander spielen usw. Usf.)

Bei Kindern geh ich immer in die Hocke und halt sie zusätzlich am Geschirr (weil sie sich besonders bei denen freut wie bekloppt) und erkläre denen meistens wie sie das am besten machen und das man davor besser den Besitzer fragt weil sowas nicht jeder Hund mag ect. Pp. (Mich kucken die meisten dann immer ganz verdutzt an und fragen 'das mag wirklich nicht jeder Hund?')

Das, wenn was passiert, dann eh der Hund der böse ist... Deshalb find ich persönlich es wichtig das man da einfach einschreitet , da is mir lieber ich werd als unsympatisch und böse angesehen als mein Hund ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mh...entweder ich lasse meine Hunde zu anderen Leuten hinlaufen und muss von deren Seite mit ALLEM rechnen...oder eben nicht.

Ich verbiete meinen Hunden nicht grundsätzlich irgendwo zu anderen hin zu laufen...wenn ich merke das der Gegenüber nichts dagegen hat oder das sogar wünscht und ich gerade Zeit und Muße habe...nutze ich das zur Zeit sogar gern um dem Kleinen öfter mal zu zeigen das Fremde nicht unbedingt gefährlich sein müssen...der bevorzugt es nämlich manchmal immer noch einen großen Bogen zu laufen wenn Fremde an uns vorbei laufen was an der Leine, auf engen Wegen mit einer Straße daneben ziemlich doof sein kann...

ABER: Dann muss ich auch bereit sein die Leute höflich darauf hinzuweisen wenn sie sich...äh...doof verhalten...dann können Hund und Mensch sogar noch etwas lernen dabei...wenn ich da aber an dem Tag oder zu diesem Zeitpunkt mal keinen Bock drauf hab, lass ich meine Hunde nicht zu den Leuten. Ganz einfach.

Du kannst doch nicht anderen Menschen die Verantwortung für ein falsches Verhalten DEINEM Hund gegenüber übertragen. Deine Verantwortung für deinen Hund endet nicht in dem Moment wo er zu einem anderen Menschen hinläuft. Es ist einfach typisch menschlich so auf Hunde bzw auf alles und jeden zuzugehen wie du es beschrieben hast und viele Labbis haben damit auch kein Problem, insofern kann es gut sein das der HH des Labbis es tatsächlich einfach nicht besser weiß. Und wieso sollte er sich auch damit befassen wenn er noch nie zuvor auf ein solches Problem gestoßen oder ihn niemand damit konfrontiert hat?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich gehöre zu den Menschen, die gerne mal im Park / auf der Hundewiese mit anderen Hundehaltern ne Runde dreht (ich bin halt Labbi-Halter, wir machen sowas :D ) . Dabei begegnen uns viele andere Hunde und wenn ein fremder Hund freilaufend so dicht an mich herankommt, dass ich ihn streicheln könnte, dann wuerde ich erstmal auch davon ausgehen, dass das kein Problem ist. Ich gehoere jetzt nicht so zur Kuschel-Fraktion, also komme ich da nicht groß in Versuchung, aber ein Drama muss nun auch keiner machen, wenn ich seinen Hund anfasse, der zu mir gekommen ist. Wer das nicht will, kann seinen Hund doch bei sich behalten. (Mache ich auch, wenn ich keinen Kontakt will).

Oliver wird oft gestreichelt, manchmal auch heftig geknuddelt, obwohl er selbst nicht aktiv zu den Leuten hinrennt, die findet er nicht so spannend. Aber wenn er denn mal dicht genug dran ist oder sich rufen lässt - naja, dann ist es halt so, er kann ja weg gehen, wenn er nicht mag (er mag aber).

Dass der HH die Signale Deines Hundes nicht deuten konnte, ist bloede, aber damit muss man rechnen.

Lässt HH Kontakt zu, gehe ich erstmal davon aus, dass es unkritisch ist, bleibt der Hund an der Leine oder bei Fuß, respektiere ich die Distanz.

Übrigens hatte ich diese Einstellung auch schon, als ich keinen Labbi hatte ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich finds a ein bissl doof das es immer heißt 'typisch labbi halter' - da gibts auch solche und solche wie bei allen anderen Hunden auch :???

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ganz einfach ein Benutzerkonto

Du musst ein Benutzerkonto haben, um Beiträge verfassen zu können

Registrieren

Deine Hunde Community

Benutzerkonto erstellen

Du hast ein Benutzerkonto?

Melde Dich an

Anmelden

×
×
  • Neu erstellen...