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Hundeforum Der Hund
Nicky

Dringend Hilfe nötig...

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo Ihr Lieben,

wieder ein Notruf, dieses mal aus Spanien!

Der Tierschutzverein ALBA, mit Sitz in Madrid, der absolut seriös arbeitet und bei dem ich Mitglied bin bitte dringend um Hilfe.

Unter anderem kann man auch helfen indem man absolut klasse Bücher, ich habe sie alle drei, mit Tiergeschichten kauft und der Erlös geht auch an ALBA. Bestellen und gucken könnt Ihr unter http://www.christiane-gezeck.de/

Lest selber, ich weiß nicht, ob ich die Bilder hier dran hängen kann....

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Tier- und ALBA-Freunde!

Ich hätte nicht gedacht, daß ich mich innerhalb weniger Tage mehrfach an Sie wenden würde, doch der Notruf meiner Schwester, Jutta Grohall von ALBA Madrid, duldet keinen Aufschub. Ich weiß, daß wir alle uns in Zeiten von Elend, Not und Hilferufen manches Mal überstrapaziert fühlen, daß viele von uns im Hinblick auf humanitäre und "animalische" Hilfe längst schon an ihre finanziellen Grenzen gestoßen sind. Doch angesichts dieser Bilder (und ich bin meiner Schwester dankbar, daß sie uns die grausamsten vorenthalten hat!) kann vielleicht doch noch der ein oder andere Euro nach Madrid gehen, wofür auch ich mich an dieser Stelle von Herzen bedanken möchte.

Es grüßt Sie alle traurig, aber hoffnungsvoll und sehr, sehr herzlich

Christiane Gezeck

In einer eMail vom 01.11.05 23:29:33 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit schreibt juttalba@arrakis.es:

Im Mai diesen Jahres sahen wir uns gezwungen, Sie um Ihre dringende Hilfe

für die 40 der 160 bei einer geisteskranken Frau eingezogenen schwerkranken

Hunde zu bitten. Die Fotos dieser Aktion, die die spanische

Naturschutzpolizei “ Operación Dálmata” nannte, waren so entsetzlich und

schockierend, dass unsere deutschen Freunde sofort reagierten und uns sowohl

finanziell als auch mit der Aufnahme von Hunden unter die Arme gegriffen

haben.

Heute, am 1. November, haben wir noch Schrecklicheres erleben müssen! Uns

erreichte ein Notruf aus einem Dorf in der Provinz Toledo. Dort haust ein

alter Mann auf einem Grundstück, das nur als Schrottplatz oder Müllhalde

bezeichnet werden kann. Er haust dort mit über 150 Hunden, die er schon seit

Wochen nicht mehr füttert und die sich deshalb gegenseitig zerfleischen. Die

wenigsten von ihnen haben noch Fell auf dem Körper, sie sind ausgemergelt

und von Würmern und Parasiten zerfressen. Das Grundstück ist von Kadavern

und Exkrementen, in denen sich dicke, lange Würmer ringeln, übersät.

Heute morgen hat die ALBA dort 19 schwerkranke Hunde heraus geholt. Zum

Glück beteiligen sich wieder alle Vereine, die dem Madrider Tierschutzbund

angehören, an dieser Aktion und so können hoffentlich in den nächsten Tagen

auch noch die meisten der zurück gebliebenen Hunde aus dieser Hölle heraus

geholt und auf die verschiedenen Tierheime verteilt werden. Das “Positive”

an diesem Fall ist, dass der alte Mann keinerlei Widerstand leistet und die

Tiere freiwillig heraus gibt. Seine einzige Bedingung ist, dass sie in

private Tierheime und nicht in Perreras kommen.

Warum ist es zu diesem entsetzlichen Elend gekommen? Der Mann ( Sie können

ihn auf einem der Fotos sehen) erzählt, dass er als zehnjähriger Junge von

zwei streunenden Hunden vor dem Tode bewahrt wurde, als ihn ein Stier

angriff. Damals schwor er, jedem ausgesetzten Hund , der seinen Weg kreuzte,

zu helfen. Wann verlor er die Kontrolle, wann wurde er geisteskrank? Wir

wissen es nicht! Der Notruf erreichte uns erst vor kurzem. Und er ist nur

einer von vielen, die uns täglich erreichen. In Spanien das Versprechen

abzulegen, alle ausgesetzten Hunde, die man findet, (ohne über die nötigen

Mitel zu verfügen) aufzunehmen, muss unausweichlich zum Wahn führen…..

Bitte machen Sie sich auf das Schlimmste gefasst, wenn Sie die beigefügten

Fotos anklicken. Trotzdem geben sie nur in kleinem Masse wieder, was wir uns

heute life ansehen mussten. SIE haben das grosse Glück, dass Sie “nur” die

Fotos anschauen müssen.WIR mussten auch noch hören, riechen, fühlen und

anpacken - und wir haben die Zähne zusammengebissen, uns die Tränen der

Trauer und der Wut aus den Augen gewischt und die Hunde, die am schlimmsten

aussahen, ausgewählt, um sie als erste aus dieser Hölle heraus zu bringen.

Wir sind durch diese Misere mehr getaumelt als gegangen und dachten, dass

es sich um einen Alptraum handeln musste.

Aber es war kein Alptraum, es war Realität!!

Der Beweis dafür sind 19 schwerkranke Hunde, die sich jetzt bei uns im

Tierheim befinden. Wir wissen nicht, ob wir für alle rechtzeitig gekommen

sind – wahrscheinlich werden nicht alle überleben. Aber wir haben ihnen

versprochen, dass sie ab heute regelmässig fressen und trinken werden, von

unserem Tierarzt gründlichst untersucht und behandelt werden werden und sie

vertrauen auf uns. Sie wissen, dass ab heute, dem 1. November 2005, ein

neues Leben für sie beginnen wird. Sie sind bei der ALBA und die ALBA hat

viele gutherzige Freunde und Helfer, sowohl in Spanien als auch

Deutschland, die ALLES für sie tun werden.

Aber das Schlimmste ist, dass uns die zurück gebliebenen Hunde nicht aus dem

Kopf gehen. Die Kapazitäten unseres Tierheims sind komplett erschöpft, doch

dürfen wir es zulassen, dass diese armen Kreaturen dort umkommen?

Vielleicht sehen Sie eine Möglichkeit, uns bei dieser Aktion erneut

finanziell zu unterstützen oder Sie können in Kürze die anderen, schon

gesunden, reisefertigen Hunde aus unserem Tierheim bei sich aufnehmen? Dann

wissen wir, dass wir genug Platz und finanzielle Mittel für die kranken

Tiere haben und DANN fahren wir noch einmal nach Toledo und retten zumindest

noch einen Teil der dort noch verbliebenen Tiere.

Bitte überweisen Sie Ihre Spende an folgendes Konto:

ALBA

Raiffeisenbank Neustadt e.G.

Konto 100 236 398

BLZ 570 692 38

Wir danken Ihnen von ganzem Herzen im voraus, denn wir wissen, dass sie uns

nicht im Stich lassen werden!

Mehr über diese Aktion können sie ab morgen unter "News - Operación Toledo"

auf unserer Website lesen.

post-117-1406410964,46_thumb.jpg

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(bearbeitet)

Hallo,

ich habe auch schon davon gehört. Hier mal ein Link zu noch mehr Bilder:

http://www.windhunde-online.org/html/toledo.html

Leider ist das trauriger Alltag in den südlichen Ländern...

Viele Grüße

Carmen

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Ich habe die ersten 2 Fotos rausgenommen, mit Rücksicht auf unsere jüngeren User.

Ich hoffe auf euer Verständnis, aber mir tat nur beim Hingucken alles weh.....

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Ich hab' mir die Bilder unter den Links angeguckt.

Mir ist richtig schlecht geworden. Es übersteigt wirklich meine Vorstellungskraft, dass es sowas geben kann.

Mein Mann sagt immer, "Schlimmer geht immer" aber ob das noch schlimmer geht - ich kann's nicht glauben.

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Ich kann auch einfach nicht begreifen, daß menschen so etwas zulassen, geschweige denn verursachen....:heul:

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