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Hundeforum Der Hund
vr79

Habt Ihr Ideen, wie ich MICH spannender machen kann als eine Frisbeescheibe ist?

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Hallo Ihr Lieben,

für ihre 7 Monate ist meine Jack Russell Hündin EMMY sehr umgänglich.

Auch der Abruf klappt recht gut., heißt sie kommt auch wenn sie mit anderen Hunden spielt oder Kinder an ihr vorbei laufen oder Bälle durch die Luft fliegen.

AUSSER:

Wenn eine Friesbeescheibe durch die Gegend fliegt habe ich keine Chance.

Das ist mir jetzt zweimal passiert.

Ich habe zwei Varianten versucht und keine fruchtet, dass EMMY merkt ich bin viiiel interessanter.

Variante I:

Erst austoben lassen und dann rufen. Wenn sie nicht kommt hingehen, an die Leine und kommentarlos weggehen.

Variante II:

Sofort an die Leine und mit strenger Stimme die Aufmerksamkeit auf mich lenken. Dabei schaut sie komplett an mir vorbei. Und starrt weiterhin auf die Scheibe.

Selbst wenn ich ihr den Lieblingsball zeige ( wenn sie den sieht kommt sie z.B. wenn sie mit anderen Hunden spielt ), keine Chance.

Friesbee ist immer noch toller als Frauchen.

Habt Ihr eine Idee, wie ich mich zum "Clown" machen kann, dass EMMY merkt es lohnt sich die Scheibe zu ignorieren und zu mir zu kommen?

Oder kommt das mit der Zeit, dass die Scheibe langweilig wird, unsere Bindung immer stärker wird und sie sich immer besser abrufen läßt?

Oder hilft dabei nur die Konsequenz, dass sie bei Unfolgsamkeit kommentarlos an die Leine kommt. Frauchen hat den längeren Hebel?

Eine Idee habe ich noch, was haltet Ihr davon:

Beim nächsten Ausflug setz ich mich auf eine Bank, EMMY an der Leine und lass sie während andere Friesbee spielen solang dieses Ding fixieren bis es ihr zu doof wird und sich dann doch mir zuwendet?

Für Infos über Eure Erfahrungen, wie Ihr Euch bei Euren Hunden interessant macht freu ich mich.

Sorry wegen des langen Textes. Ich war heut doch :motz::wall::motz: wütend. Deshalb musste ich dem Ärgernis mal Luft machen.

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Guten morgen liebe Fories,

habt Ihr etwa keine Ideen, wie ich MICH interessanter machen kann als die Friesbeescheibe?

Bzw was haltet Ihr von meinen Ideen?

:???

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(bearbeitet)

Für mich hört es sich so an, als wenn Dein "Erziehungsprinzip" in erster Linie auf "Dich interessant machen" beruht. :think:

Ich persönlich bin der Meinung, der Hund kann z.B. seinen Ball zur Belohnung bekommen, wenn er sich abrufen lässt, aber ich würde nicht damit "locken.

Das hat für mich nicht wirklich was mit "der Abruf klappt gut" zu tun! ;)

Mir wäre das viel zu unsicher, denn Du überlässt Emmy die Entscheidung, was sie gerade wichtiger findet.

Ich habe übrigens in keinster Weise was dagegen, mich auch mal zum Clown für meine Hunde zu machen, aber in Erziehungsfragen verlasse ich mich lieber nicht darauf, dass die mich lustiger finden, als alle Reize aussenrum! :)

Ich denke, Du solltest an einem wirklich funktionierenden Abruf arbeiten (vielleicht mit Schleppleine), dann klappt das auch bei Frisbees.

Und natürlich "klein" anfangen, also die Ablenkungen ganz langsam steigern bis hin zum Objekt der heissesten Begierde, der Frisbeescheibe!

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Also verstehe ich das richtig, du gehst spazieren, andere Leute spielen mit ihren Hunden Frisbee oder mit sich selber, und dein Hund meint er müsste dem Frisbee hinterherjagen. Du rufst ihn zurück aber er möchte dann nicht mehr kommen, weil die tolle Scheibe viel interessanter ist.. :D

Vorab, wenn dein Hund ein rießen Fanatiker von Frisbees ist, genau wie meine Hündin, ist es natürlich sehr schwer einen jungen Hund davon abgelenkt zu bekommen. Quasi mitunter eine Königsdisziplin.

Ich würde so vorgehen: Wenn du wo hin gehst, wo Frisbee gespielt wird, solltest du das vor deinem Hund erkennen und ihn anleinen. Dann würde ich all ihre Aufmerksamkeit auf dich locken, mit einem tollen Spielzeug, Leckerlis, toller Stimme..den Hund halt einfach ein bissl aufzwicken, so das er mit die spielen möchte. Gehe in die Richtung wo sie den Frisbee nicht mehr sehen kann. Wenn sie sich tatsächlich ablenken lässt, ist alles toll und super und du wirfst irgendwas für sie, evtl. sogar auch einen Frisbee (das dann halt vielleicht besser an der Schleppleine ;) )

Ich würde das ganze nicht wie von dir beschrieben mit strenger Stimme machen, sondern wirklich spielerisch, interessant. Warum sollte ein junger Hund zu jemandem kommen der streng mit ihm redet wenn da ein super Frisbee fliegt.

Wenn sie dir doch mal ausgebüchst sein sollte, würde ich sie allerdings auch kommentarlos an die Leine nehmen.

Ich hatte neulich eine ähnliche Situation. Bin mit meiner Hündin spazieren gegangen und da waren dann Jugendliche welche sich immer den Ball zugeschossen haben. War für meine 9-monatige alte Aussie Hündin natürlich verführerisch. Sie kam auch weder auf Zuruf noch sonst was. Die doofen Jugendlichen fanden es dann auch noch lustig den Ball immer weiter zu schießen obwohl ich versucht habe meinen Hund einzufangen. Ende vom Lied, das ich körperlich etwas ruppig mit ihr geworden bin und sie an die Leine kam.

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Sie wird diese Scheibe niemals langweilig finden, wenn sie jetzt schon so drauf fixiert ist.

Da hilft meiner Meinung nach nur, am Gehorsam zu arbeiten. Und das hat nichts mit sich interessant machen zu tun. Gehorsam kannst du einfordern und belohnen.

Übrigens halte ich es für enorm wichtig, dass Du jetzt daran arbeitest, denn wenn Dein Hund sich als nächstes für Autos oder Radfahrer interessiert, dann wird es echt gefährlich - oder wenn die Frisbee auf der anderen Straßenseite geworfen wird ...

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Vielen Dank für Eure Anregungen.

Du verstehst das vollkommen richtig Himbeerdaddi, EMMY ist der Meinung hinter der Scheibe her zu jagen, wenn Leute unter sich zusammen mit der Frisbee spielen.

In dieser Situation bin ich Luft für sie.

:motz:

Wenn ich sie kommentarlos an die Leine nehme, kann sie das kombinieren.

Ich folge nicht dann kommt die Leine dran?

Am Gehorsam arbeiten klingt gut. Wenn keine Reize ( Friesbee) vorhanden sind klappt dies für ihr Alter recht gut. Aber NUR dann.

Hast Du einen Tipp Cartolina?

Ich möchte mit Konsequenz und Spiel zu meinem Ziel kommen.

Kann man dies kombinieren, was meint Ihr?

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ja.. Emmy und die Frisbee..

Sie hört wirklich sehr gut und ich war mehr als sprachlos bei unserer vorletzten Gassirunde wie der kleine Streberhund wirklich alles vergessen hat und nur noch die Frisbee gesehen hat. Andere Hunde egal (waren ja in einem kleinen Rudel unterwegs), selbst als Hiro zu ihr hingegangen ist, egal, alles wurde ausgeblendet. Frauchen egal, rufen egal, weggehen egal. Für sie existierte nur noch die Scheibe. Kenn das von meinem Autistenwolf, aber von Emmy. War bis jetzt auch nur so extrem bei der Frisbee, klar lenkt sie irgendwas ab, aber dann hört sie doch noch oder bemerkt etwas aus der Umgebung. Richtiger Frisbeejunkie

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Mal uberlegt mit uht anzufangen frisbee zu spielen ? Also als Sportart ?

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Du könntest vielleicht gezielt jemanden bitten Frisbee zu spielen und machst dann Leinenorientierungsübungen. Wenn das klappt absichern mit Schlepp,....

Ist die Frisbee nur interessant wenn sie sich bewegt? Wenn nein, Frisbee hinlegen und mit ihr rumherum gehen und sie muss an dir orientiert bleiben, wenn das klappt Frisbee mal werfen und sie darf nicht hinterher etc,...

Mich interessanter machen, geht m.E. nach nicht. Da musst du über Grundgehorsam und Respekt arbeiten.

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Für mich hört es sich so an, als wenn Dein "Erziehungsprinzip" in erster Linie auf "Dich interessant machen" beruht. :think:

Ich persönlich bin der Meinung, der Hund kann z.B. seinen Ball zur Belohnung bekommen, wenn er sich abrufen lässt, aber ich würde nicht damit "locken.

Das hat für mich nicht wirklich was mit "der Abruf klappt gut" zu tun! ;)

Mir wäre das viel zu unsicher, denn Du überlässt Emmy die Entscheidung, was sie gerade wichtiger findet.

Ich habe übrigens in keinster Weise was dagegen, mich auch mal zum Clown für meine Hunde zu machen, aber in Erziehungsfragen verlasse ich mich lieber nicht darauf, dass die mich lustiger finden, als alle Reize aussenrum! :)

Ich denke, Du solltest an einem wirklich funktionierenden Abruf arbeiten (vielleicht mit Schleppleine), dann klappt das auch bei Frisbees.

Und natürlich "klein" anfangen, also die Ablenkungen ganz langsam steigern bis hin zum Objekt der heissesten Begierde, der Frisbeescheibe!

Das kann ich voll und ganz unterschreiben und würde es genauso handhaben.

Wenn Du Dich immer nur mit "interessant machen" aus der Affäre ziehst, bleibst Du dran. Jetzt ist es die Frisbee, später der davon laufende Hase und und und.

Momentan entscheidet der Hund, ob es sich für ihn lohnt. Der Sinn eines gut aufgebauten Rückrufs sollte jedoch sein, dass ich ihn möglichst jederzeit durch setzen kann, erst ohne Ablenkung, dann mit mehr und mehr Ablenkung, in der Hoffnung, dass er später auch in schwierigen Situationen klappt.

Die Reize in der Umwelt werden für einen Hund IMMER interessanter sein. Wie willst Du Dich spannender machen als ein davon rennendes Kaninchen? Irgendwann kommt man damit schwer an seine Grenze.

Also erst mal weiter Rückruf üben, Belohnung gibt es, wenn der Hund kommt. Dann die Reize und die Ablenkung steigern bis hin zur Frisbee, aber zunächst im kontrollierten Rahmen, also an sogenannten Stellvertreterkonflikten üben. Such Dir jemanden, der die Frisbee zunächst ganz locker wirft, dann mit immer mehr Schwung, wähle eine Distanz zur Frisbee, die für den Hund noch gut machbar ist, sichere den Hund mit Schleppleine. Im Training mit einer Helferperson kannst Du Timing und Distanz selbst bestimmen.

Vermeide in der Zeit, den Hund dort im Freilauf zu führen, wo Du weißt, dass da Leute mit Frisbees rum werfen.

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