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Hundeforum Der Hund
Mut_zum_Hund

Weiß nicht mehr weiter, brauche Argumente

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Hallo an alle Hundefreunde,

ich habe mich damals hier angemeldet als wir unseren Cockerspaniel als Welpen zu uns geholt haben. Ich hatte eigentlich Angst vor Hunden aber meinem Mann und meiner Tochter zuliebe habe ich versucht damit klarzukommen. Dies hat auch alles ganz gut geklappt, damals auch viel durch Ratschläge hier im Forum. Ich habe mit Bruno die Hundeschule besucht und es lief soweit ganz gut.

Mittlerweile ist Bruno 7 Jahre alt und es hat sich eigentlich schon im Laufe der letzten 2 Jahre gezeigt, was heute unser Problem ist und immer schlimmer wird. Bruno ist total auf meinen Mann fixiert. Und er ist ehrlich gesagt auch das eigentliche Problem. :-)

Er hat Bruno mit den Jahren total vermenschlicht. Der Hund liegt permanent mitten im Weg und mein Mann steigt geduldig über ihn. Den Grundgehorsam, den ich ihm damals in der Hundeschule beigebracht habe, hat er schon fast komplett vergessen. Will man ihn auf sein Kissen schicken, knurrt er und auch sonst, wenn ihm irgendetwas nicht passt.

Draußen kann man rufen, er kommt wenn er es mal für richtig hält. Männe sagt, bei ihm hört er, aber wir waren schon ein paar mal zusammen draußen und daher weiß ich, dass das nicht stimmt. Er muss 100 mal brüllen, bis der Hund sich dann endlich bequemt.

Mein Mann ist für keine Argumente zugänglich. Das wäre normal. KEIN Hund würde so gehorchen. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis ganz viele, bei denen der Hund gehorcht. Aber das will er nicht hören.

Sorgen mache ich mir jetzt, weil Bruno anfängt zu schnappen. Letztens hat er nach meiner Tochter (10 Jahre) geschnappt und heute hat er meinen Sohn in den Finger gebissen. Ich habe mich ganz furchtbar mit meinem Mann gestritten, weil er sagt "selbst Schuld". So nach dem Motto, lasst den Hund doch in Ruhe. Bruno legt sich dahin, wo wir gerade hin wollen und wir sollen ihn in Ruhe lassen? Gehts noch? Ich bin so sauer. Er versteht einfach nicht, dass er dem Hund zeigen muss, wo er in der Rangordnung steht.

Wo soll denn das alles enden?

Meine Tochter hat oft Freundinnen zu Besuch. Was, wenn er hier mal zubeißt. Irgendwie versteht mein Mann das alles nicht. Er ist so einer, wie der Rütter sie immer beschreibt :-)

Ihr müsst mir helfen. Ich brauche Argument und vielleicht auch Tipps zur Hundeerziehung, damit der Hund wieder in die Reihe kommt. Ich würde mich wirklich sehr über Antworten freuen.

LG

Moni

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Ach Du herrje...

Also, ich glaube, ein Forum kann Dir bei einer solchen Familienproblematik nur schwer helfen *denk*

Da scheint ja einiges mehr im Argen zu sein, alles klingt sehr traurig, nach einem Leben, das ich mir nun so gar nicht vorstellen kann.

Argumente wirst Du doch selbst schon genug angebracht haben, wenn Dein Mann so denkt, dann ziehe Deine Konsequenzen oder versuche, einen Konsens mit ihm zu finden, aber ich denke, da kann keiner hier wirklich viel ausrichten oder helfen.

Euer Hund ist mittlerweile 7 Jahre alt, Einsicht von jeder Seite aus hätte schon viel früher passieren sollen :think:

Blöde Situation :(

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Sorgen mache ich mir jetzt, weil Bruno anfängt zu schnappen. Letztens hat er nach meiner Tochter (10 Jahre) geschnappt und heute hat er meinen Sohn in den Finger gebissen. Ich habe mich ganz furchtbar mit meinem Mann gestritten, weil er sagt "selbst Schuld".

LG

Moni

Ich würde sagen hier geht es gerade um die Gesundheit der Kinder udn auch der Besuchskinder daher egal was Mann sagt ab Trainer holen bevor echt gefährliches passiert

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Hallo Silvi, vielen Dank für deine Antwort.

Also ich sehe jetzt hier nicht so eine "Familienproblematik".

Mein Mann ist ansonsten ein vernünftiger, einsichtiger und ganz lieber Mensch. Nur wenn es um seine Hunde geht, da kommt man nicht weiter.

Du hast Recht, es hätte schon viel früher etwas passieren müssen. Aber ich rede wirklich schon seit einigen Jahren und ich versuche auch selbst viel. D. h. wenn Bruno z. B. auf sein Kissen geht loben und Leckerli. Überhaupt belohne ich erwünschtes Verhalten. Aber sobald mein Mann um die Ecke kommt, ist das alles hinfällig. Heute hat er sogar gesagt, ich würde den Hund unter Druck setzen, deswegen wäre er so. Was ist daran Druck, wenn ich ihn einfach nur auf seine Decke schicke. Und wenn er das auch gehorsam macht, bekommt er doch auch was.

Wie gesagt, bin ich einfach nur ratlos. Ich weiß nicht, wie ich ihm erklären soll, dass er ja eigentlich in gewisser Weise auch seine Tochter in Gefahr bringt.

Ich bin der Meinung ein Hund DARF NICHT schnappen. Er sagt, das wäre normal, wenn ihm etwas nicht passt.

Ich möchte einfach noch mal ein ganz vernünftiges Gespräch mit ihm führen und ihm Argumente dafür liefern, dass es so nicht geht.

Und ich bräuchte ein paar Vorschläge, wie wir vielleicht gemeinsam an der Erziehung arbeiten könnten.

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Allein die Tatsache, dass Dein Mann es als normal ansieht, dass er nach Eurer Tochter schnappt - finde ich massiv bedenklich, ehrlich gesagt :(

Was will man denn da noch mit Argumenten kommen, das wichtigste Argument hat er doch vor Augen *denk*

Das meinte ich eben mit Familienproblematik, weißt, war auch nicht abwertend gemeint - aber wer sich so überhaupt nicht mit Vernunftsargumenten auseinandersetzen will, wenn er sie sieht - der nimmt sie auch nicht an, wenn er sie hört :(

Konsequenzen ziehen - Maulkorb kaufen, das ist schonmal der erste Schritt, wurde ja schon geschrieben.

Ärgere Dich einfach nicht mehr *schulterzuck*

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Kannst du ihn nich tmit dem Argument, dass du Angst um die Kinder hast überzeugen? Das sollte doch einen Vater eigentlich aufhorchen lassen.

Nebenbei ist es mir auch sehr wichtig, dass mein Hund auf mich hört und gehorcht. Aaaaber: Mein Hund bleibt auch einfach liegen und ich steig über sie drüber^^ Ich sehe das als so eine Art geben und nehmen. Dafür, dass sie ein absolut lieber Hund ist, der eigentlich nie (außer damals in der Pubertät) ungehorsam war, darf sie halt auch mal im Weg liegen bleiben und pennen oder sich zu mir ins Bett legen ;)

Ist natürlich immer eine Frage, wie weit man da gehen will. Generell wollte ich damit nur sagen, dass solche Dinge für mich nicht unbedingt bedeuten, dass der Hund einen nicht als derjenige, der das Sagen hat anerkennt.

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Ich kann mir nicht vorstellen,dass das Problem nur bei deinem Mann liegt.

Ich hatte schon einige Hunde,auch mit inkonsequenten Männern zusammen :Oo

Auch im Moment hören meine Hunde sehr gut auf mich und lassen meinen Freund im Regen stehen,wenn es ihnen passt.

Wenn der Hund nicht auf dich hört, danbn hast du etwas falsch gemacht.

Hunde können sogar bei einem leinenführig sein und bei dem anderen ein Zugpferd.

vergiss deinen Mann und arbeite selber mit dem hund,wenn du was verbessern willst!

Und,vergiss das Rudelgedöns,dein Hund hört nicht,weil ihr ihn falsch erzieht AUCH DU! Nicht ,weil dein mann über ihn drüber steigt.

Nebenbei hat dein Mann in gewisser weise recht,knurren und schnappen IST normal,für den Hund.Wenn da was schief läuft ;)

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Hm ,

Originalbeitrag

Ich brauche Argument und vielleicht auch Tipps zur Hundeerziehung, damit der Hund wieder in die Reihe kommt.

Nö , was du brauchst geht eher Richtung Paartherapie.

Der Hund ist lediglich der Dumme.

LG Jörg

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:winken:

.Wenn der Hund nicht auf dich hört, danbn hast du etwas falsch gemacht.

Hunde können sogar bei einem leinenführig sein und bei dem anderen ein Zugpferd.

Genauso ist das. Es liegt nicht an deinem Mann, wenn der Hund nicht auf dich hört.

Aber allein wirst du den Hund nicht " in die Reihe kriegen", wie du es so schön nennst. Du wirst einen Trainer für dich brauchen.

Du bist erwachsen und darfst sicher selbst entscheiden, ob du einen Trainer brauchst, um den richtigen Umgang mit dem Hund zu lernen. Ist das Argument genug?

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Hallo,

das ist echt schade, dass dein Mann in Bezug auf den Hund überhaupt nicht zugänglich ist.

Die einzige Idee, die ich jetzt hätte wäre, mir jemanden im Bekannten-/Verwandtenkreis zu suchen, von dem du weißt, dass der mal "Tassilo" mit deinem Mann reden kann und der ihm sagt, dass das so nicht geht. Evtl. eben einer der Bekannten, die auch Hunde haben?

Ein Angriff auf Kinder oder Menschen im Allgemeinen, nur weil der Hund in seiner Komfortzone nicht gestört werden soll, das geht absolut zu weit.

Vor allem kann sich daraus auch Methode entwickeln, wenn der Hund merkt, er kommt damit durch und dann?

Da sind wir nämlich bei Punkt 2. Einem Trainer, der sich genau das mal bei euch anschaut und euch BEIDEN die Welt des Hundes erklärt.

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