Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Andrea2011

Verhaltensänderung nach Kastration - so schnell?!

Empfohlene Beiträge

Hallöchen alle Zusammen!

Wie einige von euch vielleicht mitbekommen haben, musste Paula wegen einer Gebärmutterentzündung unters Messer. Sie ist jetzt - leider - kastriert.

Wenn mich mein laienhaftes Wissen nicht täuscht, ist die Sexualität ein wichtiger Teil der Hundepersönlichkeit, der ja nun wegfällt.

Der Eingriff war vorletzte Woche Freitag, also am 08. März.

Paula hatte ganz schön daran zu knabbern gehabt, hat bis Mittwoch drauf ziemlich gelitten. Mittwoch wollte sie dann wieder länger draussen laufen und auch spielen.

Seit einigen Tagen sind mir einige Verhaltensveränderungen an ihr aufgefallen.

Erstens kommt sie Abends nicht mehr mit ins Bett. Als die Wunde noch geklammert war, hat sie das Bett ihrem Körbchen gegenüber bevorzugt. Jetzt mag sie nicht mehr rein. Waschmittel oder Weichspüler hab ich übrigens nicht gewechselt. Sie liegt lieber im Korb, eine Etage tiefer, quasi ganz allein, wenn wir oben schlafen. So richtig schmusen mag sie auch nicht mehr...

Momentan ist sie tagsüber bei meinen Eltern, aus einem fröhlichen interessierten Hund ist eine "Depri-Nudel" geworden, die erst auftaut, wenn ich dort aufschlage. Ruft meine Mutter sie, kommt sie "mit schlechtem Gewissen" angeschlichen. Was ich mit "schlechtem Gewissen" meine, ist Beschwichtungsverhalten, tendenziell meidend. Aik gegenüber ist sie ruppiger geworden, wenn er ihr ein Spieli mopsen möchte, gibts nach dem Knurren gleich eines auf die Mütze. Nein, sie verprügelt ihn nicht, sie schnappt ihn ab und drängt ihn zu Boden. Er unterwirft sich und beschwichtigt und alles ist wieder gut. Vorher hatte sie ein Gummigemüt, hat erst leise geknurrt, beschwichtigt, hat den Platz gewechselt, das zig mal, und wenn er echt superdreist war, mal zugelangt. Nu hat sie eine kurze Zündschnur...

Kann das mit der OP zu sammen hängen? Oder der hormonellen Umstellung?

Mir gegenüber ist sie sehr führig, lieb und will - wie vorher auch - gefallen....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Hallo, ist sie denn komplett ausgeräumt worden (also Eierstöcke mit entfernt)? Dann ist es eigentlich normal, dass die Hormonumstellung ihr Verhalten mit verursacht. Unser Rüde war nach der Kastration auch nicht mehr der selbe, hat erstens Haare und zweitens Muskulatur verloren und ist eine längere Zeit irgendwie abwesend und traurig gewesen.

Ich kann es nicht anders erklären, aber vielleicht beachtet man seinen Hund in diesen Situationen um einiges mehr und er fühlt sich dadurch ein bisschen unter Druck gesetzt? Die Tiere spüren ja auch, wenn wir uns Sorgen machen, können es aber vielleicht nicht richtig einordnen. Das wäre jetzt mal so meine Ferndiagnose.... aber es wird wieder, dauert halt seine Zeit.

Gruß Gaby

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Unerklärliche Verhaltensänderung seit ein paar Tagen

      Hallo zusammen,   Ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest mit euren zweibeinigen und vierbeinigen Liebsten. Nun zu meiner Frage: Meine 8-jährige Goldenretrievermixhündin benimmt sich seit ein paar Tagen irgendwie eigenartig - aber in ihrem Alltag hat sich kein einziger Ablauf geändert. Sie will zum Beispiel jeden Vormittag hinaus in den Garten und kommt dann stundenlang nicht mehr. Wenn man nachschauen geht, liegt sie irgendwo in der Wiese und schaut ganz "arm". Letztes Mal hat sie sogar gezittert und auch mit Lockrufen/Spielrufen bekommt man sie dann nicht wieder ins Haus. Ab und zu habe ich sie einfach hochgehoben und hineingetragen. Aber das will sie ja nicht. Normalerweise will sie nur ab und zu mal zum Trinken oder für ihr kleines Geschäft hinaus in den Garten und sonst bleibt sie nie alleine draußen. Wir gehen ja auch zwei bis dreimal am Tag mit ihr spazieren, dahingehend hat sie genug Auslauf. Sie ist eigentlich eine leidenschaftliche Sichtjägerin und früher hatten wir einmal eine Maus im Garten, da war sie auch lange draußen und hat auf diese Maus gelauert. Aber dieses Mal ist es anders - ihr Verhalten dabei ist so komisch, sie ist nicht aufmerksam oder auf der Jagd, sie liegt nur da und schaut traurig. Aus unerklärlichen Gründen. Ich dachte mir schon, dass sie vielleicht krank ist - aber das würde sich ja auch anders zeigen, oder? Sie frisst/trinkt ganz normal. Beim Spazierengehen ist sie auch wie immer. Und am Nachmittag ist der Spuk vorbei und sie wedelt mit dem Schwanz, freut sich über Streicheleinheiten etc. Vorausgegangen ist dem komischen Verhalten, dass sie sehr oft jetzt alleine bei mir im ersten Stock im Schlafzimmer im Bett liegen bleibt. Normalerweise weicht sie uns nicht von der Seite und wechselt auch die Stockwerrke mit uns. Jetzt bleibt sie einfach stundenlang im Bett oben liegen, auch wenn sie ganz alleine ist (und wir plus ihr Hundekumpel) unten sind. Da kann man sie rufen und locken, wie man will. Sie rührt sich nicht vom Fleck - wie eben vormittags im Garten!   In ihrer Umgebung hat sich aber nichts geändert, kein neues Futter, kein neues Haus, kein neues Hundebett, kein neues Haustier, keine neuen Nachbarn, keine neuen Mitmenschen - rein gar nichts hat sich verändert.   Ist das einfach altersbedingt und sie sucht ihre Ruhe/Freiräume? Aber wieso schaut sie dann im Garten so arm und zittert teilweise? Ist sie krank? Hatte das schon jemand? Ich weiß nicht, was ihr fehlt... sie ist normalerweise ein sehr fröhicher, aufgeweckter Hund, der bei jedem Ruf sofort lustig herangetrabt kommt...

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Nach 2 Jahren nach komplett Kastration anzeichen für Läufigkeit

      Hallo, ich möchte hier kurz eine Geschichte erzählen, vielleichthat das jemand hier auch an seiner Hündin erlebt, den ich bin mittlerweile total verzweifelt. Es geht hier um Honey, Honey ist 3 1/2 Jahren jung sie ist ein kleiner Mischling Pincher, Jack Russel  und Terrier also knapp gesagt die kleine hat Feuer im Hintern. Nun mitte April fing das alles an,  sie wollte nicht mehr fressen oder mehr als ein paar schritte laufen.  Alswir beim Tierarzt waren ,waren ihre Lymphknoten so geschwollenund Fieber hatte sie auch. Also gabs ne Spritze, Antibiotika.  Fieber wurde besser aber mein Hund war einfach anders. Plötzlich fing Erbrechen und Durchfall an der Durchfall war echt schlimmund der Fieber der war auch wieder da. Als ich bemerkte das der Stuhl ganz wässrig ,teerartig und blutig war schnappte ich sie und ging hier zum Tierarzt da ich keine Zeit verlieren wollte, ich hatte ja Panik.  Bei diesem Tierarzt meinten sie dann sie hätte ne Magen Darm Infekt und wurde dementsprechend behandelt. Nun ihr gings immer noch nicht besser es war ne Achterbahn fahrt, es gab Tage da dachte ich jetzt hat sies geschafft, aber dann kam wieder ein Rückschlag.. Ich schnappte eie und wir gingen zum Tierarzt mittlerweile war ihre Mumu sooo geschwollen. Es wurde ein Scheiden Anstrich gemacht und Blut genommen. Nun am Abstrich eigte sich Schollen, das gibt es NUR bei NICHT kastrierte Hündinnen. Da Honey auch 41 Fieber hatte und es nicht besser wurde,wurde sie in der Tierklinik vom Chefarzt operiert. Er hat einige Gewebe Proben genommen und ein geschickt. Das ergebnis des Labors keine Hormone gefunden. Mitlerweile  sind es über 3 Wochen her. Honey hat zwar und Gott sei Dank kein Fieber jetzt grad aber viel besser geht es ihr nicht. Die Aussagen von den Tierärztin und Chefarzt das was Honey hat gibt es nicht. Aber abstelle zu helfen was ich jetzt tun soll man wird nur weiter geschickt und man schsut Honey nicht mal mehr an. Die geschwollene Scheide / Mumu ist immer noch da. Sie sitzt auf ihrer Seite ich glsub das tut ihr weh .Ausfluss auch noch da. Nun ist guter Rat teuer, auf der einer Seite sind Hormone da aber auf der anderen Seite sind da keine. Ich bin soo verzweifel hat vielleicht jemand sowas erlebt mit ihrer Hündin? Oder vielleicht kennt ihr jemanden das wäre so so hilfreich Danke

      in Gesundheit

    • Kastration Diskussionsthread

      Ich bin doch ziemlich erstaunt, wie locker viele Menschen einer Kastration bei Hunden gegenüberstehen. Ich finde das total befremdlich.  Bei allen erdenklichen Erziehungsfragen, auch bei der Ernährung versucht man vernünftigerweise neueste wissenschaftliche Erkenntnisse mitzubekommen, und bei einer doch auch, ähem, "einschneidenden" Sache , wie der Kastration, werden wissenschaftlich belegte Tatsachen oft schlicht ingnoriert.   Ich fände es toll, wenn Ihr diesen Text einmal lesen würdet:   http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18951

      in Gesundheit

    • Serom Kastration, Unverträglichkeit der Innennähte

      Hallo zusammen  mein Hundemädchen wurde am 24.04. aus gesundheitlichen Gründen kastriert.    Ihr geht es super, alles soweit gut.  Die Fäden wurden innerhalb vernäht, bis auf einen der wurde nach außen vernäht. Ist auch schon gezogen wordenund die Narbe macht sich gut.   Allerdings habe ich heute bemerkt, genau gegenüber der Seite an der, der äußerliche Faden saß, ist es leicht rötlich, aber es nässt nicht . .. jetzt hab ich angst das sie allergisch auf die innern Fäden in dem Bereich reagiert und bin auf Serom im Netz gestoßen. Die op ist jetzt 25 Tage her. Kann sich jetzt noch ein Serom bilden. .. ? Ich habe mal zwei vergrößerte Bilder angehängt. Lieben Dank schon mal.

      in Gesundheit


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.