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Hundeforum Der Hund
sisca

Hilfe! Lymphom drückt auf die Luftröhre! (Sie hat es nicht geschafft)

Empfohlene Beiträge

Hallo an alle!

Ich bin neu hier im Forum und komme gleich mit einer schlechten Nachricht hier an.

Meiner Berner-Sennen-Mischlingshündin wurde vor kurzem ein großes Lymphom diagnostiziert, das auf die Lunge und Luftröhre drückt (Das zeigte das Röntgenbild.) und vermutlich auch auf den Kehlkopf / die Stimmbänder. Sie bellt inzwischen auch schon sehr heiser.

Wenn sie ganz ruhig ist, geht es ihr soweit gut, ansonsten ist jede kleine Anstrengung, Aufregung und Lageänderung (Hügel, Treppen, aufstehen, hinlegen...) schlimm, d. h., sie keucht und muss teils sehr laut die Luft richtig einziehen, damit sie überhaupt noch etwas Luft bekommt. Das ist manchmal schon sehr extrem, eher wie ein Erstickungsanfall, und man bekommt schon Panik, dass sie daran erstickt!!

Manchmal färbt sich dadurch sogar die Zunge schon bläulich. Nach einigen Sekunden - oder gefühlten Minuten geht es aber wieder einigermaßen.

Das hört sich schlimm an, aber Lena hat durchaus auch noch Freude am Leben, frisst nur zu gern und freut sich über Besucher, über Streicheleinheiten usw. Wie gesagt, wenn sie ruhig ist, geht es wieder recht gut.

Der Tierarzt meinte, dass die Krankheit in ihrem Fall so weit fortgeschritten ist, dass man kaum mehr was für sie tun kann. Bei einer OP müsse man ihr die Rippen brechen um ran zu kommen, eine Chemo ist nur ein hinauszögern und unnötige Quälerei für sie.... Das alles möchte ich ihr nicht antun. Nun bekommt sie zur Linderung Cortison 2 bis 3 mal tgl. 20 mg.

Trotzdem verschlechtert sich ihr Zustand langsam jeden Tag und wir stehen vor der schweren Entscheidung sie in nächster Zeit erlösen zu müssen.

Nur genau das ist mein Problem:

WANN?

Wann ist der richtige Zeitpunkt da? Ich möchte sie nicht qualvoll ersticken lassen, sie aber auch nicht aus dem Leben reißen, wo sie doch noch Freude an etwas hat.

Einerseits sind da die Anfälle von Atemnot,

andererseits ist da die Freude.

Oft wird geschrieben, dass der Hund nicht mehr frisst (was wohl mit dem Cortison hier nicht zu bewerten ist) oder apathisch ist. Man sieht es an den traurigen Augen.. aber all das ist bei ihr (noch?) nicht der Fall und trotzdem wirds uns allen ganz anders, wenn wir sie oft keuchen hören. Ehrlich gesagt ist unsere ganze Familie schon nervlich fertig und wir wissen nicht mehr, was wir tun sollen.

Es ist so schwer sich zu entscheiden bzw. loszulassen. Und wann???

Vielleicht weiß jemand von Euch einen Rat oder hat einen Tipp für uns? Oder hat ähnliches selbst schon erlebt?

Ich würde mich über jede Antwort freuen!

Liebe Grüße

Sisca

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Hallo :winken::winken:

Das tut mir sehr leid, was ihr gerade mit macht.

Es ist eine der schwersten Entscheidungen, die man treffen kann, muß oder darf.

Wir haben das hinter uns, es war zwar ein anderer Fall aber entscheiden mußten wir denoch.

Es ist immer die Frage, ob man so lange warten muß, bis unsere treuen Begleiter, das Fressen einstellen.

Unser Spike fraß noch, dennoch haben wir entschieden.

Rein aus dem Bauch heraus, hatte ich plötzlich das Gefühl, das es genug ist. Da war mir klar das wir ihn gehen lassen müssen und im nachhinein, hat er uns gezeigt, das es die richtige Entscheidung war.

Sein Blick, sein ganzer Körper hat es uns eigentlich gezeigt, das es Zeit wurde, nur wir haben das erst nicht gesehen.

Im nachhinein hab ich aktuelle Bilder mit Bildern von vor einem halben Jahr verglichen und da konnte man es sehr gut sehen, das mein Bauchgefühl richtig war.

Ist so ein Tip von mir, aus der Erfahrung heraus.

Die Entscheidung, wird dir keiner abnehemen können.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft, das Richtige zum richtigen Zeitpunkt zu tun. :knuddel :knuddel :knuddel

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Eine schwere Situation :(:kuss:

Ich würde alles medizinisch und menschlich mögliche für sie tun um ihre Lebensfreude so weit wie möglich zu erhalten, und wenn man merkt das nichts mehr hilft, ist der Zeitpunkt leider gekommen :kuss:

Du wirst es ganz sicher merken, wenn der Punkt erreicht ist an dem nichts mehr hilft. Alles Gute und viel Kraft :kuss:

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Hallo Sisca,

zuerst einmal, mir tut es echt leid, dass dein Hund so schwer krank ist.

Ich möchte jetzt allerdings auch nichts schön reden, von daher kommen jetzt doch recht deutliche Worte.

Dein Hund bekommt kaum noch Luft, hat sogar zum Teil schon eine blaue Zunge, wie du schreibst.

Aussicht auf eine Heilung gibt es nicht, eher eine kontinuierliche Verschlechterung.

Du schreibst, "es hört sich an wie ein Erstickungsanfall" und das wäre für mich dann der Grund, mir wirklich zu überlegen, ob ich das meinem Hund zumuten würde.

Woher weißt du, dass der nächste Anfall nicht so schlimm wird, dass sie tatsächlich erstickt? Stell dir das bitte selbst mal vor, wie schlimm das wäre. Lena könnte Panik bekommen, Angst, weiter möchte ich den schlimmsten Fall der Fälle gar nicht ausführen. Alles Dinge, die man nicht beeinflussen kann.

Meinst du nicht, dass man dem vorgreifen sollte, so hart sich das anhört?

Ich weiß, wie weh das tut, wenn man seinen Hund gehen lassen muss und ich weiß auch, dass ihr verzweifelt seid. Ich möchte euch auch nicht zusätzlich mit meinen Worten quälen, aber mach dir bitte bewusst, dass dein Hund wirklich sterbenskrank ist.

Vielleicht führst du auch noch mal ein klärendes Gespräch mit deinem Tierarzt, wie er die Situation einschätzt und bittest ihn um eine deutliche Einschätzung.

Ich drücke euch aus der Ferne! :knuddel

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Ich würde mich nicht nach Fressen und Augen richten, sondern nach Bauchgefühl und Fakten, in diesem Fall: wie schnell verschlimmert sich der Zustand, wie viel "Belastung" verträgt der Hund)

Ich persönlich würde nicht warten bis der Hund kurz vorm Ersticken ist. Was, wenn das passiert, wenn man gerade in einer Tiefschlafphase schläft oder unter der Dusche ist, oder mal kurz raus, um die Post reinzuholen.....

Ich würde mich spätestens entscheiden, wenn die normalsten Dinge wie aufstehen, anderen Platz aufsuchen, kurzes Rausgehen für´s Geschäft.... mit deutlicher Atemnot und Blau anlaufen quittiert werden.

Wie gesagt, Ich würde das so machen, entscheiden muß jeder für sich selber!

(Ich habe übrigens schon Tiere mit Futter im Maul eines natürlichen Todes sterben sehen, deswegen ist das Fressen alleine absolut kein Anhaltspunkt in meinen Augen!)

Ich wünsche Euch sehr viel Kraft! :(

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Hallo Sisca,

ich kann dir leider keinen Rat geben, aber ich wollte auch nicht einfach lesen und weitergehen. Als Besitzerin des dritten krebskranken Tieres in Folge weiß ich um deine schwierige, belastende Situation und wünsche dir und euch viel Kraft und dass ihr die richtige Entscheidung mit Überzeugung im Sinne eures Hundes trefft. Alles Gute!

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Das hört sich echt schlimm an :( Fühl Dich mal feste gedrückt....

Eine solche Entscheidung ist sehr schwer. Ich denke, dass ihre Lebensqualität aber zu sehr eingeschränkt ist... Du schreibst ja selbst, dass sie schon bei der geringsten Anstrengung diese Erstickungsanfälle bekommt...

Das wäre für mich glaube ich der Punkt an dem ich sie gehen lassen würde - zuhause, im Kreis der Familie - in Ruhe....

Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute, dass ihr für Euch und für Eure Süße den richtigen Weg findet....

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Hallo, Sisca!

Es hört sich in der Tat, nicht schön an, was Ihr da gerade alle mitmachen müsst. Das tut mir sehr leid!

Ich habe jetzt schon ein paar mal zum Weiterschreiben angesetzt (weitere Diagnosen auch von anderern Tierärzten einholen, alternative Heilmethoden, etc...), komme aber immer wieder zu meiner Befürchtung, dass Eure Diagnose u. die schlechten Heilungschancen wohl nicht umschiffbar sind.

Raten kann und möchte ich nichts. Ihr kennt Euren Hund sicher gut und Du hast ja auch die Situationen beschrieben, wo sie Atemnot bekommt. Wenn man diese für eine Weile minimieren kann (im besten Fall erst gar nicht entstehen lassen :??? ), ist ihr sicher schon ein wenig geholfen.

Ich denke, dass man immer lange tragen wird an der Tatsache, dass man selbst entschieden hat, wann der geliebte Hund gehen soll. Egal, was man für Ratschläge erhält, ist das so eine persönliche und emotionale Geschichte, über Leben oder Tod zu urteilen, dass man sowieso seinen eigenen Weg damit finden muss.

Ich weiss, dass ich Dir damit nicht wirklich weitergeholfen habe, Sisca, aber ich kann es nicht besser ausdrücken.

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Hallo

Ohweh, das tut mir sehr leid. Es wird ein sehr harter und steiniger Weg vor euch liegen, ich wünsche euch sehr viel Kraft diesen Weg zu beschreiten wenn es soweit ist.

Unser Kater hatte eine ähnliche Geschichte, er ist am Ende nur noch umgefallen und war nicht mehr im Stande zu fressen oder seine normalen Geschäfte zu erledigen.

Dann wußten wir das es an der Zeit war.

Auch ihr werdet den Zeitpunkt erkennen und die Qual des Tieres wird nicht mehr zu übersehen sein.

Viel Kraft und Liebe für diesen schweren Schritt wünsche ich euch.

Andi

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Wie schlimm für euch alle!

Warte nicht zu lang...

wenn die Zunge blau wird, hat der Hund massive Atemnot... Atemnot macht Todesangst... und das ist nix schönes, wenn man glaubt zu ersticken.

Sei tapfer für deinen Hund!!! :knuddel

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Wir nehmen jetzt immer eine Wasserflasche mit, die wir draußen in einen Napf füllen, machen Halt bei Wassernäpfen von Geschäften und haben draußen im Hof einen Wassernapf aufgestellt.   Ich würde behaupten, dass wir in Bezug auf Essen und Trinken nahezu alles ausprobiert haben, was es an Tipps undTricks gibt: Trockenfutter, Nassfutter, Selbstgekochtes, Rohes, abgestandenes Wasser, ungesalzene Brühe zum Trinken, Tropfen Milch oder Heidelbeeren im Wasser, erhöhte Spezialnäpfe, viele kleine Mahlzeiten, Näpfe in verschiedenen Zimmern, etc.   Auch an Untersuchungen beim Tierarzt bleibt nicht mehr viel: Zähne gecheckt, Blut abgenommen, Ultraschall von den Nieren, Verdauungsorganen, sowie vom Herzen.   Wir waren bei mehreren Ärzten um uns Rat zu hohlen, folgende Vermutungen wurden geäußert: 1.   Demenz 2.   quälende stechende Kopfschmerzen, aufgrund des erhöhten Harnwerts   Er bekommt nun schon seit einiger Zeit Karsivan zur besseren Durchblutung des Gehirns. 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      in Regenbogenbrücke

    • Er hat es nicht geschafft

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