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Hundeforum Der Hund
utopia

Zeit gehen zu lassen?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Ich habe mir gerade eure interessanten Beiträge angesehen. Ich bin auf dieses Forum gestossen weil ich zur Zeit selber vor dem Problem stehe, ob unser Hund noch Lebensmut hat. Hunden sieht man es ja nicht an, ob sie leiden.

Unsere Dina ist 15 1/2 und ein Colliemischling-mittelgroß. Sie ist von Anfang an ein ruhiges, nicht so lauffreudiges Tier. Wir wohnen auf einem großen Hof mit Auslauf, haben eine Katze. Seit ca. 3 Jahren ist sie taub, ist aber nicht schlimm da sie auf gesten achtet. Da kommt ihr zugute das sie immer aufmerksam ist und ein guter Hütehund. Sie ist mit den Jahren immer mehr auf mich -das Frauchen- bezogen und folgt mir wie ein Schatten. Es sei denn sie schläft tief und fest, die Schlafphasen werden immer länger-manchmal den ganzen Vormittag nach dem kurzen Gassi gehen. Auf dem Hinweg tut sie sich schwer nur ca. 200 hundert Meter zu laufen, aber auf dem Rückweg zum Haus wird sie schnell. Wobei Dina aber oft fast über ihre Beine stolpert und droht hin zu fallen- die Läufe knicken ein.

Sie hat seit über einem Jahr einen gelähmten Schwanz, den sie teilweise zerkaut bis das Fell weg ist. Sie schafft es nicht Kontrolle über ihr großes Geschäft zu haben. Der Tierarzt hat den Schließmuskel untersucht, da ist alles ok, aber sie merkt es nicht so schnell wenn es kommt. Vermutlich hatte sie mal einen Bandscheibenvorfall und kann sich seither auch sehr schlecht hinlegen. Man merkt das es ihr schwer fällt mit dem Hinterteil runterzukommen.

Sie ist teilweise auch schon mit ihrem weichen Körbchen umgefallen, weil sie die Begrenzung nicht mehr spüren kann. Die Blase ist relativ gut unter Kontrolle mit Incurin- aber auch das klappt nicht immer rechtzeitig. So bin ich seit fast einem Jahr dabei ihre Hinterlassenschaften zu säubern, oftmals 2 x am Tag Decken zu waschen.Ein Pflegefall halt. Das nehme ich aber in Kauf, da ich Hausfrau bin und gleich zur Stelle sein kann.

Schon seit längerer Zeit hat sie Hechelanfälle, seit kurzem fängt sie an mit den Zähnen zu klappern.

Sie kommt abends nur noch mit großer Mühe die Treppe in den 2. Stock hoch, ist schon 2x runtergestürzt-ist aber zum Glück nichts passiert. Unten bleiben will sie aber auf keinen Fall, da ist sie stur. Früher fuhr sie gerne Auto,das geht nicht mehr, weil sie Panik-Attacken bekommt und jault.

Im November waren wir zuletzt beim Tierarzt, der meinte, ich solle nach Weihnachten über eine Einschläferung nachdenken.

Jetzt haben wir bald April und dann denke ich Dina hat noch Spaß am Leben, sie mag aufpassen auf das Haus, spielt jagen mit der Katze ( obwohl ich da nicht sicher bin, ob das eher zanken und Revierverteidigung ist), sie mag Leckerlis aber sie ißt ihr reguläres Futter kaum noch. Wenn sie wach ist, ist sie immer sehr aufmerksam und bekommt alles mit. Dann denke ich das Frühjahr kommt bald und dann geht es wieder besser.

Es ist einfach schwer den richtigen Weg zu finden, den Traumhund zu erlösen. Vielleicht ist es so, das ich den Zeitpunkt schon überschritten habe.

Eure Meinung dazu würde mich sehr interessieren. Vielen Dank!

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Solange sie noch Lebensfreude zeigt,würde ich diesen Schritt nicht gehen.

Sie wird es Dir anzeigen,wenn es soweit ist.Diese Erfahrungen habe ich gemacht.

Freu dich noch über die Zeit die ihr noch zusammen habt.

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klingt so als ob du doch die Antwort schon weißt- noch ist ihre Zeit scheinbar noch nicht gekommen. Kann morgen anders aussehen aber du wirst das dann wissen. Verlass dich auf dein Bauchgefühl und wenn es nicht mher geht wird sie es dir irgendwie zeigen und dann zögere nicht ihr zu helfen. Aber vielleicht schläft sie ja auch einfach ein und vergißt das Aufwachen.

Egal wie und wann es geschieht, ich wünsche euch noch schöne Augenblicke.

Ich habe meinem Tarzan in den letzten Wochen jeden Abend gesagt dass er nicht wieder aufwachen muss wenn er nicht mag. als es dann soweit war und er nicht mehr konnte, brauchte er Hilfe und er hat sie dankbar angenommen. Andere meinten später, sie hätten ihn schon früher erlöst aber ich bin mir heute noch sicher dass es zu früh gewesen wäre, er hat einfach sehr langsam von allem Abschied genommen und mir dann gesagt das es nun reicht.

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Ich danke euch sehr für eure lieben Beiträge. Sie bekommt jetzt immer mehr Leckerlis, da sie ihr normales Futter so gut wie nicht mehr anrührt. Ich hab auch Leberwurst über ihr Futter geschmiert, dann isst sie nur die Stücke wo etwas dran ist. Dosenfutter hat sie übrigens noch nie vertragen, sie hat schnell Magenprobleme. Heute Nacht war die Decke wieder voll und heute morgen hat sie sich zwei mal übergeben. Dann bin ich mit ihr raus und da hatte ich wieder das Gefühl sie genießt die Sonne, schaut hoch und schnuppert herum, ......dann denke ich- wie stark sie doch noch ist. Sie wollte dann aber nach 10 Min.schnell wieder ins Haus und in ihrem Korb. Ach, ich bin hin und her gerissen. Aber ich denke, es ist wirklich so wie ihr sagt. sie wird von alleine ein Zeichen geben oder einfach friedlich einschlafen.

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Stell dir vor, wie es mit Oma und Opa ist/sein kann...

Alles geht langsamer, aber man will noch dabei sein.

Die "Geschäfte" hat man nicht mehr so ganz im Griff...

Viele leckere Sachen verlieren ihren Geschmack - weil Geruchs- und Geschmacksrezeptoren auch nachlassen. Kannst ihr ja mehrere kleine, leichtverdaulich Portionen anbieten, Trockenfutter vielleicht eingeweicht.

Die Alten (nicht abwertend gemeint) schlafen ein Ründchen mehr, und ggf. tiefer.

Das Gedächtnis läßt nach.

Hast du das Gefühl dein Hund leidet? Hat sie dauerhaft Schmerzen?

Wenn ja, dann überleg nochmal genau...

Wenn nein, und du noch Lebensfreude siehst in ihren Augen, dann ist noch Zeit zum Leben.

:knuddel

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irgendwie merkst du daß es soweit ist. Du wirst dir dann innerlich sicher sein. :kuss:

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Bekommt sie Schmerzmittel?

Wenn sie schon einen Bandscheibenvorfall hatte hat sie möglicherweise generell Rückenschmerzen.

Überhaupt sind in dem Alter mindestens Arthrosen zu erwarten,evtl auch eine unbemerkte Krebserkrankung oder ähnliches.

Ihr verhalten deutet schon auf etwas schmerzhaftes hin,oder?

Da es nicht mehr darum geht ihr Leben zu retten,sondern um palliative Maßnahmen fände ich es gnädig ihr evtl mittlere bis starke Schmerzmittel zu geben und ich würde mit dem Tierarzt besprechen ,ob evtl eine Cortisongabe sinnvoll sein könnte. Gegen entzündliche Reaktionen.

Selbst wenn man die Lebensdauer so ein wenig verringert,hielte ich das für sinnvoll.

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Tja, wie es bei Euch ausschaut, weiß ich nicht :(

Aus Erfahrung weiß ich, dass Tierhalter sich oft im Nachhinein Vorwürfe machen, zu lange gewartet zu haben.

So, wie es klingt, ist Deine Maus ja noch relativ mobil. Kannst Du die treppe mit einem Kindergitter sichern? Mir wäre es zu gefährlich, dass sie sich da beim Runterfallen ernsthaft verletzt.

Vielleicht solltest Du einmal Blut untersuchen lassen. Möglicherweise mag sie nicht fressen, weil ihr permnent übel ist (Leber, Niere) und das wäre für mich ein Zustand, den ich meinem geliebten Tier ohne Aussicht auf Heilung oder auch nur Besserung nicht antun würde.

Ich wünsche Dir sehr viel Kraft und Euch zusammen noch einige sonnige Tage!

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Ein Blutbild halte ich auch für sinnvoll.

Möglicherweise handelt es sich auch um etwas "einfaches" wie eine nicht mehr gut funktionierende Bauchspeicheldrüse,die man mit zufütterung von Enzymen gut unterstützen kann.

Generell lässt sich mit der Fütterung oft noch ein wenig helfen.

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(bearbeitet)

Zum Tierarzt fahren will ich Dina nicht mehr antun, bei der letzten Autofahrt hat sie vor Panik die ganze Fahrt gejault und unter sich gemacht. Ich habe Schmerztabletten vom Tierarzt, die ich ihr morgens und abends gebe. RIMIFIN. Die sind aber nach Ostern alle. Ich muß dann nochmal mit dem Arzt sprechen. Heute ist sie recht gut drauf, hat kräftig gebellt als Handwerker am Haus waren :) Das mag sie am liebsten, das Haus bewachen......

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