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Hundeforum Der Hund
Marley11

Bezugsperson

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Hallo erstmal , ich habe mich heute gerade angemeldet und hab ein paar fragen .

Also ich bin 15 Jahre alt und seid 1 1/2 Wochen haben wir einen Welpen . Meine frage ist wie und wann ich seine Bezugsperson werden kann & wie ich mich für ihn interessant machen kann . Ich habe ihn schrecklich lieb und könnte mir jetzt schon kein leben mit ihm vorstellen aber ich bin total eifersüchtig wenn er bei meiner Mutter oder Bruder oder sonst wem ist , ist das schlimm und wie stelle ich das ab ?

Jetzte schon vielen dank und ganz liebe Grüße :)

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(bearbeitet)

Hallo Marley,

lass mich nicht lügen... Ich meine, dass eine feste Bindung an eine Bezugsperson beim Hund erst mit 4 Monaten stattfindet.

Ich verstehe, dass du den kleinen Hund so gerne hast und dass du es schade findest, wenn er auch mal mit anderen Leuten spielt. Aber das ist - ganz ehrlich - ein völlig falscher Weg.

In den meisten Fällen halte ich es auch nicht für sooo sinnvoll, wenn ein so junges Familienmitglied wie du gerne die Hauptbezugsperson des Hundes sein möchte...

Als ich ca 15 war, habe ich mich auch noch jeden Tag mit unserem Hund beschäftigt. Dann gab es Jahre, in denen Parties und Freizeit viel wichtiger für mich waren und schließlich bin ich dann ausgezogen. Das verwirrt den Hund nur.

Ich merke das jetzt auch, wenn ich meine Eltern am Wochenende besuche. Einer ihrer Hunde ist sehr stark auf mich fixiert, was aus meiner Sicht zwar irgendwo schmeichelhaft, aber für den Hund einfach nur Mist ist, weil ich ja Sonntags ohnehin wieder fahre.

Es gibt sicher ganz viele Jugendliche, die sich der Aufgabe widmen und das gut meistern. Aber da sind Eifersucht etc. meiner Meinung nach fehl am Platz.

Ich würde meinen Egoismus und meine Eifersucht da mal versuchen, abzuschalten. Der Hund ist ein Familienmitglied. Man beansprucht ihn nicht für sich. Er braucht jemanden, der ihm Struktur gibt. Du kannst ja in Absprache mit deinen Eltern ganz viel bei der Erziehung machen und mitwirken, aber versuche nicht, ihn künstlich für dich zu interessieren, weil du eifersüchtig bist.

LG Sarah

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Ich denke, es ist wichtig, dass der Hund eine Rangordnung lernt und eine Bezugsperson hat. Aber wieso den Kontakt zu Mutter & Bruder unterbinden? Immerhin müssen ja alle miteinander leben.

Hilfreich ist sicher, dass man als Bezugsperson die Person ist, die Futter gibt und das Spazierengehen übernimmt und für Beschäftigung sorgt. Nur nach der Schule mal knuddeln wäre sicher deutlich zu wenig.

Aber es ist ja aoft so in Haushalten, dass dann die Mutter die meiste Zeit der Sorge um den Hund übernimmt, da wird sie wohl auch primär zur Bezugsperson...

Du musst sicher auch mit deinem Hund dazulernen. Er fühlt sich halt in Gesellschaft am wohlsten.

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Danke für die lieben Tipps , ich werde sie mir zu Herzen nehmen .

Was das betrifft das meine Mutter sich irgendwann nur um denn Hund Kummer würde stimmt nicht , da meine Mutter von morgens bis abends arbeiten muss .

LG ;)

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Ich kann dir mal erzählen wie das bei uns war. Unseren Charly haben wir bekommen als er 6 Wochen alt war. Ich war damals 11. Der Hund sollte von uns drei Kindern ( damals 14, 11 und 10) sein. Wir haben sogar mit unseren Eltern einen "Vertrag" gemacht in dem alles festgehalten wurde was die Versorgung etc. betraf.

Am Anfang war der kleine Welpe 'ach so toll' für alle, aber dann älter wurde und wir kinder älter wurden war er irgendwann ziemlich 'egal'. Aber nicht für MICH. Meine Schwestern haben sich irgendwann nur noch für andere Sachen (z.B auch Party oder den ersten Freund etc. ) interessiert. Spazieren gehen wollten sie schon nicht mehr als der Welpe klein kleiner Welpe mehr war.

Ich musste schmunzeln als ich das mit der Eifersucht gelesen habe. Ich war damals nämlich auch ziemlich eifersüchtig. Für Charly war nämlich meine Mutter die totale Bezugsperson. Wenn ich mit Charly zur Hundeschule wollte konnte ich das total vergessen weil Charly ein riesen Theater gemacht hat wenn er nicht zu meiner Mutter konnte. Er hat gebellt, geschrieben und einmal hat er sogar sein Halsband gesprengt und ist über den gaaaanzen Platz zu meiner Mutter gerannt (die extra im Vereinshaus saß damit er sie nicht sieht).

Obwohl ich immer soo viel mit Charly gemacht habe war meine Mutter einfach die Nr. 1 für ihn und teilweise war ich so wütend auf meine Mutter und Charly. Heute lache ich darüber. Wie konnte ich bloß so eifersüchtig sein. Charly hat mich trotz allem geliebt.

Was ich damit eigentlich sagen will:

Wer seine Bezugsperson ist sucht sich der Hund alleine aus. Mach einfach viel mit ihm und genieße die Zeit. Spiele mit ihm, lerne mit ihm und erlebe Abenteuer mit ihm.

Sei nicht eifersüchtig wenn dein Hund bei deiner Mutter oder deinem Bruder ist. Sie gehören nunmal genau so zur Familie. Eifersucht bringt nichts außer Frust. Und das wird dein Hund merken. Und wer will schon gerne bei jemand sein, der immer Frust empfindet?!

Man kann niemanden zwingen einen zu lieben aber man kann dazu beitragen geliebt zu werden.

(Ach ja, mittlerweile ist Charly über 10 Jahre alt und lebt bei mir. Ich bin seine Nr. 1. Meine Schwestern habe schon lange gar kein Interesse mehr an ihm. Im Prinzip wollte keiner von denen ihn mehr haben. Aber ich liebe ihn über alles.)

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Sehr schön geschrieben Krümelkasper, aber der Satz:

Originalbeitrag

Man kann niemanden zwingen einen zu lieben aber man kann dazu beitragen geliebt zu werden.

gefällt mir besonders gut.

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