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Hundeforum Der Hund
himbeerdadi

Begegnung mit schrecklichem Aussie...

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Also auf meiner morgentlichen Gassirunde begegnen wir ab und an einem schrecklichen Aussie. Selten so einen komischen und schlecht sozialisierten Hund gesehen.

Muss mich da jetzt mal ein bisschen aufregen.... :motz:

Wenn der meine Mia schon auf 500 Metern Entfernung sieht, fixiert er sie und pirscht sich an. Meine Kleine kennt die böse Madame schon und beschwichtigt und unterwirft sich schon auf die Entfernung von 500 m. Sie kriecht förmlich nur noch am Boden, schleift ein Bein hinterher, pinkelt und versucht jeglichen Blickkontakt zu vermeiden. Ich bleibe dann bei ihr stehen in der Hoffnung das der andere Aussie sich nicht für sie intereressiert. Weit gefehlt jedes Mal. Die dämliche Besitzerin maschiert einfach weiter und lässt ihren Hund einfach mal über meinen. Mia dreht sich dann schon gleich auf den Rücken und macht keinen Mucks. Sobald sie nur mit der Wimper zuckt, packt der andere Hund sie schon an der Kehle. Ich war heute so perplex, das die andere Hundebesitzerin einfach weiter gegangen ist und sich nicht darum gekümmert hat, das ich gar nix mehr sagen konnte. Hätte ich natürlich tun sollen. So nach 500 Metern Entfernung hat sie ihren Hund dann mal wieder zu sich gerufen. Die letzten Begegnungen hat sie wengistens noch drauf geachtet das ihr Hund meine nicht frisst.

Mia kann mit solchen Situationen gut umgehen und steckt das auch gut weg, von daher unternehme ich gegen sowas eigentlich nichts. Denke es kann ihr nicht schaden wenn sie den Umgang auch mit komischen Hunden lernt. Das unterwerfen beherrscht sie ja in Perfektion. Habe noch nie einen Hund gesehen der so beschwichtigt wie sie. Unsere Trainerin war beim ersten Mal wo sie das live gesehen hat richtig erschrocken ob Mia sich gerade verletzt hat, habe ihr dann erklärt das sie das immer so macht. Sie meinte solche ausgeprägten Gesten gibt es eigentlich nur noch beim Wolf,und hat sie in ihrem Leben noch nie von einem Haushund gesehen.

Wie kann es sein, das ein anderer Hund absolut unbeeindruckt davon ist und sie trotdem dauernd maßregeln will. Wie sollte ich bei der nächsten Begegnung mit diesem Hund reagieren ? Habe ich falsch reagiert und hätte sie mehr vor dem anderen Hund beschützen sollen ?

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hm... so aus dem Bauch raus wuerde ich sagen, dass der andere das macht, eben weil Mia so extrem reagiert... sonst macht das ja gar keinen Spass...

und ich wuerde meinen Hund schon definitiv beschuetzen... du weisst ja, was passiert... was soll Mia da draus lernen? und grade wenn sie so statisch liegen bleibt, kann man ja gut eingreifen... also eigenen Hund abschirmen und anderen Hund wegschicken!

Da die beiden ja nicht auf Dauer miteinander klar kommen muessen, sehe ich wenig Sinn darin es deinem Hund jedes Mal wieder zuzumuten... wenn die beiden aus irgendwelchen Gruenden oefter Zeit miteinander verbringen sollten, dann wuerde ich es bis zu einem gewissen Grad laufen lassen... aber so? nee, das waer mir zu bloed... ;)

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Jage den Hund zum Teufel, und zwar ordentlich, sonst geht das ewig so weiter.

Fordere die Frau auf, ihren Hund anzuleinen ( nur der Form halber, wird sie eh nicht tun). Baue dich breitbeinig auf, brülle dem Hund ein lautes "Ey!" entgegen, knalle ihm etwas vor die Füße ( Steine, Erdklumpen, was halt so herumliegt), tritt zu, wenn er trotzdem kommt.

Der Aussie wird durch solche Erfolgserlebnisse immer schrecklicher. Auch der Besitzerin tut es gut, wenn ihr Hund auf deutliche Ablehnung stößt.

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Verjag den frechen Aussie oder sieh zu, dass du deine Mia nicht nochmal in so eine Situation lässt. Im Notfall mach nen riesen Bogen!

Herrjeh, ich bin ja echt normalerweise nett und freundlich, aber wenn du schon WEISST was passieren wird, wie kannst du dann daneben stehen und zugucken? Überleg doch mal, was du deinem Hund gerade zeigst wenn du da stehst.

"Oh, die hasst dich? Na, nicht mein Problem"

Willst du, dass dein Hund DAS von dir glaubt, dass sie dir so egal ist? Die beiden können sich nicht riechen, die Hündin wird deine sicher nicht irgendwann mal in Ruhe lassen wenn Mia älter ist. Sieh zu, dass du ihr aus dem Weg gehst oder sie zumindest von deinem Hund fern hälst.

Echt mal....

Sorry.

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Habe ich falsch reagiert und hätte sie mehr vor dem anderen Hund beschützen sollen ?

Meiner Meinung nach: ja, auf jeden Fall.

So lernt sie sonst nur, dass sie sich auf Dich in schlimmen Situationen nicht verlassen kann. Das wäre fatal, denn Vertrauen ist das Allerwichtigste.

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Ich möchte dir nicht zu nahe treten, wirklich. Aber unternimm was!

Diese sehr extreme Art der Beschwichtigung ist klar Körpersprache der Hunde, das weiß ich - meine Hündin hatte das auch. Aber ich muss weder mir noch meinem Hund alles gefallen lassen. Ungerechtfertigte Überhärte von anderen (unsozialen) Hunden kommt mir nicht in die Tüte.

Das der Hund nicht auf die Signale von Mia reagiert hast du dir selsbt schon beantwortet, sie benimmt sich unsozialisiert.

Ich würde an deiner Stelle mal den Affen bei den Eiern packen und meinen Hund das nicht durchleben lassen. Stell dich dem HUnd entgegen, blocke sie körperlich. Lass sie nicht zu deiner vorbei. Wenn nötig würde ich auch die Knie oder Hände nutzen (Hände bitte nur wenn du das gefahrlos hinkriegst). Sollte die andere halterin dich anschnauzen hast du mehr als genug Argumente das zu erklären.

Ich halte von dem "die klären das schon" gar nix! Deine Hündin sollte sich sicher fühlen. Und in meinen Augen fühlt sie sich eher hilflos indem Moment. Ich hab die Situationen auch schon durch. Seitdem ich bei soetwas eingreife ist meine viel ruhiger geworden. Zur Not würde ich nen Stock mit mir führen um das blocken auch wirklich effektiv rüberzubringen. Nein damit soll man den Hund nicht schlagen, das soll nur ne Art Armverlängerung sein.

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Originalbeitrag

Denke es kann ihr nicht schaden wenn sie den Umgang auch mit komischen Hunden lernt. Das unterwerfen beherrscht sie ja in Perfektion.

Überleg doch mal,was sie da lernt!

Nämlich,dass das Unterwerfen,welches sie "in perfektion" beherrscht völlig wirkungslos ist und weder das noch du sie vor solchen Übergriffen schützt!

Die meisten Hunde werden irgendwann beginnen andere strategien aufzufahren um sich zu schützen...das ist dann das berühmte "unsoziale Fehlverhalten".

Lass es nicht soweit kommen.

Selbst wenn sie niemals wehrhaft wird,leidet sie doch unter der Situation und deiner (scheinbaren) Gleichgültigkeit.

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Ich habe da einen Thread "Border Collies können meinen Labbi nicht leiden" ... genau das gleiche, meiner beschwichtigt auf alle Arten und Weisen, aber jedes Mal attackieren die (es sind drei verschiedene von 3 verschiedenen Besitzern) ihn. Und zwar zunehmend heftiger, aber bisher ohne Verletzungen.

Ich wehre die Hunde inzwischen ab, weil es mir echt auf den Geist geht, dass die Besitzer nicht reagieren (ich nehme meinen mittlerweile an die Leine, damit er nicht irgendwann mal aus Angst weg läuft. Hat er noch nie gemacht, er ist ja wie erstarrt und steht gar nicht mehr auf, aber riskieren will ich es nicht). Das letzte Mal habe ich einen der Border, der meinen knurrend in den Matsch drückte, von ihm runtergenommen und weg geschickt, dann setzte er deutlich sichtbar zum nächsten Angriff an, Herrchen versuchte halbherzig ihn zu stoppen, aber der Border hat einen Bogen geschlagen und sich trotzdem auf meinen stürzen wollen - also habe ich ihm einen Tritt verpasst. Das hat ihn auch nicht besonders beeindruckt, aber immerhin seine Laufbahn deutlich verändert, so dass er an meinen nicht rankam. Und Herrchen sammelte seinen Hund dann doch ein und meinte, der sei nur sehr dominant, aber er würde niemals wirklich zubeißen ... Naja.

Fakt ist, je mehr Beschwichtigungssignale dein Hund aussendet, desto eher wird er von einigen Hunden eins oben drauf kriegen. Nämlich von denen, die eigentlich eher schwach sind und sich ordentlich freuen, endlich mal einen noch schwächeren unterbuttern zu können. Das baut halt ihr Ego auf, auch wenn Menschen es als nicht korrekt empfinden, auf einen schwächeren einzuschlagen.

Da sich diese Erlebnisse sehr wohl auf Dauer einprägen und dein Hund leider lernt, dass alles beschwichtigen nichts nützt (was sie womöglich irgendwann dazu bringt, eine andere Taktik einzuschlagen), würde ich diese Begegnungen unbedingt vermeiden, soweit es geht. Mit der HH sprechen, ob sie wohl so freundlich wäre, ihren Hund anzuleinen, wenn ihr euch begegnet (wahrscheinlich ohne Erfolg, aber fragen kostet nix). Ansonsten: schütze deinen Hund (sofern es gelingt, ist ja nicht immer so einfach) er wird es Dir danken!

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kenn solche Situationen auch zu Genüge.. Hunde, die extreme Körpersprache nicht richtig lesen und einordnen können und dann knurrend, fletschend über meinem Welpen/Junghund standen/stehen, weil sie dermaßen verunsichert waren, dass sie aggressiv wurden. Ich gehe in den Fällen dann dazwischen, weil es für beide Seiten unerträglich wird. Der Welpe/Junghund macht alles richtig, beschwichtigt, unterwirft sich und der andere wird immer mehr verunsichert und geht immer mehr nach vorne. Ein Teufelskreis der sicherlich unschön enden könnte..

Tu deinem Hund einen Gefallen und wehre die Hündin von Anfang an ab, also bevor es einen Kontakt gibt, stell dich demonstrativ dazwischen. Geh auf sie zu, vertreib sie, brüll sie an und schütze deinen Hund. Dein Hund lernt rein gar nichts aus dem Verhalten der Hündin, maximal eben aus deinem Verhalten - eben dass du ihr nicht hilfst in Notsituationen. Dein Hund kann sich nicht helfen, weil mit immer mehr unterwerfen provoziert sie die Hündin, also was soll sie machen? Es gibt komische Hunde und ein Hund muss nicht mit jedem Hund klar kommen, aber es ist dann dein Job ihn aus der Situation zu nehmen oder bei bekannten Hunden es gar nicht so weit kommen zu lassen..

Bei Aussis bin ich mittlerweile sehr vorsichtig geworden, Hiro darf zwar hin, aber die Chance, dass sie Probleme mit seiner Sprache haben, ist leider um einiges höher als bei anderen Rassen. Keine Ahnung warum..

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In jedem Fall würde ich als HH aktiv meinen Hund schützen. Jacki ist bei weitem nicht so schissig, aber wenn erforderlich greife ich aktiv ein um sie zu schützen. Die wird das sonst immer selber tun - und dann haben wir den Salat... :( Vertrauensverlust in mich, usw.usw.

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