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Hundeforum Der Hund
wolke07

Muss Euer Hund sich Fressen von Jedem wegnehmen lassen?

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Hallo zusammen, möchte hierzu gerne Eure Meinung wissen bzw. Einen Rat, wie folgendes abgestellt werden kann:

Im allgemeinen ist Wolke bei Leckerlis ziemlich Futterneidisch. Das sieht so aus, dass nur Hunde die sie gut kennt und leiden kann z.B. auch bei mir stehen können, wenn ich ihr beim spazieren ein Leckerli gebe. Da wäre es auch kein Problem, wenn der andere Hund auch etwas von mir bekommt.

Wenn es aber ein fremder Hund ist, gibt es Ärger. Ich weiß, dass sie das nicht zu entscheiden hat! Wie reagiert ihr, wenn Euer Hund sich so verhält? Schickt ihr ihn weg, lasst ihr solche Situationen gar nicht erst entstehen? Es ist nicht so, dass ich das herauf beschwöre...da wo wir laufen laufen sehr viele Hunde. Wenn ich Wolke z.B ein Leckerli gebe, kommt ein Hund zu mir, weil er es rascheln hört...uns steht schon hinter/neben mir.

Ich habe auch eine Nichte (9 J.) und 2 Neffen (3. & 6 J.), welche Wolke sehr mag.

Aber ich hatte am Wochenende meine Nichte und meinen älteren Neffen über Nacht bei mir. Am Tag hatte Wolke von mir ein Stück getrocknete Rinderlunge bekommen. Die 2 Kiddies und ich waren mit Hund im Wohnzimmer. Die Kinder wissen zwar, dass sie Wolke in Ruhe lassen sollen, wenn sie auf Ihrem Platz liegt oder Futter hat, aber es sind eben doch Kinder.

Der Neffe ist zu Wolke (ich habe es zu spät bemerkt) die gerade die Rinderlunge gefuttert hat und will es anfassen...Wolke hat ihn dann angeknurrt. Habe es dann bemerkt und meinem Neffen nochmal erklärt, dass er das bitte nicht machen soll.

Wolke lässt sich Futter (wenn es sein muss, ich mache das nicht zum Spaß oder um sie zu ärgern) eigentlich von allen aus der Familie wegnehmen oder knurrt zumindest nicht wenn jemand zu ihr geht. Aber bei den Kindern fällt mir vermehrt auf, dass sie sich als nicht "vollwertig" sieht..

Die kleinen sieht sie zwar regelmäßig, aber manchmal sind sie wirklich nervend zu ihr und ich muss ihnen immer wieder sagen, dass sie den Hund jetzt in Ruhe lassen sollen. Sie wollen sie eben immer streicheln, knuddeln, weil sie ja so süß ist. Ich merke Wolke wird es zuviel (Bei uns ist es eben ein Sanatorium :) ) und nimm die Kinder weg bzw. Wolke aus der Situation raus.

Meine Ma meinte eben, dass ist nicht gut, dass sie die Kinder anknurrt...ja vom Prinzip hat sie zwar Recht, aber andererseits frage ich mich ist das Verhalten wirklich so unnormal? Ich versuche meiner Nichte und den Neffen zu erklären warum sie was bei Hunden nicht machen sollen und versuche Ihnen eben den Umgang mit Hund auch mit anderen Hunden zu erklären. Natürlich schaue ich auch drauf, dass die Kinder nie mit Wolke allein sind - nicht, weil Wolke böse ist - aber sie ist eben trotzallem ein Tier und Kinder können schon für einen Hund anstrengend sein.

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Huhu,

ich würde es mir ganz einfach machen: kein Kauzeug/Futter für Wolke, wenn die Kinder da sind.

Sie knurrt, was ich als Warnung echt akzeptabel finde (und ich finde, auch deine Mutter sollte um die Warnung froh sein!), und ich würde an deiner Stelle die Situation einfach nicht mehr heraufbeschwören, bis die Kinder mal verstanden haben, dass Wolke nicht so "genervt" werden sollte.

Meine Hunde kennen diese Situationen nicht. Beim Ersthund würde ich denken, dass er keinem außer mir etwas geben würde (würde wahrscheinlich damit abhauen), beim Zweithund ist ganz klar: es geht NUR über Tauschen. Er ist sowas von futtergeil! Er würde zwar niemals, niemals jemanden anknurren oder gar schnappen, aber: wenn man ihm was abgenommen hat, schnappt er schonmal aufgeregt nach dem Teil, was man dann in der Hand hat - und das kann weh tun. Er ist aber eben dann nur aufgeregt. Durch Tauschen wird die Situation einfach tausendmal ruhiger.

Und nun steinigt mich!

Grüßle

Silvia

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Werde es wohl so machen, dass der Hund nichts zu knabbern bekommt wenn die kleinen da sind.

Klar ist meine Ma froh darum. Habe ihr auch gesagt, dass knurren ja nicht "böse", sondern in der Hundekommunikation eine Warnung ist. Mir ist auch lieber sie knurrt, als dass sie schnappt.

Aber es gibt ja von vielen die Meinung ein Hund muss sich von allem und jeden das Futter immer anstandslos wegnehmen lassen.

Da Wolke zusammen mit mir und meinem Freund wohnt und wir keine Kinder haben ist es nun kein alltägliches Problem.

Wir sind eben eine große Familie, die immer wieder alle zusammen sind und da wird eben oft gesagt, dass darf sie aber nicht etc. pp.

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Ich wäre auch froh, wenn der Hund warnt anstatt gleich zu schnappen. Mein Hund müsste sich in so einer Situation auch nicht das Futter wegnehmen lassen, dass darf der Halter bzw. andere Vertrauenspersonen, und sonst keiner (finde ich).

Es ist auch kein unnormales Verhalten, sondern ganz klar ein Teil der hündischen Kommunikation. Du hattest Recht damit, Deinem Neffen nochmal zu erklären, dass er das nicht machen soll :yes:

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Mein Hund muss sich nicht von jedem etwas wegnehmen lassen.

Wir waren am Wochenende bei Freunden, da war auch nen 12 Jähriges Mädchen mit bei - fand Yumi natürlich irre, Kinder sind das Größte. Als sie mit ihr so gespielt hat hat sie auch gefragt ob sie ihr das wegnehmen kann. Ich hab ihr einfach erklärt sie brauch ihr nur aus sagen, dann spuckt sie das aus und man kann es nehmen. Funktionierte auch ohne Probleme, hatte auch keine Bedenken bei dem Mädchen, saß ja daneben.

Futter wird wenn nötig nur von mir oder meinem mann weggenommen, das dürfen andere gar nicht da ich in meinem Hund immernoch ein Tier sehe und das kann bei Futter schon ganz anders reagieren als es bei Spielzeug der Fall ist. Selbst der best erzogendste Hund ist keine 100% Garantie. Da bin ich auch echt eisern das darf keienr anfassen wenn sie daran beschäftigt ist.

Mein Hund würde sich aber eher (meine Einschätzung) das Futter nehmen und sich von dem Platz entfernen und einen anderen suchen wo sie in Ruhe fressen kann. Aber wie gesagt ich gebe auf kein Tier eine Garantier bei Hund und Futter schon dreimal nicht und da pass ich auch auf das sie da ihre Ruhe hat.

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Meine Hunde müssen nicht alles an jeden abgeben.

Ich denke nicht, dass es ihrer Natur entspricht.

Sie geben mir alles, wenn auch widerwärtig in manchen Fällen.

Während des Essens komme ich immer mal wieder an ihre Näpfe, nicht weil ich darauf bestehe, dass sie ständig und ewig bei ihrer Futteraufnahme von jedem zu stören sein dürfen, sondern allein, weil meine Nachbarn ein kleines Kind haben und wir alle ein inniges Verhältnis haben.

Der Kleine wird parallel dazu angehalten, dass er keine fressenden Tiere zu stören hat.

Alles präventiv.

Wieso sollte ein Hund Fremden oder weniger Fremden sein Fressen überlassen?

Was will man ihm damit mitteilen?

Dass jeder x-Beliebige ein Anrecht auf sein Futter hat? Wäre das nicht ein Versuch von Desozialisierung?

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Genauso sehe ich das eigentlich auch. Für mich ist Wolke trotzallem eben ein Tier, dass eben nicht denkt, och das ist ein Kind, da kann ich das nicht machen.

Mich hat sie mal vor längerer Zeit bei einer ähnlichen Situation auch angeknurrt, da gab es eine Ansage und gut ist seitdem! Fräulein hat's verstanden!

In der Gesellschaft ist es nun leider schon so, dass der Hund sich mit jedem verstehen muss, egal ob Mensch, Hund, andere Tiere etc. Da wird meiner Meinung nach oft vergessen von wem der Hund eben abstammt und eben nicht ein Steiff Kuscheltier ist.

Habe mich nur gefragt, wie ihr das hier seht. Vielleicht würde ich anders denken, wenn ich selbst Kinder im Haushalt hätte, habe ich aber eben nicht.

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Da deine Nichte und dein Neffe nicht immer bei Dir sind,würde ich ihr solche Dinge nicht dann geben.

Leider passieren durch Futterneid die meisten Beißvorfälle.

Aus Erfahrungsgründen kann ich nur jedem anraten dies bei einem Welpen schon durchgehen laßen.

Meist finden es diese HH noch sehr niedlich,wenn der Kleine sein Futter verteidigt und fördert dies noch.

Ich übernahm damals so eine Hündin zur Ausbildung.Im Zwinger viel es nicht auf und gesagt wurde mir dies natürlich nicht.Nun kam der Tag und ich nahm sie mit ins Haus.

Deckte Morgens den Frühstückstisch und Sascha wollte davon klauen.Kurzes Nein,geh auf die Decke.sie tat dies auch,aber nur kurzweilig.Ich hörte ihre Schritte richtung tisch und es kam wieder ein nein.sie setzte zum sprung an und knallte voll in mein Handgelenk.

Sie ließ nicht ab,trotzdem ich sie zur Körung gut im Gehorsam hatte.so mußte ich sie an der Tür abdrücken.Mein Ehemann holte das Halsband und würgte sie so mit ab.

Mini Ares hat die ehemaligen Verletzungen gesehen und kann sie bestätigen.

Lange Rede kurzer Sinn.

Sie ging dann zu ihrer neuen Besitzerin.Diese hielt sie im Zwinger.Acht Wochen später bekam ich die Horormeldung.

Sie nahm die leere futterschüssel aus dem Zwinger ohne die hündin vorher rauszulaßen.

Die Frau hatte viel Glück das jemand zur Hilfe kam und mußte eine 4stündige OP ertragen.

Die Hündin wurde dann erlöst.

Erst danach erfuhren wir,das es vom Züchter so gesteuert war.

Ist nicht bös gemeint. Nur bei Kindern würde ich kein Risiko eingehen.

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(bearbeitet)

Wildfremde Leute haben in meinen Augen auch kein Recht darauf, dass ein Hund ihnen seinen Knochen abtritt.. wenn Kinder das versuchen, ok, gehört mit zum Erfahrungen sammeln. Aber auch dabei würde ich darauf achten, dass der Hund nicht bis zum äußersten gereizt wird.. da gäbe es eine Ansage, wenn's sein muss auch mehr als einmal.

Ich mache außerdem einen Unterschied zwischen Dingen, die mein Hund ohne meine Zustimmung aufgesammelt hat und zwischen Sachen, die ich ihm eigenhändig gegeben habe.. was soll ich denn mit seinem angesabberten Pansen oder Knochen? :D Also ich meine damit, was ich ihm selber gegeben habe, will ich nicht wieder haben, wenn er selber was aufgesammelt hat, muss er sich das schon abnehmen lassen, es könnte ja gefährlich sein.

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Hatte als ich meinem Neffen das nochmal erklärt habe gefragt, warum er Wolke das wegnehmen wollte, da meinte er nur einfach so :Oo nun ja, ist eben ein Kind, aber ich finde es wichtig ihnen solche Dinge zu erklären. Nicht nur zu sagen Du darfst ihr das nicht wegnehmen, sondern auch erklären warum bzw. Wie es für Wolke aus Hundesicht aussieht.

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