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Hundeforum Der Hund
DieTriene77

Was kann ich noch tun, um sie an Umweltreize zu gewöhnen?

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Seit 5 Monaten ist sie nun bei uns. Ein Goldstück das ich nie wieder hergebe. In dieser Zeit konnte ich sie genau beobachten und so meine Entdeckungen machen. Für ihre 3Jahre scheint sie manches nicht kennengelernt zu haben. Lag vielleicht daran, dass sie zur Zucht sein sollte .Da wir die dritten Besitzer sind werde ich wohl nicht viel raus finden. Am Anfang hatte sie Angst an eine befahrene Straße zu gehen. Vorallem wenn LKW´s vorbeifuhren. Das hat sich inzwischen gelegt.

Da ich mit ihr viel unterschiedliche Sachen trainiere (Grundkommandos festigen und erweitern, apportieren und das auch bringen und mir geben) und dieses mit Leckerlies unterstütze klappt es inzwischen ganz gut und sie geht entspannt mit mir an der Straße spazieren.

Da mein Menne selbst einen LKW hat bringe ich sie mit diesem derzeit in Kontakt. Wir gehen an ihm vorbei wenn er aus ist aber auch mal wenn der Motor läuft. Es geht langsam voran.

Wir haben jeden Monat Bauernmarkt im Ort wo wir gerne hingehen und sie auch gerne mitnehmen und genau das ist das Problem.

Es sind schon viele Leute da und klar auch mit Tiere usw. Auch das scheint sie nicht zu kennen. Der Schwanz ist eingezogen und sie ist ängstlich. Und genau das möchte ich nun richtig ändern.

Am Samstag war Osterfeuer in der Gemeinde. Da waren ein paar Leute da. Wir haben sie mitgenommen und sie hatte etwas Angst.Am Tisch bekamm sie ein Leckerlie und sie setzte sich neben mich und wurde immer entspannter. Das war schön zu sehen. Nur wie kann ich es weiter festigen? Möchte ja nicht ständig Menschenansammlungen suchen. Wir wollen sie viel mitnehmen denn sie gehört ja mit zur Familie.

Hat jemand einen Tipp?

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Geh bei schönem Wetter in die Stadt, setzt dich in ein Café und wenn sie völlig entspannt neben dir liegt, belohnst du sie.

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Abgesehen von der sehr sinnvollen Nummer im Cafe:

Lass ihr Zeit.

Auch ein ausgewachsener Hund braucht meistens rund ein Jahr, bis er ganz in der Familie angekommen ist, besonders wenn er nichts kennt. Man merkt das nicht so sehr wie bei einem Welpen, weil vieles bereits einfach klappt. So richtig fällt es erst im Nachhinein auf.

Sammelt einfach gemeinsam gute Erfahrungen, löst immer neue, kleine Herausforderungen. Bei den leichten Reizen gar nicht groß mit Leckerchen und offensichtlicher Beachtung ( Sonst lernt Hund gleich: Ah, das ist potenziell gefährlich, sonst würden die Menschen nicht so ein Gedöns drum machen.), dann kommt immer mehr das vertrauen, dass es völlig sicher und ok ist, sich euch anzuschließen. Bei größeren Herausforderungen sind Leckerchen dagegen hilfreich.

Mit der Zeit wirst du feststellen, dass sie viel gelassener bleibt. Wer als Hund mit seinen Menschen souverän Traktor und Kuhherde überlebt, der schafft nach kurzem Gucken auch Menschenmengen und Straßenbahnen.

LG

Frittentüte

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(bearbeitet)

Dem schließe ich mich an - Zeit lassen, es wachsen lassen, immer mal wieder "kleine" Herausforderungen gemeinsam meistern...die ohne viel Gedöne als selbstverständliche Situationen belegt werden.

Wir waren Sonntag auch beim Osterfeuer...und es waren sehr viele Menschen da...und ich mit meinen Hunden mitten im Gedränge.

Ich war völlig überrascht (und auch stolz... :redface ), wie gut meine Hunde das gemeistert haben, weil wir vorher noch nie in so einem dichten Menschengewusel waren...

Vasco hat das überhaupt nicht gestört, als würde er täglich mit dieser Situation konfrontiert - ihm merke ich sehr deutlich an, dass er nun erwachsen ist und auch mit ihm unbekannten Situationen souverän umgehen kann...

Amigo war zunächst schon beeindruckt, hat aber auch nach kurzer Zeit diese Situation als "gegeben" hingenommen...sie sind sogar - als ich einzeln mit ihnen durch diese Menschenmenge wuselte - an lockerer Leine HINTER mir hergegangen; etwas, was ich weder eingefordert habe noch jemals mit ihnen geübt habe...

Gut Ding will Weile haben...

Dass dein Hund sich selber nach einiger Zeit entspannen konnte...zeigt doch schon, dass er sich an dir orientiert - ich finde, ein gutes Zeichen =)

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Danke für die Ratschläge. Ich werde es weiterhin mit ihr locker angehen und mit der Zeit wird es schon werden. Mein Mann meinte schon am Wochenende dass er merkt wie sehr sie sich an mir orientiert. Das freut mich natürlich und das ist auch für mich ein gutes Zeichen.

Also Geduld Geduld und Vertrauen

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so wies bis jetzt läuft machts das ganz gut,vieleicht noch ein tipp,denkt Dir einfach sie wäre ein Welpe,der muss ja auch erstmal alles lernen auch wenn sie schon groß ist,wenn du sicher bist wirst sies auch werden.

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Du könntest von meinem Hund reden...... :(

Der ist auch so eine Mimose - was haben wir schon an Ängsten abbauen müssen in mühevoller Kleinarbeit und ich denke, manches wird er nie ablegen......

Was am Anfang fehlte - die Anpassung der Welpen an die normale Umwelt - , ist nur sehr, sehr schwer wieder aufzuarbeiten, manchmal auch nie mehr....

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