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Hundeforum Der Hund
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Kämpfende Hunde trennen - Kampf der Giganten

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Hallo ihr Lieben,

ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin - sonst bitte verschieben.

Heute bei der Gassirunde habe ich mit Jule einige Hunde getroffen und sie haben toll mit einander gespielt. Es waren 1 Berner Sennenrüde, 1 Mischlingsrüde, 1 Labbirüde - alle zwischen 2 und 3 Jahren alt, ein Berner Welpe und Jule. War wirklich eine ganz harmonische Spielrunde. Der Berner und der Labbi lagen spielend im Feld.

Aus der Entfernung kam ein Mann mit 2 großen Hunden, ein wirklich riesiger Berner Sennenrüde und noch ein anderer (Rasse weiß ich nicht, der Hund gehört ihm auch nicht und war als einziger angeleint.). Frauchen von Bernertier bei uns wurde ruhig und meinte, der große, der da kommt, wäre schon mal auf ihren drauf gegangen. Aber der lag ja mit dem Labbi ein Stückchen entfernt.

Plötzlich bretterte der neu gekommene Berner auf den anderen Berner los und fing eine mordsmäßige Keilerei an. Alle anderen Hunde gingen dezent auf Abstand und wurden schleunigst angeleint. Der Bernerriese hat sich dann so in den anderen verbissen, dass 3 Leute es nicht schafften, die Beiden zu trennen. Der kleinere lag unten und rührte sich nicht. Herrchen vom Riesen saß auf dem Boden, die Fersen in den Boden gestemmt und zog und zerrte. Aber er schaffte es nicht, seinen Hund runter zu ziehen. Frauchen vom kleineren schlug mit der Leine auf den großen ein - das hat der gar nicht wahr genommen. Herrchen versuchte, seinen runterzuheben. Dabei hob er dann beide an, weil seiner sich in den unten liegenden verbissen hatte und nicht los lies.

Das war so unheimlich. Irgendwann waren dann doch beide getrennt.

Über den Streit und wer wen zuerst angefallen hat, will ich gar nicht diskutieren. Meine Frage ist, wie kann man kämpfende Hunde am Besten trennen? Irgendwie waren da alle recht hilflos.

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Luft abdrehen oder Gebiss aufhebeln - in dem geschilderten Fall. Falls Wasser in großer Menge zur Hand, wenn soetwas zuhause im Garten passiert, kann auch helfen

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Da hilft wirklich nur Schlinge um den Hals und Luft "abdrehen" und in dem Moment wenn der Hund nach Luft schnappt ihn wegziehen.

Einfach so ziehen, gibt heftige Risswunden.

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als allererstes: NICHT ZIEHEN!!!!

Generell muss man sehr vorsichtig sein, weil man selber leicht verletzt werden kann... im Eifer des Gefechts kann es immer mal sein, dass einer rumlangt... ist das ganze statisch, dann wuerde ich den, der beisst relativ weit vorne rechts und links am Hals packen (vorne, weil er einen selbst dann nicht mehr erwischen kann) und vor allem schauen, dass ich ziehen und schuetteln verhindere... das tue ich, indem ich eher noch nach vorne schiebe...

Wenn man Helfer hat, dann soll einer schauen, dass er den anderen Hund aus dem Gefahrenbereich bringt sobald sie mal losgelassen haben...

Das wichtigste ist, dass man auf jeden Fall Ruhe bewahren sollte! Ich weiss, in der Situation gar nicht so eifach, aber alles andere sorgt nur fuer noch mehr Chaos... wenn der,der beisst gar nicht loslaesst, dann wuerde ich versuchen ihm mit Hilfe einer Leine die Luft abzuschnueren...irgendwann muss er dann loslassen...

Helena

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Luft abdrehen und so brutal es sich jetzt anhört - auf die Eier hauen, wenn welche vorhanden. Wir haben hier schon einige Rüden - auch welche mit Hammergebiss getrennt. Wasser hat man im Wald ja leider nicht zur Hand.

Auf die Glocken hauen sollte aber wirklich die allerletzte Alternative sein, wenn nix mehr hilft.

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ist mir mal mit einem schäfer und meiner Hündin passiert nur das da der nette Besitzer nix gemacht hat, ich hab einfach die lefzen vom schäfer in seine eigenen zähne gedrückt dann hat er losgelassen...

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Sorry. Draufhauen ist genau das Falsche. (Auch wenns vielleicht in einer Art und Weise verständlich erscheint.)

Besonnen, beide Kontrahenten an den Hinterbeinen, bzw. Rutenwurzel packen und halten. Mit LEICHTEM! Zug. GGf, Maul aufhebeln.

Bisher hat das Packen schon hingereicht. die sind so verblüfft, dass sie loslassen.

1. NICHT Brüllen!

2. NICHT Draufhauen!

3. Ruhig beleiben.

Lg

Tanja

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An den Hinterbeinen hochziehen, dann öffnet sich der Fang.

Ziehen am Schwanz, Rücken, Hals lässt Hunde nur fester beißen.

Das mit den Hinterbeinen habe ich oft erprobt und es funktioniert sehr gut.

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Oh, das waren ja schnelle Antworten! Danke dafür.

Ich bin ja froh, dass es nicht unsere kleine Jule erwischt hat. Die hätte bei dem Kolloss keine Chance gehabt. ICH hätte gar nicht gewusst, was ich hätte tun sollen. Mein Beitrag bestand zum Glück nur daraus, 2 andere Hunde festzuhalten, damit deren Frauchen helfen konnten.

Wenn ich Frauchen von dem kleineren wieder treffe, werde ich ihr sagen, was ihr hier geraten habt. Vielleicht hilft es ihr ja, FALLS sie noch einmal in solch eine Situation kommt. Mir hilft es auch, weil ich jetzt eine Ahnung davon habe, was man tun kann und vor allem nicht tun soll!

Selbst ohne, dass es meinen eigenen Hund betraf und es ja nun schon ein paar Stunden her ist, hat mich das Gigantentreffen doch sehr beeindruckt und ja ein wenig verängstigt. Vor allem weil es auf der Angreiferseite keinerlei Einsicht, Schuldbewusstsein oder Willen, in Zukunft besser miteinander umzugehen zu sehen war. Wenn ich dem noch einmal begegne, drehe ich um und gehe einen anderen Weg.

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:) Eva,

An der Rutenwurzel nur, wenn s "organisatorisch" zur Stabilität nötig ist. Erster Linie Hinterpfoten. Klar.

LG

Tanja

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