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Hundeforum Der Hund
Piflo

Flöhe, ein Erfahrungsbericht

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Hallo,

jetzt hat es uns erwischt. Die Biester machen haben uns heimgesucht und da hier ja immer weider das Thema Flöhe auftaucht, dachte ich ich Berichte mal. Bzw erzähl mal über die Bekämpfung.

Also erstmal vorneweg für alle die noch nicht so viel mit Flöhen zu tun hatten. Flöhe kann man (Hund und Katze) das ganze Jahr über bekommen. Schuld daran ist die Puppenruhe. Also der Zustand zwischen Larve und Imago (erwachsener Floh). Als Puppe sind Flöhe sehr resistent und können, je nach Art, ein halbes Jahr bis Jahr überdauern.

Sie schlüpfen sehr, sehr zügig u.a. durch die Erschütterungen und Wärme wenn sich ein Wirt nähert. So kann sich unser Haustier nicht nur von anderen Hunden anstecken, sondern auch in der Nähe von Vogelnestern, Igeln, Ruheplätze anderer Wirte usw.

Flöhe sind ganzjährig ein Problem, aber oft werden sie im Winter eingeschleppt da die Tiere zu diesem Zeitpunkt nicht gegen Zecken (die Mittel wirken fast immer auch gegen Flöhe) behandelt werden.

Es gibt ca 2500 Floharten (Zahl schwankt je nach Quelle), wobei bei uns am häufigsten der Katzenfloh zur Plage wird. Der Menschenfloh ist kaum noch zu finden und auch Hundeflöhe sind eher selten.

Katzenflöhe sind wie andere Flöhe auch nicht sehr wählerisch wen sie beißen. Allerdings sind wir Menschen eher selten betroffen, zum einen haben wir kein Fell und zum Anderen waschen und putzen wir uns und unsere Betten zu oft. Hinzu kommt, dass nicht so ganz klar ist inwieweit Menschenblut zu Sterilität bei den Flöhen führt.

Der Katzenfloh wird ca. 3 bis 4 Wochen alt, er trinkt dabei bis 20mal so viel wie in seinen Magen passt, das meiste Blut geht also einfach durch. Um das zu erreichen trinkt ein Floh ca. alle 15 bis 20 Minuten. Dies ist allerdings insoweit wichtig, als dass sich die Flohlarven zu einem wesentlichen Bestandteil auch von diesem getrockneten Blut ernähren (darum kommen Flöhe nur bei Tieren ohne Feste Nester vor).

Das Flohweibchen legt in ihrem kurzen Leben 700 bis 900 Eier. Bei 20 Grad haben die Flöhe eine Generationsdauer von nur 30!! Tagen, ist es nur 5 Grad wärmer reduziert sich diese sogar auf 18 Tage.

Und auch wichtig, der Katzenfloh kann den Gurkenkernbandwurm (Dipylidium caninum ) übertragen aber auch Bakterien (Bartonella henselae oder Rickettsia felis). Also immer auch eine Wurmbehandlung durchführen.

So das erstmal als allgemeine Einleitung zum Thema ;)

Weiter geht es demnächst mit unserem speziellen Fall...

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Na lecker, du tust mit leid...

das heißt dann wohl auch komplette Bude reinigen, alles waschen usw...

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Das braucht man nicht wirklich.

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na dann viel Erfolg beim bekämpfen.Diese Viecher sind echt nicht zu gebrauchen..

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alles wachen und durchsaugen, und dannach mit so einem umgebungsspray führ flöhe und Ungeziefer einsprühen nur die nächsten stunden nicht ins zimmer gehen.

es gibt auch flofallen bei denen die flöhe durch wärme angezogen werden sollen, ich weiß nur nicht inwieweit die helfen.

meine Hündin hat auch ein scalibor Halsband seit dem gabs keine Probleme mit flöhe und zecken mehr. ist nur nicht jedermanns Geschmack....

vl hilft das etwas hab die Viecher auch 2 mal gehabt nervig wegzubekommen, nur die katze schleppt die leider immer wieder an...

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So dann schreib ich erstmal weiter.

Die habe es ja schon vor einer Woche entdeckt und seither ist das Schlimmste vorbei. Der Nachteil war halt, dass ich es recht spät entdeckt habe. Mein Rüde kratzte sich ständig, den habe ich öfters abgesucht und nix gefunden auch kein Kot, meine Hündin zeigte keine Symptome. Da mein Sohnemann ziemlich krank war habe ich nur das nötigste mit den Hunden geschafft und als ich die Püppie anguckte war es schon ganz schön übel. Da habe ich echt ein schlechtes Gewissen..

Also bei uns gehen halt viele Mittel nicht, da ich ein kleines Kind habe.

Somit fallen raus: Halsbänder, da diese kontinuierlich ein Insektizid abgeben und egal was alle Tierarzt sagen, es ist ein Nervengift und es schädigt auch Säuger (ich habe interessante Studien zu Insektizid und geistigen Entwicklung von Kindern gelesen).

Somit fallen auch Umgebungssprays weg auf Insektizidbasis.

Ebenso lehne ich Fogger sowohl aus privater, als auch aus fachlicher Sicht ab.

-> Wenn ein Flohbefall so stark ist, dass der Fogger her muß gehört die Flohbekämpfung in kompetente Hände.

Puder- und Insektizidsprays für den Körper fallen ebenso weg, da das Insektizid über den Hund verteilt wird und zulange auch alles andere kontaminiert.

Bleiben für uns also Spot-ons, Futterzusätze, Shampoo und Putzen...

Unser Vorteil: Kein Teppich, kein Plüsch- oder Stoffsofa

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Unser Weg:

1. Hund (e) scheren. Das Fell meiner Hündin ist imens und schränkt jegliche Verteilung von Mitteln ein. Da sie im Sommer eh immer kurz gestutzt wird, war es eh kein Problem.

2. Hunde gründlich waschen. Eingentlich wollte ich ein Kokosöl Shampoo nehmen. Aber da meine Hündin eine Wunde hat und auch mein Rüde etwas gereizte Haut, habe ich Babyshampoo genommen. Wichtig ist mir hier gewesen, dass der ganze Flohkot runter kommt, denn der ist ja die Nahrungsgrundlage der Larven. Und ganz nebenbei wurden auch einige Flöhe weggeschwaschen.

3. Entzug aller Körbchen und Decken. Statt dessen gibt es für die nächste Zeit nur noch Jogamatten ("Dampffest") und Kochfeste Handtücher und Decken. Die anfangs täglich, später 1 bis 2 mal die Woche gekocht werden.

4. Hunde bekommen ein Spoton mit Methopren und Fipronil. Einem Entwicklungshemmer und einem Insektizid was auf die erwachsenen Tiere wirkt.

Die Hunde werden in Zukunft mind. ein halbes Jahres eher aber ein ganzes Jahr alle 4 Wochen behandelt.

5. Täglich Saugen und fegen. Da die Flöhe sich auch im Staubsaugerbeutel weiter entwickeln können wird hier etwas Flohpulver gegeben. Trotzdem sollte der Beutel nicht Wochen im Schrank bleinben. Zusätzlich wird anfangs alle zwei Tage der Boden mit Dampfreiniger behandelt. Das Sofa wird ebenso abgewischt, besonders die Liegeplätze werden häufiger gesäubert.

Alte Körbchen und Decken werden entweder in die Kochwäsche geschmissen (mind 60°) oder für mind. 24h durchgefroren.

Dabei habe ich mir fest vorgenommen nur noch Körbchen zu kaufen die auch in meine Waschmaschine passen, bzw. abwaschbar sind.

6. Wurmkur für die Hunde.

So, ich glaube ich habe jetzt alles aufgeschrieben. Vielleicht hilft es ja, wenn wieder der nächste: "Hilfe, ich habe Flöhe!" Threat auftaucht.

Sind keine kleinen Kinder oder Schwangeren im Haus sind Halsbänder eine gute Alternative (aber damit nicht ins Wasser gehen lassen) und da kann auch die Benutzung eines Umgebungssprays auf den Liegeplätzen sinnvoll sein.

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Ich hab gute Erfahrungen mit Ölbädern gemacht hört sich jetzt doof an aber in der Not,da Ölbäder auch bei Milben helfen dachte ich damals ich probiere es aus und für die direktbehandlung am Tier klappts ganz gut.Alles was Maschinenwäsche geeignet ist wurde abgekocht. und der Rest abgedampft.

Ich weiß nicht mehr wie lange ich behandelt habe ich meine knappe 6 Wochen bis der Spuk vorrüber war..

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Viele Öle haben eine Insektizide Wirkung. Teebaumöl, Geraniol sind da die Klassiker, auch Kokosöl ist ja bekannterweise Insektizid.

Zudem hilft Baden ja auch um den Flohkot zu entfernen, ohne den Kot und die Blutreste können sich die Larven nicht entwickeln. Man kann also auch über den Weg eine Flohbekämpfung starten. Das dauert eben nur noch länger.

Allerdings sind 6 Wochen recht kurz, da kann es zu einem Rückfall kommen.

Super ist eine Behandlung mit Dimeticon, hilft wunderbar bei Läuse, zumindest bei der richtigen Fluidität und da es mechanisch wirkt ist es für uns Säuger super verträglich (ist u.a. in Lippenstiften und anderen Kosmetika drin).

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oh je,

das hatte ich auch schon mehrmals.

Ich habe geputzt, gesaugt, geputzt. gesaugt, gewaschen, gewaschen und so weiter.

Das hat dann eigentlich immer geholfen. Ohne Chemie.

Viel Glück!!!

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