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polar-chat.de  Der Hund
Stevo81

Komme mit Hund der Freundin nicht klar

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Hallo,

ich habe folgendes Problem und hoffe, dass mir mit Erfahrungswerten helfen kann.

Ich habe vor 2 Monaten meine derzeitige Freundin kennen gelernt. Sie hat einen 6 Monate alten Mops, mit dem ich nicht klar komme.

Bin immer mit Hunden aufgewachsen, bin selbst aber Reptilienfan und Halter.

Dadurch hat nach Auszug aus dem Elternhaus meine Abgrenzung von Hunden stattgefunden.

Würde mir selbst nie einen Hund zulegen, da ich bis auf die Kindheit fast ausschließlich nur negative Erfahrungen mit Hunden hatte.

Bin leidenschaftlicher Mountainbiker(Downhill/Freeride sprich sehr rasant am Limit), und da ich in der Stadt wohne kommen für die fast nur Naherholungsgebiete in der näheren Umgebung in Frage, da ich ja berufstätig bin und so schon sehr wenig Zeit für meinen Sport bleibt . In diesen Wäldern kommen mir ständig freilaufende Hunde unter, die teilweise auch Gefahr für mein Leben darstellen. Viel Schlimmer sind dann auch noch die Halter die sich komplett uneinsichtig geben, warum sie ihren Hund anleinen sollten. Wurde auch 2 Mal im Stadtbereich attackiert und komme mit diesem Verhalten einfach nicht klar, weshalb ich eine gewisse Aversion gegen Hunde und Halter entwickelt habe. (Will hier nichts pauschalisieren, sind nur Erfahrungswerte)

Nun zum eigentlichen Problem, dass besagte Freundin ihren Mops permanent durch die rosa Brille sieht, und mir dass nervlich wirklich zusetzt, dass der Hund bei ihr alles darf was auch immer wieder zu kleinere Diskussionen führt. Sein Platzkommando ignoriert er seit 2 Wochen wehement( ja ich weiß er pupertiert/rebelliert mit 6 Monaten) aber dann mit Gelächter zu reagieren weil er dämlich schaut pack ich einfach nicht. Wie gesagt ich bin mit Hunden aufgewachsen und bin Hundeerziehung anders gewohnt.

Mein nächstes Problem ist die Schnarcherei, schnarche nichtmal selbst und werde sofort munter davon.

Sie lebt in einer WG mit 30m² Zimmer mit Raumteiler, aber beide Bereiche offen zugänglich. Das letzte Mal als ich da war, hat er um 6 Uhr morgens mich mal angestupst, sodass ich munter werde und legt sich dann auf Kopfhöhe neben das Bett und schnarcht was das Zeug hält. Ich hab ihn dan geweckt und mit "Pfiat di" auf seinen Platz verwisen, was seinem Frauchen gar nicht gepasst hat. Wüste Beschimpfungen und Verleumdungen ich hätte den Hund geschlagen konnte ich mir anhören. Habe echt das Gefühl dass er mit allen Mitteln versucht mich auzustechen.

Dass ich eine Futterstation und einen Hundekorb in der Wohnung eingerichtet hab ist für sie selbstverständlich und für mich mehr als nur Überwindung gewesen

Auch dass jetzt in meiner Wohnung überall Haare sind packe ich garnicht, und beim Geruch wenn sie mir übers Gesicht streicht nachdem sie den Hund angefasst hat könnte ich erbrechen. Reptilien haaren und stinken nicht.

Hund ist bis zu 3 Tage die Woche bei einer Hundetrainerin, da sie freiberuflich in verschiedenen Studios tättowiert. Deswegen verstehe ich ihr und sein Verhalten noch weniger. Sie argumentiert damit , dass sie keinen hirnlosen Zombie haben will.

Versteht mich nicht falsch, ich gehe mit dem Hund Gassi und räume seine Häufchen weg spiele mit ihm, ist alles kein Problem, nur komme ich mit dem Verhalten am Abend und Morgens, wenn ich meine gewohnte Ruhe haben will nicht klar.

Will sie nicht verlieren, aber das Doppelpack ist mir einfach zuviel, solang der Hund nicht erzogen ist.

Danke euch

LG Stefan

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Ich hätte für Dich eigentlich nur einen einzigen Tipp. Such Dir eine andere Freundin ohne Hund eventuell sogar ganz ohne Haustiere.

Im Ernst, ich mag Hundehalter nicht deren Hunde alles dürfen. Ich mag aber auch nicht die rasenden Radler, die meinen wegen ihnen gehören alle Menschen und Tiere von Straßen und Wegen ferngehalten.

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(bearbeitet)

Trenn dich.

Bringt nichts.

Sie wird nichts daran ändern, sonst hätte sie längst.

Du kannst dem Hund gegenüber nur verlieren.

Denn wer ändert schon was an sich und seinem Umgang auf Bitten eines Partners, der eine Aversion gegen den eigenen Hund hat?

Du musst keine Hunde mögen. Ist dein gutes Recht.

Aber bedauerlicher Weise musst du den Hund deiner Freundin mögen. Tust du das nicht, hat die Beziehung keine Zukunft in dieser Konstellation.

Das ist keine Schuldzuweisung. Darum geht es nicht. Nur nüchterne Erfahrungswerte.

editiert:

Vorschreiber war schneller. ;)

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Musste etwas schmunzeln bei deinem Beitrag.

Ich hätte den selben Tip wie Brana, such dir eine neue Freundin- wenn du schon brechen musst, wenn sie dich anlangt, nachdem sie den Hund gestreichelt hat.... Selbst wenn der Hund erzogen ist, wird sich am Geruch nichts ändern und es gibt leider Rassen, die schnarchen.

Klar gehört ein Hund erzogen, da stimme ich dir zu, aber du scheinst mir auf Grund deiner schlechten Erfahrung (ich könnte mal meine negativen Erfahrungen mit Radlern teilen) doch sehr negativ an den Mops ranzugehen.

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Ich sehe es wie meine Vorschreiber.

Realistisch betrachtet ist eine Trennung für alle das Beste.

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Mich wundert ehrlich gesagt, dass die Freundin sich noch nicht getrennt hat.

Mit so einer Einstellung gegenüber Hunden allgemein und diesem Hund an sich, käme ein Mann für mich als Hundehalterin überhaupt nicht in Erwägung.

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Ich würde dir auch nur die Trennung empfehlen. Mein letzter Freund hatte auch was gegen meine damals pubertierende Malinoishündin und hat sogar gesagt, dass ich den sie abgeben soll und sowas. Sie war auf jeden Fall immer ein Streitpunkt. Er war einfach kein Hundefreund.

Wenn der Hund vor dir da war wird sie sich mit Sicherheit nicht wegen dir von dem Hund trennen.

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Ich bin ja ganz erstaunt darüber, dass hier alle zur Trennung raten...meine erste Frage wäre, ob du mit deiner Freundin darüber gesprochen hast und was sie dazu sagt. Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit damit umzugehen, ohne sich trennen zu müssen.

Aber grad die Möglichkeit, dass der Hund vom Bett entfernter schläft, oder wenn er zu laut schnarcht man ihn wecken darf etc Das sehe ich jetzt nich so problematisch.

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Hmm - ich weiß nicht so wirklich was du hier für Antworten erwartest.

Das ist ein Junghund, das die Erziehung da noch nicht 1A ist, sollte klar sein.

Du siehst das alles sehr verbissen, der Hund hat zu funktionieren und bis eifersüchtig auf die "Freiheiten" die er genießt.

An dem Geruch und dem Schnarchen kannste nichts ändern, das wird nunmal so bleiben.

Charmante Eigenheiten sind dir zuwider.

Ich hatte ebenfalls eine Beziehung mit jemanden, der meine Hunde notgedrungen geduldet hat, aber in Endeffekt waren sie ein Teilgrund warum die Beziehung beendet wurde, da immer klarer wurde das er die Hunde (und ihre Macken) eigentlich nicht akzeptiert und auch nicht vorhat dies irgendwann zu tun.

Ich sehe hier eigentlich auch keine andere Möglichkeit als eine neue Beziehung.

Den Hund wird sie wohl wegen dir nicht abgeben, zumal er ja auch vor dir da war.

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Danke,

wird eh nix andres übrigbleiben. :(

Und nein ich gehe nich davon aus, dass Waldwege beim Biken mir allein gehören, allerdings ist am Füsse jenes Waldes eine riesige Hundewiese, warum also müssen 500 m weiter Hunde freilaufen und ich muss mich dann anmeckern lassen und Leib und Leben riskieren? Ein Hund fällt für mich eindeutig nicht in den Vertauensgrundsatz, nur der Halter. Mir gehts hier nur um Freiläufer und nicht um angeleinte Hunde.

Vorallem gibt es in diesem Wald mehr als genug breite Gehwege, deswegen versteh ich vorallem nicht warum sich Hundehaler über steile Wurzelpassagen quälen, die ich selbst nur schwer bewältigen kann. Natülich ein freies Land und jeder kann gehn wo er will, nur hat sich besagter Weg schon fast als Bikestrecke durchgesetz, sprich da ist ständig wer mit dem Bike unterwegs. Empfind ich mehr und mehr als Schikane und Rücksicht kann mananscheinend, wie aus den Antworten ersichtlich, keine erwarten.

Danke euch

LG aus Graz

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