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polar-chat.de  Der Hund
Aaron56

Wundheilungsstörung

Empfohlene Beiträge

Hallo,ich habe einen Dobermannrüden dem nach einer Verletzung leider die rute amputiert werden musste. Leider heilt die Wunde nicht wir haben schon alles probiert und jetzt sogar eine Heilpraktikerin hinzugezogen bisher jedoch ohne Erfolg. Vielleicht kann mir hier im Forum jemand einen Tipp geben wir sind schon sehr verzweifelt. Danke Euch schon im Voraus.

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Ich kann Effektive mikroorganismen empfehlen.

Ansonsten Manukahonig oder Propolis

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Vitamin K1

Über das Gesunde-Hunde-Forum kannst du Herbert Schulz auch direkt ansprechen.

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Hallo und willkommen!

Was genau ist denn das Problem? Was sagt der Tierarzt denn? Wie wurde der Stumpf denn versorgt? Wie lang ist er noch? Wurde schon mal ein zweiter Tierarzt zu Rate gezogen? Verbindet ihr die Wunde selbst? Leckt der Hund dran?

Wichtig ist, dass die Haut anliegend, aber nicht straff über den Stumpf genäht wurde. Bei einem gut versorgten Stumpf wird der Knochen mit Muskelgewebe 'gepolstert' und dann mit der zurecht geschnittenen Haut abgedeckt.

Wichtig ist, dass die Wunde trocken gehalten wird. Eitert es? Oder fließt nur Wundflüssigkeit ab?

Falls ich eine schlecht heilende Wunde zu behandeln hätte, würde ich folgendes tun:

einen Verbandswechsel pro Tag. Alten Verband ab, falls der Mull klebt nicht abreißen, sondern eine Schicht kleben lassen. Dann mit Eiswürfeln um die Wunde kühlen (jetzt lässt sich auch der Mull einfacher entfernen) und dann trocken föhnen. Das 3-4 Mal wiederholen. Das fördert die Durchblutung. (Falls die Wunde ein wenig blutet macht das nichts). Dann ein wenig Dextrose auf die Wunde streuen und mit sauberem Mull locker verbinden. Darauf achten, dass der Verband trocken bleibt und der Hund beim Wedeln nicht dauernd gegen Gegenstände haut. Sobald die Wunde nicht mehr suppt am besten offen lassen. Dann ist nur wichtig, dass der Hund nicht leckt - also evt. Kragen. Wenn sich nach einer Woche bis 10 Tagen gar keine Besserung einstellt würde ich erneut den Tierarzt aufsuchen. Falls der keine konstruktiven Vorschläge hat würde ich nicht zum Tierheilpraktiker gehen sondern zu einem anderen Tierarzt, am besten einer Tierklinik mit Erfahrung gehen. Denn dann gehören keine Globuli ins Tier, sondern muss der Stumpf begutachtet werden.

Erfolg und gute Besserung.

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Wenn die Wunde schlecht heilt sollte vielleicht auch noch einmal ein Blutbild vom Arzt gemacht werden. Eine schlechte Wundheilung kann auch durch Diabetes kommen. Dies hätte allerdings auch vor der OP festgestellt werden müssen.

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Bei uns hat die Fuciderm immer super geholfen. Alles andere hat versagt. Mein Hund hatte am Schwanz eine Zecke und sich die Stelle so aufgebissen, dass wirklich das rohe Fleisch zu sehen war. Mit der Fuciderm ist das innerhalb von einem Tag verschorft und innerhalb von einer Woche zugeheilt.

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Die OP war am 15.02. am Anfang war alles gut, die OP ist sehr gut verlaufen dieWunde wurde genäht und getackert und verbunden sowie mit Antibiotika behandelt. nach ca 14 Tagen hat sich die Hund die koplette Naht geöffnet und das 2 tage hintereinander es wurde jedesmal vom Tierarzt wieder versorgt. Er trägt auch die Halskrause am Anfang kam er trotz Krause an den Stumpf um zu lecken. Dann haben wir ein sehr breites Halsband unter die Tüte gemacht seitdem kommt er nich mehr ran. Der Stumpf ist nicht mehr geschlossen aber blutet und nässt nicht wir sind auch einmal pro Woche beim Tierarzt er sagt es muss so heilen als desinfektion hanem wir Prurivet S zum aufsprühen. Die Haut ist also nicht mehr über dem Knochen geschlossen.

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Was ist mit Chloramphinikol?

Oder was ist homo... Mitteln....Weleda Babyöl,Arnica Tinktur verdünnt angewandt?

Beides habe ich schon angewandt und es hat geholfen. :winken:

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So dauert es ewig. Die Haut wächst nur ganz langsam über den offenen Bereich.

Ich erinnere mich noch mit Grauen an die langen Heilungszeiten bei kupierten Welpen. Da hat es auch viele Wochen gedauert, bis die Haut über den freiliegenden Ohrknorpel und belastbar über den Rutenstumpf gewachsen ist.

Ich bin ehrlich. Ich würde, wenn noch genügend Rute da ist, nachkupieren lassen. Dieses mal sollte sich das Knabbern des Hundes doch verhindern lassen. Dann ist nach gut 2 Wochen Ruhe und der Hund ist beschwerdefrei.

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Ok, ich sehe das Problem.

Der Tierarzt konnte die Wunde nicht mehr nähen, nachdem sie sogar mehrere Male wieder aufgeleckt wurde. Das hätte angefangen zu eitern.

So muss nicht nur die schmale Narbe verheilen, es muss über den ganzen Stumpf die Haut von außen nach innen dicht wachsen. Das ist sehr langwierig und wesentlich Störungsanfälliger.

Es ist auf jeden Fall gut, dass die Wunde nicht mehr blutet und nicht nässt. Jetzt heisst es durchhalten und den Hund davon fern halten. Das ist schwierig. Neben dem ueblichen Trichter gibt es auch noch andere Möglichkeiten, vielleicht ist 'Thorni' etwas für euch? Evt. kann er ab und an auch einen Maulkorb tragen der ihm das Lecken unmöglich macht.

Und ich würde wohl auch Frittentütes Überlegung anstellen und evt. noch ein paar Zentimeter opfern, wenn das geht und dann besser aufpassen.

Auf jeden Fall gute Besserung

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