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Hundeforum Der Hund
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Passt ein Hund wirklich zu mir? Angst dem Hund nicht gerecht zu werden.

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(bearbeitet)

Hallo liebe Hundefreunde,

ich habe dieses Forum ein bisschen durchstöbert und habe mich hier angemeldet, weil es mir sehr gefällt wie hier auf die Leute eingegangen wird und gute und hilfreiche Ratschläge gegeben werden.

Mein Freund und ich sind 23 Jahre jung und ziehen im Sommer in unsere erste gemeinsame Wohnung. Einen Hund zu halten war mir bisher aufgrund meines Vaters nicht möglich..der versteht mich nicht, dass ich einen Hund als Familienmitglied ansehe und nicht als Haustier so wie er es tut..er versteht das ganze "Tam Tam" nicht..

Ich habe nun auch ein Anliegen.

Ich beschäftige mich seit September 2012 mit dem Wunsch nach einem Hund.

Ich habe schon ein paar Züchter mit Fragen bombardiert, habe mir etliche Welpen Erziehungs Bücher zugelegt und auch ein Spiel und Spaß Schule Buch für das spätere Arbeiten mit dem Hund.

Es wäre mein erster Hund ich möchte ihn auf keinen Fall aufgrund von Unwissen "versauen".

Eine Rasse habe ich mir auch schon ausgeguckt: der Japan Spitz.

Den Spitz mochte ich hauptsächlich wegen seines tollen Aussehens, ich liebe solche felligen Hunde mit hoch getragener Rute einfach., beim Japan Spitz sein schneeweißes Fell, wunderschön!

Wobei mir die Eigenschaften (wenig Bell freudig, sehr Menschen bezogen, wenig Jagdtrieb (wir haben 2 Kaninchen), gemütlich oder auch sportlich aktiv) sehr gefallen.

Ich bin mir eigentlich sicher dass die Rasse die Richtige ist, wir waren auch schon bei einem Züchter und haben uns für einen Rüden vormerken lassen. Haben uns schon einen tollen Namen ausgesucht und ich habe sogar schon eine erste Einkaufsliste zusammen gestellt.

Wenn die Hündinnen und die Natur mitspielen, und der Einzug in unsere 65 m² Wohnung glatt laufen, erwarten wir den Welpen zwischen Juni und August 2013.

Dennoch bekommt man von hier und da immer zu hören "was wollt ihr mit einem Hund?

Ihr seid doch den ganzen Tag nicht zu Hause"

Das ist quatsch und es ist nicht gerade aufbauend seinen Traum zu genießen und sich darauf zu freuen wenn man so etwas immer unterstellt bekommt...

Ich arbeite von Mo-Do von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Fr bis 15:30 Uhr.

mein Freund hat Schichtdienst.

Also mal arbeitet er von 04:00 Uhr bis 12:00 Uhr und mal von 12:00 Uhr bis 21:00 Uhr.

das heißt der Hund wäre max 4 Stunden alleine, ab und zu dann 5 Stunden wenn mein Freund Spätschicht hat, was aber nur 1 Woche am Stück vorkommen würde.

Wenn der Welpe kommt würden wir uns natürlich Urlaub nehmen.

Erst ich 2 Wochen, da ich mich bisher mehr belesen habe und die Anfangserziehung angehen möchte, und dann mein Freund 3 Wochen und dann ich noch einmal 1 oder 2 Wochen, je nachdem wie der Arbeitgeber das zulässt.

Würde das für die Eingewöhnung und erst Erziehung zum Alleine bleiben reichen?

Unsere neue Wohnung hat wie gesagt 65 m² und geht über 2 Etagen, hat einen kleinen eingezäumten Garten (vielleicht 15-20 m²?, bin im Schätzen sehr schlecht), wir haben einen Park der in 5 Minuten Fußweg zu erreichen ist.

Ich würde natürlich auch eine Hundeschule und Welpenstunde besuchen.

Ich weiß der Post ist jetzt schon lang aber ich habe noch die ein oder andere Frage..

Was kann ich einem Hund zum Füttern geben? reicht es wenn ich nur Trockenfutter gebe?

Ich habe gelesen, dass es schwierig mit Feuchtfutter ist, da Hunde es nicht vertragen könnten und unter Durchfall leiden, dennoch ist Trockenfutter doch sehr eintönig, ich würde schließlich auch nicht immer das gleiche essen...Gibt es Futtermarken die ihr mir empfehlen könnt?

Wo bekomme ich eine gute Hundehaftpflicht her? Wie läuft so eine Versicherung ab?

Wie viel Schaden wird abgedeckt?

Wenn ich Hundesteuer in unserer Stadt beantrage, bekomme ich dann eine Hundesteuermarke zugeschickt?

Wie sollte ein sicheres Halsband und eine Leine gefertigt sein? Woran erkenne ich qualitativ gute Halsbänder und Leinen?

Kann ich meinen Hund und meine Kaninchen aneinander gewöhnen, sodass ein friedliches zusammen in einem Raum leben, möglich ist?

Eine Frage die etwas eigenartig wirken könnte..Aber ich habe noch nie in meinem Leben Hundekot entfernt. Ich weiß das es sein muss, und bin auch selbstverständlich bereit dies zu tun, aber es kommt mir doch komisch vor, da ich es nicht gewohnt bin..

Vielleicht reagiere ich auch über, aber gewöhnt man sich daran das Häufchen zu entfernen?

Ich habs noch nie gemacht daher kann ich nicht direkt sagen wie das ist?

Eine komische Frage ich weiß, aber wie war das bei euch? Daran soll es nun nicht scheitern.

Muss ich meinen Rüden kastrieren lassen? Stimmt es dass er hier und da immer mal wieder kleine Tröpfchen regnen lässt? Lässt dies irgendwann nach?

Jemand sagte mir, es habe sie so sehr genervt, dass sie ihren Rüden mit ein paar Jahren kastrieren haben lassen, aber in einem Alter in dem er vom Kopf erwachsen ist und kein Welpe bleibt vom Wesen her.

Was sagt ihr dazu?

Im großen und ganzen würde ich halt gerne wissen ob ein Hund wirklich ein geeigneter Begleiter für mich sein kann, oder ob ich mir da was zurecht spinne?

Ich habe mal gelesen "Ein Hund verändert dein Leben komplett von dem Tag an, an dem er bei dir ist"

Darauf würde ich mich so sehr freuen! Ich möchte das mein Leben sich komplett ändert, ich engagiert bin und durch den Hund aktiver werde und einfach wieder mehr Freude im Leben verspüre.

Ich würde mich sehr über eure Antworten , Kritiken und Tipps freuen.

Und entschuldigt bitte den mega Post..aber man muss ja immer erst mal alles erzählen >.<

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Trockenfutter geht oder barfen kommt auf Dich und den Hund an..Hunden macht das eintönige Futter nichts aus,zu häufiger wechsel kann man Hunden mit empfindlichem Magen sogar Schaden.

Hundesteuer Marke wird nach Anmeldung zugeschickt.

Versicherungen gibt es wie Sand am Meer,Ich hab meine über die Uelzner laufen ohne Selbstbeteiligung,günstiger wird ess natürlich wenn man eine SB bereit ist zu zahlen

Ich würde die Leinen von Hunter zb empfehlen oder auch von K9 die sind stabil und meist recht schick.

Am Anfang sollte das HB gut zu verstellen sein damit man nicht alle Nase lang ein neues kaufen muss.

Das mit den Nickels kommt auf den Hund an,da sie aber vorher da waren wirds wahrscheinlich keine großen Probleme mit den Hauseigenen Tieren ergeben.

Anfang den Käfig zulassen und gucken wie reagiert wird.Sollte der Hund fixieren (was ich erstmal nicht denke) Abbruch und später neu versuchen...

Ich bin eher gegen eine Kastration ausser es ist medizinisch notwendig...

Und ich denke 4-5std sollten machbar sein mit dem alleine bleiben.

Und Dein Megapost zeigt doch nur das du dich mit dem Wunsch auseinandersetzt.

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Hallo,

ich gebe jetzt mal nur meinen Kommentar wegen den Kanichen ab. Wir hatten auch Kaninchen, als unsere "Große" zu uns kam. Sie hat sie natürlich sofort beschnüffelt, die Kaninchen haben sich beim ersten Mal wirklich erschrocken, obwohl sie im Käfig waren. Aber dann ... hat sie das nicht mehr interessiert. Unsere ist sogar mit ihnen draußen gewesen, Kaninchen im Freigehege und sie ist außen rum gelaufen. Als sie älter wurde, hatte sie kein großes Interesse mehr an ihnen. Wenn sie mal frei gelaufen sind, hat sie sie manchmal in das Hinterteil ... nicht gezwickt, auch nicht gebissen, es war so harmlos, dass die Kaninchen sich nicht mal umgedreht haben.

Ich denke, es ist so wie sweetsandz gesagt hat, die Kaninchen waren vorher da, der Hund wird sich schnell daran gewöhnen. ;)

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Also zum großen Geschäft ;) : ist auch nicht meine Lieblingsbeschäftigung aber man gewöhnt sich dran. Einfach mit der Tüte aufsammeln, zuknoten, fertig und ab in den Müll.

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Danke schon mal für eure Antworten :)

@sweetsandz

Was meinst du mit das kommt auf mich und den Hund an?

Dem Hund ist klar: wie er das futter verträgt oder?

Aber was hat das mit mir zu tun? Meinst du damit die Kosten des Futters?

Ich habe wegen den Kaninchen auch nur etwas Angst weil einer der beiden ein richtiger Schisser ist..Und wenn ich eine Freundin mit Hund besucht habe und nach Hause kam, sind die Kaninchen durchgedreht weil sie den Hund gerochen haben. habe Angst dass wenn sie einen echten Welpen sehen vor Panik völlig von der Socke sind oO

@Schwarzertee:

Danke für deine beruhigende Antwort :)

Für mich ist es völlig klar, dass ich es weg machen werde, nur die Ungewissheit ängstigt mich ein wenig :zunge: Aber wenn ich schon einen Hund habe, dann mit allem drum und dran :)

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Hallo,

ich habe gerade meinen ersten eigenen (davor gab es schon andere Hunde) aus dem gröbsten gebracht-

ich hätte es mir nicht vorstellen können den Kleinen mehrer Stunden täglich alleine zu lassen.

Mir persönlich erscheint es nicht ideal, aber andere scheinen es auch hinzubekommen ;)

Ich glaube ja keinem mehr der mir erzählt ein Hund würde von sich aus nicht bellen, durch Erziehung ist da aber meist was machbar. :)

Eine wichtige Frage die ihr klären solltet ist: wem gehört der Hund, vor allem bei wem bleibt er im fall einer Trennung?

Kann er dann noch finanziell versorgt werden?

Die Wohnung wird von der Größe her gut sein, nur während des Wachstums den Hund nicht zig mal die Treppen runter springen lassen-aber das hast du sicher auch schon gelesen.

Es reicht wenn du nur Trockenfutter gibst, achte aber auf hochwertiges.Wenn es ums Futter geht, gibt es verschiedene Meinungen, es wird nochmals einige Zeit kosten zum informieren,aber schau was zu dir passt und wo du dahinter stehen kannst.

Es reicht wenn der Hund eine Futterart bekommt, das ist für den Magen besser als ständiger Wechsel

Genau Hundesteuermarke bekommst du zugeschickt.

Ich persönlich finde für den Anfang ein Geschirr `freundlicher`solange bis der Hund gelernt hat nicht zu ziehen-das hat unserer so auch( mir tut das gehechle und gewürge immer sehr leid)-

aber auch hier gehen die Meinungen auseinander.

Im Zoofachgeschäft kannst du dir die Sachen genau anschauen evtl. dann auch mit Hund anprobieren.

Egal wie friedlich es irgendwann erscheinen mag: niemals Hund und Kaninchen unbeaufsichtig frei zusammen lassen( und beim Kaninchenkäfig würde ich sehr gut auf Sicherheit achten).

Finde ich verständlich das der Hundekot die ersten Male sehr unangenehm erscheint-

aber man härtet ab!

Wenn es dir leichter fällt es gibt auch parfümierte Tütchen.

Ich habe mir ein kleines Täschchen genäht, darin verstaue ich den vollen Beutel, wenn der nächste Mülleimer mal weiter weg ist-finde ich angenehmer als in der Hand tragen.

Ich habe beim Wegmachen immer ein gutes Gefühl weil ich weiß:

durch meinen Hund wird die Umwelt nicht verschmutzt, es entstehen weniger Ansteckungsgefahren für andere Tiere und Menschen,und ich bin immer über die Darmgesundheit meines Lieblings im Bilde.

Ja ein Hund verändert das Leben, aber er kann dich als Mensch nicht komplett verändern ;)

Wer Regen hasst wird es vermutlich auch weiterhin tun-nur mit dem Unterschied das es einen Grund mehr gibt zum raus gehen.

Wer über eine schlechte Selbstdisziplin verfügt, und dessen Fürsorglichkeit für andere diese nicht übersteigt wird sich schwer tun dem Hund gerecht zu werden.

Damit möchte ich aber dir nicht unterstellen das es bei dir so ist,also bitte nicht als Kritik verstehen ;)

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Hey,

:D Zu der Häufchen-Frage: Mir war das anfangs auch nicht ganz geheuer. Ich habe es dann einfach bei Tierheimhunden geübt als ich sie Gassi geführt habe. Das sollte das geringste Problem sein. ;)

Liebe Grüße und viel Spaß mit deinem baldigen Hund :)

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Ob du Trocken fütterst oder barfen willst kommt auf dich an,Welche Marke bzw welche inhaltsstoffe auf den Hund,die ersten zwei Wochen würde ich das Futter nehmen was der Züchter schon genommen hat und dann auf eine Marke umstellen die in den Geldbeutel passt Qualitativ gut ist und vorallem die der Fiffi auch verträgt.Das meine ich damit. :)

Und mit den Nickels könntest du versuchen sie an Hundeduft zu gewöhnen.Aber vlt ist das auch nicht nötig und die interessieren sich nicht für den Welpen :) Nur der Versuch macht Klug ;)

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Das einzige, was ich mir noch überlegen würde, ist ein Plan B, falls es mit dem Alleinbleiben nicht in so kurzer Zeit klappt.

Ich habe mittlerweile so viele Welpen aufgezogen und vorher bei den Eltern miterlebt, es ging immer glatt. Bei uns waren es auch immer 4-5 Stunden, also kein ganzer Arbeitstag.

Und dann kam meine Frittentüte... :wall:

Was soll ich sagen?

Ich arbeite heute von zuhause aus und bin bis heute nicht über 2 Stunden Toleranz hinaus. Das Tier ist über 2 Jahre alt.:redface:whistle

Ich gebe zu, dass ist der unwahrscheinliche Supergau. Aber man sollte eine Lösung in der Hinterhand haben.

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Oh ich freu mich über die vielen tollen Ratschläge von euch! Vor allem auch so schnell? :???

Also es steht von Anfang an fest dass es mein Hund sein wird.

Mein Freund ist immer bereit mich in meinem Vorhaben zu unterstützen, sowohl finanziell als auch bei der Erziehung und dem Kümmern ;)

Er muss mit dem Hund schließlich auch aus kommen wenn ich mal nicht zu Hause bin^^

Zur zeit bin ich leider noch in einer Ausbildung im zweiten Lehrjahr, absolviere meine Abschlussprüfung 2014.

Mein Freund ist aber vollverdiener und ich habe schon gut was auf die hohe Kante gelegt, für den kauf des Welpen, die Erstaustattung usw und das werde ich immer weiter versuchen aufrecht zu erhalten für Notfälle wie Tierarztbesuch oder ähnlichem.

Zu dem Bellen sagte der Züchter auch, dass jeder Hund bellt^^ Der Japan Spitz meldet Besucher, aber dann ist er eigentlich ruhig. Ist natürlich auch eine Sache der Erziehung.

Ja das mit dem Treppen steigen habe ich bereits gelesen..dazu kommt aber die Frage wie lang die Spaziergänge sein dürfen? Und ab wann die Spaziergänge länger werden können?

Das mit den parfümierten Tüchchen für den Hundekot ist eine tolle Idee :) Wusste nicht dass es so etwas gibt ;)

Und ein Hundegeschirr fände ich eigentlich auch schöner als ein Halsband, vor allem hübscher^^

Hatte das noch gar nicht in betracht gezogen.danke für den Tipp!

Und bei dem "Ein Hund verändert dein Leben" geht es mir nicht darum dass der Hund mich als Mensch ändert, sondern dass mein Leben irgendwo eine wichtige Aufgabe neben meinen anderen Tieren und der Arbeit hat. Ich hab einfach jahrelang das Gefühl dass mir etwas fehlt.

Ich spare schon viele Jahre lang und hab mir immer überlegt wofür eigentlich? Hatte da nie eine Antwort drauf bis es mir wie Schuppen von den Augen viel :)

Bezüglich eines B-Plans habe ich auch schon gegrübelt, weil der Hund ist dann ja immer noch ein Baby, dem ich nicht all zu viel zumuten möchte..Ich möchte ihn aber auch nicht denken lassen er sei im Paradies und alles dreht sich um ihn^^ *Martin Rütter*

Wir könnten Bennets Großvater um Hilfe bitten, sodass der Welpe wenigstens etwas beschäftigt wird und raus könnte.

Der Großvater hat keine Angst vor Hunden und da er uns sowieso beim Anpflanzen von Gemüse helfen möchte und ab und zu danach schauen will, würde das ja vielleicht passen?

Ansonsten dachte ich an meine Tante. Die hatte auch schon Hunde und ist nebenbei wenn sie Zeit hat auch Hundesitterin..Oder ich engagiere eine Sitterin aus dem Netz aus der Umgebung.

Das muss noch bisschen abgeklärt werden..

Hat jemand eventuell zum Urlaub zusammen mit Hund Erfahrungen gemacht die er/sie mir mitteilen könnte?

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