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Hundeforum Der Hund
AnjaCO

Ausflüge/Sozialisation vs. Leinenführigkeit

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Wir fahren auch von Anfang an gut mit dem Wechsel Halsband/Geschirr.

Ein Zwerg rennt halt immer wieder mit voll Karacho in die Leine. Bis die Leinenführigkeit richtig drin ist dauert es halt ne Weile. Grade wenn am Anfang alles so neu und spannend ist.

Wenn ich überlege wie oft meine hoch gesprungen und durch den Stop (so schnell konnte ich garnicht nachgeben) auf der Seite oder dem Rücken gelandet ist. Da will cih garnciht wissen wie schlimm das mit Halsband ausgesehen hätte.

Da ist ein Geschirr einfach besser.

Man kann sich nicht in jeder Situation auf alle Aspekte der Erziehung konzentrieren. Daher eindeutiger Switch:

Halsband - wir üben an der Leine gehen und sind gesittet

Geschirr - der Hund ist gesichert und andere Dinge haben Priorität

Und dass sie am Geschirr lernen zu ziehen halte ich für Blödsinn. Wenn man die Übungen am Halsband konsequent durchzeiht können die sehr gut unterscheiden.

Meine läuft von Beginn an am Geschirr an der Schlepp und am Halsband an der Führleine und das geht super.

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Wäre auch für ein Geschirr und keine all zu kurze Leine, weil dann lernt der Hund von klein auf, das er an der Leine ziehen muss um was entdecken zu können.

Deswegen lieber in dem Alter eine längere Leine :D

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Ich nehm am Anfang auch oft ein Geschirr, aber Ich trainiere von Anfang an auch draußen an der Leine kurz raus, wieder rein. Bei mir darf der Hund im Prinzip weder an Leine noch am Halsband ( habe ja keine Zughunde) ziehen. Da mache ich keine Unterschiede.

Beim Fährten habe ich ein anderes Geschirr genommen was anders um den Körper läuft.

Ich würde aber gerade bei so einem kleinen Wurm noch nicht so viel ausreizen mit Stadt und Umgebung. Dafür habt ihr doch noch so lange Zeit, lässt ihn doch erstmal ankommen. Zeigt ihm was er können muss für einen Stadtbesuch. Dazu muss er nicht perfekt an der Leine laufen, aber er muss sie akzeptieren. Sich mit ihr sicher fühlen und sie darf ihn nicht stören.

So Jung sollten. Wege eh noch sehr kurz sein. Früher sagte man ja 5 min pro Lebensmonat. Das habe ich zwar auch eher optimistisch ausgelegt, aber erst als der Hund über 13 / 14 Wochen alt war.

Und auch dann sollten solche Sozialisierungseinheiten kurz sein, danach muss der Hund Ruhe haben um das gesehene auch zu verarbeiten.

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Kann dir nur meine persönliche Erfahrung mitteilen.

Meine Flathündin ist jetzt 7 Monate und sehr gut leinenführig.

- mit Geschirr

- mit Halsband

- mit Retrieverleine

Habe mit einem Geschirr begonnen.

Meine Hündin war bei Abgabe schlecht sozialisiert und hatte vor vielem Angst.

Ich wollte einfach nicht, dass sie bei Angst ins Halsband rennt und die Leine am Ende mit etwas negativem verbindet.

Außerdem war ich für die Sozialisierung viel mit der 3m Leine unterwegs und auch da finde ich das Geschirr sicherer.

Die Behauptung deines Trainers, dass man mit dem Geschirr das Ziehen fördert, kann ich überhaupt nicht teilen.

Meiner Meinung nach lernt der Hund das Ziehen am Geschirr und am Halsband dann, wenn er/sie mit dem Ziehen Erfolg hat!!!

Wenn du den ´Erfolg´mit aller Konsequenz vermeidest, hast du in einigen Monaten einen Leinenführigen Hund!

Das Geschirr find ich nach wie vor sehr praktisch und kann es jetzt auch gut einsetzten wenn ich mal mit der Schleppleine unterwegs bin. (meine kleine ´Mistratte´hat eine kurze Zeit lang alle gebrauchten Taschentücher gesammelt und wieder verwertet:()

Das das Geschirr für die Dummyarbeit nicht so gut ist ist klar. Es besteht ja immer die Gefahr, dass die Hunde irgendwo hängenbleiben.

Aber für die wirkliche Dummyarbeit hast du noch ewwwwwwig und 2 Tage Zeit.

Der Schritt vom gut leinenführigen ´Geschirrhund´zum gut leinenführigen ´Halsbandhund´ist nur mehr ein sehr kleiner.

PS meine Hündin hatte übrigens immer Geschirr und Halsband um. (wollte sie gleich daran gewöhnen)

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Ich habe von Anfang drauf geachtet das Welpi hinter mir läuft, wie ich es generell will.

Sollte doch mal was spannender gewesen sein, bin ich stehen geblieben hab Leine kürzer gehalten und sie machen lassen oder mit Fuß auf Leine stellen, bis sie es zu doof fand darum zu stehen.

War sie dann wieder "ansprechbar" und nicht fasziniert vom herumfliegendem Blatt oder ähnliches wurde sie wieder hinter mir eingeordnet und weiter.

Ich hatte mit ziehen nie ein Thema, das ist für mich ein No Go von anfang an, egal was der Welpe anhatte.

Ausflüge haben wir auch machen können, zwischendrin war ja eh noch mal tragen angesagt.

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(...)

Jetzt das Dilemma: wir wollen mit den Ausflügen nicht warten, bis sie mal leinenführig ist, aber wollen sie auch nicht an der Leine "irgendwie" durch die Stadt zerren etc.

Wie habt ihr das denn mit euren Welpis gemacht, als ihr sie sozialisiert und auf die Umweltreize geprägt habt? Mit oder ohne Leine und hat das funktioniert?

(...)

Wir hatten immer eine lange leichte Leine zum Sichern und zum "frei-folgen", wenn alles rundum ok aber nicht per se ungefährlich für das Hundekind war.

Nie eine Flexileine. Damit bringt man den Hund prima zum Ziehen: Zurrrr- Hund kann laufen... zurrrr... oh nicht mehr. Will aber.. Zerrr... und Zurrr... Hund kann laufen und lernte gerade, was er dazu machen muss.

Mit einer normalen langen leichten Leine muss man erst 'mal bißchen im Gelände üben, bevor man sie im Stadbetrieb einsetzt: Einholen, ums Handgelenk tüdeln, entrollen lassen und dergleichen.

Aber das nötige Handling lernen geht schnell.

Bei uns hat sich diese Version mit Leinenneulingen immer wieder bewährt.

:)

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Hi,

ich hatte am Anfang Geschirr, weil es mir wichtig war, mit meiner Nase zusammen viel zu erleben (Stadt, Bahnhof, Restaurant ...) und ich da nicht auf Leinenführigkeit achten wollte. Wäre mir, muss ich echt sagen, zu doof gewesen.

An unspannenden Stellen Halsband an und konsequent Leinenführigkeit geübt.

Ich habe manchmal, als sie älter war, auch während des Gassigehens (oder auch Stadtbummelübung) die Halsbänder gewechselt.

Hat gut geklappt und Nase hat schnell verstanden.

Gruß

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Habe zwar keinen Welpen, aber ich würde da ein Geschirr einsetzen.

Am Geschirr darf sie, am Halsband nicht.

Bei meiner wird am Geschirr gearbeitet, am Halsband hat sie Freizeit.

Klappt gut.

Danke für die Idee. Das hatten wir auch überlegt aber unser Trainer hat uns vom Geschirr abgeraten, weil das für das spätere Training nicht gut wäre (sowohl Leinenführigkeit als auch Dummy), deswegen haben wir auch kein Geschirr gekauft. Wenn es aber gar nicht anders geht ... wir wollen ihr ja die Umweltreize nicht vorenthalten... :Oo

Ich finde die Umweltreize um einiges wichtiger als Leinenführigkeit.

Leinenführigkeit ist so´n Thema das "mal irgendwann an der Ordnung ist", wenn der Hund mal Zeit dafür hat.

Bis dahin aber ist mir die Gesundheit des Hundes (Ziehen am Halsband kann gerade bei schnell heranwachsende Welpen durchaus zu Nacken und Rückenprobleme oder Blessuren führen) und der Kontakt mit der Umwelt um ein vielfaches wichtiger als irgend eine von Menschen erfundene Hausregel wie Leinenführigkeit.

Wenn der Trainer der Meinung ist das Leinenführigkeit wichtiger ist als die Gesundheit das Hundes und der Kontakt mit Umweltreize würde ich den kündigen ;) .

Wenn der Hund die entsprechende Geistige Reife erreicht hat finde ich die Idee das am Geschirr gearbeitet wird, und das Halsband für Freizeit verwendet wird absolut klasse, wobei ich mir auch vorstellen kann das das in umgekehrte Reihenfolge auch funktioniert.

Meine €0,02 zum Thema daher: Nicht warten mit Ausflüge. Die sind gerade in den ersten paar Monate wichtiger als alles andere. Wenn der Fifi nicht an der Leine zieht geht das natürlich mit Halsband. Wenn er aber an der Leine zieht, legt euch ein Geschirr zu.

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Wobei man ja jetzt nicht vergessen darf, dass der Hund erst 9 Wochen alt ist. Da ist richtige Leinenführigkeit eh noch weit weg. Aber ich finde es auch noch zu jung um ihn jetzt massiv aller Umwelt auszusetzen. Viele Züchter geben ihre Welpen nicht ohne Grund erst mit 12 Wochen ab.

Sozialisierung ist wichtig, aber nicht in Massen und noch wohl dosiert in dem Alter. Kurz alles zeigen, den Hund erstmal an Leine und Halsband und / oder Geschirr gewöhnen. Den Hund erst einmal richtig zuhause ankommen lassen, denn länger als ein bis zwei Wochen kann er ja kaum beim neuen Besitzer sein in dem Alter. Anfangen ihm die Regeln die man später haben möchte durchzusetzen.

Ins Restaurant mit einem Hund zu gehen der noch nicht stubenrein ist, ist eh unhöflich. Durch eine volle Fußgängerzone würde ich auch noch nicht gehen.

Mit dem Auto in die Stadt fahren, kurz raus und nach 10 min bis ner halben Stunde wieder zurück. Besonders wenn man nicht bereit ist den Hund zu tragen.

Da ich bisher noch nicht wirklich gut sitzende Welpengeschirre gesehen habe (geht ja auch schlecht durch das Wachstum) ist ziehen immer schlecht und kann Schäden verursachen. Egal ob Halsband oder Geschirr.

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Hallo Anja,

ich würde das Umwelttraining auch sachte angehen lassen.

Immer nur für 10 Min. und den Welpen auf den Arm nehmen.

Eine Straße mit Autos oder viele Menschenbeine in der Fußgängerzone können aus der Perspektive des Welpen sehr erschreckend sein.

Versuche mal, die Dinge aus der niedrigen Augenhöhe des Welpen zu sehen.

Ich würde dort, wo es etwas ruhiger zugeht, den Welpen mal kurz auf den Boden setzen. Da brauchst Du Dir keine großen Gedanken um die Leinenführigkeit zu machen.

Dein Welpe wird Dir in fremden Gebieten nicht von der Hacke weichen und an der Leine ziehen. Dafür sind Welpen in dem Alter noch viel zu ängstlich/vorsichtig. Ein Welpe von 9 Wochen hat noch den "Nesttrieb". In der Natur würde er seine sichere Höhle, sein Nest noch nicht verlassen. Das wäre lebensgefährlich für einen Welpen.

Erst nach und nach ziehen die Welpen größere Kreise um die sichere Höhle (in der Natur.)

Nach und nach kann man auch das Umwelttraining ausweiten.

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