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polar-chat.de  Der Hund
Durrisha

Mein Chaos-Rudel - nach Erkrankung nehmen sie mich nicht mehr ernst? Hilfe!

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Hallo zusammen, ich habe ein Rudel von 4 Hunden unterschiedlichen Alters. Bis vor ca. 1,5 Jahren war unser Zusammenleben locker, manchmal ein wenig chaotisch aber immer spassig. Dann wurde ich krank (Depressionen) und die Hunde waren mir in der Zeit auch ein großer Trost. Inzwischen geht es mir wieder gut, aber ich muss feststellen, dass die Hunde sich ziemlich chaotisch verhalten. Es wird Alarm geschlagen, wenn jemand an der Türe ist, im Auto wird gequietscht und gewinselt, bis alle wieder draussen sind, Spazieren gehen mit allen gemeinsam ist nicht mehr möglich und auch ansonsten habe ich das Gefühl als würden die mich nicht mehr ernst nehmen. Ich glaube, ich muss uns alle mal reseten. Doch wie gehe ich dabei am Besten vor? In der nächsten Zeit nur noch einzeln Gassi, nur noch aus der Hand füttern .... ich bin momentan ziemlich traurig und verzweifelt und fühle mich so verdammt unsicher ... Bin hier wirklich für jeden Kommentar dankbar. Eure Durrisha

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Willkommen in Forum!

Zunöchst einmal schön zu lesen, dass es Dir wieder besser geht.

Es kommen sicher noch Tipps von Usern, die sich mit Rudelhaltung auskennen.

Was ich dazu zu sagen habe ist, dass Hunde sehr stark auf Körperhaltung reagieren. Als ich vor ein paar Wochen mit den Folgen einer Erkältung zu kämpfen hatte, gewann ich den Eindruck, dass meine Hündin sich bei mir nicht mehr sicher gefühlt hat und Vieles selbst regeln wollte.

Ich wünsche Dir gute Tipps und dass es Dir weiterin gut geht. :yes:

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Hallo und erstmal herzlich willkommen hier. Ich kann mir gut vorstellen, wie es dir geht, ich litt selber an Depressionen. Mein damaliger Hund (Jack Russell) ist zum Glück ein kleines Sonnenscheinchen und zudem sehr eigenständig, sie hat ihr Verhalten mir gegenüber nicht groß geändert. Mein Pferdchen konnte ich aber teilweise nicht einmal von der Wiese holen, weil sie mir nicht mehr genug vertraute, um sich von mir die Straße zum Stall entlang führen zu lassen.

Geholfen hat uns auch ein "Reset". Das war im Falle des Pferdes erst ein längerer Weideurlaub und dann eine andere Reiterin. Das ist bei deinem Hunderudel natürlich eher nicht möglich. Aber vielleicht kannst du euch nen Cut verschaffen und mit dem Rudel ein Wochenende Urlaub machen, vielleicht ein Seminar belegen, einfach was besonderes machen, was ihr sonst nie macht, um aus dem Trott rauszukommen.

Vielleicht magst du ja noch ein wenig erzählen, was du für Hunde hast und was genau eure Probleme sind? Warum z. B. sind Spaziergänge in der Gruppe nicht möglich usw.

Fühl dich mal umärmelt, ich hab das wie gesagt selbst durch und kann daher nachvollziehen, wie du dich in etwa fühlst.

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(bearbeitet)

So hier mal kurz unsere Vorstellung: Also ich bin 50 Jahre alt und habe eigentlich ganz ganz viele Jahre Hundeerfahrung auch als Pflegestelle von Tierschutzhunden. Manchmal lebten bis zu 10 Hunde mit uns im Haus - kein Ding - aktuell überfordern mich meine 4-5 Hunde. Mein Rudel besteht aus Conny (6Jahre alt, griech. Brackenmix, Angsthund), Toshi (5Jahre alt, LeonbergerMix), Mafi (8Jahre alt, PekinesenMix) und Akira (6Monate alt, Bordercollie). Dieses Rasselbande wird noch ergänzt durch Opa Noel (16,5 Jahre alt, kleiner Spitzmix, der vor nicht ganz 2 Jahren als Pflegehund zu uns kam und nun seinen Lebensabend bei uns verbringen darf). Dieser kleine Mann macht keine Arbeit, er schläft viel und ich gehe mit ihm und Mafi idR extra Seniorenrunden :-) - Nur wenn mein Mann mitgeht, dann sind wir mit allen 5en unterwegs, da Opa zwischendurch immer mal wieder in den Buggy muss - das würde ich alleine mit allen dann nicht schaffen. In der Praxis sieht es inzwischen so aus, dass ich folgende Aufteilungen habe: Conny und Akira - Toshi und Mafi oder Mafi und Opa - Toshi mit Conny und Akira. Irgendwie habe ich das Gefühl ich häng nur noch hinten an der Leine und habe die nicht wirrklich im Griff - das war früher alles anders. Und da will und muss ich wieder hin. Ich denke ich brauche ein striktes Konzept - angefangen über die Regeln im Haus und beim Füttern sowie draussen. Nur wo und wie fange ich an - habe viel über Hundeerziehung gelesen und war/bin auch in ner Hundeschule - aber so richtig überzeugen tut mich nichts davon. Es verwirrt mich aktuell alles nur .... Eure Durrisha

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Google vielleicht mal nach der Hundeteamschule (HTS). Ich habe zwar nur die DVDs, also kein Seminar besucht oder so, aber komme mit der Art bei meinem Rudel (Malinoisrüde, X-Mechelaar-Rüde, Jack-Russell-Hündin) recht gut klar.

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Ich habe die Erfahrung auch mit meiner DSH-Hündin machen müßen.

Als ich im letzten Jahr den Bänderriß hatte. Jule versuchte auch öfter mal die Führung unterwegs zu übernehmen.

Also humpelte ich immer 2mal meine Runden.

Mit beiden Hunden und meine körperliche Schwäche ging garnicht.

Hat sich aber wieder eingespielt.

Möchte Dir nur etwas Mut zusprechen.

Wenn Du einen Garten hast,übe einzeln.

Klappt das nimm den 2.Hund dazu.

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ich bin momentan ziemlich traurig und verzweifelt und fühle mich so verdammt unsicher ...

Da liegt das Problem, denke ich. Deine Hunde spüren das natürlich...deshalb mein Tipp: Kopf hoch und da weiter machen, wo du vor deiner Erkrankung aufgehört hast :-)

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