Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Lunchen69

Was kommt auf einen zu, wenn man seinen Hund zum Rettungshund ausbilden möchten???

Empfohlene Beiträge

Hallo Ihr lieben !! :winken:

Die frage habt Ihr bestimmt schon dreimillionenfünftausenachthundertvierundneuzig mal gestellt bekommen,aber ich hoffe Ihr beantwortet sie mir Troztdem. :)

Mit wem muß ich kontakt aufnehmen?

Was kostet das ,ich meine jetzt Geld??

Kann man auch mit zwei Hunden teilnehmen oder besser nicht??

Wie oft trainiert man,d.h. was kostet es an Zeit???

vielen lieben dank im voraus für die Aufklärung

Judith und co.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Judith,

ich versuch mal zu antworten

Mit wem muß ich kontakt aufnehmen?

am Besten du Suchst bei Tante G...gl mit den Begriffen "Rettungshund" und dem Ortsnamen deiner Kreisstadt (oder auch der Nachbarkreise). Da müsstest du eigentlich ein paar Treffer erzielen. Wenn das nicht richtig hilft: die Hilfsorganisationen haben beinahe überall Geschäftsstellen, da kannst du auch Fragen

Was kostet das ,ich meine jetzt Geld??

bei Vereinen unterschiedlich: Aufnahmebeitrag + Mitgliedsbeitrag. Manchmal mußt du die Ausstattung auch kaufen

bei Hilfsorganisationen überlicherweise kein Geld und keine Ausstattung. Dafür aber evtl. mehr Zeit für "Mittelbeschaffung", sprich dem Sammeln von Spenden.

Üblicherweise kaufen sich Rettungshundler einiges an zusätzlicher Ausstattung und fahren viele, viele Kilometer mit dem eigenen Auto

Kann man auch mit zwei Hunden teilnehmen oder besser nicht??

ja, man kann. Bei uns wird das Anfängern nicht empfohlen. Üblicherweise wird mir einem Hund gearbeitet. Ein zweiter kommt dazu wenn der Erste fertig ist. Ausnahmen bestätigen die Regel - kommt auf Mensch, Hunde und "Vorbildung" an. Kannst du letztendlich nur dort klären wo du mit der Ausbildung einsteigen möchtest.

Wie oft trainiert man,d.h. was kostet es an Zeit???

wir trainieren zweimal die Woche - dazu kommen noch Theorie-Ausbildungen, Veranstaltungen wie Vorträge und Vorführungen + die ungeplanten Einsätze. Aktive Hundeführer die einen einsatzfähigen Hund führen kommen selten unter 500 Stunden im Jahr durch.

Auch hier kommt es aber sehr auf Hund und Mensch an

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Judith,

ergänzend noch:

Welche Art von RH-Arbeit?

Es gibt üblicherweise Fläche, Trümmer, Wasser, Lawine, Mantrailing.

Hallo Judith,

Was kostet das ,ich meine jetzt Geld??

Ich habe etliches Geld für Seminare (zzgl. Hotel und Anreise) selber finanziert.

Kann man auch mit zwei Hunden teilnehmen oder besser nicht??

Würde ich auch nicht empfehlen, da die Hunde sehr unterschiedlich arbeiten. Es macht auch nicht jede Staffel mit, dass gerade ein Anfänger zwei Hunde trainiert.

Wie oft trainiert man,d.h. was kostet es an Zeit???

Zweimal die Woche ist der Regelfall. Dabei verbringt man am wenigsten Zeit mit dem Training der eigenen Hunde. Jeder Hundeführer ist auch Versteckperson für die anderen Hunde. Eine regelmäßige Teilnahme am Training ist üblicherweise Voraussetzung und auch wichtig für die Fortschritte in der Ausbildung. Später kommt dann Zeit für die Einsätze hinzu. Das heißt im Regelfall rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche das Jahr über erreichbar zu sein. Einsätze sind in der Regel nachts und bei Regen. ;) Längs nicht jeder Einsatz führt zum Erfolg.

Um längere Zeit Rettungshundearbeit zu machen, muss man schon ein wenig "irre" sein.

Viele Grüße

Ute

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

:)

Jup. Hinzufügen möchte ich noch, das RH-Arbeit etwas "mehr" als ein Hobby ist.

Man hat eine Menge Verantwortung.

Das beginnt mit regelmäßiger Trainingteilnahme und endet (nicht) wenn man dann einen geprüften Hund hat, in Einsätze zu gehen.

Mal zum Training kommen, mal nicht, geht nicht. Die Ausbildung endet auch nicht mit der Prüfung.

Es ist also nix für Leute, die mal Prüfungen sammeln möchten und denen noch ne nette RH-Prüfung fehlt.

Dir muss klar sein, daß Dein Hund im Training warten muss, wäred Du auch für die anderen Hunde als Helfer fungierst.

Ein Trainingstag endet oft nicht unter 5-6 Stunden. Egal wie das Wetter ist.

Also investiere in gute Outdoorklammotten.

Zu den 2 Hunden. Im Grunde geht das natürlich, aber bei Anfängern wird das im allgemeinen nicht "erlaubt". Du bist mit einem Hund erstmal komlett ausgelastet.

Erst wenn der Erste geprüft ist, "darf" oft ein zweiter nachgezogen werden.

Grüße

Tanja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi,

hier ist ja schon viel geschrieben worden. :)

Ich habe die Ausbildung von Gemma dokumentiert, wenn Du also noch Zeit und Lust hast, mehr zu lesen...dann guckst Du HIER

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wow super danke für eure Hilfe das war sehr aufschlußreich!!!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Meinen Hund Idgie ( Zwergschneuzer, schwarz) führte ich 8 Jahre als Rettungshund.

Elmhexe hat völlig Recht, es ist viel mehr als ein Hobby.

!! Es ist harte Arbeit !!!

Wer also Rettungshundeführer werden möchte, sollte sich gut überlegen, ob er wirklich

12 Monate im Jahr für 24 Stunden "auf Abruf" bereit sein will und kann.

:o

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

!! Es ist harte Arbeit !!!

Wer also Rettungshundeführer werden möchte, sollte sich gut überlegen, ob er wirklich

12 Monate im Jahr für 24 Stunden "auf Abruf" bereit sein will und kann.

:o

Dem stimme ich 100%ig zu!

Einsatzalarmierungen kommen nicht immer *passend*: Alle Anderen hocken schon unterm Weihnachtsbaum und du läufst Heiligabend bis 19 Uhr durch den kalten Wald, die Pizza steht gerade frisch aus dem Backofen dampfend vor dir, du sitzt mit Freunden gemütlich zusammen und willst dir grade nen Rotwein einschenken, ................ und dann kommt *die* SMS!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Und dann? Die allermeisten Einsätze sind ohne Eile.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Und dann? Die allermeisten Einsätze sind ohne Eile.

Mag sein, aber mal ganz ehrlich: Kannst DU bei einer Alarmierung noch seelenruhig deine Pizza essen, wenn du weisst, du musst noch Klamotten zurecht machen und einige Kilometer fahren????

Wir hechten auch nicht los wie die Irren und rasen mit 200 Sachen durch die Gegend, aber wir *bummeln* auch nicht vor uns hin!

Und bei unserem Heiligabend-Einsatz hat niemand von uns gesagt: "Ich höre jetzt auf, is Weihnachten, ich will nach Hause!"

Eine Staffelkollegin gab via Handy ihrem Mann Anweisung, wie die Weihnachtsgans im Backofen zu behandeln ist, damit wenigstens der Rest der Familie rechtzeitig zu ihrem Weihnachtsschmaus kam!

Ich will die Rettungshundearbeit nicht *schlecht* reden, aber VOR Beginn der Ausbildung sollte man dies alles wohl überlegen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Assistenzhund selber ausbilden, möglich?

      Hallo, ich bitte mal um eure Einschätzung. Ich habe ja 2 alte Hunde und sicher wird wieder ein neuer Hund einziehen, wenn die beiden nicht mehr sind.   Ich überlege ernsthaft den neuen Hund als Assistenzhund für meinen Lebenspartner auszubilden. Eine professionelle Ausbildung wäre aus Kostengründen aber nicht möglich. Genauso wenig können wir uns einen Welpen vom Züchter leisten. Also würde ich versuchen einen Hund von 1-3 Jahren aus dem Tierheim zu holen.   Konkret geht es darum, dass sich mein Freund nicht bücken kann, ihm auch noch ewig was runter fällt. Es geht also hauptsächlich darum, dass der Hund Gegenstände aufheben/bringen müsste.   Das kann ja nicht so schwer sein das selber hinzubekommen oder?   Würde mich über Erfahrungen/Meinungen freuen.   LG

      in Rettungshunde, Assistenz- & Blindenführhunde

    • Rettungshund=guter erzogener Hund?

      Hallo,   ich  habe meine Frage mal in diesen Unterthread gepackt, weil diese Frage sehr Leihenhaft ist, vlt  auch bisschen blöd ist. so schwirrt mir die Frage nun halt im Kopf.... Ist der Rettungshund besser ausgebildet als der Hund normaler Leute? Also nicht im Einsatzberich sondern im normalen Leben. Ich dachte das ja so, war so die Königsdisziplin in meiner Birne. So nun hatte ich eine Handvoll Erfahrungen die mich jetzt ja schon sehr zweifeln lassen. Rettungshunde die mich in der Stadt bekläffen , oder im Wald an mir hochspringen....entschuldigt wird das dann das ist ein Rettungshund, oder noch mit der Eigenart der Rasse. Kann der Hund für den Privatgebrauch nicht mehr ausgeschaltet werden?    Falls die Frage jetzt unangebracht ist , bitte ich Sie zu löschen.   viele Grüße     

      in Plauderecke

    • Rettungshund stirbt bei Einsatz in Ecuador

      Hallo,   diese Nachricht habe ich heute in unserer Tageszeitung gelesen. Ein vierjähriger Golden Retriever ist nach seinem Einsatz in Ecuador zusammengebrochen und gestorben - der Grund war Dehydration. Der Hund hatte vorher 7 Menschen gefunden.   Wie kann es sein, dass dem Hund zwischendurch zu wenig Wasser zum Trinken angeboten wurde????   Was für ein tragisches Ende für diesen Retter!!!!!    

      in Rettungshunde, Assistenz- & Blindenführhunde

    • Assistenzhund ausbilden lassen

      Hallo an alle, ich bin 21 Jahre alt und leide seit ich denken kann an Anosmie, bedeutet ich bin Geruchsblind. Nur etwa 5% der Deutschen haben dieses Leiden und auf der GdB-Tabelle erzielt das Fehlen dieses einen kompletten Sinnes nur 15Pkt. Was ich nun fragen möchte ist, glaubt ihr das es möglich ist einen Begleit-/Assistenzhund so zu trainieren das er mir auch bei meinen Defiziden helfen kann? Mir ist bewusst das so etwas vermutlich noch nie Jemand getan hat und ich dass einem Hund nicht alleine/selbst beibringen kann, doch glaubt ihr das Irgendwer bereit wäre sich auf ein solches Experiment ein zu lassen? Versteht mich bitte nicht falsch, mein Ziel ist es auch nicht einen Showhund zu haben der tolle Kunsttücke kann oder den man vorführt, doch die Behinderung über die die Wenigsten aufgeklärt sind, schränkt einen im Alltag enorm ein. Zum Beispiel kann ich selbst sehr oft nicht erkennen ob Lebensmittel schlecht sind oder noch zum Verzehr geeignet. Doch was mir wirklich Angst macht ist, das ich im Falle eines Brandes oder Gaslecks viel zu spät reagieren würde. Und wer jetzt meint so etwas merkt man doch, vor etwa zwei Jahren hätte ich mich fast in eine sehr brenzliche Lage gebracht, als ich dachte etwas stimmt mit meinen Augen nicht, um später zu merken das in unserem Wohnzimmer eine Kerze ein Loch in unsere Küchenzeile gebrannt hat. Hauptsächlich sollte der Hund also lernen auf Gerüche zu reagieren und mir dies mit zu teilen, also eher ähnlich einem Drogenspürhund oder Begleithunde für Diabetiker. Es wäre auch nicht nötig das er eine komplette Assitenzhundeausbildung absolviert da er nicht komplett alle Fremdeindrücke ausblenden und rund um die Uhr perfekt funktionieren muss. Jedoch fürchte ich mich davor eines Morgens nicht mehr auf zu wachen weil ich eine kaputte Gasleitung nicht bemerkt oder vom Geruch nach Kohlenmonoxid nicht auf geschreckt bin und für die, die meinen dafür gäbe es Feuermelder, der hat in dem Fall mit der Kerze auch nicht angeschlagen. Ich hoffe ihr habt Ideen oder Anregungen oder vielleicht sogar Kontakte mit denen ihr mir weiterhelfen könnt. Vielen Dank schon einmal fürs lesen, mit lieben Grüßen Lena W.

      in Rettungshunde, Assistenz- & Blindenführhunde

    • "Letzter Rettungshund von 9/11 zum 16. Geburtstag geehrt!"

      Zwar nur ein Beitrag von der Bl*d, aber immerhin   https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&cad=rja&uact=8&ved=0CC8QFjACahUKEwjmncfgvO_HAhUJvBoKHcQABIg&url=http%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fnews%2Fausland%2Fterroranschlag-911%2Frettungshuendin-verwoehn-wochenende-42536192.bild.html&usg=AFQjCNF8lODFcnDsGD4u_4GIfUpdg1AUeg

      in Rettungshunde, Assistenz- & Blindenführhunde


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.