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happyleila

Spinnentherapie? Hat das Jemand schon mal gemacht?

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Hallo ihr Lieben,

ich hab mich nun entschlossen, eine Spinnentherapie gegen meine extreme Phobie zu machen.

Hab davon schon öfter gehört, die Leute sind dort hin und sie wurden langsam an ne Vogelspinne glaub ich gewöhnt, am Ende konnten die Leute die Spinne sogar auf ihre Hand laufen lassen.

Ich bins wirklich leid, mein Zimmer jeden Abend nach ner Spinne abzusuchen.

Sobald ich eine sehe(vor allem große), bekomm ich erst mal nen ziemlichen Schock, bekomme keine Luft mehr, fange fast an zu heulen und krieg mich garnicht mehr ein.

Wenn meine Mutter da ist, bringt sie das kleine Tier dann raus, aber sie ists natürlich auch leid wenn ich sie spät Abends wecken muss, oder sie sich erschreckt weil sie denkt es ist irgendwas passiert.

Ich nehme mir immer wieder vor, beim nächsten mal nicht in so eine Panik zu verfallen, aber es klappt nicht. Es fällt mir dann auch immer schwer überhaupt noch einzuschlafen, oder den Raum zu betreten, indem die Spinne vorher war..

Früher hatte ich keine Angst vor Spinnen, aber seit ich mit 14 Jahren mal bei nem Umzug bei Bekannten geholfen habe, wo ich nen Karton getragen habe und dort plötzlich ne rießige schwarze Spinne über meine Hand krabbelte, hat sich diese extreme Angst entwickelt.

Es ist wirklich belastend im Alltag und ich möchte meine Angst gerne überwinden.

Nur würde mich mal interessieren, ob das von euch Jemand schon mal gemacht hat und obs auch sinnvoll ist und auf Dauer was gebracht hat?

Würde mich über kleine Erfahrungsberichte freuen.

Liebe Grüße

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Ich selber habe keine Therapie gegen eine Spinnenphobie gemacht aber wegen einer anderen Phobie.

Da es dich im Alltag ja scheinbar wirklich belastet würde ich dir schon empfehlen das zu machen.

Wichtig ist einfach, dass man sich wirklich richtig auf die Therapie einlässt, auch wenn es verdammt schwer sein kann.

Ob eine Phobie ganz weggehen kann oder ob eine gewisse Angst bleibt.. keine Ahnung.. aber wenn man sich wirklich darauf einlässt dann kann man die Probleme gut in den Griff bekommen.

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Das würde mich auch interessieren, denn bei mir ist es genauso, Nur das ich keinen habe den ich holen kann und grundsätzlich der Staubsauger herhalten muss.

Danach kommt für ein paar Tage auf den Balkon, weil die Spinnen da wie ich mal gelesen habe wieder herauskrabbeln. Grrrr.

Mir fällt es so schwer im Sommer die Zeit im Garten zu genießen, weil ich immer das Gefühl habe es krabbelt mir was über die Füße und scanne vorher alles ab.

LG Katy

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Ich hab zwar keine Spinnenphobie, dafür aber eine Wespenphobie und mir geht es ähnlich wie dir.

Im Sommer im Garten zu sitzen ist meistens großer Stress für mich.

Wenn ich so ein Ding nur aus der Ferne sehe oder höre, breche ich total in Panik aus. Hab Schweißausbrüche und kann einfach nicht ruhig bleiben.

Für mich ist das auch sehr belastend.

Leider habe ich noch niemanden gefunden, der mir dabei helfen kann.

Ich werde hier mit großem Interesse mitlesen.

Ich glaube, wenn man den 1. Schritt, spricht, sich einen Therapeuten zu suchen, schon mal geschafft hat, ist das echt ein guter Anfang. Bei mir ist das nämlich dran schon gescheitert. Die Angst damit konfrontiert zu werden ist einfach zu groß.

Wenn du diese Therapie angehst wünsche ich dir super viel Erfolg.

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ich habe auch panische Angst vor Spinnen!! da ich alleine wohne geht für mich echt die Welt unter, wenn ich eine Spinne sehe!! Ich finde sie nämlich so eklig, dass ich sie nicht töten kann. Also kommt der Staubsauger zum Einsatz. Da habe ich aber zu gelesen,dass die da manchmal wieder rauskrabbeln können, also kommt der Staubsauger dann in einer Plastiktüte in den Hausflur ;)

Eine Phobiebewältigung mit Vogelspinnen würde mir nicht so viel bringen, da ich die komischerweise nicht ganz so eklig finde. Ich finde am schlimmsten unsere normalen Hausspinnen (vor allem die dickbäuchigen), die Art wie sie sich bewegen usw. Die Vogelspinne ist mir da zu groß und bewegt sich zu langsam, gerade das schnelle Rennen unserer Hausspinnen bringt mich zum Heulen.

Wenn also jdm schon eine Spinnentherapie gemacht hat: her mit den Erfahrungsberichten ;)

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Huhu,

schön, dass es noch mehr Geplagte gibt!

Da ich aus allen vorgenannten Gründen gerade erst angefangen habe, kann ich Euch noch keinen Erfahrungsbericht liefern, aber ich bin dran. Die erste Sitzung hatte ich und kann noch nicht viel sagen.

Ich hab mich GEGEN eine Konfrontationstherapie (Spinne auf die Hand nehmen oder so) entschieden und probiere es aktuell mit Hypnose und NLP ...

Schaun mer ma ;-)

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(bearbeitet)

Ich hab das mal gemacht.

Weiß aber nicht mehr alles.

Auf jeden Fall hat man erst mal viel theoretisches gelernt über spinnen.

Darunter auch das die nicht gefährlich sind und wie sie leben usw.

Ich hab aber keine Angst das sie mir was antun, sondern ich hab Angst davor das sie an mir rumklettern und ich sie nicht sehe. Oder beim schlafen in meinen Mund krabbel.

Außerdem hab ich vor dem aussehen Angst und davor das die schwarzen so schnell sind.

Hinter her musste ich auch vogelspinnen halten, davor hatte ich aber vorher schon keine Angst. Weil sie groß sind.

Man erkennt sie besser, erkennt wie sie aussehen und wenn sie in meine Kleider schlüpfen sieht man wo sie sind.

Auch im Haus würde man sie wohl höhren

Also vor vogelspinnen hatte und hab ich keine Angst.

Würden sie plötzlich auftauchen dann schon erstmal, aber im Grunde nicht.

Also mir hat die Therapie leider nix gebracht, weil ich eben nicht direkt vor dem Tier Angst habe sondern davor das sie unbemerkt an mir oder in meiner wohnung umher krabbelt.

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Ja :)

Für mich gab es nichts schlimmeres, als Spinnen. Schweißausbrüche und Panik, wenn ich nur eine sah.

Vor einigen Jahren war ich dann alleine in Afrika unterwegs. Meine Kollegen und Freunde (die alle noch nie selber vor Ort waren) erzählten mir vorher über Spinnen, wie sie größer und gefährlicher nicht sein konnten.

Mein Mann konnte damals nicht mit, der mich vor diesen "Killerspinnen" hätte retten können und ich konnte ja auch nicht in vollster Panik durch den afrikanischen Busch rennen. (ich war mit dem Zelt unterwegs), wenn ich da eine "Killerspinne" begegnet wäre.

Ergo musste mir irgendetwas einfallen.

Mein Hobby kam mir da sehr gut zu Hilfe :)

Ich begann erst in vielen Metern Abstand zwischen Spinne und mir, sie zu fotografieren. Langsam konnte ich den Abstand reduzieren und nach 6 Mnaten konnte ich so nahe ran gehen, dass ich sie mit dem Makro-Objektiv anschauen konnte (dadurch sind sie extrem groß, aaaaber auch extrem interessant).

In Afrika habe ich nur unter der Dusche eine Spinne gesehen (leider ohne Knipse. Die Spinne hatte wunderschöne grüne Farben).

Als ich dann zurück kam habe ich mir von meinem Arbeitskollegen 4 Vogelspinnen-Spiderchen geholt, die ich ein Jahr pflegte und groß zog. Erst als sie so groß wurden, dass sie in ein Terra häten umziehen müssen, habe ich sie wieder zurück gegeben.

Mein Mann möchte keine Spinnen als Haustiere, wobei er keine Angst vor Spinnen hat.

Heute, 5 Jahre später, ist es so, daß ich mit den schwarzen Kellerspinnen zwar nix anfangen kann, aber sie ohne Panik betrachten kann.

Im Garten die Spinnen werden gepflegt und gehegt - eben auch für Fotos.

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Also mir hat die Therapie leider nix gebracht, weil ich eben nicht direkt vor dem Tier Angst habe sondern davor das sie unbemerkt an mir oder in meiner wohnung umher krabbelt.

Ich denke, das ist auch das Problem der meisten Spinnenphobiker. Man weiß ja nun, dass die einem nix tun, die greifen dich nicht an oder verfolgen dich, bis sie dich kriegen (naja, solang man nicht irgendwo im Dschungel oder am Amazonas wohnt :zunge: )

Meine größte Angst ist bei Spinnen auch, dass die an mir rumkrabbeln. Oder bei diesen dicken Motten (noch schlimmer als Spinnen), dass die sich in meinen Haaren verfangen und dann da rumflattern. Hatte deswegen meist immer kurze Haare und jetzt bei meinen langen Haaren im Sommer, wenn wir draußen sitzen, zu 99% einen gedrehten Zopf, dass sich da nix drin verfangen kann.

An das Mundgekrabbel beim Schlafen will ich gar nicht denken, sonst schlaf ich in Zukunft nur noch mit Mundschutz. :(

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Oh ja wenn Motten oder schnarken auf mich zu fliegen bekomm ich auch leichte Panik

Und nach dem ich letztes Jahr von einem Schwarm Blinderfliegen verfolgt und durch löchert wurde stehen die auch ganz oben auf der Hass Liste.

Aber ich bekomm bei nix so Panik wie bei den braunen hausspinnen.

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